Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: ANNA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

Heute teilt die liebe Anna von langsam.achtsam.echt ihre Routine mit uns. Auf ihrem Instagram-Account produziert Anna unheimlich kreative Fotos und schreibt sehr ehrliche, inspirierende und zum nachdenken anregende Beiträge. Anna ist Mutter von zwei Mädchen und ist gerade schwanger mit Baby #3. Und auch in diesem Interview findest Du ein paar Weisheiten und Erkenntnisse, die Dir in Deinem Alltag und Deiner Yoga-Routine helfen werden, z.B. wie man wieder in die Routine kommt, wie sehr Yoga auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann, und wie viel Dir selbst kleine Einheiten an Kraft geben können.

 

Viel Freude bei diesem Interview. 

 

Das Geheimnis von Annas Yoga-Routine

 

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Irgendwann in der Oberstufenzeit hat mir eine Freundin mal ein Buch mit Yoga-Übungen ausgeliehen. Es waren nur Standbilder, keine Anleitungen, aber ich habe diese ab und an gemacht und es fühlte sich gut an. Früher habe ich sehr viel Judo gemacht und bin mit meinem Mann bouldern gegangen. Ersteres verschwand mit dem Umzug in eine andere Stadt für mein Studium, letzteres haben wir auch nach der Geburt der ersten Tochter wieder aufgenommen. Das lief sich aber dann aus, weil es mir aufgrund meiner Rektus-Diastase unangenehm war.

Ich suchte also nach einer Sportart, die mir gefiel und mir gut tat. Eine Weile lang probierte ich Kanga (Aerobic mit Baby im Tragetuch). Mit dem Umzug nach Berlin vor drei Jahren ergaben sich dann wieder neue Möglichkeiten. Auf Yoga stieß ich an ungefähr jeder zweiten Ecke und machte auch mal ein Youtube-Video mit. Als dann eine gute Bekannte während ihrer Yoga-Ausbildung Kurse anbot, war ich sofort dabei. Seitdem ist Yoga in der einen oder anderen Form immer in meinem Leben.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Ich bin immer noch absolute Anfängerin. Mein Leben möchte ich gern langsam und achtsam führen. Ich merke, wie ich deutlich entspannter bin, wenn ich regelmäßig Yoga mache und meditiere, auch wenn es nur kurz ist. Mein Körper wird flexibler, ich fühle mich ausgeruhter, schlafe besser und bin auch geduldiger mit mir selbst und den Kindern.

  Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

Wie oft praktizierst Du?

Eine Zeit lang habe ich es geschafft, jeden Wochentag morgens um 6 Uhr aufzustehen und Yoga zu machen. Mit besagter guten Bekannten hatte ich in einer Einzelstunde eine Morgenroutine ausgearbeitet, an die ich mich noch leidlich erinnerte. Manchmal machte ich auch Yoga nach Videos. Im Sommer ging ich einmal die Woche morgens zum Open Air Yoga am Haubentaucher.

 

Während dieser Zeit habe ich wieder festgestellt, wie unheimlich gut es mir tut!

 

Mit dem Beginn meiner dritten Schwangerschaft kam eine große Müdigkeit. Ich musste 10 Stunden Schlaf bekommen, ansonsten war ich den ganzen Tag müde. Leider fiel meine Yoga-Routine dem zum Opfer. Nachdem die Müdigkeit und Übelkeit vorbei waren, versuchte ich wieder, wenigstens dreimal die Woche morgens oder abends Yoga zu machen. Dann kamen die Feiertage und wir waren viel unterwegs.

 

Seit Anfang des Jahres mache ich wieder regelmäßig Yoga. Wenn ich früh genug aufwache, mache ich es morgens.

 

Ich habe mir aber auch eine kleine Gute-Nacht-Routine erarbeitet (bzw. bei Pinterest herausgesucht), sodass ich es meistens schaffe, wenigstens einmal am Tag ein bisschen Yoga zu machen. Nicht an allen Tagen, aber es wird wieder mehr.

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Unter der Woche klingelt mein Wecker um 6:30 Uhr. Ich mache Yoga ganz unprätentiös in Yogahose und Schlafshirt, die Matte rolle ich meistens sogar noch am Abend vorher aus, damit ich mich auch wirklich daran erinnere. Ich beginne im Sitzen, schließe die Augen und versuche, mich ganz auf mich und die bevorstehende Einheit zu konzentrieren. Ich meditiere für etwa 10 Minuten; auch weil ich weiß, dass es immer sein kann, dass die Kinder aufwachen. Mit Meditation startet mein Tag ganz anders. Yoga kann ich auch am Abend noch machen, aber dass ich morgens meditiere ist mir sehr wichtig.

Dann strecke und dehne ich mich zu allen Seiten, um meinen Körper aufzuwecken. Meine Routine sieht jeden Tag etwas anders aus. Ich bin noch zu sehr Anfängerin, um mir eine ganze, aufeinander aufbauende Stunde (beziehungsweise halbe oder auch nur Viertelstunde) zusammen zu stellen. Daher suche ich mir am Anfang der Woche einige Videos heraus, die ich ausprobieren will, und ergänze sie mit dem, was mir einfällt. Es sind aber immer rückenstreckende, beckenöffnende und rückenstärkende Übungen dabei, weil das gerade für mich in der Schwangerschaft am wichtigsten ist.

 Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

 Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

 Das Geheimnis von Annas Yoga Routine || www.modernslow.de

Die Routine endet mit einem kurzen Shavasana, bei dem ich mir gern eine entspannende Musik anmache (“Weightless” von der Gruppe Marconi Union). Dann gehe ich ins Bad und meistens wachen dann auch schon die Kinder auf. Wenn nicht, gehe ich anschließend in die Küche, bereite mir einen Tee zu und reflektiere über die wichtigsten Punkte, die ich an dem Tag erledigen möchte. Auch das gehört für mich zum Yoga.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Ich habe erfahren, dass es beim Yoga um mehr geht als nur körperliche Flexibilität und Stärke. Es ist etwas, das mein Lebensgefühl verkörpert. Yoga bereichert mich. Ich bin aber auch entspannt, wenn ich es mehrere Tage oder sogar wochenlang nicht schaffe, zu praktizieren. Ein Innehalten, Durchatmen und bewusstes Handeln, das ist für mich Yoga. Und auch wenn ich nicht jeden Tag einer Yoga-Routine folge, so integriere ich doch diese Achtsamkeit im Alltag.

 

Außerdem weiß ich, was genau für mich am wichtigsten ist, nämlich die Meditation, der Fokus des Geistes. Deswegen mache ich das immer am Anfang, damit ich ruhig reagieren kann, wenn ich gestört werde. Wachen die Kinder auf, schauen sie entweder zu, machen mit oder sind unruhig und wollen in ihrem Morgen begleitet werden. Dann unterbreche ich, denn es ist mir nicht so sehr wichtig, ob Yoga am Morgen oder am Abend mache und wie lange meine Einheit wird.

 

Am besten tut es mir, eine angeleitete Stunde mitzumachen. Derzeit schaffe ich das leider nicht, aber ich mache lieber das, was ich kann, anstatt es aufgrund fehlender Möglichkeiten ganz zu lassen. Diese Flexibilität und der Fokus auf das, worum es für mich wirklich geht, sind vielleicht mein “Geheimnis”.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine. Yoga-Routine beibehalten, auch in der Schwangerschaft. | modernslow.com #schwangerenyoga

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Ganz oder gar nicht!?! Neue Gewohnheiten beginnen und beibehalten

In der Silvesternacht werden wir mutig. Wir nehmen uns Vorsätze für’s neue Jahr, stoßen auf unser neues, besseres Leben an – und würden oft all das ein paar Tage später wieder vergessen. Veränderung ist anstrengend. Gepaart mit einem vollen Alltag sind Stress und Selbstzweifel vorprogrammiert. Jedes Ziele, jede angestrebte Veränderung beruht auf Gewohnheiten. Gewohnheiten zu etablieren ist das eine, sie dann wirklich – langfristig – beizubehalten das andere. In diesem Beitrag dreht sich alles um diese Herausforderung und ich teile meine Tipps, wie eine “ganz oder gar nicht” Einstellung nicht das Ende für Deine Vorsätze und Ziele bedeutet.

 

 

Ganz oder gar nicht!

Die meisten von uns fallen zumindest für einige Routinen und Gewohnheiten in die “ganz oder gar nicht” Kategorie. Wir essen gar keine Schokolade oder gleich die ganze Tafel. Wir sind richtig diszipliniert oder verfallen in die “jetzt ist es auch schon egal” Denkweise. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich mit dieser Denkweise auseinander setzen muss. Will ich das wirklich? Will ich es nicht doch noch einmal mit dem Ziel versuchen? Wenn Du Dich im “gar nicht” Bereich des Gewohnheiten-Spektrums befindest, dann gibt es für mich nur einen Weg, wie Du da wieder herausfindest. Du fängst da an, wo Du aufgehört hast.

 

 

Wie Du Gewohnheiten beibehältst

Gewohnheiten neu einzuführen ist aufregend. Die Motivation hilft Dir in den ersten Tagen und Wochen. Aber was, wenn die Motivation nachlässt? Und der Alltag überhand nimmt? Und Du dann auch noch der “ganz oder gar nicht”-Typ bist? Genau diese Frage wurde mir in der Modern Slow Community vor gut einem dreiviertel Jahr gestellt – und die Antwort findest Du in diesem Video. In diesem Video dreht sich alles darum, wie Du Gewohnheiten beibehältst – gerade, wenn Du ein “ganz oder gar nicht” Typ bist und das Fallen aus einer Gewohnheit mit Schuldgefühlen verbunden ist.

 

 

 

 

 

Ein Durchhänger ist noch nicht das Ende

 

Selbst wenn Du nur eine Kleinigkeit verändern willst, kommt eben doch das Leben mit seinen unerwarteten dazwischen. Du bist auf Reisen, Dein krankes Kind braucht Deine Aufmerksamkeit oder Dein innerer Schweinehund macht sich bemerkbar. Sei Dir darüber im Klaren, dass ein Durchhänger nicht bedeutet, dass all die Schritte und Anstrengungen umsonst war. Anstatt aufzugeben, hake es ab und mach morgen weiter.

 

Gewohnheiten beginnen und beibehalten. Ziele erreichen - aber wie? Tipps und Workshop | modernslow.com

Wenn Dir die Gewohnheit schwerfällt

 

Es gibt diese Momente, in denen die (vielleicht gar nicht mehr so) neue Gewohnheit schwerfällt. Wenn alles andere wichtiger erscheint. Wenn da einfach ein Widerstand in uns ist. Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Mit dieser Frage beschäftigt sich der nachfolgende Podcast (kann man das so nennen, so ganz ohne “richtigen” Podcast bei itunes?!?). Das Video ist zwar ein dreiviertel Jahr alt, aber für mich noch immer absolut relevant und wichtig. Dennoch wollte ich mich dem Thema noch einmal aus einem anderen Blickwinkel annähern. Diesmal dreht sich alles um Disziplin und Deine Komfortzone.

 

 

Gewohnheiten sind die Basis

Gewohnheiten sind die Basis jedes Ziels. Welchen Wunsch Du auch gerade verfolgst – oder träumst zu verfolgen. Diesem Wunsch liegt immer auch die Veränderung von Gewohnheiten zugrunde. Dieses Thema ist nicht nur unheimlich spannend besser zu verstehen, sondern hat weitgreifende Auswirkungen auf Dein Leben. Besser zu verstehen, welche Ziele wirklich die richtigen für Dich sind und welche Veränderungen notwendig sind, um diese Ziele zu erreichen, ist eine der besten Investitionen in Dich selbst, die Du tätigen kannst. Zu verstehen, welche Schritte es Dir möglich machen, Dein Leben Stück für Stück zu verändern, ist wahrlich lebensverändernd. Und: Du kannst diese Schritte lernen. In meinem Workshop “Ziele mit Herz und Verstand” lernst Du meine 4-Schritte-Erfolgsformel, die Du auf alle Deine Ziele anwenden kannst – damit Du Deine wertvolle Zeit und Energie fokussiert einsetzt. Du erhältst 7 Videos, insgesamt 120 Minuten Training und Coaching und ein gut 40-seitiges Workbook, damit Du all die Veränderungen tatsächlich erreichst, die Du Dir wünschst. Mehr Informationen und die Bestellung findest Du hier.

 

Ziele mit Herz und Verstand - Lerne, wie Du die für Dich richtigen Ziele setzt und tatsächlich erreichst. | modernslow.com

 

Welche Gewohnheit möchtest du 2018 endlich ändern?

BUCHTIPPS FÜR DEIN ERFÜLLTES LEBEN

Nicht noch eine Bücherliste… doch! Ja, die Fülle an Büchern und Ratgebern ist überwältigend und wenn es Dir wie mir geht, kaufst Du so viele, dass Dir der Lesestoff, die nächsten Jahre nicht ausgeht. Deshalb habe ich Dir hier in diesem Beitrag meine liebsten Buchtipps zusammengestellt.

 

Alle Bücher, die ich Dir hier empfehle, habe ich selbst gelesen (… psst! Und eins davon geschrieben!). Für mich sind sie Wegweiser und Orientierungshilfen auf dem Weg zu einem bewussten und erfüllenden Leben und ich möchte sie gerne an Dich weitergeben. (Außerdem gibt es nichts Schöneres, als sich mit einem Buch in ein gemütliches Eckchen zu verziehen, Kaffee oder Tee dabei zu trinken und ganz in dem Thema aufzugehen, nicht wahr?)

 

Meine Buchtipps – Inspiration für Dein erfülltes Leben

Vielleicht hast Du Dich schon ein wenig in diese Themen eingearbeitet oder möchtest ganz neu damit starten, Dein erfülltes Leben zu leben: diese Bücher können Dir dabei helfen. Ich habe die einzelnen Bücher in verschiedene Kategorien für ein erfülltes Leben eingeteilt:

 

 

  • Lebensphilosophie – die Bücher, auf denen meine Veränderung fußt und die Dich dabei unterstützen, ein bewusstes, erfülltes Leben zu finden

 

  • Achtsamkeit & Zufriedenheit – Wie kannst Du Achtsamkeit in Dein Leben integrieren; wie wirst Du glücklich?

 

  • Selbstvertrauen – So baust Du Selbstvertrauen auf und lernst, in Deine Fähigkeiten zu vertrauen

 

  • Alltag – Anregungen und Praxistipps, die Dir Deinen Alltag erleichtern

 

Dieser Beitrag lebt von meinen (und Deinen!) Empfehlungen, deshalb werde ich ihn laufend für Dich erweitern.

Setze ihn auf Deine Leseliste und pinne ihn für später, damit Du nichts verpasst. Sofern verfügbar, findet ihr das Buch sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verlinkt. Tatsächlich gelesen habe ich immer die englischsprachige Ausgabe.

 

Ich hoffe, du kannst deine Leseliste ordentlich auffüllen! 🙂

 

Buchtipps für Dein erfülltes und bewusstes Leben. Inspiration für weniger Stress und mehr Zufriedenheit. | modernslow.com

Lebensphilosophie

The Life-Changing Magic of Tidying up (Marie Kondō) – hier auf Englisch und auf Deutsch

Essentialism: The Disciplined Pursuit of Less (Greg McKeown) – auf Englisch

Big Magic – Creative Living Beyond Fear (Elizabeth Gilbert) – hier auf Englisch und auf Deutsch

Achtsamkeit & Zufriedenheit

The Happiness Hypothesis: Putting Ancient Wisdom to the Test of Modern Science (Jonathan Haidt) – hier auf Englisch und auf Deutsch

Modern Mindful (Katharina Tanimura) – auf Deutsch (und hier ein paar Insiderinfos dazu)

Tuesdays with Morrie (Mitch Albom) – auf Englisch und auf Deutsch

 

Selbstvertrauen

Year of Yes: How to Dance It Out, Stand In the Sun and Be Your Own Person (Shonda Rhimes) – hier auf Englisch und auf Deutsch

Confidence Code (Katty Kay) – hier auf Englisch und auf Deutsch

 

Alltag

Better than before: Mastering the Habits of Our Everyday Lives (Gretchen Rubin) – hier auf Englisch und auf Deutsch

Never split the difference: Negotiating As If Your Life Depended On It (Chris Voss) – hier auf Englisch und auf Deutsch

 

 

Welches Buch daraus hat Dir bereits weitergeholfen und warum?

Was darf auf Deiner persönlichen „Must-Read“-Liste keinesfalls fehlen?

Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: KATHRIN {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Genau darüber habe ich vor einiger Zeit geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Jetzt ist daraus eine Serie entstanden.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist eine Serie, in der ganz unterschiedliche, echte Frauen erzählen, wie sie Yoga – und ein paar Minuten für sich – in ihren Alltag integrieren.

Der Wunsch hinter dieser Serie: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

 

Heute teilt die liebe Kathrin von MOMazing ihre Routine mit uns. Kathrin ist Journalistin und Lehrerin für Prä- und Postnatalyoga und hat zwei Kinder. Sie ist also ein wahrer Yoga-Profi und kennt andererseits zu gut, die Hektik und Herausforderunen eines Alltags mit Kindern.

Und so findest Du auch ein paar wirkliche Goldstücke in diesem Interview, von einem liebevollen Mantra für gestresste Mamas und Frauen, hin zu dem was alles Yogapraxis sein kann.

 

Viel Freude bei diesem Interview. 

 Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

Das Geheimnis von Kathrins Yoga-Routine

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Seit über zwölf Jahren. Ich war damals als emsige Journalistenschülerin auf der Suche nach Ausgleich zum schnellen Leben als Nachwuchsreporterin. Als ich das erste Mal schüchtern auf einer Yogamatte saß, fühlte ich mich bei aller Fremdheit tief berührt und angekommen. Mantren, Meditation, Pranayama und Asanas wie den Pflug oder die Heuschrecke fand ich einerseits merkwürdig, andererseits faszinierend, so dass ich mich darauf einließ und immer mehr über die Theorie und Praxis lernen wollte. Ich erinnere mich bis heute daran, wie energiegeladen und mit weit geöffnetem Herzen ich nach den Stunden mit dem Fahrrad nach Hause geradelt bin.

Meinen ersten Kopfstand machte ich dann im Sommer beim Yoga auf einem Steg an der Alster. Dieser Perspektiven-Wechsel ist ein gutes Bild für das, was in mir geschah. Mein ganzer Blick aufs Leben hat sich geändert und ich lernte von meinen ersten Lehrern, dass Frieden in der Welt mit Frieden in uns selbst anfängt. Vielen Dank dafür Sita und Ram!

 

 Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Eine tragende. Ich glaube, wenn man sich einmal auf den Yogaweg begibt, kann man gar nicht anders, als alles zu Yoga werden zu lassen oder sich zumindest zu fragen, wie man auch alltägliche Handlungen mit einer „yogischen“ Haltung ausführen kann. Mir gelingt das nicht immer, aber ich versuche es.

Was ich interessant finde: Mein Yoga hat sich mit mir verändert und mich auch schon durch einige Krisen getragen. Ich glaube zum Beispiel, dass ich ohne Yoga gar nicht in der Lage gewesen wäre, mich für die Liebe mir selbst gegenüber, aber auch meinem Mann gegenüber zu öffnen. Wir lernten uns 2011 kennen, als ich mein Teacher Training bei Power Yoga Germany machte und er wusste so von Anfang an, dass mir meine Yogamatte heilig ist.

Wie oft praktizierst Du?

Jeden Tag auf die ein oder andere Weise.

Bevor mein Sohn 2013 zur Welt kam, stand ich mehrmals in der Woche nach der Arbeit beim Power oder Bikram Yoga auf der Matte. Außerdem übte ich nahezu jeden Morgen mit einer Jivamukti Yoga-DVD für  „Busy People“. Jetzt, wo ich es hier erzähle, muss ich darüber schmunzeln. Als Mama von mittlerweile zwei Kindern übe ich immer noch jeden Tag, vor allem Bhakti Yoga, das Yoga der Hingabe und nach „guten“ Nächten in denen ich durchgehend Schlaf bekomme, sehr gerne früh morgens.

Keine „Class for busy People“, sondern eine an mich und meine Bedürfnisse angepasste Praxis.

 

Wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Wenn es gut läuft, klingelt um fünf Uhr mein Wecker und ich schleiche mich in unser Wohnzimmer, um eine Kerze anzuzünden und zu meditieren. So kann ich mich perfekt mit mir selbst verbinden und einen Fokus für den Tag setzen. Danach wecke ich meinen Körper mit Asanas auf, die sich gerade richtig anfühlen. Wenn es dann immer noch still ist, lese ich ein paar Seiten in einem Buch und trinke eine Tasse Tee. Diese Ruhe nehme ich dann mit in den Tag und sie strahlt auf die ganze Familie ab. Ganz oft werden meine Pläne aber durchkreuzt – durch meinen Sohn, der sich bei der Meditation verschlafen und noch etwas mürrisch auf meinen Schoß setzt und hier und jetzt frühstücken möchte oder durch meine Tochter, die hellwach im Schlafsack in ihrem Bettchen steht und mir erwartungsvoll ihre Arme entgegenstreckt. Da sind Kreativität, Flexibilität und Humor gefragt. Ich bin als Mutter generell ein Fan von kleinen Pausen geworden und versuche zum Beispiel in der Mittagsschlafenszeit Yoga Nidra oder Viparita Karani an der Wand zu üben.

Außerdem versuche ich einen achtsamen Abschluss des Tages mit restorativen Posen, einer Tasse Tee und einer Mini-Dankbarkeits-Meditation zu finden.

 

Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Mein Geheimnis beruht auf einer Erfahrung, die jeder Yogi kennt, nämlich der Gewissheit, dass es einem nach dem Yoga immer besser geht als vorher.

Außerdem versuche ich mir auf der Matte und im Leben Leichtigkeit und Freude zu bewahren und mich selbst nicht fertig zu machen, wenn es Tage gibt, an denen die Yogamatte zusammengerollt bleibt. Als Mamas sind wir in Sachen Liebe und Hingabe sowieso 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag im Einsatz…

 

Hast du einen Tipp für Mamas, die sich gestresst fühlen?

Ich glaube, dass es essentiell ist, sich als Mutter selbstverantwortlich seinen Raum für Wohlbefinden zu kreieren. Eine Yogapraxis mit Kindern ist herausfordernd, aber auch bereichernd und lässt uns noch mal eine ganz andere Dimension von Yoga erfahren. Und die wichtigste Asana lässt sich ohnehin jederzeit und überall üben: Ein Lächeln – für dich, deinen Partner, dein Kind und alle anderen Lebewesen. Ein Satz von Yogalehrerin Patricia Thielemann geht mir in diesem Zusammenhang nicht aus dem Kopf:

„Lass den Moment zur Ewigkeit werden“.

Jenseits dieser inneren Haltung hilft mir Online-Yoga sehr gut, am Ball zu bleiben und neue Stile und Lehrer zu entdecken.

 Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine || www.modernslow.de

Du schreibst einen Blog, der Yoga und Mamasein verbindet. Warum?

Weil Yoga mir ermöglicht, Zufriedenheit zu kultivieren, in Balance zu bleiben und positiv durchs Leben zu gehen. All das möchte ich gerne mit anderen Müttern teilen – glücklicherweise gibt es sehr viele von uns „Yogamamas“. Außerdem ermöglicht mir das Bloggen meine Leidenschaften und Berufswelten zu vereinen. Auf MOMazing kann ich meine Erfahrungen als Journalistin, Mama und Lehrerin für Prä- und Postnatal Yoga einfließen lassen. Das macht mich sehr glücklich!

 

Hast du eine Art Mama-Mantra?

Ich bin genug.

 

   Das Geheimnis von Kathrin's Yoga Routine

 

Mehr zu Kathrin und wo Du sie finden kannst:

Kathrin Mechkat, Mama eines Sohns (4) und einer Tochter (2), Wahl-Hamburgerin, Journalistin, Lehrerin für Prä- und Postnatalyoga, Gründerin von MOMazing – Das Mama Yoga Love Mag.

Hier findest Du Kathrin auf Facebook, Instagram und Pinterest.

 

OHNE STRESS DURCH DIE WEIHNACHTSZEIT

Ja, die Adventszeit hat noch nicht angefangen. Aber Du denkst schon an die Weihnachtszeit, nicht wahr? Vielleicht hast Du schon eine To Do-Liste mit all den Dingen, die vor dem 24.12. noch zu erledigen sind. Und Du weißt noch aus dem letzten Jahr: irgendwann zwischer ersten und der vierten Kerze wird es stressig. Lass uns das dieses Jahr ändern. Wie wäre es mit weniger Stress in der Weihnachtszeit und dafür mehr genießen? In diesem Beitrag stelle ich Dir drei Strategien vor, wie Du ohne Stress durch die Weihnachtszeit kommst – und drei Erste-Hilfe-Strategien, wenn doch Stress ausbricht.

 

Warum ist die Weihnachtszeit oft stressig?

Weihnachten ist nur 1x im Jahr

Ja, diese Beobachtung ist ziemlich trivial. Aber ganau das ist einer der Gründe, warum die Weihnachtszeit oft stressig wird. Man kann so, so viele schöne Dinge in der Weihnachtszeit machen. Plätzchen backen, mit den Kindern basteln, Weihnachtsmärkte besuchen, sich mit Freunden auf einen Glühwein treffen, und und und. Bestimmt hast Du auch eine Liste und Bilder im Kopf mit Aktivitäten, auf die Du Dich freust. Die Sache hat nur einen großen Haken: nur weil Weihnachten ist, hört unser normaler Alltag nicht auf. Arbeit, Kinder, Haushalt, all das, was wir an jeden anderen Tag des Jahres auch tun (müssen), läuft weiter.

Wenn also der Stress in der (Vor-)Weihnachtszeit überhand nimmt – und das gilt auch für den Rest des Jahres – dann liegt das meistens auch daran, dass Du versuchst, zu viel in Deinen Alltag zu packen. Du lässt Dich leiten von “das wäre schön, wenn…”, ebenso wie von hohen Ansprüchen an Dich selbst. Hand aufs Herz, wir Frauen sind oft wirkliche Meister darin, unseren Alltag zu verkennen und stattdessen Ansprüche an uns zu stellen, die mehr mit einer utopischen Vorstellung als unserer Realität zu tun haben. Ja, es wäre schön, wenn wir all die schönen weihnachtlichen Aktivitäten und Vorbereitungen machen könnten. Aber wir haben in diesen Wochen des Jahres ja nicht automatisch mehr Zeit pro Tag. Nein, wir haben unseren ganz normalen Alltag. Vielmehr noch, genau in diese Zeit fallen oft noch viele zusätzliche Termine.

 

Weihnachtszeit heißt viele Termine

Weihnachtszeit heißt Termine über Termine: Nikolaus, Weihnachtsfeiern, Wichteln … Und dann fällt die Weihnachtszeit ja auch zusammen mit den letzten Wochen des Jahres, d.h. es kommen noch all die Dinge und Termine auf uns zu, die noch dieses Jahr erledigt werden müssen. Und all das zusätzlich zu unserem ganz normalen Alltag. Also eigentlich kein Wunder, dass wir die Weihnachtszeit oft auch als stressig wahrnehmen. Und was kannst Du dagegen tun?

 

Strategien für weniger Stress in der Weihnachtszeit

Strategie #1: Priorisieren

Je mehr Termine und To Dos, Aktivitäten und Ansprüche um Deine Aufmerksamkeit und Deine Zeit buhlen, desto wichtiger ist es, klar zu priorisieren. Was ist Dir wirklich wichtig? Auf welche Aktivitäten möchtest Du in der Weihnachtszeit nicht verzichten? Gibt es Familienrituale? Gibt es Termine oder Aktivitäten, die unvermeidbar (wirklich, ehrlich unvermeidbar?!) sind? Nutze die Zeit bevor die Weihnachtszeit losgeht, um Klarheit zu haben, welche Dinge in den kommenden Wochen auf Dich zukommen werden. Evaluiere ganz ehrlich: wie viel steht jetzt schon in Deinem Kalender? Wie viel Platz (Zeit und Energie) ist da noch für andere Aktivitäten? Gibt es Termine und Aktivitäten, die Dir eigentlich nicht wichtig sind und kannst Du noch aus der Nummer raus oder eine andere Lösung finden? Klarheit über Deine Prioritäten in dieser Weihnachtszeit wird Dir auch helfen zu entwcheiden, wenn im Laufe des Dezembers immer neue To Dos und Aktivitäten auf Dich zukommen.

 

Strategie #2: Ruhepausen und Kraftrituale

Schon während der letzten 11 Monate waren Pausen und Zeit für Dich oft optional – etwas, was Du machst, wenn Du Zeit hast? Umso wichtiger ist es, in der vollen Weihnachtszeit ganz bewusst Pausen für Dich einzuplanen. Sei es, dass Du mit Tee und Plätzchen einfach ein paar Minuten auf der Couch entspanntst – ohne Fernseher, ohne Smartphone, ohne währenddessen etwas zu planen. Oder, dass Du Dir einen freien Abend gönnst. Wichtig ist, überlege Dir schon jetzt, wie Du in der Weihnachtszeit Kraft tanken möchtest und plane die Zeit dafür fest ein.

Alle Jahre wieder... Die Weihnachtszeit ist oft stressig. Strategien und Erste Hilfe Tipps für weniger Stress in der Weihnachtszeit. | modernslow.com

Strategie #3: Frühzeitig aktiv werden

Viele Aktivitäten und To Dos, die in die Weihnachtszeit fallen, können wir bereits jetzt schon absehen – und abarbeiten. Wer sagt, dass Du die Weihnachtskarten nicht schon dieses Wochenende schreiben kannst? Du kannst ja mit dem abschicken noch warten, um die Adressaten nicht zu verwirren. 🙂

Diese drei Strategien helfen natürlich für sich genommen, aber die größte Wirkung entfalten sie, wenn Du alle Strategien gemeinsam nutzt und sie ineinander greifen lässt. Wenn Du frühzeitig aktiv wirst, kannst Du Dir guten Gewissens Mitte Dezember eine Pause gönnen. Wenn Du die Termine, Aktivitäten und To Dos priorisiert hast, ist nicht nur Platz für Pausen, sondern Du weißt auch, welche Dinge Du schon im November abhaken kannst und solltest.

 

 

Troubleshooting: Was tun, wenn die Weihnachtszeit doch stressig wird?

Erste Hilfe Schritt 1: Auf die Bremse treten

Wirklich Pause machen und abschalten. Wenn Du Dich gestresst fühlst, musst Du die damit verbundenen Verhaltens- und Gedankenmuster (Multitasking, “das schaffe ich auch noch”-Mentalität, usw.) unterbrechen und Abstand dazu gewinnen. Wie die Pause aussieht, hängt von Deinem Stresslevel ab. Horche in Dich hinein und sei ehrlich. Reicht ein ruhiger Abend, mit einem heißen Bad und einem Buch? Solltest Du früher ins Bett gehen? In den meisten Fällen ist es damit aber nicht getan und Du musst wirklich etwas ändern.

 

Erste Hilfe Schritt 2: Prioritäten klären

Du schaffst es, Dein Pensum zu ändern, indem Du alle Termine und To Dos, Aktivitäten und Ansprüche hinterfragst und priorisierst. Was muss wirklich erledigt werden? Was ist Dir wirklich wichtig? Was ist versteckter Perfektionismus und übertriebene Ansprüche an Dich selbst? Wenn Du weißt, was Dir wirklich wichtig ist, kannst Du auch entscheiden, was unwichtig (und damit zu vernachlässigen) ist.

 

Erste Hilfe Schritt 3: Delegieren und Plan B

Nachdem Du Klarheit erlangt hast, brauchst Du einen neuen Plan. Wichtig: dieser neue Plan muss weniger Termine, To Dos, Aktivitäten und Ansprüche beinhalten als der vorherige. Sonst stehst Du ein paar Tage später wieder vor dem gleichen Problem. Das bedeutet, Du musst Dinge absagen, Aufgaben delegieren, oder Ansprüche loslassen, um Dir mehr Zeit zu ermöglichen. Frage Dich hier: Kann Dein Partner, Deine Mutter, Deine Kinder oder eine Freundin Dir etwas abnehmen? Kannst Du bestimmte Tätigkeiten an einen Dienstleister auslagern? Was genau würde Dir helfen? Einmal Essen liefern lassen, um den Haushalt auf Vordermann zu bringen? Geschenke verpacken lassen? Das Weihnachtsessen streichen und zum Essen gehen? Die Familie bitten, Essen mitzubringen? Plätzchen kaufen statt backen? Zeit statt Zeug schenken? Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten. Nutze Deine Zeit und Energie für das, was Dir wirklich wichtig ist und finde für den Rest eine andere Lösung.

 

Worauf freust Du Dich in der Weihnachtszeit besonders?

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE: EVA {SERIE}

Wir alle kennen es, live happens. Der Alltag überrollt uns – und der Plan ein bisschen zu meditieren oder eine Runde Yoga zu machen, ist hinfällig. Das trifft noch viel mehr zu, wenn sich die Yoga-Sequenz wie ein weiteres To Do anfühlt. Egal ob Anfängerin oder erfahrene Yogi, wenn Deine Yoga-Routine nicht Deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht, wird es Dir schwerfallen, sie umzusetzen. Genau darüber habe ich vor gut einem Monat geschrieben: wie ich meine Yoga-Routine gestalte, so dass ich sie nicht ausfallen lasse. Und genau dieser Frage nähern wir uns nun aus unterschiedlichen Richtungen an.

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine wird eine Serie, in der Du die Antworten darauf von ganz unterschiedlichen Frauen finden kannst.

Wir alle kennen diese Zeiten, in denen der Alltag so voll erscheint, dass unmöglich Zeit für uns und unsere Bedürfnisse ist. In denen wir das Gefühl haben, weder die Zeit noch die Energie zu haben, die Matte auszurollen und etwas für uns selbst zu tun. Dabei ist es unerlässlich für unsere Zufriedenheit, unsere Stress-Resistenz und unsere Produktivität, dass wir in uns selbst investieren.

Mein Wunsch hinter dieser Serie ist also das: Dich zu inspirieren, damit Du Deine ganz persönliche Antwort, darauf finden kannst, was Deine Yoga-Routine ausmacht und wie sie ein fester Bestandteil Deines Alltags wird.

 

Den Start macht heute die liebe Eva von Flow&Glow. Eva ist Yoga-Lehrerin und hat zwei Kinder, sie ist also einerseits prädestiniert Yoga in ihren Alltag zu integrieren und kennt andererseits zu gut, die Hektik des Alltags mit Kindern. Und so findest Du auch ein paar wirkliche Goldstück in diesem Interview, von der Bedeutung der Morgenroutine, hin zu Flexibilität und Gelassenheit. Viel Freude bei diesem Interview.

 

Das Geheimnis von Evas Yoga-Routine

Seit wann praktizierst Du Yoga?

Ich habe mich schon als Kind für Yoga interessiert, auch wenn ich anfangs gar nicht so genau wusste, was Yoga überhaupt ist. Alles über Yoga und Geschichten von Yogis haben mich fasziniert. Da ich unaufhörlich von Yoga redete, habe ich dann (viel später) zu meinem 16. Geburtstag ein Yogabuch von einem Schulfreund geschenkt bekommen.

Dieses Geschenk hat mich endlich vom Reden ins Tun gebracht.

Ich habe immer wieder Kurse besucht und irgendwann bin ich dann dabei geblieben und ganz in die Yogawelt eingetaucht.

 

Welche Rolle spielt Yoga in Deinem Alltag?

Dadurch, dass ich Yogalehrerin bin, ist Yoga natürlich ein großer Teil meines Lebens. Doch auch über das Unterrichten hinaus ist Yoga eine Lebenseinstellung für mich. Ich unterrichte an drei Tagen die Woche und wenn ich Workshops gebe, noch häufiger. Das hilft mir natürlich, mich immer wieder mit dem Yoga Spirit zu verbinden und auch meine eigene Praxis weiter wachsen zu lassen.

Wie oft praktizierst du und wie sieht Deine tägliche Yoga-Routine aus?

Yoga ist viel mehr als die körperlichen Stellungen, die wir allgemein als ‚Yoga’ bezeichnen. Yoga ist eine Lebenseinstellung, ein Weg und die körperliche Praxis ist nur ein Teil davon. Doch diese Yoga-Einstellung kann ich über meine körperliche Praxis, über Meditation und das Lesen von spiritueller Literatur nähren. Und dies mache ich täglich. Besonders wichtig ist mir dabei meine morgendliche Praxis. Ich beginne jeden Morgen nach dem Aufwachen damit, meinen Geist dabei zu beobachten, wie die ersten Gedanken einströmen. Das ist wunderschön und verrät ganz viel darüber, wo auf meinem Weg ich mich gerade befinde. Dann setze ich mir eine positive Affirmation für den Tag, mache Atemübungen und meditiere. Das mache ich jeden Morgen, egal wie voll gepackt mein Tag ist. Wenn noch etwas Zeit ist, dann kommen die Asanas dran. Ansonsten mache ich das auch gerne, wenn die Kinder auf dem Weg in die Schule sind. Vor dem Zubettgehen übe ich noch zwei bis drei Yin-Übungen. Manchmal auch eine ganze Sequenz. Und ich habe in letzter Zeit wieder damit begonnen abends eine Metta-Meditation zu machen. Danach kann ich prima einschlafen.

 

Der Alltag überrollt uns und die Yoga-Routine fällt aus. Wie kannst Du es schaffen, Deine Yoga-Routine zu einem festen Bestandteil zu machen? #gewohnheitenändern #yoga | modernslow.com

 Was ist das Geheimnis Deiner Yoga-Routine?

Für mich liegt das Geheimnis darin, dass ich zwar festgelegte Zeiten habe, aber auch flexibel bin. Was ich oben beschrieben habe, klappt natürlich nicht immer, denn ich habe zwei Kinder und bin berufstätig.

Deshalb habe ich mir angewöhnt, das was mir am wichtigsten ist, gleich morgens nach dem Aufstehen zu machen. So kann ich mit einem guten Gefühl in den Tag starten und muss nicht immer daran denken, dass ich noch irgendwo Zeit für meine Yogapraxis finden muss. Auch mein Tag verläuft ganz anders, wenn ich morgens schon mit meinen Atemübungen und Meditation gestartet habe. Das ist mir so wichtig, dass ich es auch wirklich jeden Tag schaffe.

Ansonsten denke ich, sind Gelassenheit und Flexibilität ganz wichtig. Ich finde es nicht schlimm, wenn es mal nicht so klappt, wie geplant. Und auch eine Routine darf sich verändern und mit den jeweiligen Lebensumständen mitwachsen. Als meine Kinder noch kleiner waren, sah meine Routine ganz anders aus. Ich finde, alles darf so passieren, wie es kommt und wie es zu den aktuellen Gegebenheiten passt. Nichts sollte zu Druck oder Stress führen.

 

Was empfiehlst Du Yoga-Einsteigern? 

Nicht zu viel Ehrgeiz und nicht zu viel wollen. Es hört sich super an zu lesen, wie lange jemand schon Yoga übt und auch wie oft. Das klingt manchmal unerreichbar. Doch jeder hat nur 24 Stunden am Tag und das sind immer Idealfälle, die da geschildert werden.

Was zählt ist die Präsenz auf der Matte, das Hier und Jetzt.

Nimm dir lieber weniger vor, gehe kleine, aber dafür regelmäßige Schritte. Wenn du keine 20 Minuten Meditation täglich schaffst, dann mache nur 5 oder 10. Wenn du keine Zeit für eine 90-minütige Yogasequenz hast, dann übe nur den Sonnengruß oder mache ein paar Übungen, die dir gut tun. Nimm dir nicht zu viel vor, lasse los und genieße spielerisch deine Praxis, so wie sie zu dir und deinen Lebensumständen passt.

 

Mehr Tipps für Yoga-Anfänger und noch viel mehr über Yoga, Meditation und übers Glücklichsein findest du auf meiner Website Flow&Glow.

 

Vielen lieben Dank dir, liebe Katharina, für die schönen Fragen. Es hat mir viel Spaß gemacht sie zu beantworten.

Und es würde mich natürlich auch interessieren, wer hier von der Modernslow-Community regelmäßig Yoga praktiziert und was euch dabei wichtig ist.

Namasté und alles Liebe,

eure Eva

DEIN WEG ZU MEHR GELASSENHEIT

Ich schreibe auf Modern Slow regelmäßig über Stress, da es eine Zeit gab, in der Stress mein Leben bestimmt hat – und ich aus vielen Gesprächen, online wie offline, weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Viele von uns fühlen sich zerstreut, gestresst, und in unterschiedliche Richtungen gleichzeitig gezerrt. Viele von uns sehnen sich nach mehr Ruhe im Alltag, nach Zeit für sich und für das was zählt. In diesem Beitrag stelle ich Dir mehrere Möglichkeiten vor, mehr Gelassenheit zu kultivieren und so mehr Ruhe in Deinem Alltag zu finden.

 

Weniger Stress, mehr Gelassenheit

Stressphasen waren mir früher nicht unbekannt, aber vor inzwischen mehr als einem Jahr hat etwas in mir klick gemacht. Damals habe ich verstanden, dass eine Pause – so wie sonst – nicht genug war. Dass ich nicht wieder in meine alten Verhaltensmuster zurückfallen darf, sondern wirklich etwas grundlegendes ändern muss. Und genau das habe ich getan. Inzwischen habe ich ein ganzes Arsenal an Methoden, um stressfrei zu leben.

Stress aus meinem Leben zu verbannen und achtsamer zu leben, hatte zudem einen weiteren Effekt, einen den ich so nicht erwartet hatte. Vielmehr noch, mir war gar nicht bewusst, dass das eine Konsequenz aus meinen Bemühungen sein würde. Wovon ich spreche? Von Gelassenheit.

 

Was ist Gelassenheit?

Gelassenheit ist ein komplexes Konstrukt. Gelassenheit ist eine Haltung, ja eine Lebenseinstellung, die damit unser gesamtes (Selbst-)Verständnis umfasst. Wenn ich gelassen bin, bedeutet das, dass ich mir zutraue, mich selbst zu entfalten und dass ich mir zutraue, mit den Herausforderungen, die mir dabei begegnen, umzugehen.

Jede Form von Veränderung – egal ob positiv oder negativ, egal ob geplant oder überraschend – stellt eine Herausforderung für uns dar. Gelassenheit und das damit verbundene Gefühl von ich kann das schaffen ermöglicht es uns, mit diesen Herausforderungen umzugehen und tatsächlich daran zu wachsen.

Natürlich, Gelassenheit ist nicht in allen Situationen unseres Lebens angemessen. Manchmal ist es unerlässlich, dass wir empört und heftig reagieren, dass wir unsere Meinung (oder Wut) deutlich machen oder sofort handeln. Aber viele Situationen unseres Alltags, viele alltägliche Ärgernisse und Schwierigkeiten, sind oftmals nichts anderes als eine Übung unserer Gelassenheit und Geduld. Egal ob ein verspäteter Zug, der Stau auf dem Weg zur Arbeit, die Meinungsverschiedenheit mit einem Kollegen, der ausverkaufte Lieblingssnack – Situationen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen und die, wenn wir das große Ganze betrachten, nicht wichtig sind, sind genau der Rahmen, in dem unsere Gelassenheit gefragt ist.

 

Mach Dir Dein Leben leichter

Mich hat es anfangs ziemlich überrascht, dass ich – quasi als Nebenprodukt meiner Bemühungen gegen Stress – gelassener wurde. Kleine – belanglose – Dinge, wie eine verpasste U-Bahn oder ein verschüttetes Glas haben mich früher einfach geärgert. Wenn etwas nicht wie am Schnürchen klappte, war es da, das Brodeln in mir und oft habe ich dann noch stundenlang über die ganze Situation gebrütet. Das gehört nun der Vergangenheit an. Vor ein paar Monaten fiel mir mein iPhone  runter – und dieses Mal war das Display komplett kaputt. Früher hätte das jede Menge Ärger, Selbstvorwürfe und langes Brüten bedeutet. Aber: ich blieb vollkommen ruhig. Keine Gedankentricks, kein Mantra vorsagen, ich blieb einfach von mir aus vollkommen ruhig und gelassen. So sehr mich diese neue Seite anfangs verwundert hat, so wunderbar befreiend empfinde ich sie.

 

Gelassenheit ist komplex und doch so befreiend. Wie kannst Du gelassener werden? #stress #gelassenheit | modernslow.com

Wie kannst Du gelassener werden?

Ein wichtiger Schritt um gelassener zu werden, ist es den eigenen Umgang mit Stressauslösern zu verstehen zu verbessern. Denn: Du hast die Situation – den verspäteten Zug, einen Kommentar, den Stau – nicht unter Kontrolle, aber Du hast Deine Reaktion darauf unter Kontrolle. Ich möchte Dir heute drei Möglichkeiten vorstellen, mit denen Du Deinen Umgang mit Stressauslösern verbessern kannst.

Verändere Deine Bewertung

Es hilft oft bereits unheimlich die Situation in Perspektive zu setzen und sich frühere Stresssituationen und deren Bewältigung ins Gedächtnis zu rufen (z.B., wenn S-Bahn nicht fährt, kann ich auf einen Bus ausweichen). Manchmal hilft es schon mit einer anderen, realistischeren Erwartungshaltung in die Situation zu gehen, um nicht beim Eintritt einer Schwierigkeit gleich Stress zu empfinden.

 

Hole Dir Unterstützung von anderen

Gerade im Bezug auf Stress kann es sehr hilfreich sein, sich Hilfe von anderen (gerne auch von mir) zu holen, seine Gefühle mit anderen zu teilen, gemeinsam die Gefühle zu untersuchen, zu verarbeiten und Lösungsansätze zu finden.

 

 

 

 

 

Stärke Deine Entspannungskräfte

Stress ist Anspannung, mental und körperlich. Um besser mit Stressauslösern umzugehen, kannst Du Deine Entspannungskraft trainieren – so dass Du in Stresssitutationen aktiv zu Deiner Entspannung beitragen kannst. Entspannung kannst Du auf viele Arten erzielen: Sport, Meditation, Musik hören, schreiben, bewusst atmen, …

 

Tue Dir Gutes

Eine gelassene Einstellung hat auch etwas mit der Wertschätzung zu tun, die Du Dir selbst entgegenbringst. Wertschätzung Dir selbst gegenüber bedeutet zum einen sich selbst anzunehmen, aber auch sich selbst und den eigenen Körper gut zu behandeln. Das umfasst auch für ausreichend erholsamen Schlaf zu sorgen, sich gesund zu ernähren, sich zu bewegen und sich selbst Ruhepausen zu gönnen.

 

Wenn etwas aus der Stress-Serie hervorgeht, dann dass Du mehrere Angriffspunkte hast, um Stress ganz bewusst zu reduzieren und gelassener und zufriedener zu werden. Die hier vorgestellten Strategien klingen alles andere als revolutionär. Dabei ist die Wirkung so umfassend. Der Weg hierher war alles andere als selbstverständlich und er kostete mich viel Kraft und Arbeit. Aber das war es wert!

 

Möchtest Du mehr Gelassenheit und weniger Stress?

Wie wäre es eine Woche lang ganz gezielt daran zu arbeiten? Der kostenlose Onlinekurs Schluss mit Stress unterstützt Dich genau dabei. Eine Woche lang erhältst Du Impulse, Denkanstöße und gezielte Aufgaben, um etwas gegen den Stress in Deinem Leben zu tun. Hier findest Du weitere Informationen und kannst Dich anmelden.

Schluss mit Stress ist ein kostenloser Onlinekurs von Modern Slow. Du lernst Deine Stressmuster zu erkennen und achtsamer zu leben - für mehr Zufriedenheit in Deinem Leben. | modernslow.com

Dieser Beitrag basiert auf einem Newsletter an die Modern Slow Community vom März 2017. Als Mitglied der Modern Slow Community erhältst auch Du exklusive Beiträge, Arbeitsmaterialien und Tipps rund um ein bewusstes Leben. Sei dabei!

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

DAS GEHEIMNIS MEINER YOGA-ROUTINE

Wie mit jeder Routine gibt es auch beim Yoga Phasen, in denen sich die Routine wie eine Aufgabe auf der täglichen To Do-Liste anfühlt und Phasen, in denen uns die Routine gar nicht wie Routine vorkommt. Seit ich Yoga vor über einem Jahr in meinen täglichen Tagesablauf integriert habe, hat auch meine Yoga-Routine solche Phasen durchlaufen. Doch selbst wenn ich die Routine mal schleifen lies, so habe ich sie doch immer wieder aufgenommen. Meine Yoga-Routine tut mir gut und inzwischen habe ich auch verstanden, wie ich vermeiden kann, dass sich meine Yoga-Routine wie ein To Do anfühlt. Und genau das erfährst Du in diesem Beitrag.

 

Routine ist nicht gleich Routine

Ja, Menschen sind Gewohnheitstiere. Um eine Routine zu etablieren, musst Du sie oft genug durchführen und wiederholen, um sie zu einer Gewohnheit werden zu lassen. All das ist richtig. All das ist wichtig, wenn Du Deine Gewohnheiten ändern willst. Nur was Du tust, ist genauso wichtig. Wenn Deine Routine nicht zu Dir, Deinen Bedürfnissen und Deinem Leben passt, wird Dir die Ausübung der Routine immer schwer fallen.

Egal ob Yoga oder ein anderer Sport. Wir verwenden Zeit und Energie darauf, uns die Gewohnheit anzutrainieren – uns zu disziplieren, die Gewohnheit aufzubauen und beizubehalten. Wir verwenden ebenso Zeit und Energie darauf Gründe zu identifizieren, warum wir die Gewohnheit haben sollten (Ausgeglichenheit, Stressabbau, bessere Figur, weniger Gewicht, …). Was wir tun und wie wir es tun ist oft dagegen weniger der Fokus.

 

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine

Ich dachte zum Beispiel lange Zeit, dass meine Yoga-Praxis unbedingt Power Flows umfassen sollte. Ja, sollte bedeutet meistens, dass etwas nicht stimmt. Und genau das war auch der Fall. So schön auch in der Theorie, in der Praxis machen mir Power Flows einfach keinen Spass, was vor allem an den Zeiten liegt, zu denen ich Yoga praktiziere: frühmorgens direkt nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen.

 

Immer wenn ich denke, ich sollte eine anspruchsvolle, schweißtreibende Routine machen, habe ich besonders große Lust die Yoga-Routine sein zu lassen. Der Zyniker mag geneigt sein zu denken, das liegt an meiner Faulheit. Ich bin zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die Wahrheit über meine Yoga-Praxis ist nämlich die: Yoga fühlt sich gut und richtig an, wenn es zwei Dinge für mich tut. 1. meinen Bürostuhl-verkrümmten Körper lockern und dehnen und 2. meine immer aktiven Gedanken beruhigen.

 

Ja, Du hast es erahnt. Power-Vinyasa trifft nicht so ganz diese Bedürfnisse. Yin Yoga dagegen schon. Genauso wie sanfte Flows, die den Fokus auf bewusste Dehnung und Ruhe legen. Wenn ich Lust habe auch ein paar Inversions, aber sonst nichts besonderes.

 

 

 

Du vor allem anderen

 

Das Geheimnis meiner Yoga-Routine ist also das: ich bin mir über meine Bedürfnisse bewusst und akzeptiere sie. Mein Alltag ist voll genug und Yoga soll mir helfen zu entspannen, zu entschleunigen, mich zu erden. Wenn meine Routine das widerspiegelt, freue ich mich darauf – und erreiche genau das, was ich mir davon erhoffe.

Eine Routine zu etablieren oder beizubehalten, die nicht Deinen (wahren) Bedürfnissen entspricht ist dagegen unheimlich schwer. Es wird immer diesen inneren Kampf geben, diese Diskussion, in der Du Dich davon überzeugen willst, eine Routine durchzuführen, auf die Du keine Lust hast. Ein innerer Kampf, dank dem Du Dich nach einiger Zeit wie ein willenloser Verlierer fühlst, der aber auch gar keine Veränderung auf die Reihe kriegt.

Wenn Du auch immer mal wieder mit Deinen Gewohnheiten haderst: wie wäre es mit einer anderen Strategie? Wie wäre es, wenn Du Dir Deine Bedürfnisse bewusst machst, und die Routine danach gestaltest?

 

 

Wie sieht Deine Yoga-Routine aus?

 

UNIFORM DRESSING: MEIN WEG ZUR MINIMALISTISCHEN GARDEROBE

Ich schreibe nicht so oft über den Inhalt meines Kleiderschranks. Ich liebe meine minimalistische Garderobe, aber zugleich ist sie auch nichts weiter als eine Methode, ein System. Letztendlich ist egal, was sich darin befindet – jeder von uns hat seinen persönlichen Stil – entscheidend ist vielmehr die Intention dahinter. Deshalb gibt es bei mir auch keine Tipps im Sinne von “Die 5 tollsten Trends für die Herbstgarderobe” oder “Die Top 10 Kleidungsstücke für jede Capsule Wardrobe”. Stattdessen also ein System. Mein persönliches System, Uniform Dressing, sowie meinen Weg dorthin möchte ich Dir heute in diesem Beitrag vorstellen.

 

Am Anfang stand die Capsule Wardrobe

Eigentlich stand am Anfang meine Schwangerschaft. Denn dank derer habe ich für etwa 1 Jahr den Großteil meines Kleiderschranks nicht genutzt. Ein paar Monate nach der Schwangerschaft freute ich mich wieder darauf “normale” Sachen zu tragen, nur das erschreckende war, dass ich die wenigsten Dinge in meinem Kleiderschrank tragen wollte. Ich wollte mich wieder wie ich fühlen, aber mein Kleiderschrank fühlte sich nicht wie ich an.

Und wenn ich ehrlich war hatte er das nie.

Meine Reaktion darauf: ich kaufte ein paar neue Sachen, ein paar davon absolute Lieblingsteile, aber auch ein paar Teile, die mehr mit meiner Frustration über meinen Kleiderschrank als mit meinem Stil zu tun hatten. In dieser Zeit stolperte ich über den Begriff Capsule Wardrobe irgendwo in den Untiefen von Youtube – auf der verzweifelten Suche nach Inspiration. Den Begriff hatte ich vor meiner Schwangerschaft schon mal gehört, aber anders als damals, war ich dieses Mal interessiert. Capsule Wardrobe, 33 Teile, das klang nach Herausforderung und gleichzeitig irgendwie entspannt. Denn ein Problem, das mich mehr und mehr seit der Geburt meines Sohnes gestört hatte war, dass ich – anders als früher – einfach keine Zeit oder Energie hatte mehrere Outfits durchzuprobieren, um eines zu finden, in dem ich mich gut oder zumindest ok fühlte.

Zudem klang zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben – vermutlich dank der Überwältung, die ein Neugeborenes mit sich bringt und einem netten Hormonkarusell in mir – weniger unheimlich angenehm. Weniger es klang nach der Lösung, die ich mir so sehr herbeisehnte.

 

 

Eine Capsule Wardrobe kann Dein Leben um sovieles vereinfachen. Wie damit beginnen? Tipps findest Du auf Modern Slow. | modernslow.com

Neustart mit leerem Kleiderschrank

Also Ausmisten und zwar richtig. Ich hatte schon früher ausgemistet (aka hier 3 Teile, da 3 Teile entsorgt) und ein bisschen Respekt vor der Aufgabe, aber ich war bereit für den Neustart – und dementsprechend radikal. Ganze 9 60l Säcke (ja – ich kann es noch immer kaum glauben) habe ich ausgemistet. Diese Masse an Dingen habe ich verschenkt, verkauft und gespendet. Was mich überraschte: es ging eigentlich ganz schnell und einfach – viel schneller und einfacher als ich es gedacht hatte. Das Entscheidende war: ich hatte mir vorher Gedanken gemacht, was ich tragen wollte. Ich war ehrlich zu mir und meinem Stil gewesen und stand vollkommen hinter der Entscheidung, alles los zu werden, was ich nicht gerne trug. Finde auch Du Deinen Stil mit diesem kostenlosen Arbeitsbuch.

Die erste Capsule Wardrobe

Meine erste Capsule Wardrobe erstellte ich dann für Herbst und Winter 2015/16 – nach meinen Regeln. Ich wollte ein Capsule für 6 Monate statt der üblichen 3 Monate, die Zahl der Teile war mir ziemlich egal, so lange es weniger als 40 waren und ich erlaubte mir 5 Teile innerhalb der 6 Monate auszutauschen oder hinzuzufügen. Die ursprünglichen Regeln, z.B. von Unfancy waren eine Inspiration, aber für mich persönlich nichts was ich übernehmen wollte. Das Ausmisten hatte mir Selbstvertrauen gegeben, auf meine Bedürfnisse zu achten und mich auf das zu konzentrieren, was eigentlich zählt. Dass mein Kleiderschrank zu mir und meinem Leben passt.

 

 

Diese Ehrlichkeit war mein Erfolgsrezept.

Ich war vollkommen begeistert von der Leere (und gleichzeitigen Fülle) in meinem Kleiderschrank. In dieser Zeit entwickelte ich auch die Basis meiner jetzigen minimalistischen Garderobe: Uniform Dressing.

 

Uniform Dressing

Uniform Dressing klingt formal und kompliziert. Dabei ist es das genaue Gegenteil. Eine Uniform kann so ziemlich alles sein – ganz nach Deinen Wünschen und Bedürfnissen. Die Idee des Uniform-Dressing ist, durch die Beschränkung auf ein Outfit (oder einen Outfit-Typ) das morgendliche Anziehen noch weiter zu vereinfachen – ohne die Zufriedenheit mit Deinem Kleiderschrank zu schmälern.

 

Uniform Dressing bedeutet für mich einfach jeden Tag (oder annähernd jeden Tag) mein Lieblingsoutfit zu tragen.

 

Meine Uniform – vor zwei Jahren wie auch heute – ist das Outfit, dass ich ganz am Anfang meiner Reise identifiziert hatte, das Outfit, das ich nach der Schwangerschaft tragen wollte: Hemd und Jeans. Das witzige: ich hatte dieses Outfit zwar schon vor der Schwangerschaft gern getragen, aber nie wirklich geschätzt, da es so einfach war, so wenig mit den aktuellen Trends zu tun hatte, einfach insgesamt so  wenig “fashionable” war.

 

Dabei ist das – Trendyness – das absolut falsche Kriterium für Dein Outfit. Das wesentliche und einzig entscheidende Kriterium ist Dein Wohlbefinden. Fühlst Du Dich in einem Outfit wirklich wohl? Nicht nur in den zwei Minuten vor dem Spiegel, sondern in Deinem Alltag, in Deinem Leben? Das ist was zählt. Und das ist, was auf meine Uniform zutrifft. Und so ist sie nun der Dreh- und Angelpunkt meines Kleiderschranks.

 

Wenn Du dieses System auch auf Deinen Kleiderschrank anwenden möchtest, dann hole Dir jetzt mein neuestes Arbeitsbuch zum Thema Uniform Dressing. Uniform Dressing bedeutet nicht zwangsläufig, jeden Tag das Gleiche zu Tragen. Es ist ein System – und Du kannst dieses System auf Deinen Kleiderschrank übertragen. Hier geht’s zu Deinem Arbeitsbuch.

Uniform Dressing reduziert Deine Garderobe auf ihre Essenz - und vereinfacht Dein Leben ungemein. #capsulewardrobe #minimalistischegarderobe #kleiderschrank

 

 

 

Kern-Capsule Wardrobe, Ganzjahres-Capsule Wardrobe oder einfach minimalistischer Kleiderschrank

Zwei Jahre später und mein Kleiderschrank hat sich selbstverständlich weiterentwickelt. Nur größer ist er nicht geworden. Ich kaufe bewusst ein und so kommen nur wenige Teile neu hinzu. Alle paar Monate hinterfrage ich kritisch, ob meine Kleidungsstücke noch ihren Platz in meinem Kleiderschrank verdienen und miste ggf. einzelne Teile aus.

Auch erstelle ich nicht mehr 2x jährlich von Grund auf eine komplette Capsule Wardrobe. Vielmehr dreht sich alles um meine Uniform. Diese bleibt das ganze Jahr über gleich und ist damit eine Art Kern-Capsule Wardrobe, die ich das ganze Jahr über trage. Drumherum baue ich meine saisonalen Teile. Ein paar Kleider, Röcke und T-Shirts im Sommer, Pullis, Strickjacken und Wollröcke im Winter. Das ist auch schon alles. Das System ist einfach und doch so effektiv.

Mein Ziel für meinen Kleiderschrank ist es ihn so bewusst wie möglich zu gestalten. Kleidungsstücke, in denen ich nicht wohlfühle oder die ich nicht trage, haben da keinen Platz. Aber es ist für micht vollkommen in Ordnung, dass ich ein paar Kleidungsstücke besitze, die ich eher selten trage. Ein Beispiel: meine Wollröcke. Ich trage im Winter lieber Hosen, aber manchmal habe ich einfach Lust auf einen ganz anderen Style und trage dann einen meiner Röcke. Das ist kommt nicht oft vor, aber es macht mir Freude, also verdienen die Röcke ihren Platz in meiner Garderobe. Ich möchte nicht meine Garderobe bis zum maximal machbaren minimieren.

 

Wo geht die Reise hin?

Auch nach fast 2 Jahren bin ich dem Uniform Dressing nicht überdrüssig. Im Gegenteil, dadurch dass ich ein paar Teile in meinem Kleiderschrank behalte, mit denen ich aus der Uniform ausbrechen kann, habe ich überhaupt nicht das Gefühl mich einzuschränken. Im Gegenteil: ich schätze die Freiheit meiner Uniform. Auch das war ein interessanter Lerneffekt aus dem #juni15x30 Kleiderschrank-Experiment: eine minimalistische Garderobe mit nur 15 Teilen war mir nicht zu klein was die Outfits anging. Es war mir einfach zu anstrengend, um mit der Wäsche hinterher zu kommen.

Ich liebe meine minimalistische Garderobe und möchte sie nicht missen. Nach zwei Jahren hat sich dank meiner minimalistischen Garderobe eine gewisse Gelassenheit im Bezug auf meinen Kleiderschrank eingestellt. Eine Gelassenheit, dass mein Kleiderschrank, das passende Outfit bereit hält (vorbei sind die “oh, was soll ich nur anziehen?!?”-Momente). Eine Gelassenheit nicht jedem Trend hinterhereifern zu müssen – um ehrlich zu sein, weiß ich nicht mal was ich laut Vogue und Co aktuell tragen “sollte”. Eine Gelassenheit auf die richtige Ergänzung ür meinen Kleiderschrank zu warten (aktuell: ein schwarzer Rollkragenpullover). Und diese Gelassenheit fühlt sich einfach gut an.

 

Wie stehst Du zu Deinem Kleiderschrank?

Was würdest Du tragen, wenn Du all die “Tipps” von außen ignorierst?

 

Tipps zum Ausmisten und KonMari | modernslow.com

Warum Ausmisten nie verkehrt ist (und wann vielleicht doch)

Ausmisten ist gefühlt in aller Munde – Marie Kondo und der steigenden Aufmerksamkeit für ein minimalistisches Leben sei dank. Und tatsächlich, die Ideen von Marie Kondo sind wirklich hilfreich. Nach meiner Erfahrung ist es aber mit einmal ausmisten nicht getan. Also, auf geht’s in die nächste Runde?!? In diesem Beitrag stelle ich Dir drei Gründe vor, warum Ausmisten immer eine gute Idee ist, wenn Du Dein Leben bewusster gestalten willst – und spreche aber auch über drei Situationen, in denen Du Dein Ausmisten überdenken (und vielleicht auch beenden) solltest.

 

Ausmisten bedeutet Aktion

Ein bewusstes Leben zu gestalten, klingt nach einer riesigen Aufgabe und nach viel Veränderung – und genau das macht das Beginnen für uns schwer. Wenn das Ziel so unheimlich weit weg erscheint, verfallen wir oft, aus einem Gefühl der Überwältigung heraus, in eine Schockstarre – und tun erst mal nichts. Der Schlüssel ist es, kleine machbare Schritte zu definieren und das Ausmisten bietet Dir genau diese Möglichkeit. Erst kleinere Dinge wie die Handtasche oder den Junk Drawer, dann größere Dinge wie den Kleiderschrank, Papier, Elektronikprodukte oder und Digitales. Entscheidend ist: Du kommst ins Handeln und schaffst so Motivation und Dynamik für die weiteren Schritte.

 

Dinge vor Gewohnheiten

Ja, es wäre manchmal besser für uns und unser Wohlbefinden, wenn wir zuerst unsere Gewohnheiten änderten. Aber wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Egal welche Gewohnheit oder Situation Du ändern willst, die ersten Schritte fallen oft richtig schwer. Früher aufstehen – klar, aber vielleicht erst morgen. Sport machen – natürlich, aber nicht heute abend, denn der Tag war so anstrengend. Unser Gehirn produziert nur zu gerne solche Ausreden, denn alles beim alten ist der präferierte Zustand unseres Gehirns.

Es fällt uns dagegen leichter, uns von Dingen zu trennen. Natürlich, auch hier produziert unser Gehirn Ausreden, aber der Widerstand wird deutlich geringer ausfallen als wenn Du versuchst, Deinen gesamten Alltag umzukrempeln. Gleichzeitig liegt es in der Natur der Sache, dass Du beim Ausmisten schneller Erfolgserlebnisse feiern kannst als wenn Du Deine Gewohnheiten änderst. Dein Ausmisten schafft so die Motivation und Dynamik, aber auch das Selbstvertrauen, das Du brauchst, um Deine Gewohnheiten zu verändern.

 

Von außen nach innen

Ein aufgeräumteres, leichteres Außen hilft uns, uns auf unser Inneres zu konzentrieren und dort Veränderungspotential zu erkennen. Weniger Besitz und eine dementsprechend minimalistischere Wohnung erlauben Dir den Blick nach Innen zu richten – vielmehr als Dir das in einer überladenen, vollgepackten Wohnung möglich ist. Das Ausmisten selbst gibt Dir auch die Möglichkeit bestimmte Muster in Deinem Verhalten zu erkennen und Dich zu hinterfragen und legt so die Basis für eine tiefgründigere Seelenforschung.

Warum Ausmisten nie verkehrt ist. Egal, ob Du zum ersten Mal von Marie Kondo hörst oder schon ausgemistet hast, Ausmisten ist immer eine gute Idee (Ausnahmen bestätigen die Regel) | modernslow.com

 

Ausmisten ist nie verkehrt, aber…

Ausmisten hat große Vorteile und ich kann es absolut empfehlen, regelmäßig zu hinterfragen, welchen Dingen man Platz in seinem Zuhause gewährt. Aber es sollte nicht zur präferierten Aktivität des Wochenendes werden. Ausmisten muss (und soll) auch nicht zur Gewohnheit werden, wie das Bad zu putzen und staubzusagen. Es ist kein Sport und auch nicht das Endziel. Ausmisten ist ein Hilfmittel, eine Methode, um Dein Leben bewusst zu gestalten.

Keine Ablenkung

Ausmisten sollte nicht ersetzen, dass Du über Deine Prioritäten und Deine Wünsche nachdenkst, dass Du Deine Gedanken- und Verhaltensmuster überdenkst, und Dein Leben achtsamer gestaltest. Ausmisten sollte nicht zu einer Form des Prokrastinierens verkommen, in der Du immer wieder das Ausmisten vorschiebst, um Dich nicht mit den wirklich wichtigen Dingen auseinanderzusetzen.

Keine Verschwendung

Wenn Ausmisten zur Gewohnheit wird, besteht die Gefahr, dass Du Dein Einkaufsverhalten nicht anpasst – und genau dieses Einkaufsverhalten ist ja oft der Grund dafür, dass Du ausmisten möchtest (das Zeug muss ja irgendwo herkommen…). “Ich kann es ja einfach ausmisten” ist ein gefährlicher Gedanke – und ein ziemlich teurer noch dazu! Geld für unnütze Dinge auszugeben, die Dir keine Freude bereiten und die Du kurz darauf wieder ausmistest, ist eine absolute Verschwendung. Und genau dieses Geld fehlt Dir dann, um Deine Werte zu leben und Deine Träume zu verwirklichen.

Kein race to the bottom

Beim Ausmisten geht es nicht darum immer weniger zu besitzen, um bei einer möglichst kleinen Zahl an Besitztümern anzugelangen. Lass Dir nicht einreden, Du wärst erst ein Minimalist, wenn Du nur noch x Teller und y Bücher besitzt. Ich bin kein Freund davon, sich eine Zahl als Limit zu setzen – und finde es toll, dass es Leute wie Sabine gibt, die das genauso sehen. Wie viele Dinge solltest Du denn besitzen dürfen? 100? 125? 200? Was wenn Du 201 besitzt? Hast Du dann versagt? Nein, natürlich nicht. Willkürliche Zielzahlen mögen vielleicht als Indikation oder Inspiration taugen, aber eine wirkliche Handlungsempfehlung sind sie für mich nicht. Das Ziel ist es vielmehr, so die Dinge zu identifizieren, die Dir wichtig sind – und im Umkehrschuss sich von denen zu trennen, die nicht nicht (oder nicht mehr) zu Deinem Leben passen.

 

Ich möchte Dich ermutigen, Deinen Besitz regelmäßig zu hinterfragen. Nicht als Selbstzweck, als Zelebrieren des Ausmistens, sondern als Methode, um Dein Leben und Deine Entscheidungen zu hinterfragen. Manchmal sind wir nicht so achtsam beim Einkaufen, wie wir uns vorgenommen haben. Oft verändern wir uns – und mit uns unsere Bedürfnisse. Die Prämisse, die für mich hinter jeder Ausmist-Entscheidung steht, ist die Dinge zu identifizieren,die ich wirklich schätze, die mich glücklich machen und die ich benutze. Alles andere ist unnütz. Das könnte ich mal brauchen trägt nicht zu Deinem Leben bei.

Wo Du die Linie ziehst, hängt von Dir ab – und wird sich auch im Zeitablauf ändern. Also, nimm den Druck aus der Sache und fang einfach an.

Was fällt Dir beim Ausmisten schwer?