Mut liegt im Auge des Betrachters. Wann warst du das letzte Mal mutig? Ein Beitrag über ein sehr männliches Wort, das wir Frauen ruhig mehr in unser Leben holen sollten. Denn mutig zu sein, verbessert deinen Alltag und deine Zufriedenheit.

 

Wieso jetzt auf einmal Mut?

Mut ist eines dieser klassischen männlichen Wörter. Das fängt schon bei den Kindern an. Jungs werden dazu ermutigt, mutig zu sein, Mädchen dazu ermahnt, vorsichtig zu sein.
Dass das ein einseitiges Weltbild ist, würdest du bestimmt unterschreiben. Gleichzeitig sind wir selbst mit genau diesem Weltbild erzogen worden und so fällt es uns selbst schwer, Frauen und das kleine Wörtchen Mut zusammenzubringen.

 

Vielleicht ist es dir aufgefallen, dass Mut in meiner Vision eine Rolle spielt.

Frei aus meinem TED-Talk und daher auf Englisch: to empower women to make BOLDER choices about their lives, so they can live their lives according to their own priorities.
Es ist meine Vision, Frauen wie dich zu unterstützen, mehr Klarheit und Fokus in ihrem Leben zu erreichen, so dass sie ihr Leben nach ihren eigenen Prioritäten gestalten können. Und dafür brauchst du mutige Entscheidungen.

 

Wenn du dein Leben nach deinen eigenen Prioritäten gestalten willst, kommst du nicht um Mut umher.

Du wirst den Status Quo hinterfragen. Du wirst auch mal anecken. Du wirst Grenzen ziehen und nein sagen. Genau das ist Mut.

 

Mut in deinem Alltag

Mut hat erstmal nichts mit Jobkündigen und Auswandern zu tun. Mut heißt nicht den Status Quo allesamt über Bord zu werfen.
Mut bedeutet erst einmal nur das:

du tust etwas ander(e)s als bisher.

 

Und du tust es, obwohl es außerhalb deiner Komfortzone liegt und du es bisher noch nicht oder nur selten getan hast.

Mut ist ein „nein“ und ein „ich mach das jetzt einfach“.

Wozu du „nein“ sagst und was du „einfach machst“, das ist allein von dir abhängig und wo du in deinem Leben stehst.

 


 

 

Mut bedeutet für mich in diesem Fall auch, den Artikel so wie er ist, zu veröffentlichen – entgegen aller SEO-Regeln und anderen Internet-Weisheiten.

 

Meinen (angstgetriebenen) Impuls, diesen Beitrag mehr der “Norm” anzupassen, schiebe ich zur Seite. Nicht dass ich es nicht versucht hätte. Ich hatte sie schon, die Absätze über mutige Entscheidungen im Alltag, über Grenzen ziehen, über die Komfortzone. Aber die Idee hinter diesem Beitrag und in meinem Kopf hört, wenn ich ehrlich bin, dort oben nach knapp 300 Wörtern auf.

 

Gerade weil Mut individuell ist, gerade weil so ziemlich alles in deinem Alltag eine mutige Entscheidung sein kann, gefällt mir die Idee, dich mit diesem kurzen Beitrag einfach nur zum Nachdenken anzuregen.

Deinem Gehirn einen Impuls zu geben und dich einfach machen lassen. 

 

Du brauchst keinen Blogbeitrag, um dir zu sagen, dass du zu deinem Chef hättest “nein” sagen sollen, als er mit einer Aufgabe kam, dass du hättest “nein” sagen sollen, als der Elternbeirat wollte, dass du 2 Kuchen bäckst, dass du besser einfach mal deine Idee gesagt oder noch besser umgesetzt hättest.

Dafür brauchst du weder mich noch einen Blogbeitrag.

Mut und warum wir Frauen mehr davon in unserem Alltag brauchen

Du weißt es in dem Moment, in dem du die einfache statt der mutigen Entscheidung getroffen hast.

Du fühlst es.
Und wenn du das weißt, dann weißt du auch, was du zu tun hast…

 

In den Worten von Amelia Earhart:
“The most effective way to do it, is to do it.”

 

Teile dieses Impulses erschienen im August 2018 zum ersten Mal im Newsletter der Modern Slow Community. Möchtest du auch regelmäßig Gedankenanstöße bequem per Email erhalten, dann werde eine von uns.

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