DEIN WEG ZU MEHR GELASSENHEIT

Ich schreibe auf Modern Slow regelmäßig über Stress, da es eine Zeit gab, in der Stress mein Leben bestimmt hat – und ich aus vielen Gesprächen, online wie offline, weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Viele von uns fühlen sich zerstreut, gestresst, und in unterschiedliche Richtungen gleichzeitig gezerrt. Viele von uns sehnen sich nach mehr Ruhe im Alltag, nach Zeit für sich und für das was zählt. In diesem Beitrag stelle ich Dir mehrere Möglichkeiten vor, mehr Gelassenheit zu kultivieren und so mehr Ruhe in Deinem Alltag zu finden.

 

Weniger Stress, mehr Gelassenheit

Stressphasen waren mir früher nicht unbekannt, aber vor inzwischen mehr als einem Jahr hat etwas in mir klick gemacht. Damals habe ich verstanden, dass eine Pause – so wie sonst – nicht genug war. Dass ich nicht wieder in meine alten Verhaltensmuster zurückfallen darf, sondern wirklich etwas grundlegendes ändern muss. Und genau das habe ich getan. Inzwischen habe ich ein ganzes Arsenal an Methoden, um stressfrei zu leben.

Stress aus meinem Leben zu verbannen und achtsamer zu leben, hatte zudem einen weiteren Effekt, einen den ich so nicht erwartet hatte. Vielmehr noch, mir war gar nicht bewusst, dass das eine Konsequenz aus meinen Bemühungen sein würde. Wovon ich spreche? Von Gelassenheit.

 

Was ist Gelassenheit?

Gelassenheit ist ein komplexes Konstrukt. Gelassenheit ist eine Haltung, ja eine Lebenseinstellung, die damit unser gesamtes (Selbst-)Verständnis umfasst. Wenn ich gelassen bin, bedeutet das, dass ich mir zutraue, mich selbst zu entfalten und dass ich mir zutraue, mit den Herausforderungen, die mir dabei begegnen, umzugehen.

Jede Form von Veränderung – egal ob positiv oder negativ, egal ob geplant oder überraschend – stellt eine Herausforderung für uns dar. Gelassenheit und das damit verbundene Gefühl von ich kann das schaffen ermöglicht es uns, mit diesen Herausforderungen umzugehen und tatsächlich daran zu wachsen.

Natürlich, Gelassenheit ist nicht in allen Situationen unseres Lebens angemessen. Manchmal ist es unerlässlich, dass wir empört und heftig reagieren, dass wir unsere Meinung (oder Wut) deutlich machen oder sofort handeln. Aber viele Situationen unseres Alltags, viele alltägliche Ärgernisse und Schwierigkeiten, sind oftmals nichts anderes als eine Übung unserer Gelassenheit und Geduld. Egal ob ein verspäteter Zug, der Stau auf dem Weg zur Arbeit, die Meinungsverschiedenheit mit einem Kollegen, der ausverkaufte Lieblingssnack – Situationen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen und die, wenn wir das große Ganze betrachten, nicht wichtig sind, sind genau der Rahmen, in dem unsere Gelassenheit gefragt ist.

 

Mach Dir Dein Leben leichter

Mich hat es anfangs ziemlich überrascht, dass ich – quasi als Nebenprodukt meiner Bemühungen gegen Stress – gelassener wurde. Kleine – belanglose – Dinge, wie eine verpasste U-Bahn oder ein verschüttetes Glas haben mich früher einfach geärgert. Wenn etwas nicht wie am Schnürchen klappte, war es da, das Brodeln in mir und oft habe ich dann noch stundenlang über die ganze Situation gebrütet. Das gehört nun der Vergangenheit an. Vor ein paar Monaten fiel mir mein iPhone  runter – und dieses Mal war das Display komplett kaputt. Früher hätte das jede Menge Ärger, Selbstvorwürfe und langes Brüten bedeutet. Aber: ich blieb vollkommen ruhig. Keine Gedankentricks, kein Mantra vorsagen, ich blieb einfach von mir aus vollkommen ruhig und gelassen. So sehr mich diese neue Seite anfangs verwundert hat, so wunderbar befreiend empfinde ich sie.

 

Gelassenheit ist komplex und doch so befreiend. Wie kannst Du gelassener werden? #stress #gelassenheit | modernslow.com

Wie kannst Du gelassener werden?

Ein wichtiger Schritt um gelassener zu werden, ist es den eigenen Umgang mit Stressauslösern zu verstehen zu verbessern. Denn: Du hast die Situation – den verspäteten Zug, einen Kommentar, den Stau – nicht unter Kontrolle, aber Du hast Deine Reaktion darauf unter Kontrolle. Ich möchte Dir heute drei Möglichkeiten vorstellen, mit denen Du Deinen Umgang mit Stressauslösern verbessern kannst.

Verändere Deine Bewertung

Es hilft oft bereits unheimlich die Situation in Perspektive zu setzen und sich frühere Stresssituationen und deren Bewältigung ins Gedächtnis zu rufen (z.B., wenn S-Bahn nicht fährt, kann ich auf einen Bus ausweichen). Manchmal hilft es schon mit einer anderen, realistischeren Erwartungshaltung in die Situation zu gehen, um nicht beim Eintritt einer Schwierigkeit gleich Stress zu empfinden.

 

Hole Dir Unterstützung von anderen

Gerade im Bezug auf Stress kann es sehr hilfreich sein, sich Hilfe von anderen (gerne auch von mir) zu holen, seine Gefühle mit anderen zu teilen, gemeinsam die Gefühle zu untersuchen, zu verarbeiten und Lösungsansätze zu finden.

 

 

 

 

 

Stärke Deine Entspannungskräfte

Stress ist Anspannung, mental und körperlich. Um besser mit Stressauslösern umzugehen, kannst Du Deine Entspannungskraft trainieren – so dass Du in Stresssitutationen aktiv zu Deiner Entspannung beitragen kannst. Entspannung kannst Du auf viele Arten erzielen: Sport, Meditation, Musik hören, schreiben, bewusst atmen, …

 

Tue Dir Gutes

Eine gelassene Einstellung hat auch etwas mit der Wertschätzung zu tun, die Du Dir selbst entgegenbringst. Wertschätzung Dir selbst gegenüber bedeutet zum einen sich selbst anzunehmen, aber auch sich selbst und den eigenen Körper gut zu behandeln. Das umfasst auch für ausreichend erholsamen Schlaf zu sorgen, sich gesund zu ernähren, sich zu bewegen und sich selbst Ruhepausen zu gönnen.

 

Wenn etwas aus der Stress-Serie hervorgeht, dann dass Du mehrere Angriffspunkte hast, um Stress ganz bewusst zu reduzieren und gelassener und zufriedener zu werden. Die hier vorgestellten Strategien klingen alles andere als revolutionär. Dabei ist die Wirkung so umfassend. Der Weg hierher war alles andere als selbstverständlich und er kostete mich viel Kraft und Arbeit. Aber das war es wert!

 

Möchtest Du mehr Gelassenheit und weniger Stress?

Wie wäre es eine Woche lang ganz gezielt daran zu arbeiten? Der kostenlose Onlinekurs Schluss mit Stress unterstützt Dich genau dabei. Eine Woche lang erhältst Du Impulse, Denkanstöße und gezielte Aufgaben, um etwas gegen den Stress in Deinem Leben zu tun. Hier findest Du weitere Informationen und kannst Dich anmelden.

Schluss mit Stress ist ein kostenloser Onlinekurs von Modern Slow. Du lernst Deine Stressmuster zu erkennen und achtsamer zu leben - für mehr Zufriedenheit in Deinem Leben. | modernslow.com

Dieser Beitrag basiert auf einem Newsletter an die Modern Slow Community vom März 2017. Als Mitglied der Modern Slow Community erhältst auch Du exklusive Beiträge, Arbeitsmaterialien und Tipps rund um ein bewusstes Leben. Sei dabei!

 

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE

Wie mit jeder Routine gibt es auch beim Yoga Phasen, in denen sich die Routine wie eine Aufgabe auf der täglichen To Do-Liste anfühlt und Phasen, in denen uns die Routine gar nicht wie Routine vorkommt. Seit ich Yoga vor über einem Jahr in meinen täglichen Tagesablauf integriert habe, hat auch meine Yoga-Routine solche Phasen durchlaufen. Doch selbst wenn ich die Routine mal schleifen lies, so habe ich sie doch immer wieder aufgenommen. Meine Yoga-Routine tut mir gut und inzwischen habe ich auch verstanden, wie ich vermeiden kann, dass sich meine Yoga-Routine wie ein To Do anfühlt. Und genau das erfährst Du in diesem Beitrag.

 

Routine ist nicht gleich Routine

Ja, Menschen sind Gewohnheitstiere. Um eine Routine zu etablieren, musst Du sie oft genug durchführen und wiederholen, um sie zu einer Gewohnheit werden zu lassen. All das ist richtig. All das ist wichtig, wenn Du Deine Gewohnheiten ändern willst. Nur was Du tust, ist genauso wichtig. Wenn Deine Routine nicht zu Dir, Deinen Bedürfnissen und Deinem Leben passt, wird Dir die Ausübung der Routine immer schwer fallen.

Egal ob Yoga oder ein anderer Sport. Wir verwenden Zeit und Energie darauf, uns die Gewohnheit anzutrainieren – uns zu disziplieren, die Gewohnheit aufzubauen und beizubehalten. Wir verwenden ebenso Zeit und Energie darauf Gründe zu identifizieren, warum wir die Gewohnheit haben sollten (Ausgeglichenheit, Stressabbau, bessere Figur, weniger Gewicht, …). Was wir tun und wie wir es tun ist oft dagegen weniger der Fokus.

 

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Ich dachte zum Beispiel lange Zeit, dass meine Yoga-Praxis unbedingt Power Flows umfassen sollte. Ja, sollte bedeutet meistens, dass etwas nicht stimmt. Und genau das war auch der Fall. So schön auch in der Theorie, in der Praxis machen mir Power Flows einfach keinen Spass, was vor allem an den Zeiten liegt, zu denen ich Yoga praktiziere: frühmorgens direkt nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen.

 

Immer wenn ich denke, ich sollte eine anspruchsvolle, schweißtreibende Routine machen, habe ich besonders große Lust die Yoga-Routine sein zu lassen. Der Zyniker mag geneigt sein zu denken, das liegt an meiner Faulheit. Ich bin zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die Wahrheit über meine Yoga-Praxis ist nämlich die: Yoga fühlt sich gut und richtig an, wenn es zwei Dinge für mich tut. 1. meinen Bürostuhl-verkrümmten Körper lockern und dehnen und 2. meine immer aktiven Gedanken beruhigen.

 

Ja, Du hast es erahnt. Power-Vinyasa trifft nicht so ganz diese Bedürfnisse. Yin Yoga dagegen schon. Genauso wie sanfte Flows, die den Fokus auf bewusste Dehnung und Ruhe legen. Wenn ich Lust habe auch ein paar Inversions, aber sonst nichts besonderes.

 

 

 

Du vor allem anderen

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist also das: ich bin mir über meine Bedürfnisse bewusst und akzeptiere sie. Mein Alltag ist voll genug und Yoga soll mir helfen zu entspannen, zu entschleunigen, mich zu erden. Wenn meine Routine das widerspiegelt, freue ich mich darauf – und erreiche genau das, was ich mir davon erhoffe.

Eine Routine zu etablieren oder beizubehalten, die nicht Deinen (wahren) Bedürfnissen entspricht ist dagegen unheimlich schwer. Es wird immer diesen inneren Kampf geben, diese Diskussion, in der Du Dich davon überzeugen willst, eine Routine durchzuführen, auf die Du keine Lust hast. Ein innerer Kampf, dank dem Du Dich nach einiger Zeit wie ein willenloser Verlierer fühlst, der aber auch gar keine Veränderung auf die Reihe kriegt.

Wenn Du auch immer mal wieder mit Deinen Gewohnheiten haderst: wie wäre es mit einer anderen Strategie? Wie wäre es, wenn Du Dir Deine Bedürfnisse bewusst machst, und die Routine danach gestaltest?

 

 

Wie sieht Deine Yoga-Routine aus?

 

Weniger Stress, mehr Achtsamkeit. | modernslow.com

5 Zeichen, dass Du mehr Achtsamkeit in Deinem Leben brauchst

Ist Dein tägliches Leben auch das reinste go go go!? Hast Du oft keinerlei Erinnerung, ob Du das Fenster zu Hause wirklich zugemacht hast? Verschüttest Du oft Dein Getränk? Verfällst Du in Aktionismus, wenn sich unerwartet ein Zeitfenster öffnet? Wenn Du bei diesen Fragen innerlich genickt hast, dann ist das ein Beitrag für Dich. Und wenn Du – weil Du gerade multitaskst oder mit den Gedanken woanders bist oder einfach aus Gewohnheit – diesen Artikel nur überfliegst, hier noch einmal in fett gedruckt, damit Du auch in diesen Fällen den Nutzen für Dich erkennen kannst: Dieser Beitrag gibt Dir die Möglichkeit zu reflektieren, ob Du mehr Achtsamkeit in Deinem Leben brauchst – denn höchstwahrscheinlich trifft mindestens eines dieser Zeichen auch auf Dich zu.

Jede freie Minute ist eine Möglichkeit etwas abzuarbeiten

Kennst Du dieses Verhalten? Sobald sich ein Zeitfenster unerwartet öffnet, beginnst Du wie von Sinnen, To Dos abzuarbeiten. Grüne Welle auf der Nachhausefahrt, ein Meeting das unerwartet kürzer dauert, ein Arzttermin, der nicht wie sonst mit langer Wartezeit verbunden ist – all das sind keine Geschenke für Dich. Keine Gelegenheit um einmal durchzuatmen, tief Luft zu holen und die wenigen freien Minuten mit etwas schönem zu füllen. Nein, diese geschenkte Zeit ist die Gelegenheit endlich die Oberhand über Deine To Do Liste zu bekommen. Diese geschenkte Zeit muss möglichst effizient genutzt werden.

Du verwendest Zeit auf irrelevante Entscheidungen

Tagtäglich sind wir mit einer Vielzahl an Entscheidungen konfrontiert. Einige davon haben weitreichende Auswirkungen, einige wenige bestimmen unser Leben für lange Zeit. Aber die meisten Entscheidungen sind ziemlich unbedeutend. Und doch verschwenden wir oft kostbare Zeit auf diese unbedeutenden Entscheidungen.

Sich bewusst gegen das überanalysieren von irrelevanten Entscheidungen zu entscheiden, bringt eine unheimliche Freiheit mit sich. Ein – etwas unsaisonales, aber nicht weniger treffendes – Beispiel: als wir letztes Jahr unseren Weihnachtsbaum gekauft haben, haben wir uns zwischen zwei Bäumen innerhalb von 30 Sekunden entschieden. Kein Witz, keine Übertreibung.  Der oder der? Der. Ok, erledigt. Der Grund: der Baum ist für uns sekundär – jeder Baum sieht gut aus, wenn wir ihn zuvor als Familie gemeinsam geschmückt haben. Was uns wichtig ist, sind die Rituale rund um Weihnachten, die gemeinsame Zeit, das Vorbereiten, das Baumschmücken, das gemeinsame Essen.

Du stellst zu hohe Erwartungen an Dich

Das Essen ist selbst gemacht und selbstverständlich gibt es jeden Tag ein anderes Gericht, die Wohnung ist immer aufgeräumt, frisch gestaubsaugt, und saisonal dekoriert. Du bist gestylt als wärst Du gerade aus einem Magazin gesprungen – effortlessly chic – und auch selbstverständlich bist Du on top of everything. Das klingt übertrieben, wenn man es so liest, nicht wahr? Aber sei ehrlich: wie oft hast Du solche, oder ähnliche Ansprüche schon an Dich gestellt? Häufiger als Dir lieb ist, häufiger als Dir gut tut. Der härteste Antreiber und der stärkste Kritiker lebt in uns selbst.

5 Zeichen, warum Du mehr Achtsamkeit in Deinem Leben brauchst. | modernslow.com

Du bist ständig am Multitasken

Auch ein Zeichen, dass Du unter Strom stehst und das meiste aus Deiner Zeit herausholen möchtest: Du erliegst dem Bann des Multitasken. Ach, Multitasken klingt einfach so toll. Wie gern würde ich noch mehr in meiner Zeit schaffen. Nur, Multitasken funktioniert einfach nicht – zumindest nicht so wie wir es gerne hätten. Ja, wir können zwei Tätigkeiten parallel ausführen, aber wir brauchen länger und machen mehr Fehler. Klingt doch nicht mehr so toll oder?

Deine Gedanken geben nie Ruhe

Egal was wir tun: die Gedanken rasen. Wenn wir morgens das Frühstück zubereiten, planen wir schon im Kopf unseren Tag und die To Dos. Wenn wir abends im Bett liegen, springen die Gedanken wild zwischen den Ereignissen des Tages und den das darf ich morgen auf gar keinen Fall vergessen – Gedanken hin und her. Wir sehen das oft als eine Art badge of honor – wir sind produktiv, wichtig, busy eben. So habe ich das auch gesehen. Nur, es macht uns krank auf lange Sicht. Wir fühlen uns ausgelaugt und sind nie richtig präsent. Stößt Du auch ständig gegen irgendwelche Dinge? Verschüttest Dein Getränk oder hast keine Erinnerung daran, was Du vor einer Minute getan hast? All das sind Zeichen, dass Du vollkommen in Deinen Gedanken, und nicht in der Gegenwart präsent warst.

Warum mehr Achtsamkeit die Antwort ist

Achtsamkeit entschleunigt, Achtsamkeit gibt Dir die Möglichkeit zu reflektieren, Achtsamkeit lässt Dich zur Ruhe kommen. Dieses Gefühl, Du müsstest aus jeder Sekunde noch etwas herausholen, mehr planen, mehr leisten, ist letztlich eine Einladung für Stress- und Schuldgefühle.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du mit Achtsamkeit gegen diese Verhaltensmuster angehen kannst. Du kannst meditieren, Du kannst über Dich nachdenken, Du kannst versuchen, Deine Angewohnheiten zu hinterfragen. Achtsamer zu leben bedeutet Dein Leben von grund auf zu verändern.

Möchtest Du Unterstützung dabei, Achtsamkeit in Dein Leben zu integrieren?

Achtsamkeit ist nicht etwas, was Du einfach von einem Tag auf den anderen umsetzt. Es ist ein Weg und entscheidend ist, dass Du jeden Tag, Schritt für Schritt, ein bisschen Achtsamkeit in Dein Leben holst. Mein Buch Modern Mindful zeigt Dir meinen persönlichen Weg zu mehr Achtsamkeit – denn vor weniger als einem Jahr hatte ich alle diese Gewohnheiten. Wenn Du jetzt, noch heute, etwas verändern möchtest, kannst Du direkt meinen einwöchigen, kostenlosen Onlinekurs Schluss mit Stress absolvieren. Hier gehts zur Anmeldung…

Schluss mit Stress ist ein kostenloser Onlinekurs von Modern Slow. Du lernst Deine Stressmuster zu erkennen und achtsamer zu leben - für mehr Zufriedenheit in Deinem Leben. | modernslow.com

Welche dieser Zeichen treffen auf Dich zu?

Welche Angewohnheit könntest Du am leichtesten ändern? Welche würde Dir besonders schwer fallen?

 Mir fiel es tatsächlich leichter das Multitasking abzustellen – hatte ich nicht erwartet – als dieses Gefühl, jede Sekunde nutzen zu müssen, sei es mit To Dos abarbeiten oder in meinem Kopf planen und überlegen und analysieren.

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest. | modernslow.com

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest

Hallo meine Lieben, die lange Osterpause ist vorbei und der Moment, auf den ich die letzten mehr als fünf Monate hingearbeitet habe ist da: heute stelle ich Euch mein Buch Modern Mindful vor. In den letzten Monaten habe ich unheimlich viel Zeit, Energie und Liebe in dieses Herzensprojekt gesteckt und ich bin so unendlich dankbar, dass ich Euch nun das Ergebnis vorstellen kann: Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest.

 

Wieso eigentlich ein Buch?

Wer nicht Teil der Modern Slow Community ist (dort gab es bereits vorab mehrere Einblicke in das Buch und meinen Weg dorthin) oder mir auf Instagram folgt, ist wahrscheinlich ein bisschen überrascht. Wieso gibt es ein Buch? Warum ein Buch über Achtsamkeit, Glück und Zufriedenheit?

Auf diese Frage gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze Antwort ist die: Weil Achtsamkeit mein Leben so fundamental verändert hat, dass ich dieses Wissen, meinen Weg und meine Methode mir Dir teilen möchte.

Weil ich den tiefen Wunsch und die Hoffnung, habe, dass Dir dieses Buch helfen kann, egal wo Du gerade in Deinem Leben stehst.

Die lange Antwort beginnt vor knapp einem Jahr. Zu dieser Zeit war ich ziemlich gestresst, sehr gestresst, und ganz schön ausgelaugt. Viel von dem Stress kam von meinem vollen, durchgetakteten Alltag – Vollzeitjob, Kind, Haushalt, damals noch meiner ersten Webseite A Hearty Matter und zugleich die Idee für Modern Slow, die ich umsetzen wollte, Sport, Freunde, Familie, … das volle Programm eben. Aber mindestens genauso viel Stress kam von mir, von meinen hohen Ansprüchen an mich selbst. Zusammen war das eine ziemlich toxische Mischung. Stress war in meinem Alltag vorprogrammiert – und mir schon länger gut bekannt. Über die Jahre hatte ich gelernt damit umzugehen – dachte ich zumindest. Bis ich vor knapp einem Jahr an einem Tiefpunkt realisiert habe, dass ich etwas ändern muss. Dass ich mein Leben wirklich ändern muss, wenn ich nicht will, dass sich kleine, alltägliche Planänderungen regelmäßig anfühlen wie eine mittlere Katastrophe.

 

Modern Mindful - Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest | modernslow.com

Kleine, große Schritte zu Achtsamkeit und Glück

Nachdem ich diesen Entschluss gefasst hatte, hat sich natürlich mein Leben nicht über Nacht geändert. Aber Stück für Stück habe ich Achtsamkeit mehr in mein Leben gelassen und Stück für Stück hat diese Lebensweise meinen Alltag, mein gesamtes Leben verändert. Komplett und umfassend verändert.

Dabei habe ich äußerlich betrachtet rein gar nichts verändert: gleicher Job, gleiches Vollzeitpensum. Ein Kind, dessen Betreuungsstunden ich nicht erhöht habe. Mann, Freunde, Familie, Haushalt, Modern Slow, Sport. All das ist gleich geblieben. Nicht einmal eine Haushaltshilfe habe ich eingestellt.

Alles, was ich verändert habe ist in mir.

Alles, was ich verändert habe, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Achtsamkeit.

 

Seit ein paar Monaten kombiniere ich nun auch Achtsamkeit, Dankbarkeit und Schreiben, indem ich jeden Tag, morgens und abends, ein paar Fragen für mich beantworte.

Das Ergebnis überwältigt mich noch immer.

Seit ich damit begonnen habe, bin ich gelassener und glücklicher. Deutlich gelassener und glücklicher. Diese Fragen haben meinen Alltag in einem Ausmaß bereichert, das ich nicht für möglich gehalten hätte.

Ich bin so begeistert, von dem was ich gelernt habe, von dieser so umfassenden Veränderung, dass ich mein Wissen und meine Tagebuchfragen mit Dir teilen möchte. Ich möchte Dir helfen, Achtsamkeit nachhaltig in Dein Leben zu integrieren, damit Du Dich weniger gestresst und dafür glücklicher fühlst.

 

Das Konzept von Modern Mindful

Modern Mindful ist das Ergebnis meiner Suche nach einem Weg, mein Leben bewusster zu gestalten, ohne dabei mein ganzes Leben über den Haufen zu werfen. Genau das ist die Philosophie hinter Modern Slow – es ist meine Philosophie: ich bin der Meinung, dass Du die Lösung für ein achtsames Leben nicht auf einer einsamen Berghütte findest, sondern in Dir selbst – da, wo Du gerade bist.

Ich hoffe, dass Dich Modern Mindful dabei unterstützen wird, ein achtsames Leben zu gestalten – egal, wo Du gerade bist. Egal, ob Du Dich bereits mit Achtsamkeit auseinandergesetzt hast. Egal, ob Du nur etwas von den Ärgernissen des Alltags genervt bist, oder wirklich unter dem Stress in Deinem Leben leidest. Achtsamkeit kann Dir helfen, damit umzugehen, und mehr Glück und Zufriedenheit zu finden.

Aber ganz klar: Achtsamkeit ist keine schnelle Lösung.

Ich halte nichts von Methoden (oder Gesichtscremes), die grandiose Ergebnisse über Nacht versprechen. Genauso wenig möchte ich mit Modern Mindful suggerieren, dass Du nur das Buch kaufen musst, es liest und dann ist alles Friede Freude Eierkuchen.

 

Modern Mindful will Dich unterstützen, etwas zu verändern – aber Du musst selbst aktiv werden. Daher gibt es Modern Mindful ausschließlich als Hardcopy Buch. Modern Mindful ist Dein täglicher Begleiter, der Dir hilft, Deinen Alltag, Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten.

 

Modern Mindful enthält die wesentlichen Konzepte, die mir geholfen haben, es enthält meine persönlichen Erfahrungen, Übungen und ein Tagebuch für 100 Tage. Modern Mindful ist Wissens- und Inspirationsquelle, Arbeits- und Tagebuch in einem. Ich möchte Dich ermutigen, nicht nur das Buch, sondern auch einen Stift in die Hand zu nehmen und dabei tatsächlich ins Handeln, ins Verändern, zu kommen.

Modern Mindful enthält ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage. | modernslow.com

Ein Blick in Modern Mindful

Modern Mindful hat insgesamt 280 Seiten und besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil stelle ich Dir das Konzept der Achtsamkeit vor, zeige Dir warum Achtsamkeit so entscheidend für Deine Zufriedenheit ist und wie Du Achtsamkeit in Dein Leben nachhaltig integrieren kannst. In diesem Teil warten 11 Übungen auf Dich, die Dir helfen, Deine Gedanken und Dein Handeln zu hinterfragen, um zu verstehen, wie Dein Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit aussehen kann.

Inhalt von Modern Mindful | modernslow.com

Selbstreflektion ist ein wesentlicher Bestandteil von Modern Mindful. Je mehr Du Dich selbst verstehst, desto mehr kannst Du an Dir und Deinem Leben arbeiten. Das Ziel ist dabei wortwörtlich Selbstverständnis – entwickle Verständnis für Dich und Deine Gedanken. Höre hin, nimm Deine Gedanken an und versuche negative Gedankenschleifen Stück für Stück aufzulösen. Das ist ein ganzes Stück Arbeit, aber es ist all die Mühen wert.

 

Der zweite Teil von Modern Mindful ist ein Achtsamkeitstagebuch für 100 Tage, das Dir hilft Dein Leben Tag für Tag, Stück für Stück, achtsamer zu gestalten. Das Tagebuch enthält ein paar Fragen für morgens und abends und unterstützt Dich so, Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen – um zu reflektieren, um Dich Dir selbst zuzuwenden, um dankbar zu sein. Es sind genau die Fragen, die ich seit Monaten selbst täglich für mich beantworte.

Wenn ich jetzt daran denke, wie ich mich vor knapp einem Jahr gefühlt habe, dann fühlt sich dieses Leben Lichtjahre entfernt an. Nicht weil es so lange her ist – was ist schon ein Jahr – sondern weil ich mich nicht anders fühlen könnte. Wenn ich eine derartige Veränderung in meinem Leben erreichen kann, dann kannst Du das auch!

Modern Mindful – Wie Du Glück und Zufriedenheit im Hier und Jetzt findest  ist jetzt verfügbar im Buchhandel.

Hier findest Du weitere Informationen, Erfahrungsberichte, usw.

Alles Liebe

Katharina

Wie Meditation Dein Leben verbessert

Meditation ist ein unheimlich wertvolles und mächtiges Tool um Dein Wohlbefinden zu steigern und Stress zu reduzieren. Außerdem hilft Dir Meditation gelassener zu werden. Wie wertvoll diese Eigenschaft ist, habe ich in den letzten Monaten immer wieder an mir entdeckt. In diesem Beitrag erfährst Du wie Meditation Dein Leben verbessert und wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst.

 

Meditation bringt Gelassenheit

Gelassenheit ist eine großartige Eigenschaft, die nicht nur im Miteinander mit anderen hilft. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal verwundert hat, je mehr ich diese in sich ruhende Gelassenheit an mir entdeckt habe. Ja, Du hast es erraten, früher war das nicht gerade meine Stärke. Anfangs fand ich es ganz schön komisch, dass ich in Situationen, in denen ich mich sonst unheimlich geärgert habe, einfach ruhig blieb. Es war sogar so ungewohnt, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob noch alles an mir stimmt. Bis es klick gemacht hat und ich erkannt habe: diese Gelassenheit ist so unheimlich befreiend!

 

Meditation bringt Ruhe

Meditation hilft Dir die sonst so rasenden Gedanken zu beruhigen, indem Du immer wieder sanft zu Deinem Atem oder Deinem Mantra zurückkehrst. Das ist nicht immer leicht. Wir sind es mehr und mehr gewohnt von äußeren Reizen überflutet zu werden und das persistente Bingen unserer Smartphones führt dazu, dass wir regelrecht verlernen, uns länger auf nur eine Tätigkeit zu konzentrieren.

Wenn wir uns dann tatsächlich für eine Meditationseinheit niederlassen, dann zwickt es im Rücken, der Nacken spannt und die Gedanken wollen einfach keine Ruhe geben. Meditation verlangt nicht viel von Dir – einfach nur immer wieder zum Atem zurückkehren ohne Dein Abschweifen zu bewerten oder zu verurteilen. Doch gerade am Anfang unserer Praxis kostet das mitunter viel Willenskraft nicht den Gedanken nachzujagen, sondern sie ziehen zu lassen. Aber das Ergebnis dieser Übung ist es wert! Denn selbst wenn es schwer fällt, wirst Du danach ruhiger und ausgeglichener fühlen.

 

Wie Meditation auf Deinen Körper wirkt

Meditation erhöht nicht nur Dein subjektives Wohlbefinden und Deine allgemeine Zufriedenheit, es wirkt auch nachhaltig auf Deinen Körper. Meditation stärkt das Immunsystem und senkt den Blutdruck. Vielmehr noch, Meditation wirkt insbesondere auf den Teil Deines Gehirns, der für Stress-Empfinden verantwortlich ist (mehr dazu unter anderem hier und hier). So lernst Du mit regelmäßiger Meditation das Handwerkszeug, mit dem Du aktiv Stress entgegenwirken kannst.

Wie ich die Kraft von Meditation selbst erlebt habe

Meditation ist nun sein mehreren Monaten ein fester Bestandteil meines Lebens und die Ruhe und Gelassenheit, die ich dadurch erfahren habe, möchte ich auf gar keinen Fall missen. Dank meiner Meditationspraxis – die wahrlich nicht umfangreich ist, im Schnitt komme ich auf 5 Minuten täglich – habe ich an mentaler Stärke und Lebensqualität gewonnen.

Die Wirksamkeit von Meditation und der damit verbundenen konzentrierten Atmung habe ich aber auch schon in einem vollkommen anderen Kontext, nämlich während der Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes erlebt. Die ganze Schwangerschaft hinweg war Yoga, aber insbesondere Atem- und Meditationsübungen ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. In den letzten Wochen vor der Geburt habe ich diese Übungen jeden Tag für fast eine Stunde gemacht.

Das Ergebnis: ich war bis zum Einsetzen der Wehen (eine Woche nach Termin) körperlich fit und auch seelisch unheimlich ausgeglichen. Und die Geburt? Ich habe noch nie (und seitdem nie wieder) eine so tiefe Ruhe und Konzentration erlebt. Nein, die Geburt war nicht schmerzfrei (nicht mal annähernd…), aber dank meiner ruhigen und bewussten Atmung hatte ich zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass das, was da gerade passiert, machbar ist, dass ich die Ruhe und Kraft in mir habe, die es braucht. Diese tief in mir ruhende Gewissheit war so mächtig! Natürlich spielten mein Mann, meine Hebammen, und meine Vorbereitung eine wichtige Rolle. Aber ich bin überzeugt, dass meine Meditationspraxis der Schlüssel zum positiven Erleben dieser Situation war.

Meditation verbessert Dein Leben grundlegend. Ruhe, Gelassenheit, und sogar körperliche Verbesserungen sind möglich. | modernslow.com

Wie Du Meditation in Dein Leben integrieren kannst

Die wichtigste Erkenntnis im Bezug auf Meditation ist meiner Meinung diese: was zählt ist nicht, wie lange Du meditierst, sondern, dass Du es regelmäßig tust. Schon kurze Meditationseinheiten zeigen ihre Wirkung. Du kannst auch zunächst beginnen, einfach Wartepausen in Deinem Alltag zu nutzen, um ganz bewusst Deine Atmung zu vertiefen und Dich voll auf den Atem zu konzentrieren. Egal ob beim Warten an der Schlange im Supermarkt oder im Aufzug, Du kannst diese “verlorene Zeit” für Dich nutzen und ganz achtsam und fokussiert atmen.

Ich bin kein ausgebildeter Meditationslehrer, sondern habe mir selbst Zugang zu der Materie verschafft – ganz im Sinne von just do it. Geleitete Meditationen sind eine gute Möglichkeit für den Einstieg, ebenso die Achtsamkeitsmeditation, bei der Du Dich einfach vollständig auf die Atmung konzentrierst. Wenn Du mit dem Meditieren beginnen möchtest, habe ich hier ein paar Anlaufstellen für Dich zusammengestellt.

Bei Eva von Flow & Glow kannst Du Tipps für die passende Sitzhaltung finden.

Bei Fuck Lucky Go Happy findest Du Tipps, wie Du es nachhaltig schaffst, Meditation in Dein Leben zu holen.

Auf Youtube gibt es viele geführte Meditationen (hier findest Du eine Auswahl derer, die ich oft benutze) und sogar komplette Meditationskurse, die unterschiedliche Meditationsformen vorstellen und Übungen dazu anbieten.

Hast Du schon einmal meditiert oder meditierst Du regelmäßig?

Welche Form der Meditation passt am besten zu Dir?

Welche Wirkung von Meditation hast Du an Dir feststellen können?

Eine Abendroutine hilft mit dem Tag abzuschließen. | modernslow.com

Warum Du (und ich!) eine Abendroutine haben sollten

Eine Morgenroutine zu etablieren, hat meinen Alltag unheimlich entspannt – und gleichzeitig meine Produktivität und Konzentration enorm gesteigert. Es gibt viele Gründe, die nahelegen, den Tag auch mit einer Abendroutine zu beenden. In diesem Beitrag stelle ich Dir diese Gründe für eine Abendroutine vor. Du erfährst auch, warum es mir bisher schwer fiel eine Abendroutine einzuhalten und mit welchen Strategien ich arbeite um nachhaltig eine Abendroutine einzuführen.

Gründe für eine Abendroutine

Die wohl größten Vorteile einer Abendroutine sind, dass wir leichter einschlafen und besser und erholsamer Schlafen. Warum beides erstrebenswert ist muss ich nicht erklären oder? So viel sei gesagt, ein erholsamer Schlaf ist unheimlich wichtig für unser Wohlbefinden, für unsere Konzentration und unsere Produktivität. Ähnlich wie bei der Morgenroutine tut uns (und unserem Gehirn) der routinierte Ablauf des Abends gut. Wir wissen genau was auf uns zukommt und müssen keine bewussten Entscheidungen mehr treffen. Die Routine ermöglicht es uns achtsam den Tag zu beenden. Unser Geist kommt zur Ruhe und wir entspannen uns – ideale Voraussetzungen, um gut einzuschlafen.

 

Wie könnte deine Abendroutine aussehen?

Eine Abendroutine kann all das umfassen, was Dir gut tut. Einzige Voraussetzung ist, dass es Dir wirklich hilft zur Ruhe zu kommen. Bewegung tut und gut und hilft, dass wir abends gut einschlafen können. Aber ein anstrengendes Workout kurz vor dem ins Bett gehen ist eher nicht geeignet, da das das Einschlafen oft schwieriger macht. Stattdessen empfiehlt sich eine entspannende Yoga-Sequenz oder eine kurze Meditation. Auch schön: ein gutes Buch lesen – so lange es Dich nicht dazu verleitet länger wach zu bleiben als Du eigentlich wolltest…

Ebenfalls wichtig: kein Smartphone. Das blaue Licht aktiviert unser Gehirn und inhibiert die Melatonin-Ausschüttung (das Hormon, das uns schläfrig macht) – also etwas, was wir gerade am Abend nicht wollen. Zudem: ähnlich wie bei der Morgenroutine tut es uns und unserem Geist gut, wenn wir ohne äußere Einflüsse den Tag beenden können – ohne Nachrichten, ohne Likes, ohne soziale Vergleiche.

Eine Abendroutine hilft Dir den Tag achtsam und entspannt zu beenden. | modernslow.com

Warum ich Schwierigkeiten hatte eine Abendroutine zu etablieren

In meinem Kopf weiß ich, wie gut eine Abendroutine wäre, und doch habe ich lange Zeit damit gekämpft eine Abendroutine wirklich nachhaltig einzuführen. Die Abendstunden sind meine Zeit. Abgesehen von der einen Stunde am Morgen, die mit Yoga und Schreiben gefüllt ist, sind die Stunden nachdem mein Sohn ins Bett gegangen ist, meine Freizeit. Egal ob Zeit mit meinem Mann, Zeit für Modern Slow, Zeit für mich oder – wenn auch sehr eingeschränkt – Hausarbeit, all das findet in diesem Zeitfenster statt. Und ja, das fühlt sich oft einfach viel zu kurz an! Da fällt es schwer, Zeit freizuschaufeln, um eine Abendroutine durchzuführen – noch dazu, wenn ich weiß, dass ich nicht zu spät ins Bett gehen sollte, um mein Schlafpensum zu bekommen.

Meine Strategien und Tricks

Mein Helferlein: mein Smartphone

Ja, paradoxerweise hilft mir mein Smartphone dabei eine Abendroutine einzuhalten. Mein iPhone hat eine tolle Funktion, die mir unheimlich hilft bei der Abendroutine (liebe Android-User: wenn es so etwas bei Euch auch gibt, kommentiert gerne oder schreibt mir eine Nachricht, dann füge ich diese Info in diesen Beitrag hinzu). Das Tool heißt Schlafenszeit und ist bei der Wecker/Uhr Funktion zu finden. Du kannst einstellen, von wann bis wann Du schlafen willst, und Dein iPhone erinnert Dich x Minuten vorher (und stellt automatisch einen Wecker). Genial. Mir war vorher gar nicht bewusst, an wie vielen Tagen ich die Uhr nicht im Blick hatte und deshalb zu spät ins Bett kam (und die Abendroutine aus Zeitgründen gestrichen habe). Dank dieses kleinen Tools werde ich nun rechtzeitig an meine Schlafenszeit erinnert. Bin ich immer im Bett, wenn ich es auch sein möchte? Nein, bei weitem nicht. Aber im Schnitt schaffe ich es deutlich früher ins Bett, und das ist immerhin etwas.

 

Mehr Zeit einplanen als nötig

Meine Schlafenzeit-Erinnerung kommt 30 Minuten bevor ich im Bett sein will. Das ist viel länger als ich für meine aktuelle Abendroutine benötige. Aber ich habe festgestellt, dass mich ein kürzeres Zeitfenster schlicht und einfach nervt. Eben weil mir die Abendstunden so wichtig sind, möchte ich mich nicht durch meine Abendroutine gegängelt oder gestresst fühlen. Außerdem ist das auch der Hinweis, dass ich spätestens ab diesem Signal nicht mehr auf Social Media unterwegs bin.

 

Schreiben als Teil der Abendroutine. | modernslow.com

Weniger ist mehr – gerade wenns schwer fällt

Meine aktuelle Abendroutine ist das absolute Minimum und dauert nur ein paar Minuten. Nachdem ich im Bad war, setze ich mich kurz ins Bett und schreibe ein paar Zeilen. Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Gedanken besonders unruhig sind, meditiere ich kurz. Wenn ich mich besonders verspannt fühle, mache ich noch ein paar sanfte Yogaübungen im Bett. Und dann Licht aus und gute Nacht – denn meistens bin ich zu diesem Zeitpunkt einfach nur müde (ich stehe ja um 5.00 Uhr auf…). Yoga finde ich einen tollen Bestandteil einer Abendroutine, aber für mich war es bisher nicht umsetzbar, Yoga in die Routine zu integrieren. Wenn ich abends Yoga mache, dann direkt nachdem mein Sohn im Bett ist, bevor ich zu meinem eigentlichen Abendprogramm übergehe.

Meine Abendroutine ist sehr kurz und einfach gehalten. Dennoch spüre ich wie sehr es mir gut tut, dass die letzten Minuten vor dem Schlafen immer gleich ablaufen. Wenn auch Du bisher Schwierigkeiten hattest, eine Abendroutine zu etablieren, kann ich Dir nur empfehlen klein anzufangen (wiederum: don’t let the perfect be the enemy of the good).

 

Hast Du eine Abendroutine?

Gehst Du auch immer später ins Bett als Du willst (oder solltest)?

Wie sähe Dein perfekter Abend aus?

5 Tipps um Dich weniger gehetzt zu fühlen

In den letzten Wochen war es ruhiger auf Modern Slow. Der Grund? Andere private und berufliche Projekte, die für einige Zeit ziemlich viel meiner Aufmerksamkeit gefordert haben. Mit anderen Worten, es war ruhig auf Modern Slow, weil ich genau diese 5 Tipps, um die es in diesem Beitrag geht, umgesetzt habe. Fühlst Du Dich auch immer wieder gehetzt? Zerrissen zwischen verschiedenen Aufgaben? In diesem Beitrag teile ich meine 5 Tipps mit Dir, wie Du Dich weniger gehetzt fühlst.

 

Tausend Dinge gleichzeitig machen

Wo ist der Unterschied zwischen gehetzt fühlen und Stress? Jeder differenziert da wahrscheinlich anders. Für mich ist das Gefühl gehetzt zu sein eine Vorstufe zum Stress. Es beinhaltet noch nicht das Gefühl, dass mir alles zu viel. Wenn ich wirklich gestresst bin, rasen meine Gedanken, sind abgehackter, weniger zusammenhängend und negativer. In meiner persönlichen Erfahrung hat das Gefühl des gehetzt seins allem voran zwei Eigenschaften: (1) ich fühle mich in unzählige Richtigungen gleichzeitig gezerrt, und (2) ich habe das Gefühl, dass ich alles schneller und am Besten gleichzeit machen sollte.

So kommt es schon mal, dass ich einer Tätigkeit nachgehe, aber gleichzeitig an zwei andere Dinge denke, oder dass ich der Versuchung des Multitasking erliege. Und dann dauert es nicht lange bis ich mich gehetzt fühle. Bis ich das Gefühl habe, dass ich nicht anhalten darf, keine Zeit vergeuden darf. Spätestens wenn ich dieses Gefühl bemerke, weiß ich, dass ich gegensteuern sollte. Einen Gang zurück schalten, einen Schritt zurück machen und die Situation aus der Vogelperspektive betrachten, ist dann die Devise.

Tipps, damit Du Dich weniger gehetzt fühlst. Allesamt Tipps, die ich umsetze, sobald ich das Gefühl habe, dass ich gegensteuern muss. | modernslow.com

Tipps um Dich weniger gehetzt zu fühlen

Mein Vorsatz Stress aus meinem Leben zu verbannen hat dazu geführt, dass ich in den letzten Monaten einige Zeit in dieser Vogelperspektive verbracht habe – und sehr viel über mich gelernt habe. Wenn ich mich gehetzt fühle, hat das in der Regel einen von zwei Gründen: entweder ich habe mir zu viel aufgehalst und muss kürzer treten und entschleunigen oder ich muss mein Mindset ändern.

 

Tipp 1: Identify the problem

Ein Motto von Gretchen Rubin, das ich in ihren Büchern Better than Before und The Happiness Project kennengelernt habe – übrigens zwei Bücher, die ich absolut empfehle.  Wann immer Gretchen Rubin der Meinung ist, dass sie nicht weiterkommt oder sie sich in Ausreden verfängt, kommt dieses Motto zum Einsatz: Identify the problem. Was ist das Problem?

Diese Herangehensweise ist unheimlich kraftvoll – in diversen Lebenslagen. Manchmal ist das Problem offensichtlich, manchmal müssen wir ein wenig Seelenforschung betreiben, um zu identifizieren, was hinter einem Gefühl oder einer Situation steht. Doch die Frage – was ist das tatsächliche Problem? – kann Dir helfen aus dem Kreislauf aus Multitasking und Stress auszusteigen. Das Problem zu kennen, bedeutet klarer sehen zu können. Wenn klar ist was das Problem ist, kannst Du daran arbeiten, eine Lösung dafür zu finden, denn die gibt es – egal ob Du Aufgaben streichen musst, Deadlines verschiebst, oder einen falschen Glaubenssatz auflöst.

 

Tipp 2: Setze Prioritäten

Für den Fall, dass ich bemerke, dass ich mir doch zu viel aufgehalst habe, hilft nur eines: To Dos werden gestrichen oder zumindest verschoben. Dabei hilft es unheimlich mir bewusst zu sein, was meine Werte sind und darauf zu vertrauen. Manchmal lasse ich mich von spannenden und interessanten Projekten und Ideen mitreißen, sei es in der Arbeit, im Privatleben, oder im Bezug auf Modern Slow. Das ist schön und aufregend, wenn ich genügend Kapazitäten habe. Wenn ich diese nicht habe, dann ist Nein sagen, die richtige Strategie.

 

Tipp 3: Let it go

Noch wichtiger als Nein zu Aufgaben zu sagen, ist es Nein zu dem Gefühl zu sagen. Eine Minute tief durchatmen, eine Meditation oder entspannende Yoga-Sequenz machen, ganz egal welche Form Du wählst, wichtig ist genau das zu tun, was Deine gehetzten Gedanken Dir ausreden wollen: eine Pause. Beruhige Deine rasenden Gedanken. Nimm Dir Zeit, Dinge langsam und bewusst zu machen. Je mehr die Gedanken rasen, desto mehr brauchst Du diese Pause und die Ruhe. Atme tief durch und löse Dich von den Erwartungen.

 

Tipp 4: Vertraue Deiner Planung

Oft fühle ich mich gehetzt nicht deshalb, was ich den ganzen Tag über zu tun habe, sondern allein aufgrund des Wissens, dass die nächsten Tage wichtige To Dos bereithalten. Gerade wenn wichtige Termine in der zweiten Wochenhälfte liegen, schleicht sich das Gefühl von gehetzt sein ein – allein deshalb weil die wichtigen Termine immer im Hinterkopf präsent sind. In diesen Situationen hilft es mir unheimlich, mir bewusst zu machen, dass ich alles getan habe, dass ich genügend Vorbereitungszeit eingeplant habe, dass ich nicht zu viel in meinen Tag gepackt habe. One day at a time.

 

Tipp 5: Schalte ab

Ja, ich komme immer wieder darauf zurück – und ich bin nicht allein. Eine Offline-Pause tut einfach immer wieder gut. So sehr ich es schätze mich mit Gleichgesinnten und Freunden auf Social Media zu verbinden, so sehr weiß ich auch, dass das Gefühl der ständigen Erreichbarkeit auf Dauer nicht gut für mich ist. Gerade wenn ich mich gehetzt fühle, ist eine Offline-Pause oft genau das richtige um meinen Tag zu entschleunigen. Egal wie lange die Pause andauert – ob nur einen halben Tag oder mehrere Tage – danach fühle ich mich zu 100% weniger gehetzt.

Kennst Du Deine Zeichen dafür, dass Du gehetzt bist und einen Gang zurück schalten solltest?

Welche Methoden benutzt Du um zu entschleunigen?

Fällt es Dir manchmal schwer Nein zu Aufgaben und Ideen zu sagen?

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Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

Seit ich vor ein paar Monaten Yin Yoga entdeckt habe, bin ich vollkommen begeistert von dieser Art Yoga zu praktizieren. Die Ruhe dieser Praxis ist oft genau das richtige, um abends nach einem vollen Tag wieder in Einklang zu kommen. Auch morgens starte mit meiner täglichen Yoga-Routine gerne sanft in den Tag – und Yin Yoga ermöglicht mir genau das: den Körper und Geist sanft und achtsam wecken. Daher freut es mich umso mehr, dass die liebe Eva von Flow&Glow Euch heute Yin Yoga etwas genauer vorstellen wird.

 

Hallo ihr Lieben, ich bin Eva von Flow&Glow. Als begeisterte Leserin von Katharinas schönem Blog, freue ich mich, euch hier über eines meiner Lieblingsthemen berichten zu dürfen: das Yin Yoga. Dieser sanfte und sehr wirkungsvolle Yogastil hat mein Herz erobert. Warum, das könnt ihr gleich lesen. Zuerst möchte ich euch kurz erzählen, wo ihr mich ansonsten findet. Wenn ich nicht für Katharina schreibe (was ich heute auch zum ersten Mal tue), dann , kümmere mich um meine zwei Kinder, unterrichte Yoga  (in Neckargemünd bei Heidelberg) oder schreibe für meinen Blog Flow & Glow. Vielleicht kennt ihr meinen Blog ja schon. Wenn nicht, dann schaut doch mal vorbei. Auf Flow& Glow schreibe ich über Yoga, Meditation und alles was glücklich macht. Da ich mich pflanzenbasiert ernähre und viel in der Küche experimentiere, blogge ich auch viele leckere Rezepte.

 

Aber jetzt erzähle ich euch etwas über das Loslassen mit Yin Yoga und warum ich diesen Yogastil so liebe. 

Einfach mal loslassen: Mit Yin Yoga

Yin und Yang, Ruhe und Aktivität. Beides existiert immer zusammen. Meist haben wir viel Yang in unserem Leben, viel Bewegung, Schnelligkeit und Aktivität. Wir rasen morgens zum Arbeiten, holen gleich im Anschluss unsere Kinder vom Kindergarten ab oder rennen ins Fitnessstudio oder zu einer Freizeitverabredung… Oder oder oder… Zuhause warten dann Post und Haushalt bevor wir erschöpft ins Bett sinken können.

Unser Alltag ist sehr Yang bestimmt, er ist schnell, aktiv und durch viele Ereignisse geprägt. Wir sind ständig in Bewegung. Das ist schön, wenn wir zum Ausgleich auch etwas Yin haben: Ruhe, Ausgeglichenheit und Erdung.

 

Yin Yoga bietet hier eine wunderbare Ergänzung zum Yang in unserem Leben.

Es ist ein sehr sanfter Yogastil, der ein immer tieferes Loslassen ermöglicht. Yin Yoga ist Yoga für die Seele. Und gerade, wenn der Alltag sehr bewegt ist, ist es wichtig, immer wieder die eigene Mitte zu finden, in sich hinein zu hören und zur Ruhe zu kommen. Die sanfte Yin-Praxis entspannt und stärkt den ganzen Körper und ist dabei sehr kraftvoll in der Wirkung.

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 Wie Yin Yoga funktioniert?

Die meisten Yogastile sind mit Kraft, also Yang, verbunden. Sie setzen auf den Wechsel von An- und Entspannung der durch Muskeleinsatz erreicht wird. Yin Yoga ist eine passive Praxis ohne Kraft. Die einzelnen Yogastellungen (Asanas) werden ohne Muskelanspannung – passiv – eingenommen und dafür aber lange gehalten. Du darfst komplett loslassen. Durch diese Passivität werden die tiefen Schichten des Körpers, das Bindegewebe und die Faszien angesprochen. Diese würden durch aktivere Yogastile oder auch Sport so nicht erreicht werden. Auch der Energiefluss in unserem Körper wird durch das lange passive Halten harmonisiert und unsere Selbstheilungskräfte aktiviert.

 

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Wie Yin Yoga geübt wird?

Yin Yoga wird kalt geübt, d.h. ohne sich vorher aufzuwärmen. So werden die tiefen Schichten im Körper erreicht.

Die Stellungen werden passiv, d.h. ohne Muskelkraft eingenommen und gehalten. Es wird auch nicht muskulär nachgezogen, der Körper sinkt von alleine tiefer in die Stellungen hinein. Es gibt kein Alignment (exakte Ausrichtung) wie im klassischen Yoga. Die Übungen können so angepasst werden, wie sie sich gut anfühlen. Jede Asana wird drei bis fünf Minuten gehalten, Fortgeschrittene können auch länger halten.

Die Dehnung in den einzelnen Stellungen sollte angenehm sein, so dass man ganz loslassen und innerlich still werden kann. Zur Unterstützung können Hilfsmittel wie Kissen, Decken oder auch Bolster nützlich sein.

Nach jeder Asana wird nachgespürt und auf den Energiefluss im Körper geachtet.

 

Was  mir am Yin Yoga besonders gut gefällt?

Mir gefällt die Freiheit im Yin Yoga. Dadurch, dass es kein richtig oder falsch gibt, ist alles offen und der Körper kann selbst in seine Asana hineinfinden.

Das ist unglaublich entspannend und hilft beim Loslassen. Auch wird so der eigene Yogalehrer in uns geschult, das eigene Erspüren unseres Körpers und mit der Zeit auch der tieferen Zusammenhänge in uns, der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele.

Wenn wir dies an uns wahrnehmen und verstehen, dann hilft uns das auch zu mehr Achtsamkeit und Harmonie in allen anderen Bereichen unseres Lebens.

Und wenn wir das Loslassen auf der Matte üben, so gelingt uns dies auch immer mehr in unserem Alltag.

 

Wenn du dich für Yoga interessierst, so findest du auf Flow & Glow noch viel mehr zu diesem Thema, z.B. 5 Tipps für Yogaanfänger, Sitzhaltungen für Yoga und Meditation oder auch wie Sport und Yoga zusammen passen. Und alle die sich sowohl für Yoga als auch Ernährung interessieren, können mal in Sind denn alle Yogis Veganer oder auch Ernährung aus yogischer Sicht reinpiken.

Viele vegane und vollwertige Rezepte wie z.B. für ein leckeres Kurkuma Porridge, meine liebste Thai-Suppe mit rotem Curry oder köstliche Vegane Bounty Happen  findest du ebenfalls auf meinem Blog.

Lerne loszulassen mit Yin Yoga. | modernslow.com

Vielen Dank liebe Katharina, dass ich heute auf deinen Seiten über Yin Yoga berichten durfte. Mir hat es viel Spaß gemacht.

Namsté und liebe Grüße an die gesamt Modern Slow Community

Eure Eva

 

Wie Du mehr im Hier und Jetzt lebst

Zwischen Schuldgefühlen über etwas was Du gestern gesagt hast und tausendundeins Plänen für die nächsten Tage, Wochen und Monate geht etwas verloren: das hier und jetzt. Der Moment, genau der, der gerade passiert. Dabei ist genau dieser Moment alles was zählt. Alles was Du hast. Die Vergangenheit ist geschehen und Du solltest sie loslassen. Deine Vergangenheit mag Dich zu der gemacht haben, die Du bist. Aber in der Vergangenheit zu leben, wird Dich keinen Schritt weiter bringen. Und die Zukunft liegt nicht in unserer Hand, so sehr wir uns das manchmal wünschen. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine Strategien vor, um mich auf die Gegenwart zu fokussieren.

 

Werde eins mit Deinem Körper

Sich auf seinen Körper, seine wortwörtliche Präsenz zu konzentrieren wirkt unheimlich erdend und beruhigt die Gedanken. Oftmals konzentrieren wir uns nur auf unseren Kopf, auf unsere Gedanken, und vergessen, dass es da noch mehr gibt. Dabei gibt es noch mehr als unser Gehirn – auch wenn es ein wahrhaft fantastisches Gebilde ist. Uns ganz bewusst auf unseren Körper und die Einheit aus Körper und Geist zu konzentrieren, bringt uns wieder in Einklang mit uns selbst – und ganz sanft ins hier und jetzt.

Meine Strategien: barfuss laufen, eine kurze Selbstmassage von Nacken und Schläfen, einfach nur fühlen z.B. mit einem Bodyscan (englischsprachig).

 

Lege Dein Smartphone weg

Lege bewusst Dein Smartphone weg oder schalte es für eine Weile aus. Oftmals kommt der größte Reiz, das Smartphone zu benutzen schlichtweg daher, dass es die meiste Zeit neben uns liegt. Befreie Dich davon! Aus den Augen aus dem Sinn. Schon allein die Distanz zwischen Dir und Deinem Smartphone zu erhöhen, kann Dir dazu verhelfen, Dich für mehrere Stunden auf das was gerade passiert zu konzentrieren. Gerade am Wochenende liegt mein Smartphone oft stundenlang in einem anderen Zimmer – und ich bin auf einmal soviel präsenter.

Willst Du noch mehr Tipps, um bewusst abzuschalten? Mein einwöchiger, kostenloser Email-Kurs Digital Detox zeigt Dir nicht nur Strategien auf, wie Du Deinen Internet-Konsum reduzieren kannst. Im Zuge des Kurses kannst Du Deinen Konsum überdenken und hinterfragen, was dahinter steht. Gemeinsam mit den Strategien bist Du dann gewappnet, um nachhaltig offline-Zeiten in Dein Leben zu integrieren. Hier kannst Du Dich für Digital Detox anmelden.

 

Meditiere

Meditation ist wohl eine der stärksten Methoden um die Gedanken zu beruhigen und sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Zugegebenermaßen ist es anfangs schwierig sich nur auf den Atem zu konzentrieren. Immer wieder schleichen sich Gedanken ein und es gab einige Meditationseinheiten, in denen meine Gedanken so schnell und so weit abgedriftet sind, dass ich es erst nach mehreren Sekunden gemerkt habe. Aber das schöne: eine Meditation hilft Dir Dich zu fokussieren, selbst wenn Du Schwierigkeiten hast Dich auf den Atem zu konzentrieren. Es gibt definitiv eine Lernkurve und wenn Du häufiger Meditation praktizierst, wird die Pause, die wundervolle Leere, zwischen den Gedanken immer länger werden – und Du bist genau da wo Du hinwillst: nur im hier und jetzt.

Meine Tipps wie Du mehr im hier und jetzt lebst. | modernslow.com

Fokussiere Dich auf eine Tätigkeit

Wenn die Gedanken wieder und wieder zu einer Situation in der Vergangenheit zurückkehren oder wir gedanklich bereits Wortgefechte austragen, die wir in der Zukunft vermuten, dann hilft es unheimlich sich ganz bewusst auf eine Tätigkeit zu konzentrieren – und nur auf diese Tätigkeit. Das kann eine ganz bewusste Pause sein, in der Du eine Tasse Tee trinkst und Dich vollkommen auf den Tee und das Trinkerlebnis konzentrierst. Oder Du fokussierst Dich bewusst auf eine einfache Aufgabe, wie abspülen, staubsaugen, bügeln oder Unkraut jäten. Wir alle haben schon einmal bei solchen Tätigkeiten die Erfahrung gemacht, dass wir komplett Raum und Zeit vergessen haben. Dieses Erlebnis kannst Du bewusst herbeiführen, indem Du Dich – ähnlich der Meditation – darauf konzentrierst, nur diese Tätigkeit auszuführen. Kein Multitasking, kein Gedankenkarussel, einfach spülen.

 

Schreibe Tagebuch

Tagebuch schreiben ist nicht nur etwas für Liebeskummer geplagte Teenager. Schreiben ermöglicht es, mit Dingen abzuschließen. Jeder von uns hat schon einmal eine wütende Email geschrieben, nur um dann festzustellen, dass jetzt wo die Wut zu (virtuellem) Papier gebracht ist, die Sache keine weitere Zeit unsererseits verdient – und wir die Email deshalb nie abschicken. Tagebuch schreiben ist genau das und noch viel mehr. In Deinem Tagebuch kannst Du alles aufschreiben, was Dir durch den Kopf jagt. Es gibt kein richtig oder falsch. Du kannst über Deine Gefühle schreiben, oder über eine Idee, die Dir nicht mehr aus dem Kopf geht. Schreiben fokussiert, schreiben zentriert.

 

Verlierst Du Dich manchmal in Ereignissen aus der Vergangenheit oder Plänen für die Zukunft?

Schreibst Du Tagebuch?

Meditierst Du regelmäßig?

Nachhaltig Stress abbauen und aus seinem Leben verbannen ist gar nicht so schwer. | modernslow.com

Wie ich Stress verbannt habe {Stress-Strategie 4: Abschalten}

Zeit offline zu verbringen, To Dos zu streichen, Stressgefühle gar nicht erst aufkommen zu lassen, all das ist unheimlich wichtig für mein heutiges Leben. Aber das war nicht immer so. Immer mehr, mehr, mehr war für mich lange Zeit auch bei Projekten, To Dos und der täglichen Planung mein Credo. In dieser Beitragsreihe erfährst Du wie ich mein Leben nachhaltig entschleunigt habe und es geschafft habe, Stress aus meinem Leben zu verbannen. In diesem Beitrag stelle ich Dir meine vierte Stress-Strategie vor: achtsam und bewusst Abschalten.

Stress-Strategie 4: Bewusst Abschalten

Unser Alltag ist oft ganz schön voll und laut. Unser Gehirn läuft die meiste Zeit auf Hochtouren und all unsere Sinne sind gefordert. An vielen Tagen ertappe ich mich, dass mein Gehirn sich anfühlt wie ein Browserfenster mit 15 Tabs gleichzeitig offen. Ab und an mag das ok sein – unser Gehirn hat schließlich eine enorme Rechenleistung – aber als Dauerzustand ist das anstrengend und führt vor allem zu einem: Stress.

Gerade mit hohen Ansprüchen kommt das Gefühl ständig etwas tun zu müssen. Dabei ist das weder gesund noch gut für unsere Produktivität. Stattdessen sollten wir uns und unserem Gehirn auch mal eine Pause gönnen.

Nichts tun

Wann hast Du das letzte Mal nichts getan? Wirklich nichts? Einfach nur den Gedanken nachhängen. Den Moment ganz bewusst wahrnehmen. Ich muss gestehen, nichts – wirklich nichts – zu tun, finde ich unsagbar schwer. Da ist zum einen die To Do Liste. Auch wenn ich sie guten Gewissens zusammenkürze, so fühlt es sich dennoch komisch an, eine Aufgabe zu streichen, um stattdessen nichts zu tun. Das schlechte Gewissen, ja es meldet sich, sobald ich nichts tue. Um dem zuvor zu kommen, verfolge ich zwei Strategien.

Eine Möglichkeit, die ich nutze, ist die Mini-Auszeit. Ich nehme mir ganz bewusst Zeit während ich eine Tasse Kaffee oder Tee trinke nichts zu tun. Einfach nur sein. Manchmal konzentriere ich mich ganz bewusst auf das Trinken, manchmal bin ich einfach nur im Moment. Ein kurzer Moment Leere und Stille. Kein Smartphone, kein Laptop, kein Planer, kein Multitasking. Nur sein.

Die zweite Möglichkeit ist bewusst eine entspannende Tätigkeit in die Auszeit zu legen. Denn wenn ich dabei etwas tue, fällt es mir viel leichter auch mehr Zeit für Entspannung und Ruhe einzuplanen.

Nimm Dir Zeit für Dich selbst: Bewusst abschalten und entspannend sind essentiell, wenn Du Stress unter Kontrolle bekommen möchtest. | modernslow.com

Calm your mind

Der wichtigste Schritt um tatsächlich Ruhe zu erreichen, ist es die ständig rasenden Gedanken zu beruhigen und das Gedankenkarusell zu entschleunigen. Yoga und Meditation sind für mich die wichtigsten Helfer, um das zu erreichen. Ich starte jeden Morgen mit einer sanften Yogaeinheit. Die Ruhe meiner Morgenroutine hilft mir bewusst und sanft in den Tag zu starten. An besonders vollen und anstrengenden Tagen nehme ich mir auch Abends Zeit für eine entspannende Yogaroutine.

An manchen Tagen fällt es mir schwer, die Gedanken zu beruhigen. Alle paar Sekunden versuche ich dann mich wieder auf meinen Atem zu konzentrieren. Anfangs war das frustierend. Aber inzwischen weiß ich: genau das hilft. Selbst wenn mir eine Meditation einmal schwerfällt – und ja, diese Tage gibt es öfter als ich es möchte – dann ist das wundervolle Ergebnis dennoch das: mehr Ruhe in meinem Kopf.

Zeit offline verbringen

Seien wir ehrlich: ständig im Internet und auf sozialen Medien zu sein, ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch mental anstrengend. Ich bin dankbar für das, was das Internet ermöglicht und es freut mich unheimlich, wie viele tolle Leute ich so kennenlernen konnte. Aber ständig Zeit online zu verbringen, trägt auch ganz schön zu unserer inneren Unruhe und dem Gedankenkarusell bei. Bewusst abschalten und Zeit offline verbringen bringt Ruhe in unseren Alltag und unseren Kopf. Wann immer ich Zeit bewusst offline verbracht habe, fühle ich mich präsenter, fokussierter, und weniger gestresst.

Hast Du Lust Deine Onlinezeit zu überdenken und diese Zeit bewusster zu gestalten?

Dann habe ich genau das richtige für Dich:

Digital Detox - der kostenlose, einwöchige Emailkurs von Modern Slow. Verbringe Zeit bewusst online und offline. | modernslow.com

Pause machen

Eine Pause im Alltag kann viele Facetten haben: ein Bad nehmen, ein gutes Buch lesen, einen Spaziergang machen, oder eine Sendung anschauen. Ja, viele Minimalisten trennen sich vom Fernseher. Ich kann es verstehen, 99% dessen was kommt (zu einer Zeit zu der ich wach bin – das Abend- und Nachtprogramm von arte und 3sat wäre ja durchaus manchmal ganz interessant), ist Käse und Zeitverschwendung. Aber mal eine Dokumentation auf Netflix zusammen mit meinem Mann anschauen? Wieso nicht? Ich nehme mir bewusst Zeit, ab und zu für begrenzte Zeit passiv zu konsumieren. Kein Binge-watching von Sendungen, die ich sowieso dämlich finde. Aber eine Sendung, die mich interessiert, zu Unterhaltungszwecken? Warum nicht? Ja, es wäre so viel distinguierter, wenn ich stattdessen ein Buch lesen würde. Wenn ich stattdessen philosophische Gespräche führt. Es wäre so viel kreativer, wenn ich in dieser Zeit etwas schreiben würde. Es wäre so viel perfekter. Und es wäre  ist vollkommener Schwachsinn, es nur deshalb nicht zu tun.

 

Wie integrierst Du Pausen in Deinen Alltag?

Welche Rolle spielt Dein Smartphone? Verbringst Du Deine Pause oft online?

Wie hältst Du es mit dem Fernsehen?