Tag: Yoga

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Wie mit jeder Routine gibt es auch beim Yoga Phasen, in denen sich die Routine wie eine Aufgabe auf der täglichen To Do-Liste anfühlt und Phasen, in denen uns die Routine gar nicht wie Routine vorkommt. Seit ich Yoga vor über einem Jahr in meinen täglichen Tagesablauf integriert habe, hat auch meine Yoga-Routine solche Phasen durchlaufen. Doch selbst wenn ich die Routine mal schleifen lies, so habe ich sie doch immer wieder aufgenommen. Meine Yoga-Routine tut mir gut und inzwischen habe ich auch verstanden, wie ich vermeiden kann, dass sich meine Yoga-Routine wie ein To Do anfühlt. Und genau das erfährst Du in diesem Beitrag.

Routine ist nicht gleich Routine

Ja, Menschen sind Gewohnheitstiere. Um eine Routine zu etablieren, musst Du sie oft genug durchführen und wiederholen, um sie zu einer Gewohnheit werden zu lassen. All das ist richtig. All das ist wichtig, wenn Du Deine Gewohnheiten ändern willst. Nur was Du tust, ist genauso wichtig. Wenn Deine Routine nicht zu Dir, Deinen Bedürfnissen und Deinem Leben passt, wird Dir die Ausübung der Routine immer schwer fallen.

Egal ob Yoga oder ein anderer Sport. Wir verwenden Zeit und Energie darauf, uns die Gewohnheit anzutrainieren – uns zu disziplieren, die Gewohnheit aufzubauen und beizubehalten. Wir verwenden ebenso Zeit und Energie darauf Gründe zu identifizieren, warum wir die Gewohnheit haben sollten (Ausgeglichenheit, Stressabbau, bessere Figur, weniger Gewicht, …). Was wir tun und wie wir es tun ist oft dagegen weniger der Fokus.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Ich dachte zum Beispiel lange Zeit, dass meine Yoga-Praxis unbedingt Power Flows umfassen sollte. Ja, sollte bedeutet meistens, dass etwas nicht stimmt. Und genau das war auch der Fall. So schön auch in der Theorie, in der Praxis machen mir Power Flows einfach keinen Spass, was vor allem an den Zeiten liegt, zu denen ich Yoga praktiziere: frühmorgens direkt nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen.

Immer wenn ich denke, ich sollte eine anspruchsvolle, schweißtreibende Routine machen, habe ich besonders große Lust die Yoga-Routine sein zu lassen. Der Zyniker mag geneigt sein zu denken, das liegt an meiner Faulheit. Ich bin zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die Wahrheit über meine Yoga-Praxis ist nämlich die: Yoga fühlt sich gut und richtig an, wenn es zwei Dinge für mich tut. 1. meinen Bürostuhl-verkrümmten Körper lockern und dehnen und 2. meine immer aktiven Gedanken beruhigen.

Ja, Du hast es erahnt. Power-Vinyasa trifft nicht so ganz diese Bedürfnisse. Yin Yoga dagegen schon. Genauso wie sanfte Flows, die den Fokus auf bewusste Dehnung und Ruhe legen. Wenn ich Lust habe auch ein paar Inversions, aber sonst nichts besonderes.

Wie ich es geschafft habe, meine Yoga-Routine zu etablieren. | modernslow.com

Du vor allem anderen

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist also das: ich bin mir über meine Bedürfnisse bewusst und akzeptiere sie. Mein Alltag ist voll genug und Yoga soll mir helfen zu entspannen, zu entschleunigen, mich zu erden. Wenn meine Routine das widerspiegelt, freue ich mich darauf – und erreiche genau das, was ich mir davon erhoffe.

Eine Routine zu etablieren oder beizubehalten, die nicht Deinen (wahren) Bedürfnissen entspricht ist dagegen unheimlich schwer. Es wird immer diesen inneren Kampf geben, diese Diskussion, in der Du Dich davon überzeugen willst, eine Routine durchzuführen, auf die Du keine Lust hast. Ein innerer Kampf, dank dem Du Dich nach einiger Zeit wie ein willenloser Verlierer fühlst, der aber auch gar keine Veränderung auf die Reihe kriegt.

Wenn Du auch immer mal wieder mit Deinen Gewohnheiten haderst: wie wäre es mit einer anderen Strategie? Wie wäre es, wenn Du Dir Deine Bedürfnisse bewusst machst, und die Routine danach gestaltest?

Wie sieht Deine Yoga-Routine aus?

 

Wie Meditation Dein Leben verbessert

Meditation ist ein unheimlich wertvolles und mächtiges Tool um Dein Wohlbefinden zu steigern und Stress zu reduzieren. Außerdem hilft Dir Meditation gelassener zu werden. Wie wertvoll diese Eigenschaft ist, habe ich in den letzten Monaten immer wieder an mir entdeckt. In diesem Beitrag erfährst Du wie Meditation Dein Leben verbessert und wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst.

Meditation bringt Gelassenheit

Gelassenheit ist eine großartige Eigenschaft, die nicht nur im Miteinander mit anderen hilft. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal verwundert hat, je mehr ich diese in sich ruhende Gelassenheit an mir entdeckt habe. Ja, Du hast es erraten, früher war das nicht gerade meine Stärke. Anfangs fand ich es ganz schön komisch, dass ich in Situationen, in denen ich mich sonst unheimlich geärgert habe, einfach ruhig blieb. Es war sogar so ungewohnt, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob noch alles an mir stimmt. Bis es klick gemacht hat und ich erkannt habe: diese Gelassenheit ist so unheimlich befreiend!

Meditation bringt Ruhe

Meditation hilft Dir die sonst so rasenden Gedanken zu beruhigen, indem Du immer wieder sanft zu Deinem Atem oder Deinem Mantra zurückkehrst. Das ist nicht immer leicht. Wir sind es mehr und mehr gewohnt von äußeren Reizen überflutet zu werden und das persistente Bingen unserer Smartphones führt dazu, dass wir regelrecht verlernen, uns länger auf nur eine Tätigkeit zu konzentrieren.

Wenn wir uns dann tatsächlich für eine Meditationseinheit niederlassen, dann zwickt es im Rücken, der Nacken spannt und die Gedanken wollen einfach keine Ruhe geben. Meditation verlangt nicht viel von Dir – einfach nur immer wieder zum Atem zurückkehren ohne Dein Abschweifen zu bewerten oder zu verurteilen. Doch gerade am Anfang unserer Praxis kostet das mitunter viel Willenskraft nicht den Gedanken nachzujagen, sondern sie ziehen zu lassen. Aber das Ergebnis dieser Übung ist es wert! Denn selbst wenn es schwer fällt, wirst Du danach ruhiger und ausgeglichener fühlen.

Wie Meditation auf Deinen Körper wirkt

Meditation erhöht nicht nur Dein subjektives Wohlbefinden und Deine allgemeine Zufriedenheit, es wirkt auch nachhaltig auf Deinen Körper. Meditation stärkt das Immunsystem und senkt den Blutdruck. Vielmehr noch, Meditation wirkt insbesondere auf den Teil Deines Gehirns, der für Stress-Empfinden verantwortlich ist (mehr dazu unter anderem hier und hier). So lernst Du mit regelmäßiger Meditation das Handwerkszeug, mit dem Du aktiv Stress entgegenwirken kannst.

Meditation verbessert Dein Leben grundlegend. Ruhe, Gelassenheit, und sogar körperliche Verbesserungen sind möglich. | modernslow.com

Wie ich die Kraft von Meditation selbst erlebt habe

Meditation ist nun sein mehreren Monaten ein fester Bestandteil meines Lebens und die Ruhe und Gelassenheit, die ich dadurch erfahren habe, möchte ich auf gar keinen Fall missen. Dank meiner Meditationspraxis – die wahrlich nicht umfangreich ist, im Schnitt komme ich auf 5 Minuten täglich – habe ich an mentaler Stärke und Lebensqualität gewonnen.

Die Wirksamkeit von Meditation und der damit verbundenen konzentrierten Atmung habe ich aber auch schon in einem vollkommen anderen Kontext, nämlich während der Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes erlebt. Die ganze Schwangerschaft hinweg war Yoga, aber insbesondere Atem- und Meditationsübungen ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. In den letzten Wochen vor der Geburt habe ich diese Übungen jeden Tag für fast eine Stunde gemacht. Das Ergebnis: ich war bis zum Einsetzen der Wehen (eine Woche nach Termin) körperlich fit und auch seelisch unheimlich ausgeglichen. Und die Geburt? Ich habe noch nie (und seitdem nie wieder) eine so tiefe Ruhe und Konzentration erlebt. Nein, die Geburt war nicht schmerzfrei (nicht mal annähernd…), aber dank meiner ruhigen und bewussten Atmung hatte ich zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass das, was da gerade passiert, machbar ist, dass ich die Ruhe und Kraft in mir habe, die es braucht. Diese tief in mir ruhende Gewissheit war so mächtig! Natürlich spielten mein Mann, meine Hebammen, und meine Vorbereitung eine wichtige Rolle. Aber ich bin überzeugt, dass meine Meditationspraxis der Schlüssel zum positiven Erleben dieser Situation war.

Wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst

Die wichtigste Erkenntnis im Bezug auf Meditation ist meiner Meinung diese: was zählt ist nicht, wie lange Du meditierst, sondern, dass Du es regelmäßig tust. Schon kurze Meditationseinheiten zeigen ihre Wirkung. Du kannst auch zunächst beginnen, einfach Wartepausen in Deinem Alltag zu nutzen, um ganz bewusst Deine Atmung zu vertiefen und Dich voll auf den Atem zu konzentrieren. Egal ob beim Warten an der Schlange im Supermarkt oder im Aufzug, Du kannst diese “verlorene Zeit” für Dich nutzen und ganz achtsam und fokussiert atmen.

Ich bin kein ausgebildeter Meditationslehrer, sondern habe mir selbst Zugang zu der Materie verschafft – ganz im Sinne von just do it. Geleitete Meditationen sind eine gute Möglichkeit für den Einstieg, ebenso die Achtsamkeitsmeditation, bei der Du Dich einfach vollständig auf die Atmung konzentrierst. Wenn Du mit dem Meditieren beginnen möchtest, habe ich hier ein paar Anlaufstellen für Dich zusammengestellt.

Bei Eva von Flow & Glow kannst Du Tipps für die passende Sitzhaltung finden.

Bei Fuck Lucky Go Happy findest Du Tipps, wie Du es nachhaltig schaffst, Meditation in Dein Leben zu holen.

Auf Youtube gibt es viele geführte Meditationen (hier findest Du eine Auswahl derer, die ich oft benutze) und sogar komplette Meditationskurse, die unterschiedliche Meditationsformen vorstellen und Übungen dazu anbieten.

Hast Du schon einmal meditiert oder meditierst Du regelmäßig?

Welche Form der Meditation passt am besten zu Dir?

Welche Wirkung von Meditation hast Du an Dir feststellen können?

 

 

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

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Seit ich vor ein paar Monaten Yin Yoga entdeckt habe, bin ich vollkommen begeistert von dieser Art Yoga zu praktizieren. Die Ruhe dieser Praxis ist oft genau das richtige, um abends nach einem vollen Tag wieder in Einklang zu kommen. Auch morgens starte mit meiner täglichen Yoga-Routine gerne sanft in den Tag – und Yin Yoga ermöglicht mir genau das: den Körper und Geist sanft und achtsam wecken. Daher freut es mich umso mehr, dass die liebe Eva von Flow&Glow Euch heute Yin Yoga etwas genauer vorstellen wird.

 

Hallo ihr Lieben, ich bin Eva von Flow&Glow. Als begeisterte Leserin von Katharinas schönem Blog, freue ich mich, euch hier über eines meiner Lieblingsthemen berichten zu dürfen: das Yin Yoga. Dieser sanfte und sehr wirkungsvolle Yogastil hat mein Herz erobert. Warum, das könnt ihr gleich lesen. Zuerst möchte ich euch kurz erzählen, wo ihr mich ansonsten findet. Wenn ich nicht für Katharina schreibe (was ich heute auch zum ersten Mal tue), dann , kümmere mich um meine zwei Kinder, unterrichte Yoga  (in Neckargemünd bei Heidelberg) oder schreibe für meinen Blog Flow & Glow. Vielleicht kennt ihr meinen Blog ja schon. Wenn nicht, dann schaut doch mal vorbei. Auf Flow& Glow schreibe ich über Yoga, Meditation und alles was glücklich macht. Da ich mich pflanzenbasiert ernähre und viel in der Küche experimentiere, blogge ich auch viele leckere Rezepte.

 

Aber jetzt erzähle ich euch etwas über das Loslassen mit Yin Yoga und warum ich diesen Yogastil so liebe.

 

Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

Yin und Yang, Ruhe und Aktivität. Beides existiert immer zusammen. Meist haben wir viel Yang in unserem Leben, viel Bewegung, Schnelligkeit und Aktivität. Wir rasen morgens zum Arbeiten, holen gleich im Anschluss unsere Kinder vom Kindergarten ab oder rennen ins Fitnessstudio oder zu einer Freizeitverabredung… Oder oder oder… Zuhause warten dann Post und Haushalt bevor wir erschöpft ins Bett sinken können. Unser Alltag ist sehr Yang bestimmt, er ist schnell, aktiv und durch viele Ereignisse geprägt. Wir sind ständig in Bewegung. Das ist schön, wenn wir zum Ausgleich auch etwas Yin haben: Ruhe, Ausgeglichenheit und Erdung.

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Yin Yoga bietet hier eine wunderbare Ergänzung zum Yang in unserem Leben. Es ist ein sehr sanfter Yogastil, der ein immer tieferes Loslassen ermöglicht. Yin Yoga ist Yoga für die Seele. Und gerade, wenn der Alltag sehr bewegt ist, ist es wichtig, immer wieder die eigene Mitte zu finden, in sich hinein zu hören und zur Ruhe zu kommen. Die sanfte Yin-Praxis entspannt und stärkt den ganzen Körper und ist dabei sehr kraftvoll in der Wirkung.

 

Wie Yin Yoga funktioniert?

Die meisten Yogastile sind mit Kraft, also Yang, verbunden. Sie setzen auf den Wechsel von An- und Entspannung der durch Muskeleinsatz erreicht wird. Yin Yoga ist eine passive Praxis ohne Kraft. Die einzelnen Yogastellungen (Asanas) werden ohne Muskelanspannung – passiv – eingenommen und dafür aber lange gehalten. Du darfst komplett loslassen. Durch diese Passivität werden die tiefen Schichten des Körpers, das Bindegewebe und die Faszien angesprochen. Diese würden durch aktivere Yogastile oder auch Sport so nicht erreicht werden. Auch der Energiefluss in unserem Körper wird durch das lange passive Halten harmonisiert und unsere Selbstheilungskräfte aktiviert.

 

Wie Yin Yoga geübt wird?

Yin Yoga wird kalt geübt, d.h. ohne sich vorher aufzuwärmen. So werden die tiefen Schichten im Körper erreicht. Die Stellungen werden passiv, d.h. ohne Muskelkraft eingenommen und gehalten. Es wird auch nicht muskulär nachgezogen, der Körper sinkt von alleine tiefer in die Stellungen hinein. Es gibt kein Alignment (exakte Ausrichtung) wie im klassischen Yoga. Die Übungen können so angepasst werden, wie sie sich gut anfühlen. Jede Asana wird drei bis fünf Minuten gehalten, Fortgeschrittene können auch länger halten.

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Die Dehnung in den einzelnen Stellungen sollte angenehm sein, so dass man ganz loslassen und innerlich still werden kann. Zur Unterstützung können Hilfsmittel wie Kissen, Decken oder auch Bolster nützlich sein. Nach jeder Asana wird nachgespürt und auf den Energiefluss im Körper geachtet.

 

Was  mir am Yin Yoga besonders gut gefällt?

Mir gefällt die Freiheit im Yin Yoga. Dadurch, dass es kein richtig oder falsch gibt, ist alles offen und der Körper kann selbst in seine Asana hineinfinden.  Das ist unglaublich entspannend und hilft beim Loslassen. Auch wird so der eigene Yogalehrer in uns geschult, das eigene Erspüren unseres Körpers und mit der Zeit auch der tieferen Zusammenhänge in uns, der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele. Wenn wir dies an uns wahrnehmen und verstehen, dann hilft uns das auch zu mehr Achtsamkeit und Harmonie in allen anderen Bereichen unseres Lebens. Und wenn wir das Loslassen auf der Matte üben, so gelingt uns dies auch immer mehr in unserem Alltag.

 

Lerne loszulassen mit Yin Yoga. | modernslow.com

 

Wenn du dich für Yoga interessierst, so findest du auf Flow & Glow noch viel mehr zu diesem Thema, z.B. 5 Tipps für Yogaanfänger, Sitzhaltungen für Yoga und Meditation oder auch wie Sport und Yoga zusammen passen. Und alle die sich sowohl für Yoga als auch Ernährung interessieren, können mal in Sind denn alle Yogis Veganer oder auch Ernährung aus yogischer Sicht reinpiken.

Viele vegane und vollwertige Rezepte wie z.B. für ein leckeres Kurkuma Porridge, meine liebste Thai-Suppe mit rotem Curry oder köstliche Vegane Bounty Happen  findest du ebenfalls auf meinem Blog.

 

Vielen Dank liebe Katharina, dass ich heute auf deinen Seiten über Yin Yoga berichten durfte. Mir hat es viel Spaß gemacht.

Namsté und liebe Grüße an die gesamt Modern Slow Community

Eure Eva

 

Wie ich Stress verbannt habe {Stress-Strategie 4: Abschalten}

Nachhaltig Stress abbauen und aus seinem Leben verbannen ist gar nicht so schwer. | modernslow.com

Zeit offline zu verbringen, To Dos zu streichen, Stressgefühle gar nicht erst aufkommen zu lassen, all das ist unheimlich wichtig für mein heutiges Leben. Aber das war nicht immer so. Immer mehr, mehr, mehr war für mich lange Zeit auch bei Projekten, To Dos und der täglichen Planung mein Credo. In dieser Beitragsreihe erfährst Du wie ich mein Leben nachhaltig entschleunigt habe und es geschafft habe, Stress aus meinem Leben zu verbannen. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine vierte Stress-Strategie vor: achtsam und bewusst Abschalten.

Stress-Strategie 4: Bewusst Abschalten

Unser Alltag ist oft ganz schön voll und laut. Unser Gehirn läuft die meiste Zeit auf Hochtouren und all unsere Sinne sind gefordert. An vielen Tagen ertappe ich mich, dass mein Gehirn sich anfühlt wie ein Browserfenster mit 15 Tabs gleichzeitig offen. Ab und an mag das ok sein – unser Gehirn hat schließlich eine enorme Rechenleistung – aber als Dauerzustand ist das anstrengend und führt vor allem zu einem: Stress.

Gerade mit hohen Ansprüchen kommt das Gefühl ständig etwas tun zu müssen. Dabei ist das weder gesund noch gut für unsere Produktivität. Stattdessen sollten wir uns und unserem Gehirn auch mal eine Pause gönnen.

Nichts tun

Wann hast Du das letzte Mal nichts getan? Wirklich nichts? Einfach nur den Gedanken nachhängen. Den Moment ganz bewusst wahrnehmen. Ich muss gestehen, nichts – wirklich nichts – zu tun, finde ich unsagbar schwer. Da ist zum einen die To Do Liste. Auch wenn ich sie guten Gewissens zusammenkürze, so fühlt es sich dennoch komisch an, eine Aufgabe zu streichen, um stattdessen nichts zu tun. Das schlechte Gewissen, ja es meldet sich, sobald ich nichts tue. Um dem zuvor zu kommen, verfolge ich zwei Strategien.

Eine Möglichkeit, die ich nutze, ist die Mini-Auszeit. Ich nehme mir ganz bewusst Zeit während ich eine Tasse Kaffee oder Tee trinke nichts zu tun. Einfach nur sein. Manchmal konzentriere ich mich ganz bewusst auf das Trinken, manchmal bin ich einfach nur im Moment. Ein kurzer Moment Leere und Stille. Kein Smartphone, kein Laptop, kein Planer, kein Multitasking. Nur sein.

Die zweite Möglichkeit ist bewusst eine entspannende Tätigkeit in die Auszeit zu legen. Denn wenn ich dabei etwas tue, fällt es mir viel leichter auch mehr Zeit für Entspannung und Ruhe einzuplanen.

Nimm Dir Zeit für Dich selbst: Bewusst abschalten und entspannend sind essentiell, wenn Du Stress unter Kontrolle bekommen möchtest. | modernslow.com

Calm your mind

Der wichtigste Schritt um tatsächlich Ruhe zu erreichen, ist es die ständig rasenden Gedanken zu beruhigen und das Gedankenkarusell zu entschleunigen. Yoga und Meditation sind für mich die wichtigsten Helfer, um das zu erreichen. Ich starte jeden Morgen mit einer sanften Yogaeinheit. Die Ruhe meiner Morgenroutine hilft mir bewusst und sanft in den Tag zu starten. An besonders vollen und anstrengenden Tagen nehme ich mir auch Abends Zeit für eine entspannende Yogaroutine.

An manchen Tagen fällt es mir schwer, die Gedanken zu beruhigen. Alle paar Sekunden versuche ich dann mich wieder auf meinen Atem zu konzentrieren. Anfangs war das frustierend. Aber inzwischen weiß ich: genau das hilft. Selbst wenn mir eine Meditation einmal schwerfällt – und ja, diese Tage gibt es öfter als ich es möchte – dann ist das wundervolle Ergebnis dennoch das: mehr Ruhe in meinem Kopf.

Zeit offline verbringen

Seien wir ehrlich: ständig im Internet und auf sozialen Medien zu sein, ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch mental anstrengend. Ich bin dankbar für das, was das Internet ermöglicht und es freut mich unheimlich, wie viele tolle Leute ich so kennenlernen konnte. Aber ständig Zeit online zu verbringen, trägt auch ganz schön zu unserer inneren Unruhe und dem Gedankenkarusell bei. Bewusst abschalten und Zeit offline verbringen bringt Ruhe in unseren Alltag und unseren Kopf. Wann immer ich Zeit bewusst offline verbracht habe, fühle ich mich präsenter, fokussierter, und weniger gestresst.

Hast Du Lust Deine Onlinezeit zu überdenken und diese Zeit bewusster zu gestalten?

Dann habe ich genau das richtige für Dich:

Digital Detox - der kostenlose, einwöchige Emailkurs von Modern Slow. Verbringe Zeit bewusst online und offline. | modernslow.com

Pause machen

Eine Pause im Alltag kann viele Facetten haben: ein Bad nehmen, ein gutes Buch lesen, einen Spaziergang machen, oder eine Sendung anschauen. Ja, viele Minimalisten trennen sich vom Fernseher. Ich kann es verstehen, 99% dessen was kommt (zu einer Zeit zu der ich wach bin – das Abend- und Nachtprogramm von arte und 3sat wäre ja durchaus manchmal ganz interessant), ist Käse und Zeitverschwendung. Aber mal eine Dokumentation auf Netflix zusammen mit meinem Mann anschauen? Wieso nicht? Ich nehme mir bewusst Zeit, ab und zu für begrenzte Zeit passiv zu konsumieren. Kein Binge-watching von Sendungen, die ich sowieso dämlich finde. Aber eine Sendung, die mich interessiert, zu Unterhaltungszwecken? Warum nicht? Ja, es wäre so viel distinguierter, wenn ich stattdessen ein Buch lesen würde. Wenn ich stattdessen philosophische Gespräche führt. Es wäre so viel kreativer, wenn ich in dieser Zeit etwas schreiben würde. Es wäre so viel perfekter. Und es wäre  ist vollkommener Schwachsinn, es nur deshalb nicht zu tun.

 

Wie integrierst Du Pausen in Deinen Alltag?

Welche Rolle spielt Dein Smartphone? Verbringst Du Deine Pause oft online?

Wie hältst Du es mit dem Fernsehen?

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Meine Morgenroutine und warum Du eine haben solltest

Yoga ist ein wichtiger Bestandteil meiner Morgenroutine und hilft mir bewusst und achtsam in den Tag zu starten. | modernslow.com

Was passiert nachdem dein Wecker morgens klingelt? Drückst du die Schlummertaste? Checkst Facebook oder Instagram? Beantwortest Emails während Du einen Kaffee trinkst? Es gibt viele Möglichkeiten in den Morgen zu starten. Oft reflektiert unser Morgen bereits den Rest des Tages. Sind wir gehetzt? Getrieben von dem Input anderer Menschen? Wie du in den Tag startest, hat einen großen Einfluss darauf, wie du den Tag als ganzes erlebst. In diesem Beitrag erfährst Du, warum Du eine eigene Morgenroutine haben solltest und wie meine Morgenroutine aussieht.

Warum Du eine Morgenroutine haben solltest

Morgenroutine, das klingt ein bisschen nach Drill, nach müssen, nach Zeitverschwendung. Wieso solltest Du Deinen wertvollen – sowieo schon viel zu knappen – Schlaf opfern?

Weil es das wert ist.

Nein, vielmehr, weil Du das wert bist.

Eine Frage der Selbstliebe

Mit einer Morgenroutine beginnst Du den Tag damit, etwas nur für Dich zu tun. Was gibt es schöneres? In der Hektik des Alltags bleibt die Achtsamkeit für sich selbst leider oft auf der Strecke. Aber diese Minuten am Morgen, bevor Dich der Alltag einholt, gehören nur Dir. Nach mehreren Monaten mit einer Morgenroutine bin ich inzwischen sogar der Meinung, dass mir meine Morgenroutine mehr gibt, als wenn ich die gleiche Zeit schlafend im Bett verbringen würde. Meine Morgenroutine gibt mir Energie, hilft mir mit einem klaren Kopf in den Tag zu starten, und meine mentale Kraft für die wichtigen Entscheidungen des Tages aufzusparen.

Die Kraft der Routine

Wenn Du ein Kind hast, dann überrascht Dich das nicht weiter: Routinen sind unheimlich mächtig. Kinder lieben Routinen! Weitaus weniger bekannt: wir Erwachsene auch. Routinen wirken beruhigend, wir wissen genau was uns erwartet und unser Gehirn kann quasi abschalten – und hat so wertvolle Ressourcen für andere Entscheidungen frei. Wenn Du mehr über Routinen – und wie sie Dein Leben beeinflussen (können) – lernen möchtest, kann ich Dir absolut Gretchen Rubin’s Buch Better than Before (deutscher Titel: Erfinde Dich neu) empfehlen (hier gehts zu einer Review des Buchs von Sunray).

Mögliche Bestandteile Deiner Morgenroutine

Grundsätzlich sind Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist was guttut. Lesen, Sport, Meditation, Schreiben, Planen, … Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du bewusst und achtsam in Deinen Tag starten kannst. Auch die Dauer kannst Du flexibel gestalten. Eine Morgenroutine bedeutet nicht, dass Du zwei Stunden früher aufstehst, um Deinen Morgen mit zig Aktivitäten zu beginnen. Auch eine fünf-minütige Morgenroutine kann Dich auf den beginnenden Tag vorbereiten und Dich zentrieren.

Meine Morgenroutine hilft mir Kraft zu schöpfen und achtsam in den Tag zu starten. | modernslow.com

Wenn Du Dir also überlegst, was Teil Deiner neuen Morgenroutine sein könnte, lass Dich nicht nur vom das wäre schön leiten, sondern auch vom das ist mir wirklich wichtig. Wenn ich darüber nachdenke, was ich so gerne morgens machen möchte, dann würde meine Morgenroutine unzählige Aktivitäten beinhalten und wohl bis Mittags dauern. Das ist leider nicht praktikabel, und auch nicht der Sinn der Sache. Wähle also Aktivitäten, die Du tatsächlich in eine Routine, also eine regelmäßige Gewohnheit, verwandeln kannst. Denn seien wir ehrlich, wenn die anfängliche Motivation nachlässt und der Alltag Überhand nimmt, dann sind schon so einige heere Vorsätze über Bord geflogen.

Zudem bin ich der Meinung, dass auch im Hinblick auf die Morgenroutine gilt: weniger ist mehr. Das Ziel ist es ja gerade nicht möglichst viele Aktivitäten in ein möglichst kurzes Zeitfenster zu packen, sondern sich bewusst für ein paar Dinge Zeit zu nehmen. Gerade in unserem hektischen, vollgepackten Alltag kann eine ruhige Morgenroutine ein kraftvoller Gegenpol sein, der Dich zur Ruhe bringt und Dir hilft mit dieser Ruhe durch den Alltag zu gehen.

 

Meine Morgenroutine

Meine Morgenroutine hat ein Ziel: sie soll einfach und ruhig sein.

Aktuell handhabe ich meine Morgenroutine am Wochenende eher locker, unter der Woche startet aber jeder Tag so:

Um 5.00 Uhr klingelt der Wecker und ich stehe sofort auf. Keine Schlummertaste, denn dann kann ich den Tag vergessen. Es ist als ob die mangelnde Energie aus dem Bett zukommen, den ganzen restlichen Tag beschwert. Dann gibt es erst einmal ein halbes Glas warmes Wasser und gleich darauf starte ich mit einer Yoga-Sequenz. Gegen 5.30 Uhr bin ich fertig und setze mich an den Schreibtisch um für gute 30 Minuten am Blog zu arbeiten. Das ist auch der Moment in dem ich auch mein Handy mit dem Internet verbinde. Zwischen Aufstehen und dem Beenden meiner Yoga-Sequenz checke ich keine Emails und kein Social Media. Diese Zeit gehört wirklich nur mir – keinerlei Einflüsse von außen, wie Anfragen, Likes, Kommentare oder Notifications. Nach guten 30 Minuten am Computer ist meine Morgenroutine dann auch vorbei und der Alltag beginnt mit duschen, zurecht machen, Frühstück vorbereiten, usw. Diesen Teil handhabe ich sehr flexibel, da die Reihenfolge stark davon abhängt, wann mein Sohn aufwacht. Meine Routine ist wirklich sehr einfach, aber dennoch wirkungsvoll und ich möchte sie auf keinen Fall missen.

 

Wie startest Du in den Tag?

Hast Du eine Morgenroutine?

Wie sieht Dein perfekter Start in den Tag aus?

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Meine Top 5 Yoga-Sequenzen für einen achtsamen Morgen

Mit einer morgendlichen Yoga-Routine kannst auch Du achtsam in den Tag starten! | modernslow.com

Wenn Du mir auf Instagram folgst, hast Du bestimmt schon mitbekommen, dass meine morgendliche Yoga-Routine einen hohen Stellenwert für mich hat. Mein Alltag ist besteht aus vielen Terminen und To Dos, daher ist es mir besonders wichtig achtsam in den Tag zu starten. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine liebsten sanften Yoga-Sequenzen vor mit denen ich ganz bewusst in den Tag starte.

Yoga-Sequenzen für einen achtsamen Morgen

Viele Yoga-Sequenzen für den Morgen sind sehr kraftvoll. Danach ist mir aber eher selten. Mein Tag ist schon recht voll und oft auch recht eng getaktet, so dass ich bewusst ruhiger in den Tag starten möchte. In dieser Liste findest Du daher insbesondere sanftere Sequenzen, aber auch einen etwas aktiveren Flow.

Diese Sequenz schafft eine tolle Mischung aus Entspannung und mehr oder weniger anspruchsvollen Haltungen. Besonders schön: Du kannst im Laufe der Sequenz eine Intention für Deinen Tag setzen. Ich hätte nie gedacht, wie gut diese kleine Achtsamkeitsübung tut und um wie viel bewusster ich meinen Tag so wahrnehme.

 

Eine besonders sanfte und ruhige Sequenz, die ich gerne mache, wenn ich mich morgens besonders müde und steif fühle.

 

Dass ich ein Fan von Yin Yoga bin, ist dir vielleicht schon bekannt. Dann verwundert es auch nicht weiter, dass ich auch gerne morgens ganz sanft mit lang gehaltenen Dehnungen in den Tag starte.

 

Eine kurze, aber sehr schöne Sequenz um wach zu werden. Gezielte Dehnungen lockern den Körper. Die Sequenz, die ich aber zugegebenermaßen noch nie im Bett gemacht habe, ist eine schöne Möglichkeit Yoga in Deinen Morgen einzubauen, ohne eine halbe Stunde Zeit dafür zu verplanen.

 

Wenn mir doch einmal nach einer aktiveren Sequenz zu mute ist, wähle ich in der Regel diese. Ein Ganzkörper-Programm, das Pilates integriert. Danach bin ich auf jeden Fall wach und mir ist gut warm 🙂

Startest Du mit Yoga oder Sport in den Tag?

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Meine Top 5 Meditationen

Bewusste Ruhepausen durch Meditation. Meine Top 5 Meditationen für Ruhe und Entspannung. | modernslow.com

Unser Alltag ist hektisch, Ruhepausen sind oft Fehlanzeige. Lange war ich der Überzeugung, dass es auch ohne geht. Dass ich doch so viel mehr schaffe, wenn ich Pausen streiche. Inzwischen habe ich gelernt, wie wichtig bewusste Pausen sind. Nun erlaube ich mir regelmäßig Pausen zu machen. Pausen sind keine verlorene Zeit. Eine Pause ist ein Geschenk an dich, dein Wohlbefinden und deine Gesundheit. Eine Pause kann eine Tasse Kaffee oder Tee sein, die ich in Ruhe trinke – ohne Emails checken, ohne Instagram, ohne Mulitasking. Eine weitere Möglichkeit, die ich in den letzten Jahren besonders zu schätzen gelernt habe, ist zu meditieren. Eine Meditation ist ein ganz bewusster Gegenpol zu der Hektik des Alltags. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine liebsten Meditationen vor.

Noch eine Sache bevor wir starten: Zumindest für mich hat die Stimme bei einer geführten Meditation einen mindestens so großen Stellenwert, wie der Inhalt. Wenn die von mir vorgestellten Favoriten nichts für Dich sind, sei neugierig und probiere andere Meditations-Sequenzen aus. Meditation ist etwas wundervolles, etwas was Dein Leben um sovieles entspannter machen kann. Ganz sicher gibt es auch eine Meditation, die genau richtig für DICH ist.

Meditation für Einsteiger

Diese sehr kurze Meditation ist eine gute Möglichkeit, wenn man noch nicht meditiert hat oder eine kurze Sequenz sucht, die man leicht täglich in den Alltag einbauen kann.

Kraft tanken und entspannen

Eine minimalistische Meditation, die in der Hektik des Alltags unheimlich gut tut. Gerade abends, wenn mein Kopf vollkommen reizüberflutet ist, tut es gut mit dieser Meditation zur Ruhe zu kommen.

 

Loslassen – der Schlüssel zur Zufriedenheit

Sich von Dingen zu lösen, die man nicht ändern kann, ist ein wichtiger Schritt zu mehr Zufriedenheit. In unserem Alltag passieren so viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Diesen Dingen mit Gelassenheit zu begegnen, ist nicht immer einfach, aber ein wichtiger Schritt zu einem bewussteren Leben.

Bewusst den Körper wahrnehmen

Bodyscans oder Körperreisen sind eine tolle Möglichkeit in sich hinein zu hören und seinem Körper bewusst Aufmerksamkeit zu schenken. Seien wir ehrlich, im Alltag bleibt dafür in der Regel keine Zeit…

Den Tag bewusst beenden

Ich habe ein Faible für die Sprache und meditiere auch gerne zu einer englischsprachigen Meditation. Mir gefällt die Anleitung hier richtig gut, da sowohl Atemübung, als auch Anleitung, als auch Stille miteinander kombiniert sind.

Ich wünsche Dir eine entspannte Pause!

Hast Du schon meditiert oder meditierst Du regelmäßig?

Gibt es eine Meditation, die Du empfehlen kannst?

Übrigens: Im Dezember veranstaltet Kaerlighed eine Challenge: täglich 5 Minuten meditieren, den ganzen Dezember lang. Wenn du also ganz bewusst Zeit für Meditation in deinem Leben schaffen möchtest, dann ist das die Gelegenheit. Mehr erfährst Du hier.

Katharina

Katharina möchte Dir helfen, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Meine Top 5 Yoga-Sequenzen zur Entspannung

In diesem Beitrag findest Du meine liebsten frei zugänglichen Yoga-Sequenzen, die ich gerne Abends oder wann immer ich mir eine Auszeit gönnen möchte, praktiziere. | modernslow.com

Seit ich mehr auf einen bewussten Lebensstil achte, ist mir klar geworden, wie wichtig es ist ausreichend Ruhepausen in meinen Tagesablauf zu integrieren. Yoga ist für mich eine tolle Möglichkeit mir diese Ruhepausen zu geben. Die Dehnung während der Yogaübungen tut dem Körper gut und beruhigt zugleich den Geist. In diesem Beitrag findest Du meine liebsten frei zugänglichen Yoga-Sequenzen, die ich gerne Abends oder wann immer ich mir eine Auszeit gönnen möchte, praktiziere.

Sanftes Abend Yoga

Diese Routine mache ich wirklich unheimlich gerne. Langsame und länger gehaltene Dehnungen, eine kurze Meditation um den Tag abzuschließen und eine bewusste Atemübung am Ende (vor der ich manchmal schon eingeschlafen bin…) machen diese Sequenz zu einer tollen Routine um den Tag abzuschließen.

Yin Yoga zum Einschlafen

Yin Yoga, das lange und bewusste halten der Asanas, ist für mich eine hervorragende Form des Yoga um mich tief zu entspannen. Durch das lange Halten der Übungen kommt man toll zur Ruhe. Gleichzeitig fühlt man sich danach unheimlich wohl in seinem Körper da die lang gehaltene Dehnung unseren verkürzten Sehnen und Muskeln unheimlich guttut. Diese Sequenz wirkt unheimlich beruhigend und ist damit hervorragend geeignet um den Abend ausklingen zu lassen.

Entspannung und Selbstliebe

Diese Routine ist vom Yin Yoga inspiriert und mit meditationsähnlichen Gedankenanstößen versehen. Eine schöne Kombination, die ich so noch nicht gefunden habe. Lang gehaltene Übungen und eine beruhigende Anleitung wirken tiefenentspannend. Für mich persönlich keine Sequenz, die ich direkt vor dem Einschlafen machen würde, dafür sind die beiden oberen Sequenzen meiner Meinung nach besser geeignet. Aber eine tolle Sequenz für die Entspannung zwischendurch oder am früheren Abend.

Yin Yoga – Muskeln entspannen, Faszien dehnen

Eine weitere Yin Yoga Sequenz – für mich einfach eine tolle Art meinen Körper und meinen Geist zu lockern und zu entspannen. Eine ruhige, reduziert angeleitete Sequenz mit mehreren Pausen der Stille. Die Drehhaltungen sind genau richtig nach einem Tag vor dem Computer.

Yoga Entspannung für den unteren Rücken

Gerade im unteren Rücken merke ich Verspannungen recht häufig, da die Kombination aus Arbeiten im Büro und Tragen eines 12-kg Kleinkindes diesen Bereich meines Rückens ganz ordentlich strapaziert. Diese Sequenz zielt genau darauf ab und hilft mir diesen Bereich zu lockern und mich ganz bewusst um diesen überanstrengten Teil meines Körpers zu kümmern. Mit einem gestärkten Rücken ist man auch gleich viel entspannter!

Viel Spass und Entspannung mit diesen Yoga Sequenzen!