Wie du Klarheit findest (wahrscheinlich nicht, was du hören willst…)

Klarheit. Wir alle wollen sie und (ver)zweifeln doch regelmäßig daran. Denn immer wieder kommen sie, die Selbstzweifel, das Nichtweiterwissen, die “und was ist jetzt die richtige Entscheidung?”-Gedanken. Ein Beitrag über Zweifel, Klarheit und deinen inneren Frieden, wenn du gerade jetzt Klarheit suchst.

 

Wann hören die Zweifel auf und fängt die Klarheit an?

Klarheit ist keine “been there, done that”-Geschichte. Kein To Do, das du abhaken kannst. Du meditierst dich nicht dorthin und bleibst dann dein fokussiertes, klarsehendes Selbst. Trotz all der Meditation, der Selbstreflexion, dem Journaling wird es immer wieder Episoden geben, in denen du an dir oder deinem Weg oder beidem zweifelst.

Durch Meditation, Selbstreflexion und Journaling wirst du weniger zweifeln und du wirst leichter den Weg, den du gehen möchtest, wiederfinden. Aber du wirst zweifeln.

Durch Meditation, Selbstreflexion und Journaling wirst du mehr Vertrauen in dich und deinen individuellen Weg haben – mehr Vertrauen, dass du dich und deinen Weg wiederfindet. Aber du wirst zweifeln.

 

 

Wenn du also gerade zweifelst: es liegt nicht an dir.

Du hast keinen Fehler gemacht. Du bist nicht zu schwach. Glaub nicht, dass all die anderen Menschen, die nach Klarheit streben und sie leben – versuchen zu leben – nicht auch ab und an solche Zweifel spüren. Man sieht die Momente des Zweifeln selten auf Instagram & Co. Aber Klarheit korreliert nicht mit der Anzahl an Followern. Und du scheiterst auch nicht daran die Klarheit zu finden, die du dir wünschst, weil dir ein Worksheet fehlt oder du eine Strategie oder Technik erst noch verinnerlichen musst.

 

Du scheiterst an der Klarheit, weil das Konzept genau das vorsieht.

Weil Klarheit kein To Do ist, dass du Abhaken kannst. Sondern ein Weg. Probiere all die Meditationen, Worksheets, und Selbstreflexionsübungen aus, die dir sinnvoll erscheinen auf dem Weg. Aber glaube nicht, dass eine ganz bestimmte oder die Kombination aller dich an das Ziel, den Endpunkt, die Klarheit bringen werden.

Wenn die Meditation, das Worksheet, die Selbstreflexionsübung genau da ansetzt, wo du gerade stehst, wunderbar. Dann bringt sie dich ein wenig weiter auf deinem Weg. Nur nicht näher, denn das Ziel bewegt sich ständig.

 

Innere Klarheit finden und Selbstzweifel überwinden. Gibt es einen Weg?

 

Klarheit findest du nur in dir selbst.

Und das ist Arbeit. Wie ein Bildhauer, der einen Stein bearbeitet – mit dem spannenden Twist, dass du selbst nicht einmal so genau weißt, wie das Ergebnis aussehen wird. Aber du weißt und vertraust – meistens – dass du es finden wirst.

 

Klarheit, vielmehr der Weg zu mehr Klarheit, ist immer Arbeit – und wird für immer Arbeit sein.

Aber es ist eine Arbeit für dich und dein Leben. Es ist pure Selbstliebe. Und so gesehen, ist es eigentlich gut, dass es kein To Do zum Abhaken, kein “been there, done that” ist…

 


 

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Mut und warum wir Frauen mehr davon brauchen

Mut liegt im Auge des Betrachters. Wann warst du das letzte Mal mutig? Ein Beitrag über ein sehr männliches Wort, das wir Frauen ruhig mehr in unser Leben holen sollten. Denn mutig zu sein, verbessert deinen Alltag und deine Zufriedenheit.

 

Wieso jetzt auf einmal Mut?

Mut ist eines dieser klassischen männlichen Wörter. Das fängt schon bei den Kindern an. Jungs werden dazu ermutigt, mutig zu sein, Mädchen dazu ermahnt, vorsichtig zu sein.
Dass das ein einseitiges Weltbild ist, würdest du bestimmt unterschreiben. Gleichzeitig sind wir selbst mit genau diesem Weltbild erzogen worden und so fällt es uns selbst schwer, Frauen und das kleine Wörtchen Mut zusammenzubringen.

 

Vielleicht ist es dir aufgefallen, dass Mut in meiner Vision eine Rolle spielt.

Frei aus meinem TED-Talk und daher auf Englisch: to empower women to make BOLDER choices about their lives, so they can live their lives according to their own priorities.
Es ist meine Vision, Frauen wie dich zu unterstützen, mehr Klarheit und Fokus in ihrem Leben zu erreichen, so dass sie ihr Leben nach ihren eigenen Prioritäten gestalten können. Und dafür brauchst du mutige Entscheidungen.

 

Wenn du dein Leben nach deinen eigenen Prioritäten gestalten willst, kommst du nicht um Mut umher.

Du wirst den Status Quo hinterfragen. Du wirst auch mal anecken. Du wirst Grenzen ziehen und nein sagen. Genau das ist Mut.

 

Mut in deinem Alltag

Mut hat erstmal nichts mit Jobkündigen und Auswandern zu tun. Mut heißt nicht den Status Quo allesamt über Bord zu werfen.
Mut bedeutet erst einmal nur das:

du tust etwas ander(e)s als bisher.

 

Und du tust es, obwohl es außerhalb deiner Komfortzone liegt und du es bisher noch nicht oder nur selten getan hast.

Mut ist ein „nein“ und ein „ich mach das jetzt einfach“.

Wozu du „nein“ sagst und was du „einfach machst“, das ist allein von dir abhängig und wo du in deinem Leben stehst.

 


 

 

Mut bedeutet für mich in diesem Fall auch, den Artikel so wie er ist, zu veröffentlichen – entgegen aller SEO-Regeln und anderen Internet-Weisheiten.

 

Meinen (angstgetriebenen) Impuls, diesen Beitrag mehr der “Norm” anzupassen, schiebe ich zur Seite. Nicht dass ich es nicht versucht hätte. Ich hatte sie schon, die Absätze über mutige Entscheidungen im Alltag, über Grenzen ziehen, über die Komfortzone. Aber die Idee hinter diesem Beitrag und in meinem Kopf hört, wenn ich ehrlich bin, dort oben nach knapp 300 Wörtern auf.

 

Gerade weil Mut individuell ist, gerade weil so ziemlich alles in deinem Alltag eine mutige Entscheidung sein kann, gefällt mir die Idee, dich mit diesem kurzen Beitrag einfach nur zum Nachdenken anzuregen.

Deinem Gehirn einen Impuls zu geben und dich einfach machen lassen. 

 

Du brauchst keinen Blogbeitrag, um dir zu sagen, dass du zu deinem Chef hättest “nein” sagen sollen, als er mit einer Aufgabe kam, dass du hättest “nein” sagen sollen, als der Elternbeirat wollte, dass du 2 Kuchen bäckst, dass du besser einfach mal deine Idee gesagt oder noch besser umgesetzt hättest.

Dafür brauchst du weder mich noch einen Blogbeitrag.

Mut und warum wir Frauen mehr davon in unserem Alltag brauchen

Du weißt es in dem Moment, in dem du die einfache statt der mutigen Entscheidung getroffen hast.

Du fühlst es.
Und wenn du das weißt, dann weißt du auch, was du zu tun hast…

 

In den Worten von Amelia Earhart:
“The most effective way to do it, is to do it.”

 

Teile dieses Impulses erschienen im August 2018 zum ersten Mal im Newsletter der Modern Slow Community. Möchtest du auch regelmäßig Gedankenanstöße bequem per Email erhalten, dann werde eine von uns.

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Wie du mit weniger Informationen endlich ins Handeln kommst

In dieser Welt voller Informationen muss man manchmal die Scheuklappen anziehen. Den ständigen Informationsfluss unterbrechen. Weniger Informationen konsumieren. Nicht nach links oder rechts schauen. Nicht in das nächste schwarze Loch gezogen werden. Ein Beitrag über Informationen und Kreativität – und warum du deine Kreativität mit all den Informationen erstickst und dich selbst daran hinderst, ins Handeln zu kommen.

Information ist nicht Inspiration

Information sind Daten, Zahlen, Fakten, Meinungen.

Information führt nur zu Inspiration, wenn noch eine wichtige Sache hinzukommt: Raum.

Der Raum in deinem Kopf zu denken „mhm, was wäre wohl, wenn…“.
Doch je mehr wir Inspiration durch Information suchen, desto mehr ersticken wir den Raum und die Inspiration gleich mit. Dann ist da stattdessen eher dieser Gedanke in unserem Kopf: „ich sollte das und das und dann das machen…“

 

DU.BIST.KREATIV!

Dem zugrunde liegt ein fundamentales Missverständnis, dem die meisten von uns bewusst oder unbewusst folgen: „ich bin nicht kreativ“. Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass Inspiration nur von außen kommen kann.
Und so machen wir uns auf und googlen wie wild, folgen zig Blogs, die „mal interessant sein könnten“, abonnieren Podcasts und folgen Instagram-Accounts, weil die Bilder so schön sind, so dass sie uns bestimmt inspirieren.
All das um Inspiration zu spüren.
Dabei bist du kreativ.
Jede von uns hat das in sich.
Denn das, was wir für Kreativität brauchen ist nicht eine bestimmte Genetik, sondern Raum in unserem Kopf.
Den Raum in unserem Kopf einen bestimmten Schritt zu vollziehen, den wir uns nicht zutrauen:

Eigenleistung.

Das Verknüpfen von existierenden Konzepten mit deinen Erfahrungen, deinen Erkenntnissen und deinen ganz eigenen Daten.
Das ist, was Kreativität ausmacht.

Warum du weniger Informationen konsumieren solltest - für deine Kreativität und um ins Handeln zu kommen.

Kreativität ist nichts anderes als bestehende Dinge neu zu kombinieren oder etwas Bestehendes mit etwas Neuem zu kombinieren. 

Je mehr Informationen du konsumierst und recherchierst, desto mehr unterdrückst du den Raum in deinem Kopf (und deinem Terminkalender), den du brauchst, um inspiriert und kreativ zu sein.

Die kleine Flamme in dir

Inspiration ist dieses gute Gefühl im Bauch von Veränderung zum Besseren, von Möglichkeit und Potential.
Das gleiche Gefühl, das uns Vorsätze fassen, Pläne erstellen und Bullet Journals vollkritzeln lässt.

A time to consume and a time to produce

Natürlich ist es schön zu konsumieren, es ist schön in die Gedankengänge anderer Leute einzutauchen und einfach Informationen aufzusaugen.
Nur, wann immer du Konzepte anwenden willst, wann immer du eine Veränderung schaffen willst, ist nicht die Zeit zu konsumieren. Dann ist die Zeit ins Handeln zu kommen und die Ideen auf den Prüfstand zu stellen. Die Inspiration zu finden und deine Kreativität anzufeuern, den Ideen deinen eigenen Stempel aufzudrücken.
Es gibt Zeiten, da verschlinge ich Hörbücher und Podcasts. Da tauche ich in Themen auf YouTube ein, mit denen ich mich bisher nicht beschäftigt habe (aktuell: Ayurveda). Und dann gibt es Zeiten, in denen ich fast nichts lese. Anfang April, nachdem ich die Diss fertig hatte, habe ich so viel gelesen, gehört und geschaut wie schon lange nicht mehr. Nicht nur weil ich die Zeit dafür hatte, sondern weil ich Lust auf Neues hatte. Aber als es dann daran ging, den Talk für die Mindful Blogging Conference vorzubereiten, als ich meinen TED-Talk vorbereitet habe, da habe ich die Scheuklappen angezogen. Denn nur dann kann ich über meine Meinung und meine Erfahrung sprechen.

Die Angst hervorzustechen

Das ist es doch, warum wir Informationen suchen und konsumieren. Wir haben Angst, nicht genug zu wissen. Wir haben Angst zu scheitern. Aber noch viel mehr haben wir Angst vor unserer eigenen Individualität. Wir haben Angst, mit unserer Meinung, unseren Gedanken hervorzustechen. Denn genau damit machen wir uns – zumindest gefühlt – angreifbar.

Trau dir zu, deinen eigenen Weg zu finden!

Egal vor welcher Herausforderung du stehst, in den meisten Fällen wird die bestmögliche Lösung individuell sein. Die bestmögliche Lösung wird nicht die Kopie eines How-to-Videos auf YouTube oder dem Folgen einer “5 Schritte zu…”-Liste sein.

Die bestmögliche Lösung entdeckst du, wenn du in dich hineinhorchst.

Wenn du Dinge ausprobierst und dir dabei bewusst bist über deine Bedürfnisse und Wünsche. Und wenn du dir in dieser Welt voller Informationen den Raum lässt, deine ganz eigene Lösung zu entwickeln.

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Warum wir deinen Erfolg sehen wollen (und sollten)

Das Ziel ist nicht das Ziel. Das Ziel ist der Weg. Und wir wollen wissen, wie dein Weg war – damit wir den Mut haben unseren zu gehen. Ein Beitrag über Erfolg, Freiheit und den Mut, seine Erfolge zu zeigen.

 

Es ist also geschafft

Diss abgegeben und nun auch verteidigt. Und es fühlt sich ziemlich unspektakulär an. Kein innerlicher Freudentaumel. Kein “ich habe es geschafft!” Jubelschrei. Dieses Ereignis, das Ziel, das „herzlichen Glückwunsch, sie wurden nun promoviert“ fühlte sich ziemlich  unbedeutend im Vergleich zu dem Weg an, wenn ich ehrlich bin.

Versteh mich nicht falsch. Ich bin unheimlich dankbar. Für die Unterstützung von so vielen Seiten. Für die Bekanntschaften und Freundschaften. Für all die Erkenntnisse auf diesem Weg. Natürlich feiere ich. Nur verblasst das Ziel angesichts des Weges.

Wie sehr, das wurde mir erst bewusst, als der Weg zu Ende und das Ziel erreicht war.

 

Und so feiere ich, wer ich durch diese 5 Jahre geworden bin

Als ich damals am Lehrstuhl angefangen habe, war die Vorstellung vor anderen zu sprechen, meine Arbeit vorzustellen und zu verteidigen, erfahreneren Experten Rede und Antwort zu stehen und einzustecken, dass jemand fachlich ganz anderer Meinung ist, eine die mir Angst machte.

Nicht mehr.

Ich feiere, dass auf diesem Weg aus einer zurückhaltenden, manchmal schüchternen jungen Frau eine Frau geworden ist, über die sich ein männlicher Teilnehmer der Prüfungskommission beschwert, sie wäre ihm zu selbstbewusst.*

 

Ja, als ich da stand mit meiner Präsentation, war ich selbstbewusst.

Weil ich weiß, dass meine Arbeit nicht perfekt ist, aber ich auch weiß, dass mein Wert, und mein Selbstwert, davon nicht abhängt. Ich feiere diese Freiheit, denn ohne den Weg hätte ich sie nicht.

Und doch, ich fühle mich immer noch und immer wieder komisch, anderen von meinen Ergebnissen und Erfolgen zu erzählen.

Dieser Weg ist noch nicht zu Ende. Es gibt einen Teil in mir, der hätte es am liebsten niemandem erzählt, dass mein TED-Talk  online ist. Und es gibt tatsächlich Leute, denen ich noch immer nicht davon erzählt habe. Weil es einfacher ist, nichts zu sagen. Weil ich so nicht die Aufmerksamkeit auf mich ziehe. Weil ich mich so nicht angreifbar mache.

 

Warum du deinen Erfolg ruhig zeigen kannst. Weil wir deinen Erfolg sehen wollen.

Nur das gehört auch zu einem gesunden Selbstwertgefühl.

 

Nicht nur die fachlichen Fakten selbstsicher vortragen, sondern mit der gleichen Selbstverständlichkeit die eigene Leistung zeigen.

Viele meiner männlichen Kollegen, die ich in meinem bisherigen Arbeitsleben kennengelernt habe, haben keinerlei Hemmungen, Scheu oder Selbstzweifel regelmäßig vor dem Chef, den Kollegen oder anderen Leuten auf ihre Erfolge und Ergebnisse hinzuweisen.

 

Und niemand kreidet es ihnen an.

 

Naja, nicht unbedingt niemand. Ein paar Leute schon.

Die sich damit unwohl fühlen, sich selbst darzustellen. Die es zwar versuchen wollen, aber nicht über den eigenen Schatten springen, nicht die eigene Komfortzone verlassen.

Und ja, ich zähle mich manchmal leider auch dazu. Auch ich verdrehe manchmal noch innerlich (oder weithin sichtbar) die Augen, wenn einer der Männer mal wieder loslegt und seine Jagdtrophäen auspackt und detailliert.

Nur genauso wie die Aussage des Teilnehmers meiner Prüfungskommission, dass ich ihm zu selbstbewusst auftrete mehr über ihn als über mich aussagt, so sehr sagt mein Augenverdrehen über die Jagdtrophäen der anderen etwas über mich aus.

 

Es ist vollkommen in Ordnung, nur für sich den Weg zu zelebrieren

Die Veränderung an sich selbst wahrzunehmen und zu bestaunen. Und zu wissen, dass das genug ist – für dich, für dein eigenes Selbstwertgefühl.

Aber gerade wir Frauen sollten auch üben, auf unsere eigenen Ergebnisse und Erfolge hinzuweisen.

Damit es normaler wird.

Damit wir gemeinsam wachen können.

Damit wir anderen Frauen sehen, was möglich ist.

Damit andere sehen, was wir zu leisten vermögen- denn Tatsache ist, die anderen sind meist mit sich selbst beschäftigt und nehmen gar nicht wahr, was wir leisten und erreichen.

Und nicht zuletzt damit wir uns selbst nicht schlecht fühlen, wenn wir – versuchen – über unsere eigenen Erfolge zu sprechen.

 

Natürlich wollen wir deinen Erfolg sehen

Ja, es gibt diese Tage, an denen jeder noch so kleine Erfolg oder einfach nur das Bild eines schön gedeckten Frühstückstisches eine negative Vergleichsspirale in Gang setzt. Nur, seien wir ehrlich: an diesen Tagen ist es schon fast egal, was andere tun oder lassen, was sie erreichen oder selbst woran sie scheitern. An den Tagen mögen wir uns selbst nicht. Wiederum, unser Problem mit den anderen, hat am Ende mehr mit uns als mit den anderen zu tun.

 

An allen anderen Tagen freue ich mich einfach, wenn eine von uns einen kleinen oder großen Erfolg verkündet.

Weil es mich stolz macht, Frauen zu kennen, die mich inspirieren. Weil es mir Mut macht. Weil es mir Möglichkeiten zeigt, die ich selbst nicht gesehen hätte.

 

Wir brauchen beides

Die tiefe Zufriedenheit sich selbst zu genügen UND den Mut anderen davon zu erzählen.

Wo genau wir die Linie ziehen, ist individuell und mag sich verändern, je mehr wir zu uns selbst finden.

 

Aber “ich lasse einfach mal meine Erfolge für sich sprechen” ist zu wenig

Denn oft hat diese Einstellung mehr mit unserer Angst vor Aufmerksamkeit zu tun als mit tatsächlichem Großmut und Selbstwertgefühl. Oft steht dahinter das genaue Gegenteil.

 

Zeit das zu ändern. 

Wir wollen sie sehen, deine Erfolge! Wir brauchen sie, damit wir den Mut haben, zu wachsen. Also zeig sie uns, deine Erfolge!

Genauso wie ich feiere, wer ich auf diesem Weg geworden bin, so hast auch du kleine und große Veränderungen erreicht, die du es dir verdient hast, zu feiern. Und genauso wie ich mir die 10.000 Gründe warum ich diesen Artikel nicht veröffentlichen sollte, ausgeredet habe, kannst du dir die 10.000 Gründe ausreden, warum du deine ganz persönlichen Erfolge, JETZT gerade nicht teilen solltest.

Ich meine es ernst: Wir wollen sie sehen, deine Erfolge!

 

Hab Mut und zeig sie uns in den Kommentaren…

 

 

*Was diese Aussage über sein Weltbild und unsere Arbeitswelt sagt, ist eine Geschichte für einen anderen Tag…

 

 

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