Tag: Morgenroutine

Ganz oder gar nicht!?! Neue Gewohnheiten beibehalten

Wer von kennt es nicht? Entweder die ganze Tafel Schokolade essen oder gar nicht. Jeden Tag Sport oder mehrere Monate lang gar kein Sport. Gewohnheiten zu etablieren ist das eine, sie dann dauerhaft beizubehalten das andere. In diesem Beitrag teile ich meine Perspektive auf diese Herausforderung und wieso eine “ganz oder gar nicht” Einstellung nicht das Ende für Deine guten Vorsätze bedeutet.

Ganz oder gar nicht!

Die meisten von uns fallen zumindest für einige Routinen und Gewohnheiten in die “ganz oder gar nicht” Kategorie. Wir essen gar keine Schokolade oder gleich die ganze Tafel. Wir sind richtig diszipliniert oder verfallen in die “jetzt ist es auch schon egal” Denkweise.

Die letzten Wochen waren eine Ausnahmesituation. Eine von der “gar nicht” Sorte, was meine täglichen Routinen angeht. Nur selten Yoga, keine Morgenroutine, keine Abendroutine, kein tägliches Ausfüllen meines Achtsamkeitstagebuchs. Stattdessen spät ins Bett, Aufstehen und sofort in Aufgaben stürzen. Ja natürlich, diese Dinge aufrechtzuerhalten wäre gut gewesen. Es wäre diszipliniert gewesen. Aber an dem Punkt war ich mental nicht. Für all die Routinen war keine Energie mehr. Und das ist auch in Ordnung für mich.

Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man wieder in den Alltag übergehen muss – und will. Es kam der Punkt, an dem ich wieder meine täglichen Gewohnheiten aufnehmen wollte. Wie ich das gemacht habe? Ich habe da angefangen, wo ich aufgehört habe. Für mich ist das der einzige Weg, um Gewohnheiten dauerhaft beizubehalten.

 

Wie Du Gewohnheiten beibehältst

Gewohnheiten neu einzuführen ist aufregend. Die Motivation hilft Dir in den ersten Tagen und Wochen. Aber was wenn die Motivation nachlässt? Und der Alltag überhand nimmt? In diesem Video dreht sich alles darum, wie Du Gewohnheiten beibehältst – gerade, wenn Du ein “ganz oder gar nicht” Typ bist und das Fallen aus einer Gewohnheit mit Schuldgefühlen verbunden ist.

Das Video war – wie das letzte bereits – ein exklusiver Beitrag für die Modern Slow Community. Als Mitglied der Modern Slow Community erhältst Du regelmäßig Hintergrundinfos, persönliche Inspiration und exklusive Beiträge.

Wenn Du mehr über Gewohnheiten wissen möchtest, empfehle ich Dir Gretchen Rubin’s Buch Better than Before. Darin beschreibt und testet sie viele Möglichkeiten, wie wir Gewohnheiten erfolgreich ändern können.

Übrigens: Wenn Du feststeckst auf Deinem Weg zu einem bewussten und einfacheren Leben, unterstütze ich Dich gerne individuell.

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest. | modernslow.com

Hallo meine Lieben, die lange Osterpause ist vorbei und der Moment, auf den ich die letzten mehr als fünf Monate hingearbeitet habe ist da: heute stelle ich Euch mein Buch Modern Mindful vor. In den letzten Monaten habe ich unheimlich viel Zeit, Energie und Liebe in dieses Herzensprojekt gesteckt und ich bin so unendlich dankbar, dass ich Euch nun das Ergebnis vorstellen kann: Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest.

Wieso eigentlich ein Buch?

Wer nicht Teil der Modern Slow Community ist (dort gab es bereits vorab mehrere Einblicke in das Buch und meinen Weg dorthin) oder mir auf Instagram folgt, ist wahrscheinlich ein bisschen überrascht. Wieso gibt es ein Buch? Warum ein Buch über Achtsamkeit, Glück und Zufriedenheit?

Auf diese Frage gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze Antwort ist die: Weil Achtsamkeit mein Leben so fundamental verändert hat, dass ich dieses Wissen, meinen Weg und meine Methode mir Dir teilen möchte.

Weil ich den tiefen Wunsch und die Hoffnung, habe, dass Dir dieses Buch helfen kann, egal wo Du gerade in Deinem Leben stehst.

Die lange Antwort beginnt vor knapp einem Jahr. Zu dieser Zeit war ich ziemlich gestresst, sehr gestresst, und ganz schön ausgelaugt. Viel von dem Stress kam von meinem vollen, durchgetakteten Alltag – Vollzeitjob, Kind, Haushalt, damals noch meiner ersten Webseite A Hearty Matter und zugleich die Idee für Modern Slow, die ich umsetzen wollte, Sport, Freunde, Familie, … das volle Programm eben. Aber mindestens genauso viel Stress kam von mir, von meinen hohen Ansprüchen an mich selbst. Zusammen war das eine ziemlich toxische Mischung. Stress war in meinem Alltag vorprogrammiert – und mir schon länger gut bekannt. Über die Jahre hatte ich gelernt damit umzugehen – dachte ich zumindest. Bis ich vor knapp einem Jahr an einem Tiefpunkt realisiert habe, dass ich etwas ändern muss. Dass ich mein Leben wirklich ändern muss, wenn ich nicht will, dass sich kleine, alltägliche Planänderungen regelmäßig anfühlen wie eine mittlere Katastrophe.

Kleine, große Schritte zu Achtsamkeit und Glück

Nachdem ich diesen Entschluss gefasst hatte, hat sich natürlich mein Leben nicht über Nacht geändert. Aber Stück für Stück habe ich Achtsamkeit mehr in mein Leben gelassen und Stück für Stück hat diese Lebensweise meinen Alltag, mein gesamtes Leben verändert. Komplett und umfassend verändert.

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest | modernslow.com

Dabei habe ich äußerlich betrachtet rein gar nichts verändert: gleicher Job, gleiches Vollzeitpensum. Ein Kind, dessen Betreuungsstunden ich nicht erhöht habe. Mann, Freunde, Familie, Haushalt, Modern Slow, Sport. All das ist gleich geblieben. Nicht einmal eine Haushaltshilfe habe ich eingestellt.

Alles, was ich verändert habe ist in mir.

Alles, was ich verändert habe, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Achtsamkeit.

Seit ein paar Monaten kombiniere ich nun auch Achtsamkeit, Dankbarkeit und Schreiben, indem ich jeden Tag, morgens und abends, ein paar Fragen für mich beantworte.

Das Ergebnis überwältigt mich noch immer.

Seit ich damit begonnen habe, bin ich gelassener und glücklicher. Deutlich gelassener und glücklicher. Diese Fragen haben meinen Alltag in einem Ausmaß bereichert, das ich nicht für möglich gehalten hätte.

Ich bin so begeistert, von dem was ich gelernt habe, von dieser so umfassenden Veränderung, dass ich mein Wissen und meine Tagebuchfragen mit Dir teilen möchte. Ich möchte Dir helfen, Achtsamkeit nachhaltig in Dein Leben zu integrieren, damit Du Dich weniger gestresst und dafür glücklicher fühlst.

Das Konzept von Modern Mindful

Modern Mindful ist das Ergebnis meiner Suche nach einem Weg, mein Leben bewusster zu gestalten, ohne dabei mein ganzes Leben über den Haufen zu werfen. Genau das ist die Philosophie hinter Modern Slow – es ist meine Philosophie: ich bin der Meinung, dass Du die Lösung für ein achtsames Leben nicht auf einer einsamen Berghütte findest, sondern in Dir selbst – da, wo Du gerade bist.

Ich hoffe, dass Dich Modern Mindful dabei unterstützen wird, ein achtsames Leben zu gestalten – egal, wo Du gerade bist. Egal, ob Du Dich bereits mit Achtsamkeit auseinandergesetzt hast. Egal, ob Du nur etwas von den Ärgernissen des Alltags genervt bist, oder wirklich unter dem Stress in Deinem Leben leidest. Achtsamkeit kann Dir helfen, damit umzugehen, und mehr Glück und Zufriedenheit zu finden.

Modern Mindful enthält ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage. | modernslow.com

Aber ganz klar: Achtsamkeit ist keine schnelle Lösung.

Ich halte nichts von Methoden (oder Gesichtscremes), die grandiose Ergebnisse über Nacht versprechen. Genauso wenig möchte ich mit Modern Mindful suggerieren, dass Du nur das Buch kaufen musst, es liest und dann ist alles Friede Freude Eierkuchen.

Modern Mindful will Dich unterstützen, etwas zu verändern – aber Du musst selbst aktiv werden. Daher gibt es Modern Mindful ausschließlich als Hardcopy Buch. Modern Mindful ist Dein täglicher Begleiter, der Dir hilft, Deinen Alltag, Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten.

Modern Mindful enthält die wesentlichen Konzepte, die mir geholfen haben, es enthält meine persönlichen Erfahrungen, Übungen und ein Tagebuch für 100 Tage. Modern Mindful ist Wissens- und Inspirationsquelle, Arbeits- und Tagebuch in einem. Ich möchte Dich ermutigen, nicht nur das Buch, sondern auch einen Stift in die Hand zu nehmen und dabei tatsächlich ins Handeln, ins Verändern, zu kommen.

Ein Blick in Modern Mindful

Modern Mindful hat insgesamt 280 Seiten und besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil stelle ich Dir das Konzept der Achtsamkeit vor, zeige Dir warum Achtsamkeit so entscheidend für Deine Zufriedenheit ist und wie Du Achtsamkeit in Dein Leben nachhaltig integrieren kannst. In diesem Teil warten 11 Übungen auf Dich, die Dir helfen, Deine Gedanken und Dein Handeln zu hinterfragen, um zu verstehen, wie Dein Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit aussehen kann.

Selbstreflektion ist ein wesentlicher Bestandteil von Modern Mindful. Je mehr Du Dich selbst verstehst, desto mehr kannst Du an Dir und Deinem Leben arbeiten. Das Ziel ist dabei wortwörtlich Selbstverständnis – entwickle Verständnis für Dich und Deine Gedanken. Höre hin, nimm Deine Gedanken an und versuche negative Gedankenschleifen Stück für Stück aufzulösen. Das ist ein ganzes Stück Arbeit, aber es ist all die Mühen wert.

 

Inhalt von Modern Mindful | modernslow.com

 

Der zweite Teil von Modern Mindful ist ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage, das Dir hilft Dein Leben Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten. Das Tagebuch enthält ein paar Fragen für morgens und abends und unterstützt Dich so, Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen – um zu reflektieren, um Dich Dir selbst zuzuwenden, um dankbar zu sein. Es sind genau die Fragen, die ich seit Monaten selbst täglich für mich beantworte.

Wenn ich jetzt daran denke, wie ich mich vor knapp einem Jahr gefühlt habe, dann fühlt sich dieses Leben Lichtjahre entfernt an. Nicht weil es so lange her ist – was ist schon ein Jahr – sondern weil ich mich nicht anders fühlen könnte. Wenn ich eine derartige Veränderung in meinem Leben erreichen kann, dann kannst Du das auch!

Wenn Du Dir eine solch umfassende Veränderung wünschst, dann gibt es einen Weg.

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest  ist verfügbar bei

Kaufe jetzt Modern Mindful und mache den nächsten Schritt zu einem achtsameren Leben

uvm.

Alles Liebe

Katharina

Warum Du (und ich!) eine Abendroutine haben sollten

Eine Abendroutine hilft mit dem Tag abzuschließen. | modernslow.com

Eine Morgenroutine zu etablieren, hat meinen Alltag unheimlich entspannt – und gleichzeitig meine Produktivität und Konzentration enorm gesteigert. Es gibt viele Gründe, die nahelegen, den Tag auch mit einer Abendroutine zu beenden. In diesem Beitrag stelle ich Dir diese Gründe für eine Abendroutine vor. Du erfährst auch, warum es mir bisher schwer fiel eine Abendroutine einzuhalten und mit welchen Strategien ich arbeite um nachhaltig eine Abendroutine einzuführen.

Gründe für eine Abendroutine

Die wohl größten Vorteile einer Abendroutine sind, dass wir leichter einschlafen und besser und erholsamer Schlafen. Warum beides erstrebenswert ist muss ich nicht erklären oder? So viel sei gesagt, ein erholsamer Schlaf ist unheimlich wichtig für unser Wohlbefinden, für unsere Konzentration und unsere Produktivität. Ähnlich wie bei der Morgenroutine tut uns (und unserem Gehirn) der routinierte Ablauf des Abends gut. Wir wissen genau was auf uns zukommt und müssen keine bewussten Entscheidungen mehr treffen. Die Routine ermöglicht es uns achtsam den Tag zu beenden. Unser Geist kommt zur Ruhe und wir entspannen uns – ideale Voraussetzungen, um gut einzuschlafen.

Wie könnte deine Abendroutine aussehen?

Eine Abendroutine kann all das umfassen, was Dir gut tut. Einzige Voraussetzung ist, dass es Dir wirklich hilft zur Ruhe zu kommen. Bewegung tut und gut und hilft, dass wir abends gut einschlafen können. Aber ein anstrengendes Workout kurz vor dem ins Bett gehen ist eher nicht geeignet, da das das Einschlafen oft schwieriger macht. Stattdessen empfiehlt sich eine entspannende Yoga-Sequenz oder eine kurze Meditation. Auch schön: ein gutes Buch lesen – so lange es Dich nicht dazu verleitet länger wach zu bleiben als Du eigentlich wolltest…

Ebenfalls wichtig: kein Smartphone. Das blaue Licht aktiviert unser Gehirn und inhibiert die Melatonin-Ausschüttung (das Hormon, das uns schläfrig macht) – also etwas, was wir gerade am Abend nicht wollen. Zudem: ähnlich wie bei der Morgenroutine tut es uns und unserem Geist gut, wenn wir ohne äußere Einflüsse den Tag beenden können – ohne Nachrichten, ohne Likes, ohne soziale Vergleiche.

Eine Abendroutine hilft Dir den Tag achtsam und entspannt zu beenden. | modernslow.com

Warum ich Schwierigkeiten hatte eine Abendroutine zu etablieren

In meinem Kopf weiß ich, wie gut eine Abendroutine wäre, und doch habe ich lange Zeit damit gekämpft eine Abendroutine wirklich nachhaltig einzuführen. Die Abendstunden sind meine Zeit. Abgesehen von der einen Stunde am Morgen, die mit Yoga und Schreiben gefüllt ist, sind die Stunden nachdem mein Sohn ins Bett gegangen ist, meine Freizeit. Egal ob Zeit mit meinem Mann, Zeit für Modern Slow, Zeit für mich oder – wenn auch sehr eingeschränkt – Hausarbeit, all das findet in diesem Zeitfenster statt. Und ja, das fühlt sich oft einfach viel zu kurz an! Da fällt es schwer, Zeit freizuschaufeln, um eine Abendroutine durchzuführen – noch dazu, wenn ich weiß, dass ich nicht zu spät ins Bett gehen sollte, um mein Schlafpensum zu bekommen.

Meine Strategien und Tricks

Mein Helferlein: mein Smartphone

Ja, paradoxerweise hilft mir mein Smartphone dabei eine Abendroutine einzuhalten. Mein iPhone hat eine tolle Funktion, die mir unheimlich hilft bei der Abendroutine (liebe Android-User: wenn es so etwas bei Euch auch gibt, kommentiert gerne oder schreibt mir eine Nachricht, dann füge ich diese Info in diesen Beitrag hinzu). Das Tool heißt Schlafenszeit und ist bei der Wecker/Uhr Funktion zu finden. Du kannst einstellen, von wann bis wann Du schlafen willst, und Dein iPhone erinnert Dich x Minuten vorher (und stellt automatisch einen Wecker). Genial. Mir war vorher gar nicht bewusst, an wie vielen Tagen ich die Uhr nicht im Blick hatte und deshalb zu spät ins Bett kam (und die Abendroutine aus Zeitgründen gestrichen habe). Dank dieses kleinen Tools werde ich nun rechtzeitig an meine Schlafenszeit erinnert. Bin ich immer im Bett, wenn ich es auch sein möchte? Nein, bei weitem nicht. Aber im Schnitt schaffe ich es deutlich früher ins Bett, und das ist immerhin etwas.

 

Mehr Zeit einplanen als nötig

Meine Schlafenzeit-Erinnerung kommt 30 Minuten bevor ich im Bett sein will. Das ist viel länger als ich für meine aktuelle Abendroutine benötige. Aber ich habe festgestellt, dass mich ein kürzeres Zeitfenster schlicht und einfach nervt. Eben weil mir die Abendstunden so wichtig sind, möchte ich mich nicht durch meine Abendroutine gegängelt oder gestresst fühlen. Außerdem ist das auch der Hinweis, dass ich spätestens ab diesem Signal nicht mehr auf Social Media unterwegs bin.

Schreiben als Teil der Abendroutine. | modernslow.com

Weniger ist mehr – gerade wenns schwer fällt

Meine aktuelle Abendroutine ist das absolute Minimum und dauert nur ein paar Minuten. Nachdem ich im Bad war, setze ich mich kurz ins Bett und schreibe ein paar Zeilen. Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Gedanken besonders unruhig sind, meditiere ich kurz. Wenn ich mich besonders verspannt fühle, mache ich noch ein paar sanfte Yogaübungen im Bett. Und dann Licht aus und gute Nacht – denn meistens bin ich zu diesem Zeitpunkt einfach nur müde (ich stehe ja um 5.00 Uhr auf…). Yoga finde ich einen tollen Bestandteil einer Abendroutine, aber für mich war es bisher nicht umsetzbar, Yoga in die Routine zu integrieren. Wenn ich abends Yoga mache, dann direkt nachdem mein Sohn im Bett ist, bevor ich zu meinem eigentlichen Abendprogramm übergehe.

Meine Abendroutine ist sehr kurz und einfach gehalten. Dennoch spüre ich wie sehr es mir gut tut, dass die letzten Minuten vor dem Schlafen immer gleich ablaufen. Wenn auch Du bisher Schwierigkeiten hattest, eine Abendroutine zu etablieren, kann ich Dir nur empfehlen klein anzufangen (wiederum: don’t let the perfect be the enemy of the good).

 

Hast Du eine Abendroutine?

Gehst Du auch immer später ins Bett als Du willst (oder solltest)?

Wie sähe Dein perfekter Abend aus?

 

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Meine Morgenroutine und warum Du eine haben solltest

Yoga ist ein wichtiger Bestandteil meiner Morgenroutine und hilft mir bewusst und achtsam in den Tag zu starten. | modernslow.com

Was passiert nachdem dein Wecker morgens klingelt? Drückst du die Schlummertaste? Checkst Facebook oder Instagram? Beantwortest Emails während Du einen Kaffee trinkst? Es gibt viele Möglichkeiten in den Morgen zu starten. Oft reflektiert unser Morgen bereits den Rest des Tages. Sind wir gehetzt? Getrieben von dem Input anderer Menschen? Wie du in den Tag startest, hat einen großen Einfluss darauf, wie du den Tag als ganzes erlebst. In diesem Beitrag erfährst Du, warum Du eine eigene Morgenroutine haben solltest und wie meine Morgenroutine aussieht.

Warum Du eine Morgenroutine haben solltest

Morgenroutine, das klingt ein bisschen nach Drill, nach müssen, nach Zeitverschwendung. Wieso solltest Du Deinen wertvollen – sowieo schon viel zu knappen – Schlaf opfern?

Weil es das wert ist.

Nein, vielmehr, weil Du das wert bist.

Eine Frage der Selbstliebe

Mit einer Morgenroutine beginnst Du den Tag damit, etwas nur für Dich zu tun. Was gibt es schöneres? In der Hektik des Alltags bleibt die Achtsamkeit für sich selbst leider oft auf der Strecke. Aber diese Minuten am Morgen, bevor Dich der Alltag einholt, gehören nur Dir. Nach mehreren Monaten mit einer Morgenroutine bin ich inzwischen sogar der Meinung, dass mir meine Morgenroutine mehr gibt, als wenn ich die gleiche Zeit schlafend im Bett verbringen würde. Meine Morgenroutine gibt mir Energie, hilft mir mit einem klaren Kopf in den Tag zu starten, und meine mentale Kraft für die wichtigen Entscheidungen des Tages aufzusparen.

Die Kraft der Routine

Wenn Du ein Kind hast, dann überrascht Dich das nicht weiter: Routinen sind unheimlich mächtig. Kinder lieben Routinen! Weitaus weniger bekannt: wir Erwachsene auch. Routinen wirken beruhigend, wir wissen genau was uns erwartet und unser Gehirn kann quasi abschalten – und hat so wertvolle Ressourcen für andere Entscheidungen frei. Wenn Du mehr über Routinen – und wie sie Dein Leben beeinflussen (können) – lernen möchtest, kann ich Dir absolut Gretchen Rubin’s Buch Better than Before (deutscher Titel: Erfinde Dich neu) empfehlen (hier gehts zu einer Review des Buchs von Sunray).

Mögliche Bestandteile Deiner Morgenroutine

Grundsätzlich sind Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist was guttut. Lesen, Sport, Meditation, Schreiben, Planen, … Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du bewusst und achtsam in Deinen Tag starten kannst. Auch die Dauer kannst Du flexibel gestalten. Eine Morgenroutine bedeutet nicht, dass Du zwei Stunden früher aufstehst, um Deinen Morgen mit zig Aktivitäten zu beginnen. Auch eine fünf-minütige Morgenroutine kann Dich auf den beginnenden Tag vorbereiten und Dich zentrieren.

Meine Morgenroutine hilft mir Kraft zu schöpfen und achtsam in den Tag zu starten. | modernslow.com

Wenn Du Dir also überlegst, was Teil Deiner neuen Morgenroutine sein könnte, lass Dich nicht nur vom das wäre schön leiten, sondern auch vom das ist mir wirklich wichtig. Wenn ich darüber nachdenke, was ich so gerne morgens machen möchte, dann würde meine Morgenroutine unzählige Aktivitäten beinhalten und wohl bis Mittags dauern. Das ist leider nicht praktikabel, und auch nicht der Sinn der Sache. Wähle also Aktivitäten, die Du tatsächlich in eine Routine, also eine regelmäßige Gewohnheit, verwandeln kannst. Denn seien wir ehrlich, wenn die anfängliche Motivation nachlässt und der Alltag Überhand nimmt, dann sind schon so einige heere Vorsätze über Bord geflogen.

Zudem bin ich der Meinung, dass auch im Hinblick auf die Morgenroutine gilt: weniger ist mehr. Das Ziel ist es ja gerade nicht möglichst viele Aktivitäten in ein möglichst kurzes Zeitfenster zu packen, sondern sich bewusst für ein paar Dinge Zeit zu nehmen. Gerade in unserem hektischen, vollgepackten Alltag kann eine ruhige Morgenroutine ein kraftvoller Gegenpol sein, der Dich zur Ruhe bringt und Dir hilft mit dieser Ruhe durch den Alltag zu gehen.

 

Meine Morgenroutine

Meine Morgenroutine hat ein Ziel: sie soll einfach und ruhig sein.

Aktuell handhabe ich meine Morgenroutine am Wochenende eher locker, unter der Woche startet aber jeder Tag so:

Um 5.00 Uhr klingelt der Wecker und ich stehe sofort auf. Keine Schlummertaste, denn dann kann ich den Tag vergessen. Es ist als ob die mangelnde Energie aus dem Bett zukommen, den ganzen restlichen Tag beschwert. Dann gibt es erst einmal ein halbes Glas warmes Wasser und gleich darauf starte ich mit einer Yoga-Sequenz. Gegen 5.30 Uhr bin ich fertig und setze mich an den Schreibtisch um für gute 30 Minuten am Blog zu arbeiten. Das ist auch der Moment in dem ich auch mein Handy mit dem Internet verbinde. Zwischen Aufstehen und dem Beenden meiner Yoga-Sequenz checke ich keine Emails und kein Social Media. Diese Zeit gehört wirklich nur mir – keinerlei Einflüsse von außen, wie Anfragen, Likes, Kommentare oder Notifications. Nach guten 30 Minuten am Computer ist meine Morgenroutine dann auch vorbei und der Alltag beginnt mit duschen, zurecht machen, Frühstück vorbereiten, usw. Diesen Teil handhabe ich sehr flexibel, da die Reihenfolge stark davon abhängt, wann mein Sohn aufwacht. Meine Routine ist wirklich sehr einfach, aber dennoch wirkungsvoll und ich möchte sie auf keinen Fall missen.

 

Wie startest Du in den Tag?

Hast Du eine Morgenroutine?

Wie sieht Dein perfekter Start in den Tag aus?

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.