DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: ANDREA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn deine Yoga-Routine nicht deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit du deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Andrea von Kinderyoga Berlin ihre Routine mit uns. Und wenn du direkt aktiv werden willst und Inspiration suchst, dann findest du hier auf YouTube eine Sequenz von Andrea, die du wunderbar in deinen Alltag integrieren kannst:

7 Minuten Kinderyoga-Abfolge für mehr Energie

 

Viel Freude bei diesem Interview!

 

Das Geheimnis von Andreas Yoga-Routine

 

Seit wann praktizierst du Yoga?

Ich praktiziere seit 12 Jahren Yoga. Ich habe in der Schwangerschaft begonnen und es seitdem nie wieder aufgehört.

Zu Beginn hatte ich große Schwierigkeiten damit, die Ruhe auszuhalten. Sobald ich mich in den Yogasitz setzte, wurde ich von einer riesigen Unruhe erfasst. Meine Füße schliefen meist nach einer Minute in diesem sehr ungewohnten Sitz ein, so dass ich mich schon nach wenigen Atemzügen bewegen musste.

Durch beharrliches Üben konnte ich Schritt für Schritt zur Ruhe finden. Heute ist ein Tag ohne Yogapraxis für mich gar nicht mehr denkbar.

 Das Geheimnis meiner Yoga Routine - Andrea von Kinderyoga Berlin

Welche Rolle spielt Yoga in deinem Alltag und wie oft praktizierst du?

Yoga war eine Zeitlang “meins” – doch das sollte sich flugs ändern: Als meine Tochter 2006 geboren wurde, nahm ich sie im Alter von nur wenigen Monaten mit zu den Prenatal-Kursen von Patricia Thielemann bei Spirit Yoga in Berlin. Dort lag Lilly wie all die anderen Babies auf einer Decke neben den Matten der übrigen Mütter. Bis, ja bis sie herausgefunden hatte, dass baby sich auch von der Decke fortbewegen kann. Auf dem Rücken liegend, den Kopf abenteuerlich weit in den Nacken gelegt, robbte sich meine Tochter über den Schädel, weg von mir. Der verzückte Kommentar der Kursleiterin damals: “Schaut mal, schon Babies üben sich im Yoga-Fisch!”

In den folgenden gemeinsamen Jahren kam Lilly immer öfter zu mir auf die Yoga-Matte, wenn ich zuhause praktizierte. Anfangs war ich irritiert – wir Mamas haben so wenig Zeit für uns! Doch zu zweit ist Yoga auch sehr schön und intensiv – hier geht es eher weniger um die Asanas, als um die achtsame Verbindung zum anderen. Auf der Matte zeigte Lilly ihre ganz eigene Version von Haltungen wie Hund, Baum oder Tisch. Wir probierten gemeinsame Übungen aus und erfanden neue. Daher praktizierte ich neben meiner eigenen Praxis auch immer öfter Yoga mit Kind. Ich entdeckte, dass Yoga mit Kindern eben nicht, wie auf den ersten Blick, ein neumodischer Großstadt-Trend ist, sondern ganz natürlich und aus dem Kind heraus entstehen kann.

Ich begann, mir eigene Yoga-Geschichten auszudenken. Hier kam mir meine Erfahrung als Redakteurin beim Kinder- und Jugend-TV zugute. Die ersten Yoga-Schüler waren die Kindergarten-Freundinnen meiner Tochter. Diese ließen sich neben Yoga-Haltungen auch von Massagen mit kleinen Reimen begeistern.

So langsam erwuchs meine Leidenschaft für Yoga mit Kindern: Heute bin ich hauptberuflich Yogalehrerin – für Kinder, Eltern-Kind-Paare und Erwachsene. Unsere Tochter überlässt mir inzwischen übrigens wieder gern die Matte (sie unterrichtet mit bei den Eltern-Kind-Yoga-Workshops, hat aber ihr Herz für Taekwondo entdeckt).

Yoga ist also präsent in meinem Alltag – durch viele Kurse und Workshops und meine eigene Eltern-Kind-Yogalehrerausbildung. Aber ich bin auch jeden Morgen selbst auf der Matte (und manchmal ist es nur der Teppich!).

 

Wie sieht deine tägliche Yoga-Routine aus?

Ich übe jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen – mal eine halbe Stunde Sonnengrüße, mal nur Katze/Hund/Plank. Neben mir steht – ganz unyogisch – der Kaffee und neben mir schnurren – sehr yogisch – unsere beiden Katzen. Zusätzlich zu meiner Home-Praxis gehe ich mindestens 1x/Woche ins Yogastudio. Etwa 2x/Woche meditiere ich. Das funktioniert mit Apps wie 7Mind oder Balloon sehr gut – für Anfänger wie für alte Meditationshasen.

 

Was ist das Geheimnis deiner Yoga-Routine?

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist, dass sie immer morgens (für die Struktur) und inhaltlich sehr intuitiv ist. Ich rolle auch mal auf der Faszienrolle umher, nehme einen Tennisball, um meine Füße zu wecken. Der Vierfüßlerstand ist eher ein “Durch-Alle-Gelenke-Kreisen” und der nach unten schauende Hund wird auch sehr variiert – je nach Tagesform. Ebenso die Varianten vom Baum. Ich übe mit geschlossenen Augen, sehr in mir. Der Yoga ist im Laufe der Zeit also sehr zu meinem Yoga geworden.

 

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Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: PETRA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Petra von Minimalismus21 ihre Routine mit uns. Jeder von uns kennt es, manchmal bleibt die Yoga-Matte länger zugerollt in der Ecke stehen, als wir eigentlich wollten. Und so findest Du in diesem Interview von Petra ganz viele große und kleine inspirierende Aspekte, wie Du damit umgehen kannst, wenn etwas zwischen Dir und Deiner Yoga-Routine steht und wie wichtig es ist, den für Dich richtigen Weg (und Lehrer) zu finden.

Viel Freude bei diesem Interview!

 

Das Geheimnis von Petras Yoga-Routine

 Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Angefangen hat alles im März 2017. Genauer gesagt mit Annette. Annette hat bei uns im Office einen zehnwöchigen Yogakurs für Einsteiger angeboten. Mein erster Gedanke: „Jetzt oder nie!“

Ob als hochglanzpoliertes Lifestyle-Erlebnis in Magazinen, als Touristenattraktion im Urlaub, ob als Ratgeberlektüre und Rezensionsexemplar für unseren Blog oder als faszinierende Verkörperung durch eine ehemalige Kollegin: In irgendeiner Form gab es immer wieder Schnittstellen und Kreuzungen zwischen der philosophischen Lehre des Yogas und meinem Leben.

Allerdings nie von Dauer. Denn ich bin mental und körperlich stets auf einen anderen Weg abgebogen.

 

Bis zu dem Tag, als Annette mit ihrer wunderbaren warmen Stimme und ihrem warmen Herzen kam. Aus unserer kleinen Anfängergruppe von Kolleginnen und Kollegen entwickelte sich nach zweieinhalb Monaten ein solider „harter Kern“.

Jeden Mittwoch rollten wir fortan nach Feierabend von Frühjahr bis Winter unsere Matten zwischen Konferenz- und Ruheraum aus. Hund, Katze, Kuh bekamen in diesem Zeitraum eine vollkommen neue Bedeutung für mich – ebenso wie der Krieger, der ich praktisch bzw. praktizierend sein wollte.

Und der doch so oft den Kampf gegen den inneren „Schweinehund“ führte.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Ich würde gerne sagen „eine große“. Doch das wäre nicht ganz richtig. Annette hat es in einem Dreivierteljahr geschafft, den Yogi in mir zu wecken und mit ihm eine Sehnsucht nach einem bis dato unbekannten innerlichen Flow, nach dem unmittelbaren Gefühl des Augenblicks und des absoluten „Bei-sich-Seins“. Dennoch ist es mir am Ende (noch) nicht gelungen, einen dauerhaften Wandel herbeizuführen und diese kraftvolle Form der Entschleunigung konsequent in meinen Alltag zu integrieren.

 

Wie oft praktizierst Du?

Meine Praxis wurde jäh unterbrochen, als Annette der Liebe folgte und München (und damit unseren Kurs) Ende 2017 verlassen hat. Zwischen Urlaub, Krankheit und einem kleinen medizinischen Eingriff habe ich irgendwann die Matte zusammengerollt und meine Yogaroutine unter selbiger begraben. Allerdings nicht, ohne immer wieder den Versuch zu starten, einen großen Schritt nach vorne zu steigen, die Arme nach oben zu strecken und die Schultern nach unten fallen zu lassen. Bei YouTube gibt es nämlich durchaus einige inspirierende Persönlichkeiten, die mich in unregelmäßigen Abständen wieder auf den Boden der achtsamen Tatsachen (zurück-)gebracht haben.

 

 Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine | modernslow.de

 

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Meine tägliche Routine artikuliert sich derzeit ehrlicherweise in einem schlechten Gewissen: Yoga wird gedacht, aber weniger gemacht. Ich habe in den letzten Wochen bei verschiedenen neuen Trainern Stunden genommen und gemerkt, wie unterschiedlich die yogische Spielwiese doch sein kann. Mehr als bei jeder anderen körperlichen Betätigung in meinem Leben ist für mich das richtige Wechselspiel aus Anspannung und Entspannung, aus Raum und Atmosphäre, aus Philosophie und Persönlichkeit des Lehrmeisters entscheidend.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Seltsamerweise neigen viele Menschen dazu, ihren Terminkalender mit Pflicht- und Geschäftsterminen vollzupacken. Aber wo bleiben eigentlich die Reservierungen für Freizeit, Ausgleich und Erholung? Um Routine zu erzeugen, muss ich Routine erzeugen – durch feste Uhrzeiten und Wochentage, die nur Yoga und mir gehören. Ohne Ausrede und Unterlass. Momentan regelt meine Firma den Yogakurs in unserer Company neu. Und es sieht so aus, als würde eine Schülerin von Annette den Geist und die Tradition ihrer Lehrerin in Zukunft fortsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass ich meinem Geist und meinem Körper bald wieder ein regelmäßiges Ruhekissen im Hier und Jetzt geben kann. Und mich die kurze Abzweigung wieder auf den eigentlichen Weg bringt.

 

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Das Geheimnis von Christinas Yoga Routine || www.modernslow.de

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: CHRISTINA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Christina von Happy Mind Magazine ihre Routine mit uns. Christina ist wie sie selbst sagt “total verknallt in Yoga”. Sie ist aber auch Mama einer Zweijährigen und ihre Beziehung zum Yoga hat so auch schon unterschiedliche Phasen durchgemacht. Richtig cool für alle, die schon immer mal Ayurveda ausprobieren wollten: Christina bietet nun einen einwöchigen Einsteigerkurs an, so dass Du Ayurveda auch in Dein Leben holen kannst. Das Interview zu Christinas Yoga-Routine ist natürlich voller Inspiration, die Dir in Deinem Alltag und Deiner Yoga-Routine helfen werden, z.B. wie sehr sich Yoga auf die Stimmung und Einstellung auswirkt und wie wichtig Einfachheit ist.

 

Viel Freude bei diesem Interview. 

Das Geheimnis von Christinas Yoga-Routine

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Ich übe Yoga seit 2010. Es fing ganz klassisch an, weil ich mich nach Weihnachten dick und unbeweglich gefühlt habe. Mein bester Freund nahm mich mit auf die Geburtstagsparty von Saskia von GLOW Yoga in Hamburg und sie gab damals Stunden in einem etwas ranzigen Stadtteilbüro in St. Pauli.

Da war es um mich geschehen und die große Yoga Liebe begann.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Yoga ist, zusammen mit meiner kleinen Tochter und meinem Mann, meine absolute Priorität. Ich funktioniere nicht gut, wenn ich nicht yoge. Somit steht es in direkten Zusammenhang mit meinem Mama-Leben und Wifey-Leben.

Wenn ich nicht gut zu mir bin, bin ich auch keine gute Mama und eine quakige Ehefrau. Yoga ist mein Lebensretter und Seelentröster. Yoga ist meine Energiequelle und meine Psychotherapie. Yoga ist meine Rückkehr zu mir selbst, wenn ich mich den Tag über mal etwas verloren habe.

Ich würde nie wieder ohne sein wollen.

 Das Geheimnis von Christinas Yoga Routine || www.modernslow.de

 

Wie oft praktizierst Du?

Wenn du Asana, Pranayama und Meditation meinst: Täglich. Jeden Morgen und manchmal noch zwischendurch und am Abend. Ab und zu gehe ich Samstags in eine Ashtanga-Klasse hier in Hannover und übe die erste Reihe. Da wird immer das Gleiche geübt in der gleichen Reihenfolge. Früher hätte ich mich darauf nicht einlassen können, aber heute liebe ich Wiederholung.

 

 

 Das Geheimnis von Christinas Yoga Routine || www.modernslow.de

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Ich starte mit 3, 5 oder 7 Sonnengrüßen pro Seite, getaktet mit Ujjayi Pranayama

Dann übe ich eine Reihe therapeutisches Yoga mit 3, 5 oder 7 Wiederholungen mit Ujjayi Pranayama außer anders angegeben

 

  • Dynamische Twists im Liegen
  • Yogisches Radfahren
  • Pavana Mukta Asana
  • Dynamischer Sarvangasana (Schulterstand)
  • Pashimottanasana (Sitzende Vorwärtsbeuge)
  • Navasana (Boot)
  • Yogische Sit-ups mit Kaphalabhati (Feueratmung)
  • Dynamisches Baddhakonasana (Schmetterling) mit normaler Atmung
  • Statisches Baddhakonasana mit Kaphalabhati
  • Statisches Baddhakonasana mit Ujjayi
  • Malasana (Tiefe Hocke)
  • Women Warrior Pose, die kannte ich vorher auch nicht: Man steht aus der tiefen Hocke auf, nimmt die Arme weit über den Kopf mit zusammengeführten Händen. Dann geht man recht flott und dynamisch wieder in die Hocke und schlägt sanft mit den gefalteten Händen auf den Boden. Dabei manifestiert man einen Wunsch. Das wiederholt man 3, 5 oder 7 mal. Die Übung ist der Knaller, quasi Squats, bei denen man mit dem Universum kommuniziert.

 

Abschließend meditiere ich meist 20-30 Minuten mit meinem Mantra, das mich jetzt schon über 6 Monate begleitet. Wenn ich mal keine Zeit habe, mache ich 108 Wiederholungen mit meiner JapaMala.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Sie funktioniert für mich. Sie wurde mir von meinem Lady Guru gegeben. 😀 Mein Lady Guru ist meine Ayurveda Ärztin hier in Hannover, Dr. Kalpana Bandecar. Sie hat indische Wurzeln und ist eine faszinierende Frau, die mir quasi den Allerwertesten gerettet hat. Als ich zu ihr kam, war ich sehr erschöpft und weit weg von Yoga Routine und gesundem Essen. Sie hat mich wieder ins Licht geführt, deswegen nenne ich sie meinen Guru. Ich brauche Menschen in meinem Leben, die mich immer wieder daran erinnern, dass ich aus dem Licht komme und auch genau dort hingehöre.

 

Früher habe ich immer alles mögliche ausprobiert, von diversen Kundalini Sets über Mantras und Vinyasa-Yogareihen. Das hat alles nie so lange gehalten und ich wollte immer etwas Neues. Und letztendlich kam ich dann zurück zu dem, was ich als allererstes im Yoga gelernt habe. Die Basics: Sonnengruß und Ujjayi Atmung und eben dieses Bija-Mantra. Ich glaube, mehr braucht man nicht, um Zufriedenheit in der Yogapraxis zu finden. Einfachheit siegt! Das stelle ich immer wieder in allen Lebensbereichen fest.

 

Jetzt übe ich diese Reihe und das Mantra schon seit über einem halben Jahr und ich liebe sie. Ich variiere auch mal nach Tagesform und wenn ich besonders viel zu tun hab, gibt es auch mal nur recht dynamische Sonnengrüße und ich mache 7 Wiederholungen pro Seite plus Meditation. Oder ich mache nur die Reihe und Meditation. Oder Sonnengrüße und die Reihe am Morgen und die Meditation am Abend. So bleibt es flexibel.

Ich schaue da einfach jeden Morgen, was sich gut anfühlt und wie mein Arbeitspensum ist. Allerdings ist die Ausrede mit der Arbeit ja auch immer nur der Widerstand vom Ego. Für Yoga ist immer Zeit. Man muss es nur stark genug wollen.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine. Ehrliche Serie über echte Frauen und ihre Yoga-Praxis. | modernslow.com

 

Fotocredits: Sina Niemeyer (Meditation), Linda David

 

 

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Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: ANNA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Anna von langsam.achtsam.echt ihre Routine mit uns. Auf ihrem Instagram-Account produziert Anna unheimlich kreative Fotos und schreibt sehr ehrliche, inspirierende und zum nachdenken anregende Beiträge. Anna ist Mutter von zwei Mädchen und ist gerade schwanger mit Baby #3. Und auch in diesem Interview findest Du ein paar Weisheiten und Erkenntnisse, die Dir in Deinem Alltag und Deiner Yoga-Routine helfen werden, z.B. wie man wieder in die Routine kommt, wie sehr Yoga auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann, und wie viel Dir selbst kleine Einheiten an Kraft geben können.

 

Viel Freude bei diesem Interview. 

 

Das Geheimnis von Annas Yoga-Routine

 

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Irgendwann in der Oberstufenzeit hat mir eine Freundin mal ein Buch mit Yoga-Übungen ausgeliehen. Es waren nur Standbilder, keine Anleitungen, aber ich habe diese ab und an gemacht und es fühlte sich gut an. Früher habe ich sehr viel Judo gemacht und bin mit meinem Mann bouldern gegangen. Ersteres verschwand mit dem Umzug in eine andere Stadt für mein Studium, letzteres haben wir auch nach der Geburt der ersten Tochter wieder aufgenommen. Das lief sich aber dann aus, weil es mir aufgrund meiner Rektus-Diastase unangenehm war.

Ich suchte also nach einer Sportart, die mir gefiel und mir gut tat. Eine Weile lang probierte ich Kanga (Aerobic mit Baby im Tragetuch). Mit dem Umzug nach Berlin vor drei Jahren ergaben sich dann wieder neue Möglichkeiten. Auf Yoga stieß ich an ungefähr jeder zweiten Ecke und machte auch mal ein Youtube-Video mit. Als dann eine gute Bekannte während ihrer Yoga-Ausbildung Kurse anbot, war ich sofort dabei. Seitdem ist Yoga in der einen oder anderen Form immer in meinem Leben.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Ich bin immer noch absolute Anfängerin. Mein Leben möchte ich gern langsam und achtsam führen. Ich merke, wie ich deutlich entspannter bin, wenn ich regelmäßig Yoga mache und meditiere, auch wenn es nur kurz ist. Mein Körper wird flexibler, ich fühle mich ausgeruhter, schlafe besser und bin auch geduldiger mit mir selbst und den Kindern.

  Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

Wie oft praktizierst Du?

Eine Zeit lang habe ich es geschafft, jeden Wochentag morgens um 6 Uhr aufzustehen und Yoga zu machen. Mit besagter guten Bekannten hatte ich in einer Einzelstunde eine Morgenroutine ausgearbeitet, an die ich mich noch leidlich erinnerte. Manchmal machte ich auch Yoga nach Videos. Im Sommer ging ich einmal die Woche morgens zum Open Air Yoga am Haubentaucher.

 

Während dieser Zeit habe ich wieder festgestellt, wie unheimlich gut es mir tut!

 

Mit dem Beginn meiner dritten Schwangerschaft kam eine große Müdigkeit. Ich musste 10 Stunden Schlaf bekommen, ansonsten war ich den ganzen Tag müde. Leider fiel meine Yoga-Routine dem zum Opfer. Nachdem die Müdigkeit und Übelkeit vorbei waren, versuchte ich wieder, wenigstens dreimal die Woche morgens oder abends Yoga zu machen. Dann kamen die Feiertage und wir waren viel unterwegs.

 

Seit Anfang des Jahres mache ich wieder regelmäßig Yoga. Wenn ich früh genug aufwache, mache ich es morgens.

 

Ich habe mir aber auch eine kleine Gute-Nacht-Routine erarbeitet (bzw. bei Pinterest herausgesucht), sodass ich es meistens schaffe, wenigstens einmal am Tag ein bisschen Yoga zu machen. Nicht an allen Tagen, aber es wird wieder mehr.

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Unter der Woche klingelt mein Wecker um 6:30 Uhr. Ich mache Yoga ganz unprätentiös in Yogahose und Schlafshirt, die Matte rolle ich meistens sogar noch am Abend vorher aus, damit ich mich auch wirklich daran erinnere. Ich beginne im Sitzen, schließe die Augen und versuche, mich ganz auf mich und die bevorstehende Einheit zu konzentrieren. Ich meditiere für etwa 10 Minuten; auch weil ich weiß, dass es immer sein kann, dass die Kinder aufwachen. Mit Meditation startet mein Tag ganz anders. Yoga kann ich auch am Abend noch machen, aber dass ich morgens meditiere ist mir sehr wichtig.

Dann strecke und dehne ich mich zu allen Seiten, um meinen Körper aufzuwecken. Meine Routine sieht jeden Tag etwas anders aus. Ich bin noch zu sehr Anfängerin, um mir eine ganze, aufeinander aufbauende Stunde (beziehungsweise halbe oder auch nur Viertelstunde) zusammen zu stellen. Daher suche ich mir am Anfang der Woche einige Videos heraus, die ich ausprobieren will, und ergänze sie mit dem, was mir einfällt. Es sind aber immer rückenstreckende, beckenöffnende und rückenstärkende Übungen dabei, weil das gerade für mich in der Schwangerschaft am wichtigsten ist.

 Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

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Die Routine endet mit einem kurzen Shavasana, bei dem ich mir gern eine entspannende Musik anmache (“Weightless” von der Gruppe Marconi Union). Dann gehe ich ins Bad und meistens wachen dann auch schon die Kinder auf. Wenn nicht, gehe ich anschließend in die Küche, bereite mir einen Tee zu und reflektiere über die wichtigsten Punkte, die ich an dem Tag erledigen möchte. Auch das gehört für mich zum Yoga.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Ich habe erfahren, dass es beim Yoga um mehr geht als nur körperliche Flexibilität und Stärke. Es ist etwas, das mein Lebensgefühl verkörpert. Yoga bereichert mich. Ich bin aber auch entspannt, wenn ich es mehrere Tage oder sogar wochenlang nicht schaffe, zu praktizieren. Ein Innehalten, Durchatmen und bewusstes Handeln, das ist für mich Yoga. Und auch wenn ich nicht jeden Tag einer Yoga-Routine folge, so integriere ich doch diese Achtsamkeit im Alltag.

 

Außerdem weiß ich, was genau für mich am wichtigsten ist, nämlich die Meditation, der Fokus des Geistes. Deswegen mache ich das immer am Anfang, damit ich ruhig reagieren kann, wenn ich gestört werde. Wachen die Kinder auf, schauen sie entweder zu, machen mit oder sind unruhig und wollen in ihrem Morgen begleitet werden. Dann unterbreche ich, denn es ist mir nicht so sehr wichtig, ob Yoga am Morgen oder am Abend mache und wie lange meine Einheit wird.

 

Am besten tut es mir, eine angeleitete Stunde mitzumachen. Derzeit schaffe ich das leider nicht, aber ich mache lieber das, was ich kann, anstatt es aufgrund fehlender Möglichkeiten ganz zu lassen. Diese Flexibilität und der Fokus auf das, worum es für mich wirklich geht, sind vielleicht mein “Geheimnis”.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine. Yoga-Routine beibehalten, auch in der Schwangerschaft. | modernslow.com #schwangerenyoga

 

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