Tag: Gewohnheiten

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Wie mit jeder Routine gibt es auch beim Yoga Phasen, in denen sich die Routine wie eine Aufgabe auf der täglichen To Do-Liste anfühlt und Phasen, in denen uns die Routine gar nicht wie Routine vorkommt. Seit ich Yoga vor über einem Jahr in meinen täglichen Tagesablauf integriert habe, hat auch meine Yoga-Routine solche Phasen durchlaufen. Doch selbst wenn ich die Routine mal schleifen lies, so habe ich sie doch immer wieder aufgenommen. Meine Yoga-Routine tut mir gut und inzwischen habe ich auch verstanden, wie ich vermeiden kann, dass sich meine Yoga-Routine wie ein To Do anfühlt. Und genau das erfährst Du in diesem Beitrag.

Routine ist nicht gleich Routine

Ja, Menschen sind Gewohnheitstiere. Um eine Routine zu etablieren, musst Du sie oft genug durchführen und wiederholen, um sie zu einer Gewohnheit werden zu lassen. All das ist richtig. All das ist wichtig, wenn Du Deine Gewohnheiten ändern willst. Nur was Du tust, ist genauso wichtig. Wenn Deine Routine nicht zu Dir, Deinen Bedürfnissen und Deinem Leben passt, wird Dir die Ausübung der Routine immer schwer fallen.

Egal ob Yoga oder ein anderer Sport. Wir verwenden Zeit und Energie darauf, uns die Gewohnheit anzutrainieren – uns zu disziplieren, die Gewohnheit aufzubauen und beizubehalten. Wir verwenden ebenso Zeit und Energie darauf Gründe zu identifizieren, warum wir die Gewohnheit haben sollten (Ausgeglichenheit, Stressabbau, bessere Figur, weniger Gewicht, …). Was wir tun und wie wir es tun ist oft dagegen weniger der Fokus.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Ich dachte zum Beispiel lange Zeit, dass meine Yoga-Praxis unbedingt Power Flows umfassen sollte. Ja, sollte bedeutet meistens, dass etwas nicht stimmt. Und genau das war auch der Fall. So schön auch in der Theorie, in der Praxis machen mir Power Flows einfach keinen Spass, was vor allem an den Zeiten liegt, zu denen ich Yoga praktiziere: frühmorgens direkt nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen.

Immer wenn ich denke, ich sollte eine anspruchsvolle, schweißtreibende Routine machen, habe ich besonders große Lust die Yoga-Routine sein zu lassen. Der Zyniker mag geneigt sein zu denken, das liegt an meiner Faulheit. Ich bin zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die Wahrheit über meine Yoga-Praxis ist nämlich die: Yoga fühlt sich gut und richtig an, wenn es zwei Dinge für mich tut. 1. meinen Bürostuhl-verkrümmten Körper lockern und dehnen und 2. meine immer aktiven Gedanken beruhigen.

Ja, Du hast es erahnt. Power-Vinyasa trifft nicht so ganz diese Bedürfnisse. Yin Yoga dagegen schon. Genauso wie sanfte Flows, die den Fokus auf bewusste Dehnung und Ruhe legen. Wenn ich Lust habe auch ein paar Inversions, aber sonst nichts besonderes.

Wie ich es geschafft habe, meine Yoga-Routine zu etablieren. | modernslow.com

Du vor allem anderen

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist also das: ich bin mir über meine Bedürfnisse bewusst und akzeptiere sie. Mein Alltag ist voll genug und Yoga soll mir helfen zu entspannen, zu entschleunigen, mich zu erden. Wenn meine Routine das widerspiegelt, freue ich mich darauf – und erreiche genau das, was ich mir davon erhoffe.

Eine Routine zu etablieren oder beizubehalten, die nicht Deinen (wahren) Bedürfnissen entspricht ist dagegen unheimlich schwer. Es wird immer diesen inneren Kampf geben, diese Diskussion, in der Du Dich davon überzeugen willst, eine Routine durchzuführen, auf die Du keine Lust hast. Ein innerer Kampf, dank dem Du Dich nach einiger Zeit wie ein willenloser Verlierer fühlst, der aber auch gar keine Veränderung auf die Reihe kriegt.

Wenn Du auch immer mal wieder mit Deinen Gewohnheiten haderst: wie wäre es mit einer anderen Strategie? Wie wäre es, wenn Du Dir Deine Bedürfnisse bewusst machst, und die Routine danach gestaltest?

Wie sieht Deine Yoga-Routine aus?

 

Ganz oder gar nicht!?! Neue Gewohnheiten beibehalten

Wer von kennt es nicht? Entweder die ganze Tafel Schokolade essen oder gar nicht. Jeden Tag Sport oder mehrere Monate lang gar kein Sport. Gewohnheiten zu etablieren ist das eine, sie dann dauerhaft beizubehalten das andere. In diesem Beitrag teile ich meine Perspektive auf diese Herausforderung und wieso eine “ganz oder gar nicht” Einstellung nicht das Ende für Deine guten Vorsätze bedeutet.

Ganz oder gar nicht!

Die meisten von uns fallen zumindest für einige Routinen und Gewohnheiten in die “ganz oder gar nicht” Kategorie. Wir essen gar keine Schokolade oder gleich die ganze Tafel. Wir sind richtig diszipliniert oder verfallen in die “jetzt ist es auch schon egal” Denkweise.

Die letzten Wochen waren eine Ausnahmesituation. Eine von der “gar nicht” Sorte, was meine täglichen Routinen angeht. Nur selten Yoga, keine Morgenroutine, keine Abendroutine, kein tägliches Ausfüllen meines Achtsamkeitstagebuchs. Stattdessen spät ins Bett, Aufstehen und sofort in Aufgaben stürzen. Ja natürlich, diese Dinge aufrechtzuerhalten wäre gut gewesen. Es wäre diszipliniert gewesen. Aber an dem Punkt war ich mental nicht. Für all die Routinen war keine Energie mehr. Und das ist auch in Ordnung für mich.

Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man wieder in den Alltag übergehen muss – und will. Es kam der Punkt, an dem ich wieder meine täglichen Gewohnheiten aufnehmen wollte. Wie ich das gemacht habe? Ich habe da angefangen, wo ich aufgehört habe. Für mich ist das der einzige Weg, um Gewohnheiten dauerhaft beizubehalten.

 

Wie Du Gewohnheiten beibehältst

Gewohnheiten neu einzuführen ist aufregend. Die Motivation hilft Dir in den ersten Tagen und Wochen. Aber was wenn die Motivation nachlässt? Und der Alltag überhand nimmt? In diesem Video dreht sich alles darum, wie Du Gewohnheiten beibehältst – gerade, wenn Du ein “ganz oder gar nicht” Typ bist und das Fallen aus einer Gewohnheit mit Schuldgefühlen verbunden ist.

Das Video war – wie das letzte bereits – ein exklusiver Beitrag für die Modern Slow Community. Als Mitglied der Modern Slow Community erhältst Du regelmäßig Hintergrundinfos, persönliche Inspiration und exklusive Beiträge.

Wenn Du mehr über Gewohnheiten wissen möchtest, empfehle ich Dir Gretchen Rubin’s Buch Better than Before. Darin beschreibt und testet sie viele Möglichkeiten, wie wir Gewohnheiten erfolgreich ändern können.

Übrigens: Wenn Du feststeckst auf Deinem Weg zu einem bewussten und einfacheren Leben, unterstütze ich Dich gerne individuell.

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest. | modernslow.com

Hallo meine Lieben, die lange Osterpause ist vorbei und der Moment, auf den ich die letzten mehr als fünf Monate hingearbeitet habe ist da: heute stelle ich Euch mein Buch Modern Mindful vor. In den letzten Monaten habe ich unheimlich viel Zeit, Energie und Liebe in dieses Herzensprojekt gesteckt und ich bin so unendlich dankbar, dass ich Euch nun das Ergebnis vorstellen kann: Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest.

Wieso eigentlich ein Buch?

Wer nicht Teil der Modern Slow Community ist (dort gab es bereits vorab mehrere Einblicke in das Buch und meinen Weg dorthin) oder mir auf Instagram folgt, ist wahrscheinlich ein bisschen überrascht. Wieso gibt es ein Buch? Warum ein Buch über Achtsamkeit, Glück und Zufriedenheit?

Auf diese Frage gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze Antwort ist die: Weil Achtsamkeit mein Leben so fundamental verändert hat, dass ich dieses Wissen, meinen Weg und meine Methode mir Dir teilen möchte.

Weil ich den tiefen Wunsch und die Hoffnung, habe, dass Dir dieses Buch helfen kann, egal wo Du gerade in Deinem Leben stehst.

Die lange Antwort beginnt vor knapp einem Jahr. Zu dieser Zeit war ich ziemlich gestresst, sehr gestresst, und ganz schön ausgelaugt. Viel von dem Stress kam von meinem vollen, durchgetakteten Alltag – Vollzeitjob, Kind, Haushalt, damals noch meiner ersten Webseite A Hearty Matter und zugleich die Idee für Modern Slow, die ich umsetzen wollte, Sport, Freunde, Familie, … das volle Programm eben. Aber mindestens genauso viel Stress kam von mir, von meinen hohen Ansprüchen an mich selbst. Zusammen war das eine ziemlich toxische Mischung. Stress war in meinem Alltag vorprogrammiert – und mir schon länger gut bekannt. Über die Jahre hatte ich gelernt damit umzugehen – dachte ich zumindest. Bis ich vor knapp einem Jahr an einem Tiefpunkt realisiert habe, dass ich etwas ändern muss. Dass ich mein Leben wirklich ändern muss, wenn ich nicht will, dass sich kleine, alltägliche Planänderungen regelmäßig anfühlen wie eine mittlere Katastrophe.

Kleine, große Schritte zu Achtsamkeit und Glück

Nachdem ich diesen Entschluss gefasst hatte, hat sich natürlich mein Leben nicht über Nacht geändert. Aber Stück für Stück habe ich Achtsamkeit mehr in mein Leben gelassen und Stück für Stück hat diese Lebensweise meinen Alltag, mein gesamtes Leben verändert. Komplett und umfassend verändert.

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest | modernslow.com

Dabei habe ich äußerlich betrachtet rein gar nichts verändert: gleicher Job, gleiches Vollzeitpensum. Ein Kind, dessen Betreuungsstunden ich nicht erhöht habe. Mann, Freunde, Familie, Haushalt, Modern Slow, Sport. All das ist gleich geblieben. Nicht einmal eine Haushaltshilfe habe ich eingestellt.

Alles, was ich verändert habe ist in mir.

Alles, was ich verändert habe, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Achtsamkeit.

Seit ein paar Monaten kombiniere ich nun auch Achtsamkeit, Dankbarkeit und Schreiben, indem ich jeden Tag, morgens und abends, ein paar Fragen für mich beantworte.

Das Ergebnis überwältigt mich noch immer.

Seit ich damit begonnen habe, bin ich gelassener und glücklicher. Deutlich gelassener und glücklicher. Diese Fragen haben meinen Alltag in einem Ausmaß bereichert, das ich nicht für möglich gehalten hätte.

Ich bin so begeistert, von dem was ich gelernt habe, von dieser so umfassenden Veränderung, dass ich mein Wissen und meine Tagebuchfragen mit Dir teilen möchte. Ich möchte Dir helfen, Achtsamkeit nachhaltig in Dein Leben zu integrieren, damit Du Dich weniger gestresst und dafür glücklicher fühlst.

Das Konzept von Modern Mindful

Modern Mindful ist das Ergebnis meiner Suche nach einem Weg, mein Leben bewusster zu gestalten, ohne dabei mein ganzes Leben über den Haufen zu werfen. Genau das ist die Philosophie hinter Modern Slow – es ist meine Philosophie: ich bin der Meinung, dass Du die Lösung für ein achtsames Leben nicht auf einer einsamen Berghütte findest, sondern in Dir selbst – da, wo Du gerade bist.

Ich hoffe, dass Dich Modern Mindful dabei unterstützen wird, ein achtsames Leben zu gestalten – egal, wo Du gerade bist. Egal, ob Du Dich bereits mit Achtsamkeit auseinandergesetzt hast. Egal, ob Du nur etwas von den Ärgernissen des Alltags genervt bist, oder wirklich unter dem Stress in Deinem Leben leidest. Achtsamkeit kann Dir helfen, damit umzugehen, und mehr Glück und Zufriedenheit zu finden.

Modern Mindful enthält ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage. | modernslow.com

Aber ganz klar: Achtsamkeit ist keine schnelle Lösung.

Ich halte nichts von Methoden (oder Gesichtscremes), die grandiose Ergebnisse über Nacht versprechen. Genauso wenig möchte ich mit Modern Mindful suggerieren, dass Du nur das Buch kaufen musst, es liest und dann ist alles Friede Freude Eierkuchen.

Modern Mindful will Dich unterstützen, etwas zu verändern – aber Du musst selbst aktiv werden. Daher gibt es Modern Mindful ausschließlich als Hardcopy Buch. Modern Mindful ist Dein täglicher Begleiter, der Dir hilft, Deinen Alltag, Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten.

Modern Mindful enthält die wesentlichen Konzepte, die mir geholfen haben, es enthält meine persönlichen Erfahrungen, Übungen und ein Tagebuch für 100 Tage. Modern Mindful ist Wissens- und Inspirationsquelle, Arbeits- und Tagebuch in einem. Ich möchte Dich ermutigen, nicht nur das Buch, sondern auch einen Stift in die Hand zu nehmen und dabei tatsächlich ins Handeln, ins Verändern, zu kommen.

Ein Blick in Modern Mindful

Modern Mindful hat insgesamt 280 Seiten und besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil stelle ich Dir das Konzept der Achtsamkeit vor, zeige Dir warum Achtsamkeit so entscheidend für Deine Zufriedenheit ist und wie Du Achtsamkeit in Dein Leben nachhaltig integrieren kannst. In diesem Teil warten 11 Übungen auf Dich, die Dir helfen, Deine Gedanken und Dein Handeln zu hinterfragen, um zu verstehen, wie Dein Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit aussehen kann.

Selbstreflektion ist ein wesentlicher Bestandteil von Modern Mindful. Je mehr Du Dich selbst verstehst, desto mehr kannst Du an Dir und Deinem Leben arbeiten. Das Ziel ist dabei wortwörtlich Selbstverständnis – entwickle Verständnis für Dich und Deine Gedanken. Höre hin, nimm Deine Gedanken an und versuche negative Gedankenschleifen Stück für Stück aufzulösen. Das ist ein ganzes Stück Arbeit, aber es ist all die Mühen wert.

 

Inhalt von Modern Mindful | modernslow.com

 

Der zweite Teil von Modern Mindful ist ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage, das Dir hilft Dein Leben Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten. Das Tagebuch enthält ein paar Fragen für morgens und abends und unterstützt Dich so, Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen – um zu reflektieren, um Dich Dir selbst zuzuwenden, um dankbar zu sein. Es sind genau die Fragen, die ich seit Monaten selbst täglich für mich beantworte.

Wenn ich jetzt daran denke, wie ich mich vor knapp einem Jahr gefühlt habe, dann fühlt sich dieses Leben Lichtjahre entfernt an. Nicht weil es so lange her ist – was ist schon ein Jahr – sondern weil ich mich nicht anders fühlen könnte. Wenn ich eine derartige Veränderung in meinem Leben erreichen kann, dann kannst Du das auch!

Wenn Du Dir eine solch umfassende Veränderung wünschst, dann gibt es einen Weg.

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest  ist verfügbar bei

Kaufe jetzt Modern Mindful und mache den nächsten Schritt zu einem achtsameren Leben

uvm.

Alles Liebe

Katharina

Warum Du (und ich!) eine Abendroutine haben sollten

Eine Abendroutine hilft mit dem Tag abzuschließen. | modernslow.com

Eine Morgenroutine zu etablieren, hat meinen Alltag unheimlich entspannt – und gleichzeitig meine Produktivität und Konzentration enorm gesteigert. Es gibt viele Gründe, die nahelegen, den Tag auch mit einer Abendroutine zu beenden. In diesem Beitrag stelle ich Dir diese Gründe für eine Abendroutine vor. Du erfährst auch, warum es mir bisher schwer fiel eine Abendroutine einzuhalten und mit welchen Strategien ich arbeite um nachhaltig eine Abendroutine einzuführen.

Gründe für eine Abendroutine

Die wohl größten Vorteile einer Abendroutine sind, dass wir leichter einschlafen und besser und erholsamer Schlafen. Warum beides erstrebenswert ist muss ich nicht erklären oder? So viel sei gesagt, ein erholsamer Schlaf ist unheimlich wichtig für unser Wohlbefinden, für unsere Konzentration und unsere Produktivität. Ähnlich wie bei der Morgenroutine tut uns (und unserem Gehirn) der routinierte Ablauf des Abends gut. Wir wissen genau was auf uns zukommt und müssen keine bewussten Entscheidungen mehr treffen. Die Routine ermöglicht es uns achtsam den Tag zu beenden. Unser Geist kommt zur Ruhe und wir entspannen uns – ideale Voraussetzungen, um gut einzuschlafen.

Wie könnte deine Abendroutine aussehen?

Eine Abendroutine kann all das umfassen, was Dir gut tut. Einzige Voraussetzung ist, dass es Dir wirklich hilft zur Ruhe zu kommen. Bewegung tut und gut und hilft, dass wir abends gut einschlafen können. Aber ein anstrengendes Workout kurz vor dem ins Bett gehen ist eher nicht geeignet, da das das Einschlafen oft schwieriger macht. Stattdessen empfiehlt sich eine entspannende Yoga-Sequenz oder eine kurze Meditation. Auch schön: ein gutes Buch lesen – so lange es Dich nicht dazu verleitet länger wach zu bleiben als Du eigentlich wolltest…

Ebenfalls wichtig: kein Smartphone. Das blaue Licht aktiviert unser Gehirn und inhibiert die Melatonin-Ausschüttung (das Hormon, das uns schläfrig macht) – also etwas, was wir gerade am Abend nicht wollen. Zudem: ähnlich wie bei der Morgenroutine tut es uns und unserem Geist gut, wenn wir ohne äußere Einflüsse den Tag beenden können – ohne Nachrichten, ohne Likes, ohne soziale Vergleiche.

Eine Abendroutine hilft Dir den Tag achtsam und entspannt zu beenden. | modernslow.com

Warum ich Schwierigkeiten hatte eine Abendroutine zu etablieren

In meinem Kopf weiß ich, wie gut eine Abendroutine wäre, und doch habe ich lange Zeit damit gekämpft eine Abendroutine wirklich nachhaltig einzuführen. Die Abendstunden sind meine Zeit. Abgesehen von der einen Stunde am Morgen, die mit Yoga und Schreiben gefüllt ist, sind die Stunden nachdem mein Sohn ins Bett gegangen ist, meine Freizeit. Egal ob Zeit mit meinem Mann, Zeit für Modern Slow, Zeit für mich oder – wenn auch sehr eingeschränkt – Hausarbeit, all das findet in diesem Zeitfenster statt. Und ja, das fühlt sich oft einfach viel zu kurz an! Da fällt es schwer, Zeit freizuschaufeln, um eine Abendroutine durchzuführen – noch dazu, wenn ich weiß, dass ich nicht zu spät ins Bett gehen sollte, um mein Schlafpensum zu bekommen.

Meine Strategien und Tricks

Mein Helferlein: mein Smartphone

Ja, paradoxerweise hilft mir mein Smartphone dabei eine Abendroutine einzuhalten. Mein iPhone hat eine tolle Funktion, die mir unheimlich hilft bei der Abendroutine (liebe Android-User: wenn es so etwas bei Euch auch gibt, kommentiert gerne oder schreibt mir eine Nachricht, dann füge ich diese Info in diesen Beitrag hinzu). Das Tool heißt Schlafenszeit und ist bei der Wecker/Uhr Funktion zu finden. Du kannst einstellen, von wann bis wann Du schlafen willst, und Dein iPhone erinnert Dich x Minuten vorher (und stellt automatisch einen Wecker). Genial. Mir war vorher gar nicht bewusst, an wie vielen Tagen ich die Uhr nicht im Blick hatte und deshalb zu spät ins Bett kam (und die Abendroutine aus Zeitgründen gestrichen habe). Dank dieses kleinen Tools werde ich nun rechtzeitig an meine Schlafenszeit erinnert. Bin ich immer im Bett, wenn ich es auch sein möchte? Nein, bei weitem nicht. Aber im Schnitt schaffe ich es deutlich früher ins Bett, und das ist immerhin etwas.

 

Mehr Zeit einplanen als nötig

Meine Schlafenzeit-Erinnerung kommt 30 Minuten bevor ich im Bett sein will. Das ist viel länger als ich für meine aktuelle Abendroutine benötige. Aber ich habe festgestellt, dass mich ein kürzeres Zeitfenster schlicht und einfach nervt. Eben weil mir die Abendstunden so wichtig sind, möchte ich mich nicht durch meine Abendroutine gegängelt oder gestresst fühlen. Außerdem ist das auch der Hinweis, dass ich spätestens ab diesem Signal nicht mehr auf Social Media unterwegs bin.

Schreiben als Teil der Abendroutine. | modernslow.com

Weniger ist mehr – gerade wenns schwer fällt

Meine aktuelle Abendroutine ist das absolute Minimum und dauert nur ein paar Minuten. Nachdem ich im Bad war, setze ich mich kurz ins Bett und schreibe ein paar Zeilen. Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Gedanken besonders unruhig sind, meditiere ich kurz. Wenn ich mich besonders verspannt fühle, mache ich noch ein paar sanfte Yogaübungen im Bett. Und dann Licht aus und gute Nacht – denn meistens bin ich zu diesem Zeitpunkt einfach nur müde (ich stehe ja um 5.00 Uhr auf…). Yoga finde ich einen tollen Bestandteil einer Abendroutine, aber für mich war es bisher nicht umsetzbar, Yoga in die Routine zu integrieren. Wenn ich abends Yoga mache, dann direkt nachdem mein Sohn im Bett ist, bevor ich zu meinem eigentlichen Abendprogramm übergehe.

Meine Abendroutine ist sehr kurz und einfach gehalten. Dennoch spüre ich wie sehr es mir gut tut, dass die letzten Minuten vor dem Schlafen immer gleich ablaufen. Wenn auch Du bisher Schwierigkeiten hattest, eine Abendroutine zu etablieren, kann ich Dir nur empfehlen klein anzufangen (wiederum: don’t let the perfect be the enemy of the good).

 

Hast Du eine Abendroutine?

Gehst Du auch immer später ins Bett als Du willst (oder solltest)?

Wie sähe Dein perfekter Abend aus?

 

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Vier Buchtipps für ein bewusstes Leben

Meine vier Buchtipps für ein bewussteres Leben. | modernslow.com

Ich bin ein Bücherwurm – war ich schon immer. Wenn mich ein Thema interessiert, dann führt der erste Schritt häufig zu einem Bücherregal – wenn auch inzwischen virtuell, da ich Bücher fast ausschließlich als Hörbuch während meiner morgendlichen und abendlichen S-Bahn-Fahrt oder bei der Hausarbeit konsumiere. So auch als ich anfing mich für ein einfacheres und bewussteres Leben zu interessieren. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine top Buchtipps vor. Vier Bücher, die ich für ein bewusstes Leben für absolut lesenswert erachte. Es sind Bücher, deren große und kleine Aussagen so interessant und für mein Leben anwendbar waren – und auch gut geschrieben waren – dass ich sie alle bereits ein zweites (oder drittes) Mal gelesen habe, um noch mehr daraus mitzunehmen und die Kernbotschaften nachhaltig in mein Leben zu integrieren. Die Reihenfolge der Buchtipps ist übrigens willkürlich und keine ab- oder aufsteigende Wertung.

Better than before – Gretchen Rubin

Den Großteil unseres Alltags verbringen wir auf Autopilot. Das ist gut – grundsätzlich – denn ständig Entscheidungen treffen zu müssen ist verdammt anstrengend (und daher auch ein Grund warum ich versuche, die Anzahl an Entscheidungen, z.B. vor dem Kleiderschrank, zu reduzieren. Aber was, wenn wir routiniert Entscheidungen treffen, die wir – wenn wir in Ruhe überlegen – gar nicht treffen wollen? Ja, natürlich wollen wir regelmäßig Sport machen! Aber heute, heute ist es einfach ganz schlecht. Natürlich wissen wir, dass der allabendliche Schokoladensnack nicht das beste für uns ist. Aber damit hören wir erst morgen auf, ganz bestimmt.

Gretchen Rubins Buch setzt sich ausführlich damit auseinander, wie wir ticken und wie wir unseren Autopilot verändern können, so dass Sport tatsächlich zu einer Gewohnheit wird und wir die Gewohnheit, die ganze Tafel Schokolade zu essen, endlich ablegen können. In dem Buch befasst sich Gretchen Rubin mit einer Vielzahl an Strategien, damit wann diese Strategien funktionieren, und welche Fallstricke wir vermeiden sollten. Das Buch ist vollgepackt mit wertvollen Tipps, die Dir helfen Dein Leben bewusster zu gestalten. Obwohl ich es schon zweimal gelesen habe, werde ich es bestimmt bald noch einmal lesen, um noch mehr ihrer Tipps daraus mitzunehmen. Übrigens, Sunray von The Organized Cardigan hat zu dem Buch auch eine ausführliche Review geschrieben und die findest Du hier.

The life-changing magic of tidying up – Marie Kondo

Dieses Buch habe ich inzwischen zweimal gelesen und hatte Zeit die darin enthaltenen Konzepte und Tipps eingehend zu testen. Auch wenn sich das Buch auf den ersten Blick eher mit Themen wie Ordnung halten und Aufräumen beschäftigt, so geht es in der Essenz doch um ein ziemlich rigoroses Ausmisten. Das Buch macht Mut, dass man mit weitaus weniger Dingen leben kann, als man bisher um sich gehortet hat.

Das Kriterium “does it spark joy” finde ich dabei ein sehr gut geeignetes – auch wenn ich der Meinung bin, dass sich die Bedeutung dieser Frage über die Zeit hinweg verändert und daher auch die Antworten anders ausfallen werden. Für mich hängt Minimalismus eben nicht an einer bestimmten Zahl an Dingen. Minimalismus hat für mich auch nicht das Ziel nur noch so wenig Dinge wie möglich zu besitzen. Vielmehr ist das Ziel: nur noch die wesentlichen Dinge – die Dinge, die mir etwas bedeuten, die einen Mehrwert zu meinem Leben beitragen. In diese Philosophie passt Marie Kondos Buch meiner Ansicht nach sehr gut. Mehr zu Marie Kondos Tipps findest Du in meinem Erfahrungsbericht.

Meine vier Buchtipps für ein bewusstes und achtsames Leben. | modernslow.com

168 Hours – Laura Vanderkam

Vor kurzem habe ich das Buch nochmals gelesen und einige der Ideen dieses Buches haben absolut das Potential Dein Denken und Handeln grundlegend zu verändern. Die Kernaussage: die Woche hat 168 Stunden und wenn wir unsere Zeit in diesem Intervall betrachten ist das eigentlich ganz schön viel Zeit. Wie kommt es also, dass wir das Gefühl haben, zu viel zu Arbeiten, zu wenig zu schlafen, zu wenig Zeit mit unseren Kindern zu verbringen und so gar keine Zeit für uns selbst haben? In 168 Hours ermutigt Laura Vanderkam darüber nachzudenken, womit wir unsere wöchentlichen 168 Stunden füllen und bewusster mit unserer Zeit umzugehen.

Anders als der Titel vermuten lässt, handelt es sich nicht um ein Zeitmanagement-Buch im klassischen Sinne. Vielmehr argumentiert Laura Vanderkam vor allem eins: wir können zufriedener sein, wenn wir bewusster mit unseren wöchtentlichen 168 Stunden umgehen. Viele ihrer Aussagen erinnern mich sehr stark an die Ideen, die hinter der Suche nach den eigenen Werten stehen. Dinge, die Dir wichtig sind – egal, ob Arbeit, Kinder, oder Deine Gesundheit – sollten einen gewichtigen Platz in deinem wöchtenlichen Stundenkontingent einnehmen. Wenn Du weißt was Du willst, kannst Du Dein Leben in die Hand nehmen und Deinen Alltag dementsprechend gestalten.

 

Big Magic – Elizabeth Gilbert

Ich habe schon mehrmals auf Instagram die Ode an Big Magic gesungen, und ich werde nicht müde. Das Buch ist einfach fantastisch! Die Kernaussage: Du bist kreativ und kannst ein kreatives Leben führen. Und nein, Kreativität bedeutet nicht, dass Du Dein ganzes Leben über den Haufen werfen musst, um in einer Künstlerkolonie zu leben. Das Buch ist voller kleiner und großer Tipps, wie Du mehr Kreativität in Dein Leben lässt, aber auch über Kreativität hinaus, wie Du Dein Leben lebst, um Dich zufriedener zu fühlen.

Welche Bücher hatten auf Dich und Dein Leben einen großen Effekt?

Welche Bücher hast Du mehrmals gelesen?

Ich freue mich über alle Buchtipps für weiteren Lesestoff!

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

6 Dinge zum Ausmisten, die keine Sachen sind

Organisiere Dein Leben! Ausmisten umfasst nicht nur Gegenstände... | www.modernslow.com

Minimalismus wird oft damit gleichgesetzt, wenige Dinge zu besitzen und bisweilen asketisch zu leben. Wenn ich mir auch über den Wert des Labels Minimalist an sich nicht sicher bin, so ist die Definition meiner Meinung nach zu kurz gegriffen. Minimalistisch – einfacher und bewusster – zu Leben umfasst mehr als nur die Anzahl Deiner Möbel oder die Größe Deines Kleiderschranks. Vielmehr umfasst es eine Lebenseinstellung, die sich auch auf Deinen Alltag, Deine Gewohnheiten, und Dein soziales Umfeld auswirken.

Natürlich bin ich der Meinung, dass das Ausmisten von Gegenständen, von Besitztümern, ein wichtiger und wertvoller Schritt ist, um Dein Leben zu gestalten. Mir selbst hat das Ausmisten unheimlich geholfen. Nichtsdestotrotz möchte ich Dich mit diesem Beitrag ermutigen, über das klassische Ausmisten hinaus, Dein Leben zu vereinfachen. In diesem Beitrag erhältst Du ein paar Gedankenanstöße, in welchen Bereichen Deines Lebens Du ausmisten könntest, um ein bewussteres und einfacheres Leben zu erreichen.

Diese 6 Dinge solltest Du Ausmisten - auch wenn es keine Dinge sind! Steigere Deine Lebensqualität und Deinen Fokus. | www.modernslow.com

1. Dinge, die Du nicht ändern kannst

Es gibt in unserem Alltag so viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Dennoch verwenden wir wertvolle Energie darauf, uns darüber zu ärgern oder darüber nachzugrübeln. Der Klassiker: die verspätete U-Bahn (oder Bahn oder Bus). Natürlich ist das ärgerlich, wenn die U-Bahn Verspätung hat. Es bedeutet oft, dass wir einen Anschuss verpassen und letztendlich später nach Hause kommen. Bei einem durchgetakteten Tag (siehe unten) kann das natürlich einige Dinge durcheinander bringen. Aber: hast Du einen Einfluss darauf ob die U-Bahn verspätet ist? Nein! Nichts was Du tust, beeinflusst das Ergebnis. Also lass los! Hake die Situation ab. Es bringt Dir nichts, aber auch wirklich gar nichts, Dich über eine Situation zu ärgern, die Du nicht beeinflussen kannst.

2. Perfektionismus

Eigentlich wissen wir doch alle, dass uns Perfektionismus nicht gut tut. Dennoch verfallen wir oft in ein Muster, in dem wir eine Aufgabe nicht abschließen, weil wir noch die letzten 2% herausholen wollen. Dabei ist Perfektionismus im Alltag schlicht fehl am Platz. Jawohl! Perfektionismus macht Dir Dein Leben schwerer und Dich zudem unglücklich. Nach dem bestmöglichen Ergebnis zu streben ist das eine, aber krampfhaft zu versuchen etwas perfekt zu machen, ist oft kontraproduktiv. Natürlich gibt es Aufgaben in Deinem Alltag, denen Du mehr Aufmerksamkeit widmen solltest, aber ständig nach einem perfekten Resultat zu streben, bedeutet einfach nur unnötigen Stress. Ich versuche mir inzwischen ein Zitat aus Elizabeth Gilbert’s Big Magic regelmäßig vor Augen zu halten: Done is better than perfect. Sachen abhaken zu können ist oft tatsächlich mehr wert als Sachen perfekt zu machen.

3. Unnötige Deadlines und Termine

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wieviele Deadlines Du Dir selbst auferlegst? Oft sind wir viel zu optimistisch was wir an einem Tag oder in einer Woche schaffen können und definieren für uns selbst Deadlines, die wir schlichtweg nicht einhalten können. Du weißt wovon ich rede, oder? Sei Dir bei Deiner Wochen- oder Tagesplanung darüber bewusst, und nimm Dir noch einmal am Ende der Planung Zeit, kritisch zu reflektieren, ob das, was Du Dir vorgenommen hast, wirklich machbar ist.

Oft trifft eine zu optimistische Planung dann auch auf zu viele Termine, die Du guten Gewissens in Deinen Kalender stopfst. Stichwort: Freizeitstress? Plane regelmäßige Zeitfenster der Ruhe ein, Zeiten zu denen Du nichts geplant hast und nutze die Zeit bewusst für Deine Familie oder Dich selbst.

Oft nehmen wir uns tagtäglich viel zu viel vor. Gönne Dir ganz bewusst Zeiten der Ruhe. | www.modernslow.com

4. Deinen Tagesablauf

Über den Tag hinweg verteilt, verlieren wir oft viel Zeit in vollkommen nebensächlichen Tätigkeiten. Denke mal über Deinen alltäglichen Rhythmus nach. Worauf verwendest Du viel Zeit? Sind das Dinge oder Tätigkeiten, die wirklich so viel Deiner Zeit, Aufmerksamkeit, und Energie verdienen? Frage Dich ganz konkret, ob es Tätigkeiten gibt, die Du einfach eliminieren oder reduzieren kannst, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die Dir am Herzen liegen.

5. Multitasking

Oh wie oft bin ich schon dem Charme des Multitasking erlegen! Es klingt so schön: zwei Dinge erledigen und dabei weniger Zeit benötigen. Doch: es ist zu schön um wahr zu sein. Die Realität sieht dann eher so aus: man braucht länger, als wenn man die Tätigkeiten nacheinander abgearbeitet hätte und die Qualität ist oft viel schlechter, da wir eben nur einen Teil unserer Aufmerksamkeit den einzelnen Aufgaben gewidmet haben. Versuche daher ganz bewusst, Multitasking in Deinem Alltag zu eliminieren.

6. Beziehungen, die Dir nicht gut tun

Ja, ich weiß, das unliebsame, vielleicht auch unangenehme Thema, über das nur wenige Leute gerne reden, habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Dennoch wissen wir alle genau von welchen Beziehungen und Personen die Rede ist. Personen, zu denen man Kontakt hält, aus einem Gefühl der Pflicht heraus, nicht weil man wirklich Zeit miteinander verbringen möchte. Vielleicht sogar Beziehungen, die einem ein schlechtes Gefühl geben. Das ist ein heikles Thema und je nach Art der Beziehung kann es hilfreich und ratsam sein mit jemandem darüber zu reden. Ich möchte Dich dazu ermutigen, den ersten Schritt zu gehen und Deine Beziehungen zu anderen Menschen zu hinterfragen.

Egal ob Möbel oder Termine, Bücher oder Vorstellungen, Kleider oder Beziehungen, ein einfacheres Leben umfasst ein bewusstes Besinnen auf das, was uns wirklich wichtig ist und was unser Leben positiv bereichert.

Welchen dieser Bereiche willst Du als Erstes ausmisten?

Ich versuche gerade sehr bewusst in meiner Tagesplanung zu sein und miste daher insbesondere Bereiche 3 und 4 aus.

Das Ergebnis dieser Bemühungen ist übrigens auch in meinen kostenlosen einwöchigen Onlinekurs Schluss mit Stress geflossen. Hier geht’s zur Anmeldung.

Schluss mit Stress ist ein kostenloser Onlinekurs von Modern Slow. Du lernst Deine Stressmuster zu erkennen und achtsamer zu leben - für mehr Zufriedenheit in Deinem Leben. | modernslow.com