Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: PETRA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Petra von Minimalismus21 ihre Routine mit uns. Jeder von uns kennt es, manchmal bleibt die Yoga-Matte länger zugerollt in der Ecke stehen, als wir eigentlich wollten. Und so findest Du in diesem Interview von Petra ganz viele große und kleine inspirierende Aspekte, wie Du damit umgehen kannst, wenn etwas zwischen Dir und Deiner Yoga-Routine steht und wie wichtig es ist, den für Dich richtigen Weg (und Lehrer) zu finden.

Viel Freude bei diesem Interview!

 

Das Geheimnis von Petras Yoga-Routine

 Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Angefangen hat alles im März 2017. Genauer gesagt mit Annette. Annette hat bei uns im Office einen zehnwöchigen Yogakurs für Einsteiger angeboten. Mein erster Gedanke: „Jetzt oder nie!“

Ob als hochglanzpoliertes Lifestyle-Erlebnis in Magazinen, als Touristenattraktion im Urlaub, ob als Ratgeberlektüre und Rezensionsexemplar für unseren Blog oder als faszinierende Verkörperung durch eine ehemalige Kollegin: In irgendeiner Form gab es immer wieder Schnittstellen und Kreuzungen zwischen der philosophischen Lehre des Yogas und meinem Leben.

Allerdings nie von Dauer. Denn ich bin mental und körperlich stets auf einen anderen Weg abgebogen.

 

Bis zu dem Tag, als Annette mit ihrer wunderbaren warmen Stimme und ihrem warmen Herzen kam. Aus unserer kleinen Anfängergruppe von Kolleginnen und Kollegen entwickelte sich nach zweieinhalb Monaten ein solider „harter Kern“.

Jeden Mittwoch rollten wir fortan nach Feierabend von Frühjahr bis Winter unsere Matten zwischen Konferenz- und Ruheraum aus. Hund, Katze, Kuh bekamen in diesem Zeitraum eine vollkommen neue Bedeutung für mich – ebenso wie der Krieger, der ich praktisch bzw. praktizierend sein wollte.

Und der doch so oft den Kampf gegen den inneren „Schweinehund“ führte.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Ich würde gerne sagen „eine große“. Doch das wäre nicht ganz richtig. Annette hat es in einem Dreivierteljahr geschafft, den Yogi in mir zu wecken und mit ihm eine Sehnsucht nach einem bis dato unbekannten innerlichen Flow, nach dem unmittelbaren Gefühl des Augenblicks und des absoluten „Bei-sich-Seins“. Dennoch ist es mir am Ende (noch) nicht gelungen, einen dauerhaften Wandel herbeizuführen und diese kraftvolle Form der Entschleunigung konsequent in meinen Alltag zu integrieren.

 

Wie oft praktizierst Du?

Meine Praxis wurde jäh unterbrochen, als Annette der Liebe folgte und München (und damit unseren Kurs) Ende 2017 verlassen hat. Zwischen Urlaub, Krankheit und einem kleinen medizinischen Eingriff habe ich irgendwann die Matte zusammengerollt und meine Yogaroutine unter selbiger begraben. Allerdings nicht, ohne immer wieder den Versuch zu starten, einen großen Schritt nach vorne zu steigen, die Arme nach oben zu strecken und die Schultern nach unten fallen zu lassen. Bei YouTube gibt es nämlich durchaus einige inspirierende Persönlichkeiten, die mich in unregelmäßigen Abständen wieder auf den Boden der achtsamen Tatsachen (zurück-)gebracht haben.

 

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Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

 

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Meine tägliche Routine artikuliert sich derzeit ehrlicherweise in einem schlechten Gewissen: Yoga wird gedacht, aber weniger gemacht. Ich habe in den letzten Wochen bei verschiedenen neuen Trainern Stunden genommen und gemerkt, wie unterschiedlich die yogische Spielwiese doch sein kann. Mehr als bei jeder anderen körperlichen Betätigung in meinem Leben ist für mich das richtige Wechselspiel aus Anspannung und Entspannung, aus Raum und Atmosphäre, aus Philosophie und Persönlichkeit des Lehrmeisters entscheidend.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Seltsamerweise neigen viele Menschen dazu, ihren Terminkalender mit Pflicht- und Geschäftsterminen vollzupacken. Aber wo bleiben eigentlich die Reservierungen für Freizeit, Ausgleich und Erholung? Um Routine zu erzeugen, muss ich Routine erzeugen – durch feste Uhrzeiten und Wochentage, die nur Yoga und mir gehören. Ohne Ausrede und Unterlass. Momentan regelt meine Firma den Yogakurs in unserer Company neu. Und es sieht so aus, als würde eine Schülerin von Annette den Geist und die Tradition ihrer Lehrerin in Zukunft fortsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass ich meinem Geist und meinem Körper bald wieder ein regelmäßiges Ruhekissen im Hier und Jetzt geben kann. Und mich die kurze Abzweigung wieder auf den eigentlichen Weg bringt.

How to Om: Online-Ressourcen für Yoga im Alltag

Soviel vorneweg: hier gehts nicht um Produkte. Im Gegenteil, eigentlich geht es in diesem Beitrag um Gewohnheiten, nämlich darum, wie Dir Online-Ressourcen helfen können, Yoga in Deinen Alltag zu holen. Dein Alltag ist voll, und Yoga eine wunderbare Möglichkeit einen Gegenpol zu setzen, indem Du zum Beispiel morgens ganz sanft in den Tag startest oder abends den Tag achtsam beendest. Entscheidend dafür, ob Du dran bleibst, ist – wie so oft bei Routinen – dass Deine individuelle Yoga-Praxis Deinen persönlichen Bedürfnissen und Lebensumständen entspricht. In diesem Beitrag teile ich meine liebsten Online-Ressourcen für Yoga mit Dir, damit auch Du Yoga in Deinen Alltag integrieren kannst.

 

Yoga im Alltag – einfach zuhause

In meinem vollen Alltag hat Yoga einen unschlagbaren Vorteil: ich kann es jederzeit im eigenen Wohnzimmer praktizieren. Gerade, wenn Du mit Yoga startest oder Dich schon der Gedanken an einen festen Termin im Studio stresst, ist zuhause üben eine wesentlich entspanntere Variante. Ganz ehrlich: wenn Du startest, brauchst Du erst einmal gar nichts, außer 20 Minuten Zeit und ein Video, das Dir erklärt, wie die einzelnen Asanas funktionieren. Es gibt ganz wunderbare, ökologisch verantwortungsvoll produzierte Matten – und ja, ich hätte auch gerne eine – aber ganz ehrlich, die alte Matte, die ich vor inzwischen 7 Jahren ganz spontan bei Hema in Maastricht gekauft habe, funktioniert immer noch. Und – liebe Profi-Yogis verzeiht es mir – wenn Du es einfach nur ausprobieren willst, tuts auch der Teppich im Wohnzimmer.

Auch der Dresscode ist zuhause um einiges entspannter. Gerade wenn Du Yoga in Deine Morgen- oder Abendroutine einbaust, kannst Du die Sequenz auch ohne Probleme im Schlafanzug machen. Kleines Geheimnis: das mache ich auch. Wenn ich um 5.00 oder 6.00 Uhr morgens bei gedämpften Licht im Wohnzimmer ein sanfte Yoga-Sequenz mache, werfe ich mich nicht erst in ein Instagram-taugliches Yoga-Outfit.

 

Online-Ressourcen für Yoga im Alltag

Und genau das ist das schöne an den vielen Online-Ressourcen zum Yoga: sie erlauben Dir pragmatisch zu sein und Dich an Deinen persönlichen Bedürfnissen zu orientieren. Hier findest Du Ressourcen, die ich gerne nutze bzw. die Anlaufstellen, die ich aufsuche, wenn ich mal Lust auf eine neue Sequenz habe oder einfach Inspiration rund um Yoga und Meditation suche. Probiere ich gerne durch und lass mir unbedingt in den Kommentaren einen Link zu Deinen persönlichen Lieblings-Sequenzen oder Beiträgen da. Ich freue mich, wenn die Modern Slow Leser (und ich) so neue Inspiration für unsere Yoga-Praxis finden können.

 

 

 

Meine liebsten Yoga Ressourcen

 

Youtube-Kanäle für mehr Om im Alltag

Wie schon an anderer Stelle beschrieben, schätze ich eher sanftere Sequenzen und so wirst Du in den Video-Empfehlungen hier keinen auspowernden Vinyasa-Flow finden. Die hier vorgestellten Kanäle decken aber ein ganzes Spektrum an Yoga-Stilen ab, so dass Du dort auch kraftvollere Sequenzen finden kannst.

 

Mady Morrison (deutschsprachig) | Video-Empfehlung: Sanfter Morgen

 

Happy and Fit Yoga (deutschsprachig) | Video-Empfehlung: Yin Yoga für Entspannung

 

Boho Beautiful (englischsprachig) | Video-Empfehlung: Meditation to end your day

 

Ju Yogi (deutschsprachig) | Video-Empfehlung: Sanfte Morgenroutine im Bett

 

Jana Ciura (deutschsprachig) | Video-Empfehlung: Body Scan

 

Yoga by Candace (englischsprachig) | Video-Empfehlung: Yoga in Bed to Unwind in the Evening

Online-Yoga-Ressourcen helfen Dir Yoga in Deinen Alltag zu integrieren. Mehr Tipps zur Yoga-Routine. | modernslow.com #yoga

Blogs für mehr Om im Alltag

Wenn ich auf der Suche nach Inspiration bin oder konkrete Infos suche, werde ich hier fündig:

Flow&Glow – Yin Yoga, Meditation & achtsame Ernährung | Lese-Empfehlung: Sitzhaltungen für Meditation

 

MOMazing – Yoga für Mütter | Lese-Empfehlung: Mama meditiert: Drei Schritte zu Deiner Meditationspraxis

 

Kaerlighed – Mind, Body & Soul | Lese-Empfehlung: Irrtümer über Meditation

 

OhMyYogi – Yoga, Achtsamkeit, Yogi Lifestyle | Lese-Empfehlung: Wie Du Dich mit Yoga vom Stress befreist

 

Yogareich – Yoga, Meditation, Ayurveda | Lese-Empfehlung: Der Alltag einer Yoga-Mum

 

Wenn Du noch weitere teilenswerte Yoga-Ressourcen hast, poste sie gerne in die Kommentare!

 

Das Geheimnis von Christinas Yoga Routine || www.modernslow.de

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: CHRISTINA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Christina von Happy Mind Magazine ihre Routine mit uns. Christina ist wie sie selbst sagt “total verknallt in Yoga”. Sie ist aber auch Mama einer Zweijährigen und ihre Beziehung zum Yoga hat so auch schon unterschiedliche Phasen durchgemacht. Richtig cool für alle, die schon immer mal Ayurveda ausprobieren wollten: Christina bietet nun einen einwöchigen Einsteigerkurs an, so dass Du Ayurveda auch in Dein Leben holen kannst. Das Interview zu Christinas Yoga-Routine ist natürlich voller Inspiration, die Dir in Deinem Alltag und Deiner Yoga-Routine helfen werden, z.B. wie sehr sich Yoga auf die Stimmung und Einstellung auswirkt und wie wichtig Einfachheit ist.

 

Viel Freude bei diesem Interview. 

Das Geheimnis von Christinas Yoga-Routine

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Ich übe Yoga seit 2010. Es fing ganz klassisch an, weil ich mich nach Weihnachten dick und unbeweglich gefühlt habe. Mein bester Freund nahm mich mit auf die Geburtstagsparty von Saskia von GLOW Yoga in Hamburg und sie gab damals Stunden in einem etwas ranzigen Stadtteilbüro in St. Pauli.

Da war es um mich geschehen und die große Yoga Liebe begann.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Yoga ist, zusammen mit meiner kleinen Tochter und meinem Mann, meine absolute Priorität. Ich funktioniere nicht gut, wenn ich nicht yoge. Somit steht es in direkten Zusammenhang mit meinem Mama-Leben und Wifey-Leben.

Wenn ich nicht gut zu mir bin, bin ich auch keine gute Mama und eine quakige Ehefrau. Yoga ist mein Lebensretter und Seelentröster. Yoga ist meine Energiequelle und meine Psychotherapie. Yoga ist meine Rückkehr zu mir selbst, wenn ich mich den Tag über mal etwas verloren habe.

Ich würde nie wieder ohne sein wollen.

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Wie oft praktizierst Du?

Wenn du Asana, Pranayama und Meditation meinst: Täglich. Jeden Morgen und manchmal noch zwischendurch und am Abend. Ab und zu gehe ich Samstags in eine Ashtanga-Klasse hier in Hannover und übe die erste Reihe. Da wird immer das Gleiche geübt in der gleichen Reihenfolge. Früher hätte ich mich darauf nicht einlassen können, aber heute liebe ich Wiederholung.

 

 

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Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Ich starte mit 3, 5 oder 7 Sonnengrüßen pro Seite, getaktet mit Ujjayi Pranayama

Dann übe ich eine Reihe therapeutisches Yoga mit 3, 5 oder 7 Wiederholungen mit Ujjayi Pranayama außer anders angegeben

 

  • Dynamische Twists im Liegen
  • Yogisches Radfahren
  • Pavana Mukta Asana
  • Dynamischer Sarvangasana (Schulterstand)
  • Pashimottanasana (Sitzende Vorwärtsbeuge)
  • Navasana (Boot)
  • Yogische Sit-ups mit Kaphalabhati (Feueratmung)
  • Dynamisches Baddhakonasana (Schmetterling) mit normaler Atmung
  • Statisches Baddhakonasana mit Kaphalabhati
  • Statisches Baddhakonasana mit Ujjayi
  • Malasana (Tiefe Hocke)
  • Women Warrior Pose, die kannte ich vorher auch nicht: Man steht aus der tiefen Hocke auf, nimmt die Arme weit über den Kopf mit zusammengeführten Händen. Dann geht man recht flott und dynamisch wieder in die Hocke und schlägt sanft mit den gefalteten Händen auf den Boden. Dabei manifestiert man einen Wunsch. Das wiederholt man 3, 5 oder 7 mal. Die Übung ist der Knaller, quasi Squats, bei denen man mit dem Universum kommuniziert.

 

Abschließend meditiere ich meist 20-30 Minuten mit meinem Mantra, das mich jetzt schon über 6 Monate begleitet. Wenn ich mal keine Zeit habe, mache ich 108 Wiederholungen mit meiner JapaMala.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Sie funktioniert für mich. Sie wurde mir von meinem Lady Guru gegeben. 😀 Mein Lady Guru ist meine Ayurveda Ärztin hier in Hannover, Dr. Kalpana Bandecar. Sie hat indische Wurzeln und ist eine faszinierende Frau, die mir quasi den Allerwertesten gerettet hat. Als ich zu ihr kam, war ich sehr erschöpft und weit weg von Yoga Routine und gesundem Essen. Sie hat mich wieder ins Licht geführt, deswegen nenne ich sie meinen Guru. Ich brauche Menschen in meinem Leben, die mich immer wieder daran erinnern, dass ich aus dem Licht komme und auch genau dort hingehöre.

 

Früher habe ich immer alles mögliche ausprobiert, von diversen Kundalini Sets über Mantras und Vinyasa-Yogareihen. Das hat alles nie so lange gehalten und ich wollte immer etwas Neues. Und letztendlich kam ich dann zurück zu dem, was ich als allererstes im Yoga gelernt habe. Die Basics: Sonnengruß und Ujjayi Atmung und eben dieses Bija-Mantra. Ich glaube, mehr braucht man nicht, um Zufriedenheit in der Yogapraxis zu finden. Einfachheit siegt! Das stelle ich immer wieder in allen Lebensbereichen fest.

 

Jetzt übe ich diese Reihe und das Mantra schon seit über einem halben Jahr und ich liebe sie. Ich variiere auch mal nach Tagesform und wenn ich besonders viel zu tun hab, gibt es auch mal nur recht dynamische Sonnengrüße und ich mache 7 Wiederholungen pro Seite plus Meditation. Oder ich mache nur die Reihe und Meditation. Oder Sonnengrüße und die Reihe am Morgen und die Meditation am Abend. So bleibt es flexibel.

Ich schaue da einfach jeden Morgen, was sich gut anfühlt und wie mein Arbeitspensum ist. Allerdings ist die Ausrede mit der Arbeit ja auch immer nur der Widerstand vom Ego. Für Yoga ist immer Zeit. Man muss es nur stark genug wollen.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine. Ehrliche Serie über echte Frauen und ihre Yoga-Praxis. | modernslow.com

 

Fotocredits: Sina Niemeyer (Meditation), Linda David

 

Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: ANNA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Anna von langsam.achtsam.echt ihre Routine mit uns. Auf ihrem Instagram-Account produziert Anna unheimlich kreative Fotos und schreibt sehr ehrliche, inspirierende und zum nachdenken anregende Beiträge. Anna ist Mutter von zwei Mädchen und ist gerade schwanger mit Baby #3. Und auch in diesem Interview findest Du ein paar Weisheiten und Erkenntnisse, die Dir in Deinem Alltag und Deiner Yoga-Routine helfen werden, z.B. wie man wieder in die Routine kommt, wie sehr Yoga auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann, und wie viel Dir selbst kleine Einheiten an Kraft geben können.

 

Viel Freude bei diesem Interview. 

 

Das Geheimnis von Annas Yoga-Routine

 

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Irgendwann in der Oberstufenzeit hat mir eine Freundin mal ein Buch mit Yoga-Übungen ausgeliehen. Es waren nur Standbilder, keine Anleitungen, aber ich habe diese ab und an gemacht und es fühlte sich gut an. Früher habe ich sehr viel Judo gemacht und bin mit meinem Mann bouldern gegangen. Ersteres verschwand mit dem Umzug in eine andere Stadt für mein Studium, letzteres haben wir auch nach der Geburt der ersten Tochter wieder aufgenommen. Das lief sich aber dann aus, weil es mir aufgrund meiner Rektus-Diastase unangenehm war.

Ich suchte also nach einer Sportart, die mir gefiel und mir gut tat. Eine Weile lang probierte ich Kanga (Aerobic mit Baby im Tragetuch). Mit dem Umzug nach Berlin vor drei Jahren ergaben sich dann wieder neue Möglichkeiten. Auf Yoga stieß ich an ungefähr jeder zweiten Ecke und machte auch mal ein Youtube-Video mit. Als dann eine gute Bekannte während ihrer Yoga-Ausbildung Kurse anbot, war ich sofort dabei. Seitdem ist Yoga in der einen oder anderen Form immer in meinem Leben.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Ich bin immer noch absolute Anfängerin. Mein Leben möchte ich gern langsam und achtsam führen. Ich merke, wie ich deutlich entspannter bin, wenn ich regelmäßig Yoga mache und meditiere, auch wenn es nur kurz ist. Mein Körper wird flexibler, ich fühle mich ausgeruhter, schlafe besser und bin auch geduldiger mit mir selbst und den Kindern.

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Wie oft praktizierst Du?

Eine Zeit lang habe ich es geschafft, jeden Wochentag morgens um 6 Uhr aufzustehen und Yoga zu machen. Mit besagter guten Bekannten hatte ich in einer Einzelstunde eine Morgenroutine ausgearbeitet, an die ich mich noch leidlich erinnerte. Manchmal machte ich auch Yoga nach Videos. Im Sommer ging ich einmal die Woche morgens zum Open Air Yoga am Haubentaucher.

 

Während dieser Zeit habe ich wieder festgestellt, wie unheimlich gut es mir tut!

 

Mit dem Beginn meiner dritten Schwangerschaft kam eine große Müdigkeit. Ich musste 10 Stunden Schlaf bekommen, ansonsten war ich den ganzen Tag müde. Leider fiel meine Yoga-Routine dem zum Opfer. Nachdem die Müdigkeit und Übelkeit vorbei waren, versuchte ich wieder, wenigstens dreimal die Woche morgens oder abends Yoga zu machen. Dann kamen die Feiertage und wir waren viel unterwegs.

 

Seit Anfang des Jahres mache ich wieder regelmäßig Yoga. Wenn ich früh genug aufwache, mache ich es morgens.

 

Ich habe mir aber auch eine kleine Gute-Nacht-Routine erarbeitet (bzw. bei Pinterest herausgesucht), sodass ich es meistens schaffe, wenigstens einmal am Tag ein bisschen Yoga zu machen. Nicht an allen Tagen, aber es wird wieder mehr.

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Unter der Woche klingelt mein Wecker um 6:30 Uhr. Ich mache Yoga ganz unprätentiös in Yogahose und Schlafshirt, die Matte rolle ich meistens sogar noch am Abend vorher aus, damit ich mich auch wirklich daran erinnere. Ich beginne im Sitzen, schließe die Augen und versuche, mich ganz auf mich und die bevorstehende Einheit zu konzentrieren. Ich meditiere für etwa 10 Minuten; auch weil ich weiß, dass es immer sein kann, dass die Kinder aufwachen. Mit Meditation startet mein Tag ganz anders. Yoga kann ich auch am Abend noch machen, aber dass ich morgens meditiere ist mir sehr wichtig.

Dann strecke und dehne ich mich zu allen Seiten, um meinen Körper aufzuwecken. Meine Routine sieht jeden Tag etwas anders aus. Ich bin noch zu sehr Anfängerin, um mir eine ganze, aufeinander aufbauende Stunde (beziehungsweise halbe oder auch nur Viertelstunde) zusammen zu stellen. Daher suche ich mir am Anfang der Woche einige Videos heraus, die ich ausprobieren will, und ergänze sie mit dem, was mir einfällt. Es sind aber immer rückenstreckende, beckenöffnende und rückenstärkende Übungen dabei, weil das gerade für mich in der Schwangerschaft am wichtigsten ist.

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Die Routine endet mit einem kurzen Shavasana, bei dem ich mir gern eine entspannende Musik anmache (“Weightless” von der Gruppe Marconi Union). Dann gehe ich ins Bad und meistens wachen dann auch schon die Kinder auf. Wenn nicht, gehe ich anschließend in die Küche, bereite mir einen Tee zu und reflektiere über die wichtigsten Punkte, die ich an dem Tag erledigen möchte. Auch das gehört für mich zum Yoga.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Ich habe erfahren, dass es beim Yoga um mehr geht als nur körperliche Flexibilität und Stärke. Es ist etwas, das mein Lebensgefühl verkörpert. Yoga bereichert mich. Ich bin aber auch entspannt, wenn ich es mehrere Tage oder sogar wochenlang nicht schaffe, zu praktizieren. Ein Innehalten, Durchatmen und bewusstes Handeln, das ist für mich Yoga. Und auch wenn ich nicht jeden Tag einer Yoga-Routine folge, so integriere ich doch diese Achtsamkeit im Alltag.

 

Außerdem weiß ich, was genau für mich am wichtigsten ist, nämlich die Meditation, der Fokus des Geistes. Deswegen mache ich das immer am Anfang, damit ich ruhig reagieren kann, wenn ich gestört werde. Wachen die Kinder auf, schauen sie entweder zu, machen mit oder sind unruhig und wollen in ihrem Morgen begleitet werden. Dann unterbreche ich, denn es ist mir nicht so sehr wichtig, ob Yoga am Morgen oder am Abend mache und wie lange meine Einheit wird.

 

Am besten tut es mir, eine angeleitete Stunde mitzumachen. Derzeit schaffe ich das leider nicht, aber ich mache lieber das, was ich kann, anstatt es aufgrund fehlender Möglichkeiten ganz zu lassen. Diese Flexibilität und der Fokus auf das, worum es für mich wirklich geht, sind vielleicht mein “Geheimnis”.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine. Yoga-Routine beibehalten, auch in der Schwangerschaft. | modernslow.com #schwangerenyoga

 

Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: KATHRIN {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

 

Heute teilt die liebe Kathrin von MOMazing ihre Routine mit uns. Kathrin ist Journalistin und Lehrerin für Prä- und Postnatalyoga und hat zwei Kinder. Sie ist also ein wahrer Yoga-Profi und kennt andererseits zu gut, die Hektik und Herausforderunen eines Alltags mit Kindern.

Und so findest Du auch ein paar wirkliche Goldstücke in diesem Interview, von einem liebevollen Mantra für gestresste Mamas und Frauen, hin zu dem was alles Yogapraxis sein kann.

 

Viel Freude bei diesem Interview. 

 Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

Das Geheimnis von Kathrins Yoga-Routine

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Seit über zwölf Jahren. Ich war damals als emsige Journalistenschülerin auf der Suche nach Ausgleich zum schnellen Leben als Nachwuchsreporterin. Als ich das erste Mal schüchtern auf einer Yogamatte saß, fühlte ich mich bei aller Fremdheit tief berührt und angekommen. Mantren, Meditation, Pranayama und Asanas wie den Pflug oder die Heuschrecke fand ich einerseits merkwürdig, andererseits faszinierend, so dass ich mich darauf einließ und immer mehr über die Theorie und Praxis lernen wollte. Ich erinnere mich bis heute daran, wie energiegeladen und mit weit geöffnetem Herzen ich nach den Stunden mit dem Fahrrad nach Hause geradelt bin.

Meinen ersten Kopfstand machte ich dann im Sommer beim Yoga auf einem Steg an der Alster. Dieser Perspektiven-Wechsel ist ein gutes Bild für das, was in mir geschah. Mein ganzer Blick aufs Leben hat sich geändert und ich lernte von meinen ersten Lehrern, dass Frieden in der Welt mit Frieden in uns selbst anfängt. Vielen Dank dafür Sita und Ram!

 

 Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Eine tragende. Ich glaube, wenn man sich einmal auf den Yogaweg begibt, kann man gar nicht anders, als alles zu Yoga werden zu lassen oder sich zumindest zu fragen, wie man auch alltägliche Handlungen mit einer „yogischen“ Haltung ausführen kann. Mir gelingt das nicht immer, aber ich versuche es.

Was ich interessant finde: Mein Yoga hat sich mit mir verändert und mich auch schon durch einige Krisen getragen. Ich glaube zum Beispiel, dass ich ohne Yoga gar nicht in der Lage gewesen wäre, mich für die Liebe mir selbst gegenüber, aber auch meinem Mann gegenüber zu öffnen. Wir lernten uns 2011 kennen, als ich mein Teacher Training bei Power Yoga Germany machte und er wusste so von Anfang an, dass mir meine Yogamatte heilig ist.

Wie oft praktizierst Du?

Jeden Tag auf die ein oder andere Weise.

Bevor mein Sohn 2013 zur Welt kam, stand ich mehrmals in der Woche nach der Arbeit beim Power oder Bikram Yoga auf der Matte. Außerdem übte ich nahezu jeden Morgen mit einer Jivamukti Yoga-DVD für  „Busy People“. Jetzt, wo ich es hier erzähle, muss ich darüber schmunzeln. Als Mama von mittlerweile zwei Kindern übe ich immer noch jeden Tag, vor allem Bhakti Yoga, das Yoga der Hingabe und nach „guten“ Nächten in denen ich durchgehend Schlaf bekomme, sehr gerne früh morgens.

Keine „Class for busy People“, sondern eine an mich und meine Bedürfnisse angepasste Praxis.

 

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Wenn es gut läuft, klingelt um fünf Uhr mein Wecker und ich schleiche mich in unser Wohnzimmer, um eine Kerze anzuzünden und zu meditieren. So kann ich mich perfekt mit mir selbst verbinden und einen Fokus für den Tag setzen. Danach wecke ich meinen Körper mit Asanas auf, die sich gerade richtig anfühlen. Wenn es dann immer noch still ist, lese ich ein paar Seiten in einem Buch und trinke eine Tasse Tee. Diese Ruhe nehme ich dann mit in den Tag und sie strahlt auf die ganze Familie ab. Ganz oft werden meine Pläne aber durchkreuzt – durch meinen Sohn, der sich bei der Meditation verschlafen und noch etwas mürrisch auf meinen Schoß setzt und hier und jetzt frühstücken möchte oder durch meine Tochter, die hellwach im Schlafsack in ihrem Bettchen steht und mir erwartungsvoll ihre Arme entgegenstreckt. Da sind Kreativität, Flexibilität und Humor gefragt. Ich bin als Mutter generell ein Fan von kleinen Pausen geworden und versuche zum Beispiel in der Mittagsschlafenszeit Yoga Nidra oder Viparita Karani an der Wand zu üben.

Außerdem versuche ich einen achtsamen Abschluss des Tages mit restorativen Posen, einer Tasse Tee und einer Mini-Dankbarkeits-Meditation zu finden.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Mein Geheimnis beruht auf einer Erfahrung, die jeder Yogi kennt, nämlich der Gewissheit, dass es einem nach dem Yoga immer besser geht als vorher.

Außerdem versuche ich mir auf der Matte und im Leben Leichtigkeit und Freude zu bewahren und mich selbst nicht fertig zu machen, wenn es Tage gibt, an denen die Yogamatte zusammengerollt bleibt. Als Mamas sind wir in Sachen Liebe und Hingabe sowieso 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag im Einsatz…

 

Hast du einen Tipp für Mamas, die sich gestresst fühlen?

Ich glaube, dass es essentiell ist, sich als Mutter selbstverantwortlich seinen Raum für Wohlbefinden zu kreieren. Eine Yogapraxis mit Kindern ist herausfordernd, aber auch bereichernd und lässt uns noch mal eine ganz andere Dimension von Yoga erfahren. Und die wichtigste Asana lässt sich ohnehin jederzeit und überall üben: Ein Lächeln – für dich, deinen Partner, dein Kind und alle anderen Lebewesen. Ein Satz von Yogalehrerin Patricia Thielemann geht mir in diesem Zusammenhang nicht aus dem Kopf:

„Lass den Moment zur Ewigkeit werden“.

Jenseits dieser inneren Haltung hilft mir Online-Yoga sehr gut, am Ball zu bleiben und neue Stile und Lehrer zu entdecken.

 Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine || www.modernslow.de

Du schreibst einen Blog, der Yoga und Mamasein verbindet. Warum?

Weil Yoga mir ermöglicht, Zufriedenheit zu kultivieren, in Balance zu bleiben und positiv durchs Leben zu gehen. All das möchte ich gerne mit anderen Müttern teilen – glücklicherweise gibt es sehr viele von uns „Yogamamas“. Außerdem ermöglicht mir das Bloggen meine Leidenschaften und Berufswelten zu vereinen. Auf MOMazing kann ich meine Erfahrungen als Journalistin, Mama und Lehrerin für Prä- und Postnatal Yoga einfließen lassen. Das macht mich sehr glücklich!

 

Hast du eine Art Mama-Mantra?

Ich bin genug.

 

   Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

 

Mehr zu Kathrin und wo Du sie finden kannst:

Kathrin Mechkat, Mama eines Sohns (4) und einer Tochter (2), Wahl-Hamburgerin, Journalistin, Lehrerin für Prä- und Postnatalyoga, Gründerin von MOMazing – Das Mama Yoga Love Mag.

Hier findest Du Kathrin auf Facebook, Instagram und Pinterest.

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: EVA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Genau darüber habe ich vor gut einem Monat geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Und genau dieser Frage nähern wir uns nun aus unterschiedlichen Richtungen an.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine wird eine Serie, in der Du die Antworten darauf von ganz unterschiedlichen Frauen finden kannst.

Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Mein Wunsch hinter dieser Serie ist also das: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

 

Den Start macht heute die liebe Eva von Flow&Glow. Eva ist Yoga-Lehrerin und hat zwei Kinder, sie ist also einerseits prädestiniert Yoga in ihren Alltag zu integrieren und kennt andererseits zu gut, die Hektik des Alltags mit Kindern. Und so findest Du auch ein paar wirkliche Goldstück in diesem Interview, von der Bedeutung der Morgenroutine, hin zu Flexibilität und Gelassenheit. Viel Freude bei diesem Interview.

 

Das Geheimnis von Evas Yoga-Routine

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Ich habe mich schon als Kind für Yoga interessiert, auch wenn ich anfangs gar nicht so genau wusste, was Yoga überhaupt ist. Alles über Yoga und Geschichten von Yogis haben mich fasziniert. Da ich unaufhörlich von Yoga redete, habe ich dann (viel später) zu meinem 16. Geburtstag ein Yogabuch von einem Schulfreund geschenkt bekommen.

Dieses Geschenk hat mich endlich vom Reden ins Tun gebracht.

Ich habe immer wieder Kurse besucht und irgendwann bin ich dann dabei geblieben und ganz in die Yogawelt eingetaucht.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Dadurch, dass ich Yogalehrerin bin, ist Yoga natürlich ein großer Teil meines Lebens. Doch auch über das Unterrichten hinaus ist Yoga eine Lebenseinstellung für mich. Ich unterrichte an drei Tagen die Woche und wenn ich Workshops gebe, noch häufiger. Das hilft mir natürlich, mich immer wieder mit dem Yoga Spirit zu verbinden und auch meine eigene Praxis weiter wachsen zu lassen.

Wie oft praktizierst du und wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Yoga ist viel mehr als die körperlichen Stellungen, die wir allgemein als ‚Yoga’ bezeichnen. Yoga ist eine Lebenseinstellung, ein Weg und die körperliche Praxis ist nur ein Teil davon. Doch diese Yoga-Einstellung kann ich über meine körperliche Praxis, über Meditation und das Lesen von spiritueller Literatur nähren. Und dies mache ich täglich. Besonders wichtig ist mir dabei meine morgendliche Praxis. Ich beginne jeden Morgen nach dem Aufwachen damit, meinen Geist dabei zu beobachten, wie die ersten Gedanken einströmen. Das ist wunderschön und verrät ganz viel darüber, wo auf meinem Weg ich mich gerade befinde. Dann setze ich mir eine positive Affirmation für den Tag, mache Atemübungen und meditiere. Das mache ich jeden Morgen, egal wie voll gepackt mein Tag ist. Wenn noch etwas Zeit ist, dann kommen die Asanas dran. Ansonsten mache ich das auch gerne, wenn die Kinder auf dem Weg in die Schule sind. Vor dem Zubettgehen übe ich noch zwei bis drei Yin-Übungen. Manchmal auch eine ganze Sequenz. Und ich habe in letzter Zeit wieder damit begonnen abends eine Metta-Meditation zu machen. Danach kann ich prima einschlafen.

 

Der Alltag überrollt uns und die Yoga-Routine fällt aus. Wie kannst Du es schaffen, Deine Yoga-Routine zu einem festen Bestandteil zu machen? #gewohnheitenändern #yoga | modernslow.com

 Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Für mich liegt das Geheimnis darin, dass ich zwar festgelegte Zeiten habe, aber auch flexibel bin. Was ich oben beschrieben habe, klappt natürlich nicht immer, denn ich habe zwei Kinder und bin berufstätig.

Deshalb habe ich mir angewöhnt, das was mir am wichtigsten ist, gleich morgens nach dem Aufstehen zu machen. So kann ich mit einem guten Gefühl in den Tag starten und muss nicht immer daran denken, dass ich noch irgendwo Zeit für meine Yogapraxis finden muss. Auch mein Tag verläuft ganz anders, wenn ich morgens schon mit meinen Atemübungen und Meditation gestartet habe. Das ist mir so wichtig, dass ich es auch wirklich jeden Tag schaffe.

Ansonsten denke ich, sind Gelassenheit und Flexibilität ganz wichtig. Ich finde es nicht schlimm, wenn es mal nicht so klappt, wie geplant. Und auch eine Routine darf sich verändern und mit den jeweiligen Lebensumständen mitwachsen. Als meine Kinder noch kleiner waren, sah meine Routine ganz anders aus. Ich finde, alles darf so passieren, wie es kommt und wie es zu den aktuellen Gegebenheiten passt. Nichts sollte zu Druck oder Stress führen.

 

Was empfiehlst Du Yoga-Einsteigern? 

Nicht zu viel Ehrgeiz und nicht zu viel wollen. Es hört sich super an zu lesen, wie lange jemand schon Yoga übt und auch wie oft. Das klingt manchmal unerreichbar. Doch jeder hat nur 24 Stunden am Tag und das sind immer Idealfälle, die da geschildert werden.

Was zählt ist die Präsenz auf der Matte, das Hier und Jetzt.

Nimm dir lieber weniger vor, gehe kleine, aber dafür regelmäßige Schritte. Wenn du keine 20 Minuten Meditation täglich schaffst, dann mache nur 5 oder 10. Wenn du keine Zeit für eine 90-minütige Yogasequenz hast, dann übe nur den Sonnengruß oder mache ein paar Übungen, die dir gut tun. Nimm dir nicht zu viel vor, lasse los und genieße spielerisch deine Praxis, so wie sie zu dir und deinen Lebensumständen passt.

 

Mehr Tipps für Yoga-Anfänger und noch viel mehr über Yoga, Meditation und übers Glücklichsein findest du auf meiner Website Flow&Glow.

 

Vielen lieben Dank dir, liebe Katharina, für die schönen Fragen. Es hat mir viel Spaß gemacht sie zu beantworten.

Und es würde mich natürlich auch interessieren, wer hier von der Modernslow-Community regelmäßig Yoga praktiziert und was euch dabei wichtig ist.

Namasté und alles Liebe,

eure Eva

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE

Wie mit jeder Routine gibt es auch beim Yoga Phasen, in denen sich die Routine wie eine Aufgabe auf der täglichen To Do-Liste anfühlt und Phasen, in denen uns die Routine gar nicht wie Routine vorkommt. Seit ich Yoga vor über einem Jahr in meinen täglichen Tagesablauf integriert habe, hat auch meine Yoga-Routine solche Phasen durchlaufen. Doch selbst wenn ich die Routine mal schleifen lies, so habe ich sie doch immer wieder aufgenommen. Meine Yoga-Routine tut mir gut und inzwischen habe ich auch verstanden, wie ich vermeiden kann, dass sich meine Yoga-Routine wie ein To Do anfühlt. Und genau das erfährst Du in diesem Beitrag.

 

Routine ist nicht gleich Routine

Ja, Menschen sind Gewohnheitstiere. Um eine Routine zu etablieren, musst Du sie oft genug durchführen und wiederholen, um sie zu einer Gewohnheit werden zu lassen. All das ist richtig. All das ist wichtig, wenn Du Deine Gewohnheiten ändern willst. Nur was Du tust, ist genauso wichtig. Wenn Deine Routine nicht zu Dir, Deinen Bedürfnissen und Deinem Leben passt, wird Dir die Ausübung der Routine immer schwer fallen.

Egal ob Yoga oder ein anderer Sport. Wir verwenden Zeit und Energie darauf, uns die Gewohnheit anzutrainieren – uns zu disziplieren, die Gewohnheit aufzubauen und beizubehalten. Wir verwenden ebenso Zeit und Energie darauf Gründe zu identifizieren, warum wir die Gewohnheit haben sollten (Ausgeglichenheit, Stressabbau, bessere Figur, weniger Gewicht, …). Was wir tun und wie wir es tun ist oft dagegen weniger der Fokus.

 

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Ich dachte zum Beispiel lange Zeit, dass meine Yoga-Praxis unbedingt Power Flows umfassen sollte. Ja, sollte bedeutet meistens, dass etwas nicht stimmt. Und genau das war auch der Fall. So schön auch in der Theorie, in der Praxis machen mir Power Flows einfach keinen Spass, was vor allem an den Zeiten liegt, zu denen ich Yoga praktiziere: frühmorgens direkt nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen.

 

Immer wenn ich denke, ich sollte eine anspruchsvolle, schweißtreibende Routine machen, habe ich besonders große Lust die Yoga-Routine sein zu lassen. Der Zyniker mag geneigt sein zu denken, das liegt an meiner Faulheit. Ich bin zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die Wahrheit über meine Yoga-Praxis ist nämlich die: Yoga fühlt sich gut und richtig an, wenn es zwei Dinge für mich tut. 1. meinen Bürostuhl-verkrümmten Körper lockern und dehnen und 2. meine immer aktiven Gedanken beruhigen.

 

Ja, Du hast es erahnt. Power-Vinyasa trifft nicht so ganz diese Bedürfnisse. Yin Yoga dagegen schon. Genauso wie sanfte Flows, die den Fokus auf bewusste Dehnung und Ruhe legen. Wenn ich Lust habe auch ein paar Inversions, aber sonst nichts besonderes.

 

 

 

Du vor allem anderen

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist also das: ich bin mir über meine Bedürfnisse bewusst und akzeptiere sie. Mein Alltag ist voll genug und Yoga soll mir helfen zu entspannen, zu entschleunigen, mich zu erden. Wenn meine Routine das widerspiegelt, freue ich mich darauf – und erreiche genau das, was ich mir davon erhoffe.

Eine Routine zu etablieren oder beizubehalten, die nicht Deinen (wahren) Bedürfnissen entspricht ist dagegen unheimlich schwer. Es wird immer diesen inneren Kampf geben, diese Diskussion, in der Du Dich davon überzeugen willst, eine Routine durchzuführen, auf die Du keine Lust hast. Ein innerer Kampf, dank dem Du Dich nach einiger Zeit wie ein willenloser Verlierer fühlst, der aber auch gar keine Veränderung auf die Reihe kriegt.

Wenn Du auch immer mal wieder mit Deinen Gewohnheiten haderst: wie wäre es mit einer anderen Strategie? Wie wäre es, wenn Du Dir Deine Bedürfnisse bewusst machst, und die Routine danach gestaltest?

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist nun eine Serie!

Hier findest Du die Beiträge voller inspirierender Frauen und ihren ehrlichen Berichten, wie sie es – mal mehr, mal weniger – schaffen, Yoga Teil ihres Alltags zu machen.

Eva von Flow & Glow

Kathrin von MOMazing

Anna von langsam.achtsam.echt

Christina von HappyMindMag

Petra von Minimalismus21

 

Wie sieht Deine Yoga-Routine aus?

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Wie Meditation Dein Leben verbessert

Meditation ist ein unheimlich wertvolles und mächtiges Tool um Dein Wohlbefinden zu steigern und Stress zu reduzieren. Außerdem hilft Dir Meditation gelassener zu werden. Wie wertvoll diese Eigenschaft ist, habe ich in den letzten Monaten immer wieder an mir entdeckt. In diesem Beitrag erfährst Du wie Meditation Dein Leben verbessert und wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst.

 

Meditation bringt Gelassenheit

Gelassenheit ist eine großartige Eigenschaft, die nicht nur im Miteinander mit anderen hilft. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal verwundert hat, je mehr ich diese in sich ruhende Gelassenheit an mir entdeckt habe. Ja, Du hast es erraten, früher war das nicht gerade meine Stärke. Anfangs fand ich es ganz schön komisch, dass ich in Situationen, in denen ich mich sonst unheimlich geärgert habe, einfach ruhig blieb. Es war sogar so ungewohnt, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob noch alles an mir stimmt. Bis es klick gemacht hat und ich erkannt habe: diese Gelassenheit ist so unheimlich befreiend!

 

Meditation bringt Ruhe

Meditation hilft Dir die sonst so rasenden Gedanken zu beruhigen, indem Du immer wieder sanft zu Deinem Atem oder Deinem Mantra zurückkehrst. Das ist nicht immer leicht. Wir sind es mehr und mehr gewohnt von äußeren Reizen überflutet zu werden und das persistente Bingen unserer Smartphones führt dazu, dass wir regelrecht verlernen, uns länger auf nur eine Tätigkeit zu konzentrieren.

Wenn wir uns dann tatsächlich für eine Meditationseinheit niederlassen, dann zwickt es im Rücken, der Nacken spannt und die Gedanken wollen einfach keine Ruhe geben. Meditation verlangt nicht viel von Dir – einfach nur immer wieder zum Atem zurückkehren ohne Dein Abschweifen zu bewerten oder zu verurteilen. Doch gerade am Anfang unserer Praxis kostet das mitunter viel Willenskraft nicht den Gedanken nachzujagen, sondern sie ziehen zu lassen. Aber das Ergebnis dieser Übung ist es wert! Denn selbst wenn es schwer fällt, wirst Du danach ruhiger und ausgeglichener fühlen.

 

Wie Meditation auf Deinen Körper wirkt

Meditation erhöht nicht nur Dein subjektives Wohlbefinden und Deine allgemeine Zufriedenheit, es wirkt auch nachhaltig auf Deinen Körper. Meditation stärkt das Immunsystem und senkt den Blutdruck. Vielmehr noch, Meditation wirkt insbesondere auf den Teil Deines Gehirns, der für Stress-Empfinden verantwortlich ist (mehr dazu unter anderem hier und hier). So lernst Du mit regelmäßiger Meditation das Handwerkszeug, mit dem Du aktiv Stress entgegenwirken kannst.

Wie ich die Kraft von Meditation selbst erlebt habe

Meditation ist nun sein mehreren Monaten ein fester Bestandteil meines Lebens und die Ruhe und Gelassenheit, die ich dadurch erfahren habe, möchte ich auf gar keinen Fall missen. Dank meiner Meditationspraxis – die wahrlich nicht umfangreich ist, im Schnitt komme ich auf 5 Minuten täglich – habe ich an mentaler Stärke und Lebensqualität gewonnen.

Die Wirksamkeit von Meditation und der damit verbundenen konzentrierten Atmung habe ich aber auch schon in einem vollkommen anderen Kontext, nämlich während der Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes erlebt. Die ganze Schwangerschaft hinweg war Yoga, aber insbesondere Atem- und Meditationsübungen ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. In den letzten Wochen vor der Geburt habe ich diese Übungen jeden Tag für fast eine Stunde gemacht.

Das Ergebnis: ich war bis zum Einsetzen der Wehen (eine Woche nach Termin) körperlich fit und auch seelisch unheimlich ausgeglichen. Und die Geburt? Ich habe noch nie (und seitdem nie wieder) eine so tiefe Ruhe und Konzentration erlebt. Nein, die Geburt war nicht schmerzfrei (nicht mal annähernd…), aber dank meiner ruhigen und bewussten Atmung hatte ich zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass das, was da gerade passiert, machbar ist, dass ich die Ruhe und Kraft in mir habe, die es braucht. Diese tief in mir ruhende Gewissheit war so mächtig! Natürlich spielten mein Mann, meine Hebammen, und meine Vorbereitung eine wichtige Rolle. Aber ich bin überzeugt, dass meine Meditationspraxis der Schlüssel zum positiven Erleben dieser Situation war.

Meditation verbessert Dein Leben grundlegend. Ruhe, Gelassenheit, und sogar körperliche Verbesserungen sind möglich. | modernslow.com

Wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst

Die wichtigste Erkenntnis im Bezug auf Meditation ist meiner Meinung diese: was zählt ist nicht, wie lange Du meditierst, sondern, dass Du es regelmäßig tust. Schon kurze Meditationseinheiten zeigen ihre Wirkung. Du kannst auch zunächst beginnen, einfach Wartepausen in Deinem Alltag zu nutzen, um ganz bewusst Deine Atmung zu vertiefen und Dich voll auf den Atem zu konzentrieren. Egal ob beim Warten an der Schlange im Supermarkt oder im Aufzug, Du kannst diese “verlorene Zeit” für Dich nutzen und ganz achtsam und fokussiert atmen.

Ich bin kein ausgebildeter Meditationslehrer, sondern habe mir selbst Zugang zu der Materie verschafft – ganz im Sinne von just do it. Geleitete Meditationen sind eine gute Möglichkeit für den Einstieg, ebenso die Achtsamkeitsmeditation, bei der Du Dich einfach vollständig auf die Atmung konzentrierst. Wenn Du mit dem Meditieren beginnen möchtest, habe ich hier ein paar Anlaufstellen für Dich zusammengestellt.

Bei Eva von Flow & Glow kannst Du Tipps für die passende Sitzhaltung finden.

Bei Fuck Lucky Go Happy findest Du Tipps, wie Du es nachhaltig schaffst, Meditation in Dein Leben zu holen.

Auf Youtube gibt es viele geführte Meditationen (hier findest Du eine Auswahl derer, die ich oft benutze) und sogar komplette Meditationskurse, die unterschiedliche Meditationsformen vorstellen und Übungen dazu anbieten.

Hast Du schon einmal meditiert oder meditierst Du regelmäßig?

Welche Form der Meditation passt am besten zu Dir?

Welche Wirkung von Meditation hast Du an Dir feststellen können?

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Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

Seit ich vor ein paar Monaten Yin Yoga entdeckt habe, bin ich vollkommen begeistert von dieser Art Yoga zu praktizieren. Die Ruhe dieser Praxis ist oft genau das richtige, um abends nach einem vollen Tag wieder in Einklang zu kommen. Auch morgens starte mit meiner täglichen Yoga-Routine gerne sanft in den Tag – und Yin Yoga ermöglicht mir genau das: den Körper und Geist sanft und achtsam wecken. Daher freut es mich umso mehr, dass die liebe Eva von Flow&Glow Euch heute Yin Yoga etwas genauer vorstellen wird.

 

Hallo ihr Lieben, ich bin Eva von Flow&Glow. Als begeisterte Leserin von Katharinas schönem Blog, freue ich mich, euch hier über eines meiner Lieblingsthemen berichten zu dürfen: das Yin Yoga. Dieser sanfte und sehr wirkungsvolle Yogastil hat mein Herz erobert. Warum, das könnt ihr gleich lesen. Zuerst möchte ich euch kurz erzählen, wo ihr mich ansonsten findet. Wenn ich nicht für Katharina schreibe (was ich heute auch zum ersten Mal tue), dann , kümmere mich um meine zwei Kinder, unterrichte Yoga  (in Neckargemünd bei Heidelberg) oder schreibe für meinen Blog Flow & Glow. Vielleicht kennt ihr meinen Blog ja schon. Wenn nicht, dann schaut doch mal vorbei. Auf Flow& Glow schreibe ich über Yoga, Meditation und alles was glücklich macht. Da ich mich pflanzenbasiert ernähre und viel in der Küche experimentiere, blogge ich auch viele leckere Rezepte.

 

Aber jetzt erzähle ich euch etwas über das Loslassen mit Yin Yoga und warum ich diesen Yogastil so liebe. 

Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

Yin und Yang, Ruhe und Aktivität. Beides existiert immer zusammen. Meist haben wir viel Yang in unserem Leben, viel Bewegung, Schnelligkeit und Aktivität. Wir rasen morgens zum Arbeiten, holen gleich im Anschluss unsere Kinder vom Kindergarten ab oder rennen ins Fitnessstudio oder zu einer Freizeitverabredung… Oder oder oder… Zuhause warten dann Post und Haushalt bevor wir erschöpft ins Bett sinken können.

Unser Alltag ist sehr Yang bestimmt, er ist schnell, aktiv und durch viele Ereignisse geprägt. Wir sind ständig in Bewegung. Das ist schön, wenn wir zum Ausgleich auch etwas Yin haben: Ruhe, Ausgeglichenheit und Erdung.

 

Yin Yoga bietet hier eine wunderbare Ergänzung zum Yang in unserem Leben.

Es ist ein sehr sanfter Yogastil, der ein immer tieferes Loslassen ermöglicht. Yin Yoga ist Yoga für die Seele. Und gerade, wenn der Alltag sehr bewegt ist, ist es wichtig, immer wieder die eigene Mitte zu finden, in sich hinein zu hören und zur Ruhe zu kommen. Die sanfte Yin-Praxis entspannt und stärkt den ganzen Körper und ist dabei sehr kraftvoll in der Wirkung.

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 Wie Yin Yoga funktioniert?

Die meisten Yogastile sind mit Kraft, also Yang, verbunden. Sie setzen auf den Wechsel von An- und Entspannung der durch Muskeleinsatz erreicht wird. Yin Yoga ist eine passive Praxis ohne Kraft. Die einzelnen Yogastellungen (Asanas) werden ohne Muskelanspannung – passiv – eingenommen und dafür aber lange gehalten. Du darfst komplett loslassen. Durch diese Passivität werden die tiefen Schichten des Körpers, das Bindegewebe und die Faszien angesprochen. Diese würden durch aktivere Yogastile oder auch Sport so nicht erreicht werden. Auch der Energiefluss in unserem Körper wird durch das lange passive Halten harmonisiert und unsere Selbstheilungskräfte aktiviert.

 

Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

 

Wie Yin Yoga geübt wird?

Yin Yoga wird kalt geübt, d.h. ohne sich vorher aufzuwärmen. So werden die tiefen Schichten im Körper erreicht.

Die Stellungen werden passiv, d.h. ohne Muskelkraft eingenommen und gehalten. Es wird auch nicht muskulär nachgezogen, der Körper sinkt von alleine tiefer in die Stellungen hinein. Es gibt kein Alignment (exakte Ausrichtung) wie im klassischen Yoga. Die Übungen können so angepasst werden, wie sie sich gut anfühlen. Jede Asana wird drei bis fünf Minuten gehalten, Fortgeschrittene können auch länger halten.

Die Dehnung in den einzelnen Stellungen sollte angenehm sein, so dass man ganz loslassen und innerlich still werden kann. Zur Unterstützung können Hilfsmittel wie Kissen, Decken oder auch Bolster nützlich sein.

Nach jeder Asana wird nachgespürt und auf den Energiefluss im Körper geachtet.

 

Was  mir am Yin Yoga besonders gut gefällt?

Mir gefällt die Freiheit im Yin Yoga. Dadurch, dass es kein richtig oder falsch gibt, ist alles offen und der Körper kann selbst in seine Asana hineinfinden.

Das ist unglaublich entspannend und hilft beim Loslassen. Auch wird so der eigene Yogalehrer in uns geschult, das eigene Erspüren unseres Körpers und mit der Zeit auch der tieferen Zusammenhänge in uns, der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele.

Wenn wir dies an uns wahrnehmen und verstehen, dann hilft uns das auch zu mehr Achtsamkeit und Harmonie in allen anderen Bereichen unseres Lebens.

Und wenn wir das Loslassen auf der Matte üben, so gelingt uns dies auch immer mehr in unserem Alltag.

 

Wenn du dich für Yoga interessierst, so findest du auf Flow & Glow noch viel mehr zu diesem Thema, z.B. 5 Tipps für Yogaanfänger, Sitzhaltungen für Yoga und Meditation oder auch wie Sport und Yoga zusammen passen. Und alle die sich sowohl für Yoga als auch Ernährung interessieren, können mal in Sind denn alle Yogis Veganer oder auch Ernährung aus yogischer Sicht reinpiken.

Viele vegane und vollwertige Rezepte wie z.B. für ein leckeres Kurkuma Porridge, meine liebste Thai-Suppe mit rotem Curry oder köstliche Vegane Bounty Happen  findest du ebenfalls auf meinem Blog.

Lerne loszulassen mit Yin Yoga. | modernslow.com

Vielen Dank liebe Katharina, dass ich heute auf deinen Seiten über Yin Yoga berichten durfte. Mir hat es viel Spaß gemacht.

Namsté und liebe Grüße an die gesamt Modern Slow Community

Eure Eva

 

Nachhaltig Stress abbauen und aus seinem Leben verbannen ist gar nicht so schwer. | modernslow.com

Wie ich Stress verbannt habe {Stress-Strategie 4: Abschalten}

Zeit offline zu verbringen, To Dos zu streichen, Stressgefühle gar nicht erst aufkommen zu lassen, all das ist unheimlich wichtig für mein heutiges Leben. Aber das war nicht immer so. Immer mehr, mehr, mehr war für mich lange Zeit auch bei Projekten, To Dos und der täglichen Planung mein Credo. In dieser Beitragsreihe erfährst Du wie ich mein Leben nachhaltig entschleunigt habe und es geschafft habe, Stress aus meinem Leben zu verbannen. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine vierte Stress-Strategie vor: achtsam und bewusst Abschalten.

Stress-Strategie 4: Bewusst Abschalten

Unser Alltag ist oft ganz schön voll und laut. Unser Gehirn läuft die meiste Zeit auf Hochtouren und all unsere Sinne sind gefordert. An vielen Tagen ertappe ich mich, dass mein Gehirn sich anfühlt wie ein Browserfenster mit 15 Tabs gleichzeitig offen. Ab und an mag das ok sein – unser Gehirn hat schließlich eine enorme Rechenleistung – aber als Dauerzustand ist das anstrengend und führt vor allem zu einem: Stress.

Gerade mit hohen Ansprüchen kommt das Gefühl ständig etwas tun zu müssen. Dabei ist das weder gesund noch gut für unsere Produktivität. Stattdessen sollten wir uns und unserem Gehirn auch mal eine Pause gönnen.

 

 

Nichts tun

Wann hast Du das letzte Mal nichts getan? Wirklich nichts? Einfach nur den Gedanken nachhängen. Den Moment ganz bewusst wahrnehmen. Ich muss gestehen, nichts – wirklich nichts – zu tun, finde ich unsagbar schwer. Da ist zum einen die To Do Liste. Auch wenn ich sie guten Gewissens zusammenkürze, so fühlt es sich dennoch komisch an, eine Aufgabe zu streichen, um stattdessen nichts zu tun. Das schlechte Gewissen, ja es meldet sich, sobald ich nichts tue. Um dem zuvor zu kommen, verfolge ich zwei Strategien.

 

Eine Möglichkeit, die ich nutze, ist die Mini-Auszeit. Ich nehme mir ganz bewusst Zeit während ich eine Tasse Kaffee oder Tee trinke nichts zu tun. Einfach nur sein. Manchmal konzentriere ich mich ganz bewusst auf das Trinken, manchmal bin ich einfach nur im Moment. Ein kurzer Moment Leere und Stille. Kein Smartphone, kein Laptop, kein Planer, kein Multitasking. Nur sein.

 

Die zweite Möglichkeit ist bewusst eine entspannende Tätigkeit in die Auszeit zu legen. Denn wenn ich dabei etwas tue, fällt es mir viel leichter auch mehr Zeit für Entspannung und Ruhe einzuplanen.

 Nimm Dir Zeit für Dich selbst: Bewusst abschalten und entspannend sind essentiell, wenn Du Stress unter Kontrolle bekommen möchtest. | modernslow.com

 

 

Calm your mind

Der wichtigste Schritt um tatsächlich Ruhe zu erreichen, ist es die ständig rasenden Gedanken zu beruhigen und das Gedankenkarusell zu entschleunigen. Yoga und Meditation sind für mich die wichtigsten Helfer, um das zu erreichen. Ich starte jeden Morgen mit einer sanften Yogaeinheit. Die Ruhe meiner Morgenroutine hilft mir bewusst und sanft in den Tag zu starten. An besonders vollen und anstrengenden Tagen nehme ich mir auch Abends Zeit für eine entspannende Yogaroutine.

An manchen Tagen fällt es mir schwer, die Gedanken zu beruhigen. Alle paar Sekunden versuche ich dann mich wieder auf meinen Atem zu konzentrieren. Anfangs war das frustierend. Aber inzwischen weiß ich: genau das hilft. Selbst wenn mir eine Meditation einmal schwerfällt – und ja, diese Tage gibt es öfter als ich es möchte – dann ist das wundervolle Ergebnis dennoch das: mehr Ruhe in meinem Kopf.

 

Zeit offline verbringen

Seien wir ehrlich: ständig im Internet und auf sozialen Medien zu sein, ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch mental anstrengend. Ich bin dankbar für das, was das Internet ermöglicht und es freut mich unheimlich, wie viele tolle Leute ich so kennenlernen konnte. Aber ständig Zeit online zu verbringen, trägt auch ganz schön zu unserer inneren Unruhe und dem Gedankenkarusell bei. Bewusst abschalten und Zeit offline verbringen bringt Ruhe in unseren Alltag und unseren Kopf. Wann immer ich Zeit bewusst offline verbracht habe, fühle ich mich präsenter, fokussierter, und weniger gestresst.

 

 

Pause machen

Eine Pause im Alltag kann viele Facetten haben: ein Bad nehmen, ein gutes Buch lesen, einen Spaziergang machen, oder eine Sendung anschauen. Ja, viele Minimalisten trennen sich vom Fernseher. Ich kann es verstehen, 99% dessen was kommt (zu einer Zeit zu der ich wach bin – das Abend- und Nachtprogramm von arte und 3sat wäre ja durchaus manchmal ganz interessant), ist Käse und Zeitverschwendung. Aber mal eine Dokumentation auf Netflix zusammen mit meinem Mann anschauen? Wieso nicht? Ich nehme mir bewusst Zeit, ab und zu für begrenzte Zeit passiv zu konsumieren. Kein Binge-watching von Sendungen, die ich sowieso dämlich finde. Aber eine Sendung, die mich interessiert, zu Unterhaltungszwecken? Warum nicht? Ja, es wäre so viel distinguierter, wenn ich stattdessen ein Buch lesen würde. Wenn ich stattdessen philosophische Gespräche führt. Es wäre so viel kreativer, wenn ich in dieser Zeit etwas schreiben würde. Es wäre so viel perfekter. Und es wäre  ist vollkommener Schwachsinn, es nur deshalb nicht zu tun.

 

Wie integrierst Du Pausen in Deinen Alltag?

Welche Rolle spielt Dein Smartphone? Verbringst Du Deine Pause oft online?

Wie hältst Du es mit dem Fernsehen?