Tag: Entspannung

5 Zeichen, dass Du mehr Achtsamkeit in Deinem Leben brauchst

Weniger Stress, mehr Achtsamkeit. | modernslow.com

Ist Dein tägliches Leben auch das reinste go go go!? Hast Du oft keinerlei Erinnerung, ob Du das Fenster zu Hause wirklich zugemacht hast? Verschüttest Du oft Dein Getränk? Verfällst Du in Aktionismus, wenn sich unerwartet ein Zeitfenster öffnet? Wenn Du bei diesen Fragen innerlich genickt hast, dann ist das ein Beitrag für Dich. Und wenn Du – weil Du gerade multitaskst oder mit den Gedanken woanders bist oder einfach aus Gewohnheit – diesen Artikel nur überfliegst, hier noch einmal in fett gedruckt, damit Du auch in diesen Fällen den Nutzen für Dich erkennen kannst: Dieser Beitrag gibt Dir die Möglichkeit zu reflektieren, ob Du mehr Achtsamkeit in Deinem Leben brauchst – denn höchstwahrscheinlich trifft mindestens eines dieser Zeichen auch auf Dich zu.

Jede freie Minute ist eine Möglichkeit etwas abzuarbeiten

Kennst Du dieses Verhalten? Sobald sich ein Zeitfenster unerwartet öffnet, beginnst Du wie von Sinnen, To Dos abzuarbeiten. Grüne Welle auf der Nachhausefahrt, ein Meeting das unerwartet kürzer dauert, ein Arzttermin, der nicht wie sonst mit langer Wartezeit verbunden ist – all das sind keine Geschenke für Dich. Keine Gelegenheit um einmal durchzuatmen, tief Luft zu holen und die wenigen freien Minuten mit etwas schönem zu füllen. Nein, diese geschenkte Zeit ist die Gelegenheit endlich die Oberhand über Deine To Do Liste zu bekommen. Diese geschenkte Zeit muss möglichst effizient genutzt werden.

Du verwendest Zeit auf irrelevante Entscheidungen

Tagtäglich sind wir mit einer Vielzahl an Entscheidungen konfrontiert. Einige davon haben weitreichende Auswirkungen, einige wenige bestimmen unser Leben für lange Zeit. Aber die meisten Entscheidungen sind ziemlich unbedeutend. Und doch verschwenden wir oft kostbare Zeit auf diese unbedeutenden Entscheidungen.

Sich bewusst gegen das überanalysieren von irrelevanten Entscheidungen zu entscheiden, bringt eine unheimliche Freiheit mit sich. Ein – etwas unsaisonales, aber nicht weniger treffendes – Beispiel: als wir letztes Jahr unseren Weihnachtsbaum gekauft haben, haben wir uns zwischen zwei Bäumen innerhalb von 30 Sekunden entschieden. Kein Witz, keine Übertreibung.  Der oder der? Der. Ok, erledigt. Der Grund: der Baum ist für uns sekundär – jeder Baum sieht gut aus, wenn wir ihn zuvor als Familie gemeinsam geschmückt haben. Was uns wichtig ist, sind die Rituale rund um Weihnachten, die gemeinsame Zeit, das Vorbereiten, das Baumschmücken, das gemeinsame Essen.

Du stellst zu hohe Erwartungen an Dich

Das Essen ist selbst gemacht und selbstverständlich gibt es jeden Tag ein anderes Gericht, die Wohnung ist immer aufgeräumt, frisch gestaubsaugt, und saisonal dekoriert. Du bist gestylt als wärst Du gerade aus einem Magazin gesprungen – effortlessly chic – und auch selbstverständlich bist Du on top of everything. Das klingt übertrieben, wenn man es so liest, nicht wahr? Aber sei ehrlich: wie oft hast Du solche, oder ähnliche Ansprüche schon an Dich gestellt? Häufiger als Dir lieb ist, häufiger als Dir gut tut. Der härteste Antreiber und der stärkste Kritiker lebt in uns selbst.

5 Zeichen, warum Du mehr Achtsamkeit in Deinem Leben brauchst. | modernslow.com

Du bist ständig am Multitasken

Auch ein Zeichen, dass Du unter Strom stehst und das meiste aus Deiner Zeit herausholen möchtest: Du erliegst dem Bann des Multitasken. Ach, Multitasken klingt einfach so toll. Wie gern würde ich noch mehr in meiner Zeit schaffen. Nur, Multitasken funktioniert einfach nicht – zumindest nicht so wie wir es gerne hätten. Ja, wir können zwei Tätigkeiten parallel ausführen, aber wir brauchen länger und machen mehr Fehler. Klingt doch nicht mehr so toll oder?

Deine Gedanken geben nie Ruhe

Egal was wir tun: die Gedanken rasen. Wenn wir morgens das Frühstück zubereiten, planen wir schon im Kopf unseren Tag und die To Dos. Wenn wir abends im Bett liegen, springen die Gedanken wild zwischen den Ereignissen des Tages und den das darf ich morgen auf gar keinen Fall vergessen – Gedanken hin und her. Wir sehen das oft als eine Art badge of honor – wir sind produktiv, wichtig, busy eben. So habe ich das auch gesehen. Nur, es macht uns krank auf lange Sicht. Wir fühlen uns ausgelaugt und sind nie richtig präsent. Stößt Du auch ständig gegen irgendwelche Dinge? Verschüttest Dein Getränk oder hast keine Erinnerung daran, was Du vor einer Minute getan hast? All das sind Zeichen, dass Du vollkommen in Deinen Gedanken, und nicht in der Gegenwart präsent warst.

Warum mehr Achtsamkeit die Antwort ist

Achtsamkeit entschleunigt, Achtsamkeit gibt Dir die Möglichkeit zu reflektieren, Achtsamkeit lässt Dich zur Ruhe kommen. Dieses Gefühl, Du müsstest aus jeder Sekunde noch etwas herausholen, mehr planen, mehr leisten, ist letztlich eine Einladung für Stress- und Schuldgefühle.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du mit Achtsamkeit gegen diese Verhaltensmuster angehen kannst. Du kannst meditieren, Du kannst über Dich nachdenken, Du kannst versuchen, Deine Angewohnheiten zu hinterfragen. Achtsamer zu leben bedeutet Dein Leben von grund auf zu verändern.

Möchtest Du Unterstützung dabei, Achtsamkeit in Dein Leben zu integrieren?

Achtsamkeit ist nicht etwas, was Du einfach von einem Tag auf den anderen umsetzt. Es ist ein Weg und entscheidend ist, dass Du jeden Tag, Schritt für Schritt, ein bisschen Achtsamkeit in Dein Leben holst. Mein Buch Modern Mindful zeigt Dir meinen persönlichen Weg zu mehr Achtsamkeit – denn vor weniger als einem Jahr hatte ich alle diese Gewohnheiten. Wenn Du jetzt, noch heute, etwas verändern möchtest, kannst Du direkt meinen einwöchigen, kostenlosen Onlinekurs Schluss mit Stress absolvieren. Hier gehts zur Anmeldung…

Schluss mit Stress ist ein kostenloser Onlinekurs von Modern Slow. Du lernst Deine Stressmuster zu erkennen und achtsamer zu leben - für mehr Zufriedenheit in Deinem Leben. | modernslow.com

Welche dieser Zeichen treffen auf Dich zu?

Welche Angewohnheit könntest Du am leichtesten ändern? Welche würde Dir besonders schwer fallen?

 Mir fiel es tatsächlich leichter das Multitasking abzustellen – hatte ich nicht erwartet – als dieses Gefühl, jede Sekunde nutzen zu müssen, sei es mit To Dos abarbeiten oder in meinem Kopf planen und überlegen und analysieren.

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest. | modernslow.com

Hallo meine Lieben, die lange Osterpause ist vorbei und der Moment, auf den ich die letzten mehr als fünf Monate hingearbeitet habe ist da: heute stelle ich Euch mein Buch Modern Mindful vor. In den letzten Monaten habe ich unheimlich viel Zeit, Energie und Liebe in dieses Herzensprojekt gesteckt und ich bin so unendlich dankbar, dass ich Euch nun das Ergebnis vorstellen kann: Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest.

Wieso eigentlich ein Buch?

Wer nicht Teil der Modern Slow Community ist (dort gab es bereits vorab mehrere Einblicke in das Buch und meinen Weg dorthin) oder mir auf Instagram folgt, ist wahrscheinlich ein bisschen überrascht. Wieso gibt es ein Buch? Warum ein Buch über Achtsamkeit, Glück und Zufriedenheit?

Auf diese Frage gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze Antwort ist die: Weil Achtsamkeit mein Leben so fundamental verändert hat, dass ich dieses Wissen, meinen Weg und meine Methode mir Dir teilen möchte.

Weil ich den tiefen Wunsch und die Hoffnung, habe, dass Dir dieses Buch helfen kann, egal wo Du gerade in Deinem Leben stehst.

Die lange Antwort beginnt vor knapp einem Jahr. Zu dieser Zeit war ich ziemlich gestresst, sehr gestresst, und ganz schön ausgelaugt. Viel von dem Stress kam von meinem vollen, durchgetakteten Alltag – Vollzeitjob, Kind, Haushalt, damals noch meiner ersten Webseite A Hearty Matter und zugleich die Idee für Modern Slow, die ich umsetzen wollte, Sport, Freunde, Familie, … das volle Programm eben. Aber mindestens genauso viel Stress kam von mir, von meinen hohen Ansprüchen an mich selbst. Zusammen war das eine ziemlich toxische Mischung. Stress war in meinem Alltag vorprogrammiert – und mir schon länger gut bekannt. Über die Jahre hatte ich gelernt damit umzugehen – dachte ich zumindest. Bis ich vor knapp einem Jahr an einem Tiefpunkt realisiert habe, dass ich etwas ändern muss. Dass ich mein Leben wirklich ändern muss, wenn ich nicht will, dass sich kleine, alltägliche Planänderungen regelmäßig anfühlen wie eine mittlere Katastrophe.

Kleine, große Schritte zu Achtsamkeit und Glück

Nachdem ich diesen Entschluss gefasst hatte, hat sich natürlich mein Leben nicht über Nacht geändert. Aber Stück für Stück habe ich Achtsamkeit mehr in mein Leben gelassen und Stück für Stück hat diese Lebensweise meinen Alltag, mein gesamtes Leben verändert. Komplett und umfassend verändert.

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest | modernslow.com

Dabei habe ich äußerlich betrachtet rein gar nichts verändert: gleicher Job, gleiches Vollzeitpensum. Ein Kind, dessen Betreuungsstunden ich nicht erhöht habe. Mann, Freunde, Familie, Haushalt, Modern Slow, Sport. All das ist gleich geblieben. Nicht einmal eine Haushaltshilfe habe ich eingestellt.

Alles, was ich verändert habe ist in mir.

Alles, was ich verändert habe, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Achtsamkeit.

Seit ein paar Monaten kombiniere ich nun auch Achtsamkeit, Dankbarkeit und Schreiben, indem ich jeden Tag, morgens und abends, ein paar Fragen für mich beantworte.

Das Ergebnis überwältigt mich noch immer.

Seit ich damit begonnen habe, bin ich gelassener und glücklicher. Deutlich gelassener und glücklicher. Diese Fragen haben meinen Alltag in einem Ausmaß bereichert, das ich nicht für möglich gehalten hätte.

Ich bin so begeistert, von dem was ich gelernt habe, von dieser so umfassenden Veränderung, dass ich mein Wissen und meine Tagebuchfragen mit Dir teilen möchte. Ich möchte Dir helfen, Achtsamkeit nachhaltig in Dein Leben zu integrieren, damit Du Dich weniger gestresst und dafür glücklicher fühlst.

Das Konzept von Modern Mindful

Modern Mindful ist das Ergebnis meiner Suche nach einem Weg, mein Leben bewusster zu gestalten, ohne dabei mein ganzes Leben über den Haufen zu werfen. Genau das ist die Philosophie hinter Modern Slow – es ist meine Philosophie: ich bin der Meinung, dass Du die Lösung für ein achtsames Leben nicht auf einer einsamen Berghütte findest, sondern in Dir selbst – da, wo Du gerade bist.

Ich hoffe, dass Dich Modern Mindful dabei unterstützen wird, ein achtsames Leben zu gestalten – egal, wo Du gerade bist. Egal, ob Du Dich bereits mit Achtsamkeit auseinandergesetzt hast. Egal, ob Du nur etwas von den Ärgernissen des Alltags genervt bist, oder wirklich unter dem Stress in Deinem Leben leidest. Achtsamkeit kann Dir helfen, damit umzugehen, und mehr Glück und Zufriedenheit zu finden.

Modern Mindful enthält ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage. | modernslow.com

Aber ganz klar: Achtsamkeit ist keine schnelle Lösung.

Ich halte nichts von Methoden (oder Gesichtscremes), die grandiose Ergebnisse über Nacht versprechen. Genauso wenig möchte ich mit Modern Mindful suggerieren, dass Du nur das Buch kaufen musst, es liest und dann ist alles Friede Freude Eierkuchen.

Modern Mindful will Dich unterstützen, etwas zu verändern – aber Du musst selbst aktiv werden. Daher gibt es Modern Mindful ausschließlich als Hardcopy Buch. Modern Mindful ist Dein täglicher Begleiter, der Dir hilft, Deinen Alltag, Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten.

Modern Mindful enthält die wesentlichen Konzepte, die mir geholfen haben, es enthält meine persönlichen Erfahrungen, Übungen und ein Tagebuch für 100 Tage. Modern Mindful ist Wissens- und Inspirationsquelle, Arbeits- und Tagebuch in einem. Ich möchte Dich ermutigen, nicht nur das Buch, sondern auch einen Stift in die Hand zu nehmen und dabei tatsächlich ins Handeln, ins Verändern, zu kommen.

Ein Blick in Modern Mindful

Modern Mindful hat insgesamt 280 Seiten und besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil stelle ich Dir das Konzept der Achtsamkeit vor, zeige Dir warum Achtsamkeit so entscheidend für Deine Zufriedenheit ist und wie Du Achtsamkeit in Dein Leben nachhaltig integrieren kannst. In diesem Teil warten 11 Übungen auf Dich, die Dir helfen, Deine Gedanken und Dein Handeln zu hinterfragen, um zu verstehen, wie Dein Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit aussehen kann.

Selbstreflektion ist ein wesentlicher Bestandteil von Modern Mindful. Je mehr Du Dich selbst verstehst, desto mehr kannst Du an Dir und Deinem Leben arbeiten. Das Ziel ist dabei wortwörtlich Selbstverständnis – entwickle Verständnis für Dich und Deine Gedanken. Höre hin, nimm Deine Gedanken an und versuche negative Gedankenschleifen Stück für Stück aufzulösen. Das ist ein ganzes Stück Arbeit, aber es ist all die Mühen wert.

 

Inhalt von Modern Mindful | modernslow.com

 

Der zweite Teil von Modern Mindful ist ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage, das Dir hilft Dein Leben Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten. Das Tagebuch enthält ein paar Fragen für morgens und abends und unterstützt Dich so, Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen – um zu reflektieren, um Dich Dir selbst zuzuwenden, um dankbar zu sein. Es sind genau die Fragen, die ich seit Monaten selbst täglich für mich beantworte.

Wenn ich jetzt daran denke, wie ich mich vor knapp einem Jahr gefühlt habe, dann fühlt sich dieses Leben Lichtjahre entfernt an. Nicht weil es so lange her ist – was ist schon ein Jahr – sondern weil ich mich nicht anders fühlen könnte. Wenn ich eine derartige Veränderung in meinem Leben erreichen kann, dann kannst Du das auch!

Wenn Du Dir eine solch umfassende Veränderung wünschst, dann gibt es einen Weg.

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest  ist verfügbar bei

Kaufe jetzt Modern Mindful und mache den nächsten Schritt zu einem achtsameren Leben

uvm.

Alles Liebe

Katharina

Wie Meditation Dein Leben verbessert

Meditation ist ein unheimlich wertvolles und mächtiges Tool um Dein Wohlbefinden zu steigern und Stress zu reduzieren. Außerdem hilft Dir Meditation gelassener zu werden. Wie wertvoll diese Eigenschaft ist, habe ich in den letzten Monaten immer wieder an mir entdeckt. In diesem Beitrag erfährst Du wie Meditation Dein Leben verbessert und wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst.

Meditation bringt Gelassenheit

Gelassenheit ist eine großartige Eigenschaft, die nicht nur im Miteinander mit anderen hilft. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal verwundert hat, je mehr ich diese in sich ruhende Gelassenheit an mir entdeckt habe. Ja, Du hast es erraten, früher war das nicht gerade meine Stärke. Anfangs fand ich es ganz schön komisch, dass ich in Situationen, in denen ich mich sonst unheimlich geärgert habe, einfach ruhig blieb. Es war sogar so ungewohnt, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob noch alles an mir stimmt. Bis es klick gemacht hat und ich erkannt habe: diese Gelassenheit ist so unheimlich befreiend!

Meditation bringt Ruhe

Meditation hilft Dir die sonst so rasenden Gedanken zu beruhigen, indem Du immer wieder sanft zu Deinem Atem oder Deinem Mantra zurückkehrst. Das ist nicht immer leicht. Wir sind es mehr und mehr gewohnt von äußeren Reizen überflutet zu werden und das persistente Bingen unserer Smartphones führt dazu, dass wir regelrecht verlernen, uns länger auf nur eine Tätigkeit zu konzentrieren.

Wenn wir uns dann tatsächlich für eine Meditationseinheit niederlassen, dann zwickt es im Rücken, der Nacken spannt und die Gedanken wollen einfach keine Ruhe geben. Meditation verlangt nicht viel von Dir – einfach nur immer wieder zum Atem zurückkehren ohne Dein Abschweifen zu bewerten oder zu verurteilen. Doch gerade am Anfang unserer Praxis kostet das mitunter viel Willenskraft nicht den Gedanken nachzujagen, sondern sie ziehen zu lassen. Aber das Ergebnis dieser Übung ist es wert! Denn selbst wenn es schwer fällt, wirst Du danach ruhiger und ausgeglichener fühlen.

Wie Meditation auf Deinen Körper wirkt

Meditation erhöht nicht nur Dein subjektives Wohlbefinden und Deine allgemeine Zufriedenheit, es wirkt auch nachhaltig auf Deinen Körper. Meditation stärkt das Immunsystem und senkt den Blutdruck. Vielmehr noch, Meditation wirkt insbesondere auf den Teil Deines Gehirns, der für Stress-Empfinden verantwortlich ist (mehr dazu unter anderem hier und hier). So lernst Du mit regelmäßiger Meditation das Handwerkszeug, mit dem Du aktiv Stress entgegenwirken kannst.

Meditation verbessert Dein Leben grundlegend. Ruhe, Gelassenheit, und sogar körperliche Verbesserungen sind möglich. | modernslow.com

Wie ich die Kraft von Meditation selbst erlebt habe

Meditation ist nun sein mehreren Monaten ein fester Bestandteil meines Lebens und die Ruhe und Gelassenheit, die ich dadurch erfahren habe, möchte ich auf gar keinen Fall missen. Dank meiner Meditationspraxis – die wahrlich nicht umfangreich ist, im Schnitt komme ich auf 5 Minuten täglich – habe ich an mentaler Stärke und Lebensqualität gewonnen.

Die Wirksamkeit von Meditation und der damit verbundenen konzentrierten Atmung habe ich aber auch schon in einem vollkommen anderen Kontext, nämlich während der Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes erlebt. Die ganze Schwangerschaft hinweg war Yoga, aber insbesondere Atem- und Meditationsübungen ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. In den letzten Wochen vor der Geburt habe ich diese Übungen jeden Tag für fast eine Stunde gemacht. Das Ergebnis: ich war bis zum Einsetzen der Wehen (eine Woche nach Termin) körperlich fit und auch seelisch unheimlich ausgeglichen. Und die Geburt? Ich habe noch nie (und seitdem nie wieder) eine so tiefe Ruhe und Konzentration erlebt. Nein, die Geburt war nicht schmerzfrei (nicht mal annähernd…), aber dank meiner ruhigen und bewussten Atmung hatte ich zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass das, was da gerade passiert, machbar ist, dass ich die Ruhe und Kraft in mir habe, die es braucht. Diese tief in mir ruhende Gewissheit war so mächtig! Natürlich spielten mein Mann, meine Hebammen, und meine Vorbereitung eine wichtige Rolle. Aber ich bin überzeugt, dass meine Meditationspraxis der Schlüssel zum positiven Erleben dieser Situation war.

Wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst

Die wichtigste Erkenntnis im Bezug auf Meditation ist meiner Meinung diese: was zählt ist nicht, wie lange Du meditierst, sondern, dass Du es regelmäßig tust. Schon kurze Meditationseinheiten zeigen ihre Wirkung. Du kannst auch zunächst beginnen, einfach Wartepausen in Deinem Alltag zu nutzen, um ganz bewusst Deine Atmung zu vertiefen und Dich voll auf den Atem zu konzentrieren. Egal ob beim Warten an der Schlange im Supermarkt oder im Aufzug, Du kannst diese “verlorene Zeit” für Dich nutzen und ganz achtsam und fokussiert atmen.

Ich bin kein ausgebildeter Meditationslehrer, sondern habe mir selbst Zugang zu der Materie verschafft – ganz im Sinne von just do it. Geleitete Meditationen sind eine gute Möglichkeit für den Einstieg, ebenso die Achtsamkeitsmeditation, bei der Du Dich einfach vollständig auf die Atmung konzentrierst. Wenn Du mit dem Meditieren beginnen möchtest, habe ich hier ein paar Anlaufstellen für Dich zusammengestellt.

Bei Eva von Flow & Glow kannst Du Tipps für die passende Sitzhaltung finden.

Bei Fuck Lucky Go Happy findest Du Tipps, wie Du es nachhaltig schaffst, Meditation in Dein Leben zu holen.

Auf Youtube gibt es viele geführte Meditationen (hier findest Du eine Auswahl derer, die ich oft benutze) und sogar komplette Meditationskurse, die unterschiedliche Meditationsformen vorstellen und Übungen dazu anbieten.

Hast Du schon einmal meditiert oder meditierst Du regelmäßig?

Welche Form der Meditation passt am besten zu Dir?

Welche Wirkung von Meditation hast Du an Dir feststellen können?

 

 

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Warum Du (und ich!) eine Abendroutine haben sollten

Eine Abendroutine hilft mit dem Tag abzuschließen. | modernslow.com

Eine Morgenroutine zu etablieren, hat meinen Alltag unheimlich entspannt – und gleichzeitig meine Produktivität und Konzentration enorm gesteigert. Es gibt viele Gründe, die nahelegen, den Tag auch mit einer Abendroutine zu beenden. In diesem Beitrag stelle ich Dir diese Gründe für eine Abendroutine vor. Du erfährst auch, warum es mir bisher schwer fiel eine Abendroutine einzuhalten und mit welchen Strategien ich arbeite um nachhaltig eine Abendroutine einzuführen.

Gründe für eine Abendroutine

Die wohl größten Vorteile einer Abendroutine sind, dass wir leichter einschlafen und besser und erholsamer Schlafen. Warum beides erstrebenswert ist muss ich nicht erklären oder? So viel sei gesagt, ein erholsamer Schlaf ist unheimlich wichtig für unser Wohlbefinden, für unsere Konzentration und unsere Produktivität. Ähnlich wie bei der Morgenroutine tut uns (und unserem Gehirn) der routinierte Ablauf des Abends gut. Wir wissen genau was auf uns zukommt und müssen keine bewussten Entscheidungen mehr treffen. Die Routine ermöglicht es uns achtsam den Tag zu beenden. Unser Geist kommt zur Ruhe und wir entspannen uns – ideale Voraussetzungen, um gut einzuschlafen.

Wie könnte deine Abendroutine aussehen?

Eine Abendroutine kann all das umfassen, was Dir gut tut. Einzige Voraussetzung ist, dass es Dir wirklich hilft zur Ruhe zu kommen. Bewegung tut und gut und hilft, dass wir abends gut einschlafen können. Aber ein anstrengendes Workout kurz vor dem ins Bett gehen ist eher nicht geeignet, da das das Einschlafen oft schwieriger macht. Stattdessen empfiehlt sich eine entspannende Yoga-Sequenz oder eine kurze Meditation. Auch schön: ein gutes Buch lesen – so lange es Dich nicht dazu verleitet länger wach zu bleiben als Du eigentlich wolltest…

Ebenfalls wichtig: kein Smartphone. Das blaue Licht aktiviert unser Gehirn und inhibiert die Melatonin-Ausschüttung (das Hormon, das uns schläfrig macht) – also etwas, was wir gerade am Abend nicht wollen. Zudem: ähnlich wie bei der Morgenroutine tut es uns und unserem Geist gut, wenn wir ohne äußere Einflüsse den Tag beenden können – ohne Nachrichten, ohne Likes, ohne soziale Vergleiche.

Eine Abendroutine hilft Dir den Tag achtsam und entspannt zu beenden. | modernslow.com

Warum ich Schwierigkeiten hatte eine Abendroutine zu etablieren

In meinem Kopf weiß ich, wie gut eine Abendroutine wäre, und doch habe ich lange Zeit damit gekämpft eine Abendroutine wirklich nachhaltig einzuführen. Die Abendstunden sind meine Zeit. Abgesehen von der einen Stunde am Morgen, die mit Yoga und Schreiben gefüllt ist, sind die Stunden nachdem mein Sohn ins Bett gegangen ist, meine Freizeit. Egal ob Zeit mit meinem Mann, Zeit für Modern Slow, Zeit für mich oder – wenn auch sehr eingeschränkt – Hausarbeit, all das findet in diesem Zeitfenster statt. Und ja, das fühlt sich oft einfach viel zu kurz an! Da fällt es schwer, Zeit freizuschaufeln, um eine Abendroutine durchzuführen – noch dazu, wenn ich weiß, dass ich nicht zu spät ins Bett gehen sollte, um mein Schlafpensum zu bekommen.

Meine Strategien und Tricks

Mein Helferlein: mein Smartphone

Ja, paradoxerweise hilft mir mein Smartphone dabei eine Abendroutine einzuhalten. Mein iPhone hat eine tolle Funktion, die mir unheimlich hilft bei der Abendroutine (liebe Android-User: wenn es so etwas bei Euch auch gibt, kommentiert gerne oder schreibt mir eine Nachricht, dann füge ich diese Info in diesen Beitrag hinzu). Das Tool heißt Schlafenszeit und ist bei der Wecker/Uhr Funktion zu finden. Du kannst einstellen, von wann bis wann Du schlafen willst, und Dein iPhone erinnert Dich x Minuten vorher (und stellt automatisch einen Wecker). Genial. Mir war vorher gar nicht bewusst, an wie vielen Tagen ich die Uhr nicht im Blick hatte und deshalb zu spät ins Bett kam (und die Abendroutine aus Zeitgründen gestrichen habe). Dank dieses kleinen Tools werde ich nun rechtzeitig an meine Schlafenszeit erinnert. Bin ich immer im Bett, wenn ich es auch sein möchte? Nein, bei weitem nicht. Aber im Schnitt schaffe ich es deutlich früher ins Bett, und das ist immerhin etwas.

 

Mehr Zeit einplanen als nötig

Meine Schlafenzeit-Erinnerung kommt 30 Minuten bevor ich im Bett sein will. Das ist viel länger als ich für meine aktuelle Abendroutine benötige. Aber ich habe festgestellt, dass mich ein kürzeres Zeitfenster schlicht und einfach nervt. Eben weil mir die Abendstunden so wichtig sind, möchte ich mich nicht durch meine Abendroutine gegängelt oder gestresst fühlen. Außerdem ist das auch der Hinweis, dass ich spätestens ab diesem Signal nicht mehr auf Social Media unterwegs bin.

Schreiben als Teil der Abendroutine. | modernslow.com

Weniger ist mehr – gerade wenns schwer fällt

Meine aktuelle Abendroutine ist das absolute Minimum und dauert nur ein paar Minuten. Nachdem ich im Bad war, setze ich mich kurz ins Bett und schreibe ein paar Zeilen. Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Gedanken besonders unruhig sind, meditiere ich kurz. Wenn ich mich besonders verspannt fühle, mache ich noch ein paar sanfte Yogaübungen im Bett. Und dann Licht aus und gute Nacht – denn meistens bin ich zu diesem Zeitpunkt einfach nur müde (ich stehe ja um 5.00 Uhr auf…). Yoga finde ich einen tollen Bestandteil einer Abendroutine, aber für mich war es bisher nicht umsetzbar, Yoga in die Routine zu integrieren. Wenn ich abends Yoga mache, dann direkt nachdem mein Sohn im Bett ist, bevor ich zu meinem eigentlichen Abendprogramm übergehe.

Meine Abendroutine ist sehr kurz und einfach gehalten. Dennoch spüre ich wie sehr es mir gut tut, dass die letzten Minuten vor dem Schlafen immer gleich ablaufen. Wenn auch Du bisher Schwierigkeiten hattest, eine Abendroutine zu etablieren, kann ich Dir nur empfehlen klein anzufangen (wiederum: don’t let the perfect be the enemy of the good).

 

Hast Du eine Abendroutine?

Gehst Du auch immer später ins Bett als Du willst (oder solltest)?

Wie sähe Dein perfekter Abend aus?

 

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

5 Tipps um Dich weniger gehetzt zu fühlen

In den letzten Wochen war es ruhiger auf Modern Slow. Der Grund? Andere private und berufliche Projekte, die für einige Zeit ziemlich viel meiner Aufmerksamkeit gefordert haben. Mit anderen Worten, es war ruhig auf Modern Slow, weil ich genau diese 5 Tipps, um die es in diesem Beitrag geht, umgesetzt habe. Fühlst Du Dich auch immer wieder gehetzt? Zerrissen zwischen verschiedenen Aufgaben? In diesem Beitrag teile ich meine 5 Tipps mit Dir, wie Du Dich weniger gehetzt fühlst.

Tausend Dinge gleichzeitig machen

Wo ist der Unterschied zwischen gehetzt fühlen und Stress? Jeder differenziert da wahrscheinlich anders. Für mich ist das Gefühl gehetzt zu sein eine Vorstufe zum Stress. Es beinhaltet noch nicht das Gefühl, dass mir alles zu viel. Wenn ich wirklich gestresst bin, rasen meine Gedanken, sind abgehackter, weniger zusammenhängend und negativer. In meiner persönlichen Erfahrung hat das Gefühl des gehetzt seins allem voran zwei Eigenschaften: (1) ich fühle mich in unzählige Richtigungen gleichzeitig gezerrt, und (2) ich habe das Gefühl, dass ich alles schneller und am Besten gleichzeit machen sollte.

So kommt es schon mal, dass ich einer Tätigkeit nachgehe, aber gleichzeitig an zwei andere Dinge denke, oder dass ich der Versuchung des Multitasking erliege. Und dann dauert es nicht lange bis ich mich gehetzt fühle. Bis ich das Gefühl habe, dass ich nicht anhalten darf, keine Zeit vergeuden darf. Spätestens wenn ich dieses Gefühl bemerke, weiß ich, dass ich gegensteuern sollte. Einen Gang zurück schalten, einen Schritt zurück machen und die Situation aus der Vogelperspektive betrachten, ist dann die Devise.

Tipps, damit Du Dich weniger gehetzt fühlst. Allesamt Tipps, die ich umsetze, sobald ich das Gefühl habe, dass ich gegensteuern muss. | modernslow.com

Tipps um Dich weniger gehetzt zu fühlen

Mein Vorsatz Stress aus meinem Leben zu verbannen hat dazu geführt, dass ich in den letzten Monaten einige Zeit in dieser Vogelperspektive verbracht habe – und sehr viel über mich gelernt habe. Wenn ich mich gehetzt fühle, hat das in der Regel einen von zwei Gründen: entweder ich habe mir zu viel aufgehalst und muss kürzer treten und entschleunigen oder ich muss mein Mindset ändern.

Tipp 1: Identify the problem

Ein Motto von Gretchen Rubin, das ich in ihren Büchern Better than Before und The Happiness Project kennengelernt habe – übrigens zwei Bücher, die ich absolut empfehle.  Wann immer Gretchen Rubin der Meinung ist, dass sie nicht weiterkommt oder sie sich in Ausreden verfängt, kommt dieses Motto zum Einsatz: Identify the problem. Was ist das Problem?

Diese Herangehensweise ist unheimlich kraftvoll – in diversen Lebenslagen. Manchmal ist das Problem offensichtlich, manchmal müssen wir ein wenig Seelenforschung betreiben, um zu identifizieren, was hinter einem Gefühl oder einer Situation steht. Doch die Frage – was ist das tatsächliche Problem? – kann Dir helfen aus dem Kreislauf aus Multitasking und Stress auszusteigen. Das Problem zu kennen, bedeutet klarer sehen zu können. Wenn klar ist was das Problem ist, kannst Du daran arbeiten, eine Lösung dafür zu finden, denn die gibt es – egal ob Du Aufgaben streichen musst, Deadlines verschiebst, oder einen falschen Glaubenssatz auflöst.

Tipp 2: Setze Prioritäten

Für den Fall, dass ich bemerke, dass ich mir doch zu viel aufgehalst habe, hilft nur eines: To Dos werden gestrichen oder zumindest verschoben. Dabei hilft es unheimlich mir bewusst zu sein, was meine Werte sind und darauf zu vertrauen. Manchmal lasse ich mich von spannenden und interessanten Projekten und Ideen mitreißen, sei es in der Arbeit, im Privatleben, oder im Bezug auf Modern Slow. Das ist schön und aufregend, wenn ich genügend Kapazitäten habe. Wenn ich diese nicht habe, dann ist Nein sagen, die richtige Strategie.

Tipp 3: Let it go

Noch wichtiger als Nein zu Aufgaben zu sagen, ist es Nein zu dem Gefühl zu sagen. Eine Minute tief durchatmen, eine Meditation oder entspannende Yoga-Sequenz machen, ganz egal welche Form Du wählst, wichtig ist genau das zu tun, was Deine gehetzten Gedanken Dir ausreden wollen: eine Pause. Beruhige Deine rasenden Gedanken. Nimm Dir Zeit, Dinge langsam und bewusst zu machen. Je mehr die Gedanken rasen, desto mehr brauchst Du diese Pause und die Ruhe. Atme tief durch und löse Dich von den Erwartungen.

 

Tipp 4: Vertraue Deiner Planung

Oft fühle ich mich gehetzt nicht deshalb, was ich den ganzen Tag über zu tun habe, sondern allein aufgrund des Wissens, dass die nächsten Tage wichtige To Dos bereithalten. Gerade wenn wichtige Termine in der zweiten Wochenhälfte liegen, schleicht sich das Gefühl von gehetzt sein ein – allein deshalb weil die wichtigen Termine immer im Hinterkopf präsent sind. In diesen Situationen hilft es mir unheimlich, mir bewusst zu machen, dass ich alles getan habe, dass ich genügend Vorbereitungszeit eingeplant habe, dass ich nicht zu viel in meinen Tag gepackt habe. One day at a time.

Tipp 5: Schalte ab

Ja, ich komme immer wieder darauf zurück – und ich bin nicht allein. Eine Offline-Pause tut einfach immer wieder gut. So sehr ich es schätze mich mit Gleichgesinnten und Freunden auf Social Media zu verbinden, so sehr weiß ich auch, dass das Gefühl der ständigen Erreichbarkeit auf Dauer nicht gut für mich ist. Gerade wenn ich mich gehetzt fühle, ist eine Offline-Pause oft genau das richtige um meinen Tag zu entschleunigen. Egal wie lange die Pause andauert – ob nur einen halben Tag oder mehrere Tage – danach fühle ich mich zu 100% weniger gehetzt.

Kennst Du Deine Zeichen dafür, dass Du gehetzt bist und einen Gang zurück schalten solltest?

Welche Methoden benutzt Du um zu entschleunigen?

Fällt es Dir manchmal schwer Nein zu Aufgaben und Ideen zu sagen?

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

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Seit ich vor ein paar Monaten Yin Yoga entdeckt habe, bin ich vollkommen begeistert von dieser Art Yoga zu praktizieren. Die Ruhe dieser Praxis ist oft genau das richtige, um abends nach einem vollen Tag wieder in Einklang zu kommen. Auch morgens starte mit meiner täglichen Yoga-Routine gerne sanft in den Tag – und Yin Yoga ermöglicht mir genau das: den Körper und Geist sanft und achtsam wecken. Daher freut es mich umso mehr, dass die liebe Eva von Flow&Glow Euch heute Yin Yoga etwas genauer vorstellen wird.

 

Hallo ihr Lieben, ich bin Eva von Flow&Glow. Als begeisterte Leserin von Katharinas schönem Blog, freue ich mich, euch hier über eines meiner Lieblingsthemen berichten zu dürfen: das Yin Yoga. Dieser sanfte und sehr wirkungsvolle Yogastil hat mein Herz erobert. Warum, das könnt ihr gleich lesen. Zuerst möchte ich euch kurz erzählen, wo ihr mich ansonsten findet. Wenn ich nicht für Katharina schreibe (was ich heute auch zum ersten Mal tue), dann , kümmere mich um meine zwei Kinder, unterrichte Yoga  (in Neckargemünd bei Heidelberg) oder schreibe für meinen Blog Flow & Glow. Vielleicht kennt ihr meinen Blog ja schon. Wenn nicht, dann schaut doch mal vorbei. Auf Flow& Glow schreibe ich über Yoga, Meditation und alles was glücklich macht. Da ich mich pflanzenbasiert ernähre und viel in der Küche experimentiere, blogge ich auch viele leckere Rezepte.

 

Aber jetzt erzähle ich euch etwas über das Loslassen mit Yin Yoga und warum ich diesen Yogastil so liebe.

 

Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

Yin und Yang, Ruhe und Aktivität. Beides existiert immer zusammen. Meist haben wir viel Yang in unserem Leben, viel Bewegung, Schnelligkeit und Aktivität. Wir rasen morgens zum Arbeiten, holen gleich im Anschluss unsere Kinder vom Kindergarten ab oder rennen ins Fitnessstudio oder zu einer Freizeitverabredung… Oder oder oder… Zuhause warten dann Post und Haushalt bevor wir erschöpft ins Bett sinken können. Unser Alltag ist sehr Yang bestimmt, er ist schnell, aktiv und durch viele Ereignisse geprägt. Wir sind ständig in Bewegung. Das ist schön, wenn wir zum Ausgleich auch etwas Yin haben: Ruhe, Ausgeglichenheit und Erdung.

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Yin Yoga bietet hier eine wunderbare Ergänzung zum Yang in unserem Leben. Es ist ein sehr sanfter Yogastil, der ein immer tieferes Loslassen ermöglicht. Yin Yoga ist Yoga für die Seele. Und gerade, wenn der Alltag sehr bewegt ist, ist es wichtig, immer wieder die eigene Mitte zu finden, in sich hinein zu hören und zur Ruhe zu kommen. Die sanfte Yin-Praxis entspannt und stärkt den ganzen Körper und ist dabei sehr kraftvoll in der Wirkung.

 

Wie Yin Yoga funktioniert?

Die meisten Yogastile sind mit Kraft, also Yang, verbunden. Sie setzen auf den Wechsel von An- und Entspannung der durch Muskeleinsatz erreicht wird. Yin Yoga ist eine passive Praxis ohne Kraft. Die einzelnen Yogastellungen (Asanas) werden ohne Muskelanspannung – passiv – eingenommen und dafür aber lange gehalten. Du darfst komplett loslassen. Durch diese Passivität werden die tiefen Schichten des Körpers, das Bindegewebe und die Faszien angesprochen. Diese würden durch aktivere Yogastile oder auch Sport so nicht erreicht werden. Auch der Energiefluss in unserem Körper wird durch das lange passive Halten harmonisiert und unsere Selbstheilungskräfte aktiviert.

 

Wie Yin Yoga geübt wird?

Yin Yoga wird kalt geübt, d.h. ohne sich vorher aufzuwärmen. So werden die tiefen Schichten im Körper erreicht. Die Stellungen werden passiv, d.h. ohne Muskelkraft eingenommen und gehalten. Es wird auch nicht muskulär nachgezogen, der Körper sinkt von alleine tiefer in die Stellungen hinein. Es gibt kein Alignment (exakte Ausrichtung) wie im klassischen Yoga. Die Übungen können so angepasst werden, wie sie sich gut anfühlen. Jede Asana wird drei bis fünf Minuten gehalten, Fortgeschrittene können auch länger halten.

yin-yoga

Die Dehnung in den einzelnen Stellungen sollte angenehm sein, so dass man ganz loslassen und innerlich still werden kann. Zur Unterstützung können Hilfsmittel wie Kissen, Decken oder auch Bolster nützlich sein. Nach jeder Asana wird nachgespürt und auf den Energiefluss im Körper geachtet.

 

Was  mir am Yin Yoga besonders gut gefällt?

Mir gefällt die Freiheit im Yin Yoga. Dadurch, dass es kein richtig oder falsch gibt, ist alles offen und der Körper kann selbst in seine Asana hineinfinden.  Das ist unglaublich entspannend und hilft beim Loslassen. Auch wird so der eigene Yogalehrer in uns geschult, das eigene Erspüren unseres Körpers und mit der Zeit auch der tieferen Zusammenhänge in uns, der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele. Wenn wir dies an uns wahrnehmen und verstehen, dann hilft uns das auch zu mehr Achtsamkeit und Harmonie in allen anderen Bereichen unseres Lebens. Und wenn wir das Loslassen auf der Matte üben, so gelingt uns dies auch immer mehr in unserem Alltag.

 

Lerne loszulassen mit Yin Yoga. | modernslow.com

 

Wenn du dich für Yoga interessierst, so findest du auf Flow & Glow noch viel mehr zu diesem Thema, z.B. 5 Tipps für Yogaanfänger, Sitzhaltungen für Yoga und Meditation oder auch wie Sport und Yoga zusammen passen. Und alle die sich sowohl für Yoga als auch Ernährung interessieren, können mal in Sind denn alle Yogis Veganer oder auch Ernährung aus yogischer Sicht reinpiken.

Viele vegane und vollwertige Rezepte wie z.B. für ein leckeres Kurkuma Porridge, meine liebste Thai-Suppe mit rotem Curry oder köstliche Vegane Bounty Happen  findest du ebenfalls auf meinem Blog.

 

Vielen Dank liebe Katharina, dass ich heute auf deinen Seiten über Yin Yoga berichten durfte. Mir hat es viel Spaß gemacht.

Namsté und liebe Grüße an die gesamt Modern Slow Community

Eure Eva

 

Wie Du mehr im Hier und Jetzt lebst

Die Zeit rennt - und wir verlieren das Gefühl für das hier und jetzt. | modernslow.com

Zwischen Schuldgefühlen über etwas was Du gestern gesagt hast und tausendundeins Plänen für die nächsten Tage, Wochen und Monate geht etwas verloren: das hier und jetzt. Der Moment, genau der, der gerade passiert. Dabei ist genau dieser Moment alles was zählt. Alles was Du hast. Die Vergangenheit ist geschehen und Du solltest sie loslassen. Deine Vergangenheit mag Dich zu der gemacht haben, die Du bist. Aber in der Vergangenheit zu leben, wird Dich keinen Schritt weiter bringen. Und die Zukunft liegt nicht in unserer Hand, so sehr wir uns das manchmal wünschen. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine Strategien vor, um mich auf die Gegenwart zu fokussieren.

Werde eins mit Deinem Körper

Sich auf seinen Körper, seine wortwörtliche Präsenz zu konzentrieren wirkt unheimlich erdend und beruhigt die Gedanken. Oftmals konzentrieren wir uns nur auf unseren Kopf, auf unsere Gedanken, und vergessen, dass es da noch mehr gibt. Dabei gibt es noch mehr als unser Gehirn – auch wenn es ein wahrhaft fantastisches Gebilde ist. Uns ganz bewusst auf unseren Körper und die Einheit aus Körper und Geist zu konzentrieren, bringt uns wieder in Einklang mit uns selbst – und ganz sanft ins hier und jetzt.

Meine Strategien: barfuss laufen, eine kurze Selbstmassage von Nacken und Schläfen, einfach nur fühlen z.B. mit einem Bodyscan (englischsprachig).

Lege Dein Smartphone weg

Lege bewusst Dein Smartphone weg oder schalte es für eine Weile aus. Oftmals kommt der größte Reiz, das Smartphone zu benutzen schlichtweg daher, dass es die meiste Zeit neben uns liegt. Befreie Dich davon! Aus den Augen aus dem Sinn. Schon allein die Distanz zwischen Dir und Deinem Smartphone zu erhöhen, kann Dir dazu verhelfen, Dich für mehrere Stunden auf das was gerade passiert zu konzentrieren. Gerade am Wochenende liegt mein Smartphone oft stundenlang in einem anderen Zimmer – und ich bin auf einmal soviel präsenter.

Willst Du noch mehr Tipps, um bewusst abzuschalten? Mein einwöchiger, kostenloser Email-Kurs Digital Detox zeigt Dir nicht nur Strategien auf, wie Du Deinen Internet-Konsum reduzieren kannst. Im Zuge des Kurses kannst Du Deinen Konsum überdenken und hinterfragen, was dahinter steht. Gemeinsam mit den Strategien bist Du dann gewappnet, um nachhaltig offline-Zeiten in Dein Leben zu integrieren. Hier kannst Du Dich für Digital Detox anmelden.

 

Meditiere

Meditation ist wohl eine der stärksten Methoden um die Gedanken zu beruhigen und sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Zugegebenermaßen ist es anfangs schwierig sich nur auf den Atem zu konzentrieren. Immer wieder schleichen sich Gedanken ein und es gab einige Meditationseinheiten, in denen meine Gedanken so schnell und so weit abgedriftet sind, dass ich es erst nach mehreren Sekunden gemerkt habe. Aber das schöne: eine Meditation hilft Dir Dich zu fokussieren, selbst wenn Du Schwierigkeiten hast Dich auf den Atem zu konzentrieren. Es gibt definitiv eine Lernkurve und wenn Du häufiger Meditation praktizierst, wird die Pause, die wundervolle Leere, zwischen den Gedanken immer länger werden – und Du bist genau da wo Du hinwillst: nur im hier und jetzt.

Meine Tipps wie Du mehr im hier und jetzt lebst. | modernslow.com

Fokussiere Dich auf eine Tätigkeit

Wenn die Gedanken wieder und wieder zu einer Situation in der Vergangenheit zurückkehren oder wir gedanklich bereits Wortgefechte austragen, die wir in der Zukunft vermuten, dann hilft es unheimlich sich ganz bewusst auf eine Tätigkeit zu konzentrieren – und nur auf diese Tätigkeit. Das kann eine ganz bewusste Pause sein, in der Du eine Tasse Tee trinkst und Dich vollkommen auf den Tee und das Trinkerlebnis konzentrierst. Oder Du fokussierst Dich bewusst auf eine einfache Aufgabe, wie abspülen, staubsaugen, bügeln oder Unkraut jäten. Wir alle haben schon einmal bei solchen Tätigkeiten die Erfahrung gemacht, dass wir komplett Raum und Zeit vergessen haben. Dieses Erlebnis kannst Du bewusst herbeiführen, indem Du Dich – ähnlich der Meditation – darauf konzentrierst, nur diese Tätigkeit auszuführen. Kein Multitasking, kein Gedankenkarussel, einfach spülen.

Schreibe Tagebuch

Tagebuch schreiben ist nicht nur etwas für Liebeskummer geplagte Teenager. Schreiben ermöglicht es, mit Dingen abzuschließen. Jeder von uns hat schon einmal eine wütende Email geschrieben, nur um dann festzustellen, dass jetzt wo die Wut zu (virtuellem) Papier gebracht ist, die Sache keine weitere Zeit unsererseits verdient – und wir die Email deshalb nie abschicken. Tagebuch schreiben ist genau das und noch viel mehr. In Deinem Tagebuch kannst Du alles aufschreiben, was Dir durch den Kopf jagt. Es gibt kein richtig oder falsch. Du kannst über Deine Gefühle schreiben, oder über eine Idee, die Dir nicht mehr aus dem Kopf geht. Schreiben fokussiert, schreiben zentriert.

 

Verlierst Du Dich manchmal in Ereignissen aus der Vergangenheit oder Plänen für die Zukunft?

Schreibst Du Tagebuch?

Meditierst Du regelmäßig?

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Wie ich Stress verbannt habe {Stress-Strategie 4: Abschalten}

Nachhaltig Stress abbauen und aus seinem Leben verbannen ist gar nicht so schwer. | modernslow.com

Zeit offline zu verbringen, To Dos zu streichen, Stressgefühle gar nicht erst aufkommen zu lassen, all das ist unheimlich wichtig für mein heutiges Leben. Aber das war nicht immer so. Immer mehr, mehr, mehr war für mich lange Zeit auch bei Projekten, To Dos und der täglichen Planung mein Credo. In dieser Beitragsreihe erfährst Du wie ich mein Leben nachhaltig entschleunigt habe und es geschafft habe, Stress aus meinem Leben zu verbannen. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine vierte Stress-Strategie vor: achtsam und bewusst Abschalten.

Stress-Strategie 4: Bewusst Abschalten

Unser Alltag ist oft ganz schön voll und laut. Unser Gehirn läuft die meiste Zeit auf Hochtouren und all unsere Sinne sind gefordert. An vielen Tagen ertappe ich mich, dass mein Gehirn sich anfühlt wie ein Browserfenster mit 15 Tabs gleichzeitig offen. Ab und an mag das ok sein – unser Gehirn hat schließlich eine enorme Rechenleistung – aber als Dauerzustand ist das anstrengend und führt vor allem zu einem: Stress.

Gerade mit hohen Ansprüchen kommt das Gefühl ständig etwas tun zu müssen. Dabei ist das weder gesund noch gut für unsere Produktivität. Stattdessen sollten wir uns und unserem Gehirn auch mal eine Pause gönnen.

Nichts tun

Wann hast Du das letzte Mal nichts getan? Wirklich nichts? Einfach nur den Gedanken nachhängen. Den Moment ganz bewusst wahrnehmen. Ich muss gestehen, nichts – wirklich nichts – zu tun, finde ich unsagbar schwer. Da ist zum einen die To Do Liste. Auch wenn ich sie guten Gewissens zusammenkürze, so fühlt es sich dennoch komisch an, eine Aufgabe zu streichen, um stattdessen nichts zu tun. Das schlechte Gewissen, ja es meldet sich, sobald ich nichts tue. Um dem zuvor zu kommen, verfolge ich zwei Strategien.

Eine Möglichkeit, die ich nutze, ist die Mini-Auszeit. Ich nehme mir ganz bewusst Zeit während ich eine Tasse Kaffee oder Tee trinke nichts zu tun. Einfach nur sein. Manchmal konzentriere ich mich ganz bewusst auf das Trinken, manchmal bin ich einfach nur im Moment. Ein kurzer Moment Leere und Stille. Kein Smartphone, kein Laptop, kein Planer, kein Multitasking. Nur sein.

Die zweite Möglichkeit ist bewusst eine entspannende Tätigkeit in die Auszeit zu legen. Denn wenn ich dabei etwas tue, fällt es mir viel leichter auch mehr Zeit für Entspannung und Ruhe einzuplanen.

Nimm Dir Zeit für Dich selbst: Bewusst abschalten und entspannend sind essentiell, wenn Du Stress unter Kontrolle bekommen möchtest. | modernslow.com

Calm your mind

Der wichtigste Schritt um tatsächlich Ruhe zu erreichen, ist es die ständig rasenden Gedanken zu beruhigen und das Gedankenkarusell zu entschleunigen. Yoga und Meditation sind für mich die wichtigsten Helfer, um das zu erreichen. Ich starte jeden Morgen mit einer sanften Yogaeinheit. Die Ruhe meiner Morgenroutine hilft mir bewusst und sanft in den Tag zu starten. An besonders vollen und anstrengenden Tagen nehme ich mir auch Abends Zeit für eine entspannende Yogaroutine.

An manchen Tagen fällt es mir schwer, die Gedanken zu beruhigen. Alle paar Sekunden versuche ich dann mich wieder auf meinen Atem zu konzentrieren. Anfangs war das frustierend. Aber inzwischen weiß ich: genau das hilft. Selbst wenn mir eine Meditation einmal schwerfällt – und ja, diese Tage gibt es öfter als ich es möchte – dann ist das wundervolle Ergebnis dennoch das: mehr Ruhe in meinem Kopf.

Zeit offline verbringen

Seien wir ehrlich: ständig im Internet und auf sozialen Medien zu sein, ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch mental anstrengend. Ich bin dankbar für das, was das Internet ermöglicht und es freut mich unheimlich, wie viele tolle Leute ich so kennenlernen konnte. Aber ständig Zeit online zu verbringen, trägt auch ganz schön zu unserer inneren Unruhe und dem Gedankenkarusell bei. Bewusst abschalten und Zeit offline verbringen bringt Ruhe in unseren Alltag und unseren Kopf. Wann immer ich Zeit bewusst offline verbracht habe, fühle ich mich präsenter, fokussierter, und weniger gestresst.

Hast Du Lust Deine Onlinezeit zu überdenken und diese Zeit bewusster zu gestalten?

Dann habe ich genau das richtige für Dich:

Digital Detox - der kostenlose, einwöchige Emailkurs von Modern Slow. Verbringe Zeit bewusst online und offline. | modernslow.com

Pause machen

Eine Pause im Alltag kann viele Facetten haben: ein Bad nehmen, ein gutes Buch lesen, einen Spaziergang machen, oder eine Sendung anschauen. Ja, viele Minimalisten trennen sich vom Fernseher. Ich kann es verstehen, 99% dessen was kommt (zu einer Zeit zu der ich wach bin – das Abend- und Nachtprogramm von arte und 3sat wäre ja durchaus manchmal ganz interessant), ist Käse und Zeitverschwendung. Aber mal eine Dokumentation auf Netflix zusammen mit meinem Mann anschauen? Wieso nicht? Ich nehme mir bewusst Zeit, ab und zu für begrenzte Zeit passiv zu konsumieren. Kein Binge-watching von Sendungen, die ich sowieso dämlich finde. Aber eine Sendung, die mich interessiert, zu Unterhaltungszwecken? Warum nicht? Ja, es wäre so viel distinguierter, wenn ich stattdessen ein Buch lesen würde. Wenn ich stattdessen philosophische Gespräche führt. Es wäre so viel kreativer, wenn ich in dieser Zeit etwas schreiben würde. Es wäre so viel perfekter. Und es wäre  ist vollkommener Schwachsinn, es nur deshalb nicht zu tun.

 

Wie integrierst Du Pausen in Deinen Alltag?

Welche Rolle spielt Dein Smartphone? Verbringst Du Deine Pause oft online?

Wie hältst Du es mit dem Fernsehen?

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Wie Achtsamkeit mein Leben verändert hat

Achtsamkeit hat umfassende Auswirkungen auf mein Leben. | modernslow.com

Gerade wenn man anfängt sich damit zu beschäftigen, ist Achtsamkeit ein schwer greifbares Konzept. Was muss ich tun um achtsam zu sein? Und woran merke ich es, dass ich mein Leben achtsam und bewusst lebe? In diesem Beitrag werde ich ein ganzes Stück persönlicher und teile mit Dir fünf Veränderungen, die ich an mir bemerkt habe, seit ich mein Leben achtsamer und bewusster gestalte.

Ich bin entspannter

Wenn ich jetzt an die Zeit vor ein paar Jahren denke, dann bin ich erstaunt und verwundert (und ein bisschen beschämt) wie oft ich mich im Laufe eines Tages über Kleinigkeiten und Nichtigkeiten geärgert habe. Achtsam zu leben hat mir ermöglicht sowohl präsenter zu sein, als auch das große Ganze im Blick zu haben. Und da spielen die kleinen Ärgernisse des Alltags einfach keine Rolle. So bin ich ruhiger, fokussierter und insgesamt entspannter. Ich kann natürlich nur begrenzt aus der Sicht von anderen sprechen, aber ich persönlich halte es so besser mit mir selbst aus…

Ich bin anderen gegenüber nachsichtiger

Achtsamkeit bedeutet in sich hineinzuhorchen. Und was man da manchmal hört, ist nicht immer schön. Diese Gedanken zu akzeptieren, nicht zu werten, und wieder ziehen zu lassen, macht mich nachsichtiger mir selbst gegenüber. Was mich ein wenig überrascht hat, ist dass ich auch anderen Menschen gegenüber nachsichtiger bin. Damit meine ich nicht, dass ich mutwillig destruktives oder böshaltiges Verhalten toleriere. Vielmehr meine ich, dass ich das Schimpfen der Frau in der U-Bahn über den vollen Zug, die kurz angebundene Art der anderen Mutter in der Kita, und auch die angesäuerte Laune meines Mannes nach einem langen, stressigen Arbeitstag nicht persönlich nehme. People have their own problems. Meistens sind andere schlicht mit ihren eigenen Herausforderungen beschäftigt und da ist meine Befindlichkeit nicht ihre höchste Priorität – und auch nichts was sie willentlich verletzen.

Ich nehme mein Leben intensiver wahr

Achtsamkeit hat mir die Augen geöffnet mehr im Moment zu leben. Ich habe mich schon während der Schulzeit und während des Studiums über kleine Dinge gefreut. Die Farbe des Himmels, eine kleine Blume mitten auf der Straße, der Vogel, der einfach nicht wegfliegt, sondern mich neugierig betrachtet. Aber früher fand ich das ein bisschen lächerlich. Kaum ist mir ein Lächeln über die Lippen gehuscht, habe ich es schon unterdrückt. Schwachsinn, Esokram, und sowieso keine Zeit für so etwas. Nun weiß ich es besser. Natürlich habe ich Zeit für so etwas. Genauso wie ich Zeit habe, das Buch mit meinem Sohn zu lesen ohne ständig auf mein Smartphone zu schauen.

Achtsamkeit hat mein Leben nachhaltig verändert. | modernslow.com

Ich bin aktiver

Im Moment einfach nur sein, bewusst in sich hineinhören, all das hatte noch einen Nebeneffekt: ich bin mir mehr darüber bewusst geworden, welche Rolle ich in meinem Leben spiele. Das klingt zunächst komisch, denn natürlich spiele ich eine Rolle für mein Leben. Aber wie oft denken wir, dass uns Dinge widerfahren? Dass uns etwas passiert. Wie oft verweisen wir uns in die Beobachterrolle? Das mag bei mir verstärkt sein, dadurch, dass ich ein introvertierter Mensch bin und von Natur aus gerne beobachte. Achtsam und bewusst leben hat mir aber eines ganz deutlich gemacht: ich kann Dinge ändern. Ich kann mein Leben, meine Einstellung, meine Wahrnehmung ändern. Und noch vielmehr, ich kann mein Glück und meine Zufriedenheit beeinflussen.

Ich erlaube mir zu träumen

Das Bewusstsein, dass es an mir liegt, wie ich mit Situationen und Umständen umgehe, gibt mir auch ein Gefühl von Kontrolle. Dieses Gefühl, oder vielmehr noch das Gefühl von in-sich-ruhen, schafft Platz für Träume und Zukunftsvisionen. Und die Erfüllung dieser Träume erscheint nicht mehr wie ein reines Geschenk der Glücksfee, sondern wie etwas auf das ich hinarbeiten kann.

 

Hast Du Dein Leben entschleunigt und versuchst achtsamer zu leben?

Welche Veränderungen hast Du an Dir beobachtet?

 

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.

Wie ich Stress verbannt habe {Stress-Strategie #1: know thyself}

Nachhaltig Stress abbauen und aus seinem Leben verbannen ist gar nicht so schwer. | modernslow.com

Zeit offline zu verbringen, To Dos zu streichen, Stressgefühle gar nicht erst aufkommen zu lassen, all das ist unheimlich wichtig für mein heutiges Leben. Aber das war nicht immer so. Immer mehr, mehr, mehr war für mich lange Zeit auch bei Projekten, To Dos und der täglichen Planung mein Credo. In dieser Beitragsreihe erfährst Du wie ich mein Leben nachhaltig entschleunigt habe und es geschafft habe, Stress aus meinem Leben zu verbannen. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine erste Stress-Strategie vor: verstehe Dich und Deine Werte.

Alles auf Anfang

Nach der zweiten Episode hatte ich verstanden, dass ich grundlegend etwas in meinem Leben ändern muss. Dazu habe ich meine täglichen To Dos drastisch verringert: alles was nicht wirklich notwendig war, habe ich nicht mehr gemacht – für mehrere Wochen. Nach Wochen und Monaten mit viel zu vielen Aufgaben und To Dos, brauchte ich vor allem eines: Raum. Raum um zur Ruhe zu kommen, Raum um mich zu Erholen, Raum um darüber nachzudenken was mir wirklich wichtig ist, Raum um mir klar zu werden, wie ich weitermachen wollte.

Stress-Strategie 1: Verstehe wie Du tickst

Sich selbst zu kennen, klingt nach einer wenig spannenden Strategie. Auch ich habe diese Strategie lange nicht genutzt. Dabei bist Du es, der die Geschichte Deines Lebens schreibt. Du bist die Person, die zu viel oder zu wenig plant. Du bist die Person, die Deine Gedanken beeinflussen kann. Kurzum: Du bist der Schlüssel. Du kannst beeinflussen, ob Stress zu Deinem Leben gehört oder nicht.

Daher ist es wichig zu verstehen, was für eine Person Du bist. Dabei geht es nicht darum, Deine Schwächen und Unzulänglichkeiten zu finden. Schwächen sind letztendlich nur eine Auslegungssache.

Wirklich.

Beispiel gefällig?

Wie die meisten Frauen, habe ich lange von mir erwartet, dass ich etwas perfekt (oder nahezu perfekt) erledige. Nun kann ich das als Schwäche, nämlich Perfektionismus, einstufen, oder – wie in einem Vorstellungsgespräch – das ganze positiv darstellen: ich gebe gerne 100%. Klingt doch gleich ganz anders!

Nur: das Grundproblem hat sich nicht verändert. Egal wie ich diese Charaktereigenschaft beschreibe, das Ergebnis ist, das ich zu viel Zeit für Tätigkeiten oder Projekte verwende. Und das ist zwar verständlich, wenn es sich um Tätigkeiten handelt, die mir wichtig sind, aber leider komplett fehl am Platz, wenn es einfach nur darum geht, möglichst effizient den Haushalt zu organisieren.

Also nochmal: das Ziel ist es nicht, deine Schwächen zu identifizieren – und dich schlecht zu machen. Das Ziel ist es herauszufinden, welche Verhaltensweisen Dir im Weg stehen im Bezug auf Dein persönliches Stresslevel – und welche Deiner Eigenschaften Dir helfen können in Zukunft weniger Stress zu haben.

Eine Erkenntnis kann zum Beispiel sein, dass Du Pausen nur für Dich einplanen solltest, da Du sie sonst nicht machst.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Du Stress verbannen kannst. Stress-Strategie 1: erkenne, wie Du tickst und was Dir wichtig ist. | modernslow.com

Was ist mir wichtig?

Nach der zweiten Episode war es mir wichtig nicht nur die Symptome zu bekämpfen – zwei Wochen Pause, dann bin ich wieder erholt – sondern langfristig etwas zu ändern. Mir war klar, dass ich zu viele Ansprüche an mich stellte und das musste sich ändern, wenn ich wirklich nachhaltig weniger Stress empfinden wollte. In dieser Ruhezeit habe ich daher sehr viel darüber nachgedacht, was mir wirklich wichtig ist. Was sind Punkte, auf die ich nicht verzichten möchte und was sind Erwartungen und Ansprüche, von denen ich mich trennen kann.

Für mich persönlich ist das ganz klar der Haushalt. Ja, ich möchte, dass es ordentlich bei uns aussieht, aber ich bin einfach nicht bereit dafür meine wertvolle Zeit zu investieren. Alles was über einen bestimmten Umfang (dazu mehr in einer späteren Folge) hinausgeht, mache ich einfach nicht. Anders verhält es sich für mich was Kochen angeht. Ja, täglich zu Kochen kostet viel meiner Zeit und Energie, aber mir (uns – das ist eine Familienentscheidung) ist gesundes, von uns zubereitetes Essen wichtig, daher ist und bleibt Kochen ein Bestandteil unseres Alltags. Für Dich mag es sich ganz anders verhalten. Daher hinterfrage warum Du bestimmte Dinge in Deinem Alltag tust, und ob dies mit Deinen Werten übereinstimmt.

Um Stress nachhaltig aus Deinem Leben zu verbannen, ist es wichtig, Dir darüber klar zu werden, wer Du bist und was Dir wirklich wichtig ist. Einige Verhaltensmuster und Prioritäten werden Dir sofort klar werden, bei anderen wirst Du ein bisschen mehr Seelenforschung betreiben müssen. Nimm Dir die Zeit. Je besser Du verstehst, was Dir Steine in den Weg legt, desto besser kannst Du Dein Leben ändern, damit es gar nicht mehr soweit kommt.

Gibt es Verhaltensmuster, die Dir immer wieder zum Verhängnis werden?

Planst Du regelmäßig Pausen nur für Dich ein oder ist das etwas, was Dir schwer fällt?

 

Katharina

Katharina hilft Dir, Dein Leben bewusst zu leben, so dass Du es in vollen Zügen genießen kannst. Auf Modern Slow schreibt Katharina über all das was zu einem einfachen und bewussten Leben im Hier und Heute gehört. Ohne Esoterik, ohne Dogmatik, dafür mit Herz und echten Erfahrungen.